Forumregeln
Sign in to follow this  
Foren-Admin

Willkommen im Forenbereich „MS und Partnerschaft“

13 posts in this topic

Liebe Forennutzer,

dieser Forenbereich ist zum Austausch rund um MS und Partnerschaft gedacht.

Bitte posten Sie hier nur Beiträge zu diesem Themenbereich – so bleibt Ihr „Aktiv mit MS“-Forum übersichtlich!

Vielen Dank,

Ihr „Aktiv mit MS“-Team

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich möchte an dieser Stelle mal mein Lob über dieses Portal aussprechen. Es gefällt mir wirklich sehr gut.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo!

Ich bin neu hier im Forum,ich habe vor 2 Wochen erfahren das ich MS habe und es hat mich ganz schön aus den Socken geschossen.Mein Neurologe hat mich sofort ins KH eingewiesen wo es sich dann auch sofort bestätigt hat.Als Krankenschwester gehöre ich nicht gerade zu den einfachsten Patienten,war aber auch mal eine Erfahrung einmal selber auf der anderen Seite zu stehen.Meien Mann hat die Diagnose auch ersteinmal ziemlich geschockt,allerdings hat er sich schneller wieder gefangen und mit der Diagnose abgefunden als ich.Er steht voll zu mir und interessiert sich auch für alles was mit MS zu tun hat.Er geht arbeiten und hilft mir zu Hause auch wo er kann,denn ich bin total schlapp auf den Beinen und sehr kraftlos,selbst um meine 4 Kiddys kann ich mich nicht ohne fremde Hilfe kümern,das übernimmt er auch fast alles noch,und das obwohl ich in den letzten Monaten unausstehlich ihm gegenüber war.Das ist auch mein großes Problem.Meinen ersten Schub hatte ich vor 2 Jahren,aber da hat mir irgendwie kein Arzt geglaubt was meine Symptome betraf,einige wiegelten es unter typisch Krankenschwester ab und ende der Geschichte von vor 2 Jahren war das ich ich bis vor 2 Wochen auf einen Schlaganfall therapiert wurde.Dann fing es ende Juli an das ich immer schlpper,müder und viel gereizter wurde,und genauso bin ich leider auch mit meinem Umfeld umgesrungen,und mein Mann mußte ganz schön einstecken.Das tut mir heute so leid,und ich würde es wenn ich könnte alles wieder rückgängig machen,aber dies geht ja nun mal nicht.Seid mein Mann die Diagnose weiß,sagt er das er jetzt so einiges versteht,und er ist mir auch nicht mehr böse,ganz im gegenteil er ist so lieb zu mir.Aber mir ist es alles so peinlich,ich schäme mich in Grund und Boden,das ich ihm gegenüber so agressiv war,und nun versuche ich ihm immer aus dem Weg zu gehen weil ich angst habe das mir das noch einmal passieren kann.Seid einer Woche spritze ich Copaxone,nun meine Frage ,da ich mich obwohl ich Krankenschwester bin nicht damit auskenne,weil ich nie auf einer neurologischen Abteilung gearbeitet habe,hört das jetzt dadurch auf das ich so agressiv werde,hat das Medikament auf mein Verhalten irgendeinen Einfluß,positiv oder negativ???Wie kann ich wieder normal mit meinenm Mann umgehen ohne Angst zu haben ihn noch einmal Dinge an den Kopf zu werfen,die ihn verletzen???

Ich würde mich freuen,wenn es jemanden gibt der mir irgendwie helfen kann.

Lg Micha

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo liebe Micha!

Willkommen im Forum. Was du beschreibst, kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Bei mir hat die Diagnosephase über 2 Jahre gedauert. Ich war tota müde und schlapp, bei keinem Arzt habe ich mich richtig ernst genommen gefühlt und ich wußte überhaupt nicht, was mit mir los war. Mein Umfeld musste auch sehr unter mir leiden.

Share this post


Link to post
Share on other sites

hier kommt die Fortsetzung (die Technik spielt mir immer wieder Streiche.

Ich glaube nicht, dass Copaxone direkt an Stimmungslagen etwas ändern kann; nur die positive Nachricht: Es macht nicht depressiv.

Bei mir hat sich schon einiges verändert, als ich endlich die Diagnose hatte und endlich wusste, was mit mir ist. Weiterhin hat uns als Paar letztendlich geholfen, dass wir bei meinem Arzt (Psychiater) einige Paargespräche wahrnehmen durften. Es hat uns beiden geholfen uns gegenseitig mit unseren Sorgen und Nöten, die so eine Diagnose auslöst, besser zu verstehen.

Aber es ist auch danach immer noch oft schwer für mich gewesen, die Diagnose letztendlich zu akzeptieren und das Leben entsprechend auszurichten. Oft habe ich mir hilflos gefühlt und wurde dadurch agressiv. Ich habe mir angewöhnt, immer direkt oder zeitnah mit den jeweiligen Personen zu sprechen.

Jetzt komme ich schon seit einigen Monaten sehr gut klar und mein Umfeld bleibt verschont.

Ich wünsche dir und deinem Mann viel Geduld mit der Krankheit und auch miteinander. Und, schäm dich nicht: Du hast dir doch die blöde Krankheit nicht ausgesucht, betrachte deine Agressivität als Krankheitsymptom und nicht als miesen Charakterzug!

Liebe Grüße und viel Mut

Cumeira

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Cumeira!

Danke für Deine schnelle Antwort.Das beruhigt mich jetzt schon mal sehr,das ich nicht allein mit diesem Problem auf dieser Welt bin :-)

Aber was kann ich dagegen tun das ich mich nicht mehr so sehr von meinem Mann zurückziehen möchte und und kategorisch aus dem Weg gehe,und das obwohl er doch so lieb zu mir ist?War das bei Dir auch so?

Lg Micha

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Cumeira!

Vielen,vielen lieben Dank für Deine Antwort,es tat schon richtig gut sie zu lesen,sie gibt mir Hoffnung,das ich das mit meiner Agressivität auch in den Griff bekommen kann.Zur Zeit mache ich es so,da ich diesen Zwang habe mich so sehr zurückzuziehen,das ich meinem Mann alles was ich fühle,denke und empfinde auzuschreiben,damit er zumindest die Chance bekommt mich zu verstehn.Ich weiß nicht ob ich damit auf dem richtigen Weg bin,aber ich hofffe es.

Lg Micha

Share this post


Link to post
Share on other sites
Guest lucie

Hallo ravencrawl,

dein Pseudonym erinnert mich an Harry Potter( Ravenclaw)ist das Absicht? Wäre doch schön wenn sich manche Probleme mit ein wenig Zauberei lösen ließen.

Jetzt mal im Ernst, ich denke wenn du deinem Mann deine Gefühle aufschreibst ist das ein guter Weg.du selbst denkst über dich und dein Befinden nach und versuchst es zu erklären und dein Mann hat eine Chance mit dir im "Gespräch" zu bleiben ohne dass es eskaliert.Es ist für euch beide eine völlig neue Situation die sich ja auch auf eure Zukunft auswirkt und jeder geht anders mit dieser Diagnose um.Lasst euch beide Zeit! Sag deinem Mann dass du ihn liebst und dass die Reaktionen nicht gegen ihn gerichtet sind; er hat es bisher ja gut verstanden.

Ich wünsche euch beiden alles Gute

Liebe Grüße Lucie

Share this post


Link to post
Share on other sites

hallo micha,

die schreiber(innen) vor mir haben dir alles schon geschrieben--es ist ok so wie du jetzt bist und es wird bald besser,bestimmt.....

so ein entscheidender einschnitt in unserem leben darf uns agressiv und ungerecht reagieren lassen und

wir haben alle mehr oder weniger deiner jetzige situation mit-und durch gemacht,das ist völlig normal....

meine ms wurde vor 2 jahren festgestellt und meine tochter(damals 32!jahre) warf mir vor hysterisch und unausstehlich zu sein und das mache sie nicht mit--ich habe bis HEUTE keinen kontakt mehr zu ihr und es ist auch gut so (tut aber trotzdem weh)

damals sagte mir der klinikarzt ein satz den ich nie vergessen werde,

er lautete:

"sie dürfen weinen,toben und agressiv sein--wenn nicht SIE wer dann...???"

viel kraft dir und deinem mann....

angelika

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Angelika

Vielen Dank für Deine liebe Antwort.Es tut gut zu lesen,das es noch jemand anderen gibt,dem es ähnlich geht oder ging.Mein Mann und ich haben eben gesprochen,nachdem ich ihm meine Gedanken,Gefühle und Ängste alle aufgeschrieben habe,hat er das Gespräch mit mir gesucht,und es tat gut.Aber ich glaube was mir auch sehr geholfen hat ,war das ich endlich mut hatte auch hier meine Probleme niederzuschreiben,und gelernt habe ich bin nicht allein damit auf dieser Welt und es gibt da jemand der mich versteht.

Vielen lieben Dank für Deine Antwort

Lg Micha

PS:das mit der Ähnlichkeit zu Harry Potter ist nur reiner Zufall,ich hatte den Namen schon,da gab es harry Potter noch nicht ;-)

Ich habe den Namen ,weil ich Raben so sehr mag :-)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Angelika und Lucie

Vielen Dank für Eure liebe Antwort.Es tut gut zu lesen,das es noch jemand anderen gibt,dem es ähnlich geht oder ging.Mein Mann und ich haben eben gesprochen,nachdem ich ihm meine Gedanken,Gefühle und Ängste alle aufgeschrieben habe,hat er das Gespräch mit mir gesucht,und es tat gut.Aber ich glaube was mir auch sehr geholfen hat ,war das ich endlich mut hatte auch hier meine Probleme niederzuschreiben,und gelernt habe ich bin nicht allein damit auf dieser Welt und es gibt da jemand der mich versteht.

Vielen lieben Dank für Deine Antwort

Lg Micha

PS:das mit der Ähnlichkeit zu Harry Potter ist nur reiner Zufall,ich hatte den Namen schon,da gab es harry Potter noch nicht ;-)

Ich habe den Namen ,weil ich Raben so sehr mag :-)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich Danke Euch allen ganz doll für Eure lieben Antworten.Es geht mir dadurch schon viel besser,und ich habe auch schon mit meinem Mann gesprochen.Ich hoffe das ich mich auch in Zukunft noch öfter an Euch wenden kann,wen ich mal wieder ein Problem habe,oder sich fragen ergeben auf die ich keine Lösung weiß.Ich danke Euch allen von Herzen und wünsche allen noch einen schönen Abend.

Lg an alle Micha

Share this post


Link to post
Share on other sites

hallo micha,

schreib mir mal deine mailadresse bitte,hier kann man dich ja nicht anschreiben....

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now
Sign in to follow this