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PaiSakuraKurai

Was hat sich in euren Leben verändert seit dem ihr MS habt?

16 posts in this topic

Hey Leute!

Mir ist in den ganzen Jahren seit ich MS habe schon viel durch den Kopf gegangen. Was sich verändert hat? Wie ich mich verändert habe? Was sich um mich herum verändert hat?

Es sind doch immer wieder Fragen die einen beschäftigen und allgemein wie man im Umfeld betrachtet wird. Sogar behandelt.

Also ich muss ehrlich zu geben das sich meine Persönlichkeit stark verändert hat. Ok genau betrachtet verändert man sich, egal zum positiven oder negativen, aber ich bin eher gelassener und ruhiger geworden was es von meinem Temperament aus geht. Ich achte nun auf viel mehr und studiere immer genau mein Umfeld. Egal ob Mensch oder was darum liegt. Ich bin auch nachdenklicher geworden was es heißt Entscheidungen zu treffen. Es im gesamten Bild zu betrachten. Ich versuche auch nicht mehr die schlechten Dinge an mich heranzulassen, so dass sie mich innerlich belasten, was nicht immer funktioniert. Aber ich bin froh das mich mein Umfeld so behandelt wie es sich für normal gehört. Anders wollte ich nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Sie dürfen es alle wissen aber nicht übertreiben.

Als bei mir die Diagnose festgestellt wurde, da habe ich mich überhaupt nicht dafür interessiert. Ich habe mich in andere Dinge reingesteigert ohne um mich selbst mal zu kümmern. Nach und nach ist es auch so gekommen das ich darüber nach gedacht habe und mir wirklich gedanklich darüber im klaren war das sich was verändern muss. Ich denke man kann nicht ausschließen das es von Stress kommt, was bei mir der Auslöser war. Einerseits muss sich ja was verändern im Leben. Letzten Endes darf man sich einfach nicht unterkriegen lassen und sein Leben damit versauen oder einschränken. Immerhin auch wenn wir MS haben, doch haben wir das Recht wie jeder andere auch. Man darf sich dadurch net so beeinflussen lassen.

Wie geht es euch dabei im Alltag damit zurecht zu kommen? Was hat sich bei euch verändert?

Ich weiß das klingt alles ein wenig blöd, aber naja irgendwie versucht man sich als Gleichgesinnte doch zu unterstützen und gemeinsam was zu meistern. :)

LG Pai @->--- *euch allen ne Rose schenk*

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Hmm gute Frage, für mich aber irgendwie schwer zu beantworten.

Ich werde in 2 wochen 23...die Diagnose habe ich mit 19 bekommen.

Also ich habe mich schon sehr verändert seit meinem 19. Lebensjahr, aber ich köpnnte jetzt gar nicht so genau sagen welche Veränderungen von der MS herrühren und welche einfach nur altersbedingt sind.

Da ich zur Zeit meiner Diagnose sehr viele andere Probleme hatte (unter anderem eine langjährige Gerichtsverhandlung die meine Familie in 2 Teile riss) habe ich die Diagnose anfangs erstmal in ne Schublade gepackt.

Ich hatte einfach keine Zeit mir darüber Sorgen zu machen.

Ich würde aber jetzt im Nachhinein schon sagen das mich diese komplette Gesamtsituation in meinem Charakter gestärkt hat.

Also schüchtern und ängstlich bin ich immernoch aber in mir drinnen, das was man von außen nicht sofort sieht, ist stabiler geworden.

Ich sehe viele Dinge jetzt ganz anders. Gefestigter irgendwie. Weil ich mir manchmal denke

"Hey, du bist unheilbar krank, das schlimmste ist dir also schon passiert. Alles was jetzt kommt kann nur besser sein"

Ich denke ich sehe vieles auch viel gelassener als früher. Aber ob das an der MS liegt?

Ich habe natürlich auch so meine Depri-Phasen in denen ich mich mal selbst bemitleide aber das ist dann mal ne Stunde so und dann hab ich mich wieder eingekriegt.

Und natürlich schwirrrt mir sehr oft die Frage "Was passiert noch mit mir?" im Kopf rum.

Ich glaub das geht vielen hier so.

Achjaaa ich habe mittlerweile viel mehr verständnis für Leute denen es schecht geht. Eigentlich schade das es einem erst selber dreckig gehen muss um die augen weit genug offen zu haben für das Leid anderer Menschen...

GLG

Shari

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Hi Pai

(woah- I was a poet and I didn´t realize?!)

Bei mir hat sich einiges sehr zum Positiven geändert.. nehme mehr Rücksicht auf mich und lass mich so schnell nicht mehr von irgendwelchen Rattenfängern kidnappen, die mir meine Energie rauben, wo ich aber im Endeffekt nix von hab (privat, beruflich).

Hab leider festgestellt, was ich an den Freunden hab, die immer gerne meinen Rat unud/oder Hilfe in Anspruch nahmen :-(

Hab aber auch festgestellt, was ich an meinem Freund, meiner Familie hab- und das ist jeweils sehr viel :-)

Was ich jobtechnisch feststelle: nach diversen..sagen wir mal.. erstaunlichen Erfahrungen.. bin ich bei allem Optimismus so skeptisch geworden, dass ich das Gefühl hab, ich kann mich auch auf den Kopf stellen und werd doch sofort gekickt, wenn jemand von meinem Dauerbegleiter erfährt.. irgendwie ein Sch*Gefühl.

Weil ich eben das Gefühl hab, das ist nix was ich beeinflussen kann, egal was ich mach und wie es mir geht.

Was soll ich davon halten, wenn mein Sporttrainer, 130kg, Kettenraucher, Fleisch- und Cola-Befürworter, Gemüse&Co-Verweigerer, Choleriker³, mir abends beim Essen (ah, Salat.. wer will den?) sagt: "Na aber wennste so Diagnose hast biste halt nen Risikofaktor, da mußte verstehen, dass dich keiner will".

Und ich guck ihn mir an und frag mich "definiere Risikofaktor"?

Naja.. aber das ist eben zur ein Aspekt.

Ich bild mir ein, dass sich einiges in meinem Leben durchaus positiv verändert hat.. vieles, was ich früher dachte, aber doch nicht konsequent durchzog, nehme ich jetzt viel ernster..

mehr Sport, AT, Meditation, was mir definitiv gut tut..

hab mich von einigen Altlasten getrennt (manche von ihnen haben eigene Namen, jaja)..

Stelle fest, dass ich einerseits für Dinge, die ich nicht ändern kann, mehr Geduld (wenn auch nicht unbedingt Akzeptanz) aufbringe.. andererseits mein Ding mehr durchziehe.

Beispiel?

Ich kanns nicht ändern, dass es diverse Idioten auf dieser Welt gibt.

Ich muss aber icht meine Zeit (oder auch mal: mehr Zeit als notwendig) mit ihnen verbringen.

Ich hab zu akzeptieren, dass es z.B. in der Arbeitswelt (ich war selbst mal Chefin von 30 Pers.) nicht grad sozial abgeht- ich mach das Spielchen aber nicht mit. Basta.

Machts einem nicht unbedingt leichter, aber ich hab ein unumstößliches Prinzip: Ich will mir am Ende (immer) noch selber in die Augen schauen können.

Keine Kompromisse.

(nein, und ich mag kein Bier, aber das Land dort).

Hach ja.. beenden wir die Ausführungen mal, ich mach mir oft Gedanken drüber.

Reflektion schadet nie ;-)

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Hi Pai und SchnickSchnack,

was sich bei mir geändert hat? Alles und doch irgendwie garnichts!!! ;-)

Mittlerweile bekomme ich schon mal öfter meine Grenzen gezeigt,die ich dann auch meist wiederwillig akzeptiere.Man (Frau) ist ja lernfähig.

Konsequenz daraus ist das ich demnächst beruflich etwas kürzer trete und einen Tag weniger arbeite.Ist zwar auch weniger Geld,aber

ich hoffe doch sehr das es mir mein Körper dankt.

Zum Glück habe ich einen sehr verständnisvollen Chef und auch einige Kolleginnen auf die ich zählen kann.

Den Rest kann man halt vergessen,man arbeitet zusammen aber das ist auch alles.

Ansonsten habe ich mit schwimmen und Aqua-Aerobic angefangen.Allerdings nicht auf Grund der MS sondern ein Besuch beim Doc hat mich darauf gebracht.Es wurde zum Bluthochdruck noch eine Herzryhtmusstörung festgestellt.

Das hat mir dann doch gereicht und mich etwas aufgerüttelt da ich ja noch nicht so Mega alt(47) bin und doch noch ein wenig älter werden möchte.Zusätzlich zum Sport mache ich auch Weightwatchers.Das hat mir noch mal 13,5kg weniger von Februar bis jetzt eingebracht.Es muß zwar noch einiges mehr runter,aber Rom ist ja auch nicht an einem Tag erschaffen worden.Also wird weiter am Gewicht gearbeite.Desweiteren versuche ich mein Ding so gut es geht durchzuziehen und mich von nichts abbringen zu lassen.

Das heisst für mich ins besondere dahin zu reisen wo ich will.In diesem Jahr war ich in Vietnam und für nächstes Jahr habe ich schon 4 Wochen Neuseeland gebucht.Das war schon immer ein Traum von mir!

Wenn nicht jetzt,wann dann!?!

Natürlich habe ich auch ab und an meine Depris,aber ich versuche damit umzugehen und zum Glück haben mir bis jetzt immer die "liebe" Chemie und gute Freunde raus geholfen.

Außerdem sehe ich die ganze Sache irgendwie Kölsch: et kütt wie et kütt und was man hat das hat man.

Ich lasse mich auf keinen Fall davon unterkriegen und versuche irgendwie das beste daraus zu machen.

Wenn ich halt nicht mehr ohne große Probleme in der Welt herum reisen kann bleibe ich in Europa oder

Deutschland.Da gibt es auch viel zu sehen und entdecken.

LG Obi

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Hey Shari!

Ich kenne das auch zu gut wie es ist das eine Familie in 2 Teile gerissen wurde. Meine Eltern haben sich als ich 7 Jahre war, voneinander getrennt. Es ist wirklich nicht leicht das zu verarbeiten. das war auch ein Grund warum das mich so sehr gelastet hat. Es gab viele Dinge vorher was tief in mir drinnen war. Ich habe nie darüber geredet und jetzt merke ich das es ein Fehler war. Das war auch einer der Auslöser warum ich MS bekommen habe. Ich sage dir Kopf hoch. Wir hier alle haben hier was gemeinsam und wir unterstützen uns auch gegenseitig wenn was ist.

Ich finde es auch Hochachtung das ihr so offen und ehrlich über eure Situationen hier schreibt. Es fällt am Ende doch nicht leicht das zu tun. Es stimmt mein Charakter hat sich auch geändert und man fühlt bei anderen mit, wenn sie irgendein Leiden haben. Wir sehen doch die ganzen Dinge anders als diejenigen die nicht mit irgendwas konfrontiert werden.

Und sage niemals nur weil du MS hast, da kann es nicht schlimmer werden. Glaube mir es gibt so viele Tiefpunkte in deinem Leben die schmerzvoller sind als die MS. Sowas sollte man nie heraufbeschwören.

Hey SchnickSchnack!

Ja es kann echt hart werden, wenn Freunde sich deswegen auf Abstand halten, aber wie sagt man immer so schön: "Freunde kann man in Massen haben, aber wahre Freunde nur eine handvoll". Es klingt hart aber ab da an weis man was das für wahre Freunde sind. Aber es is wunderbar das deine Familie und dein Freund hinter dir steht. Das ist das kostbarste was man hat und man sollte es bewahren. Und ich bin froh das es bei mir nicht anders ist. Sie lieben mich doch so wie ich bin und nicht anders und sehen auch nicht das in mir was ich habe.

Ich glaube auch wenn man MS oder eine andere Krankheit hat sollte man sein Selbstbewusstsein stärken und nicht alles annehmen was andere sagen. Man sollte Offensiver werden und gegen alle Hürden mit offenen Blick antreten. Niemals sollte man sich den letzten Funken Leben in sich niederlegen. Das haben wir nicht verdient und man brauch etwas positives im Leben. Ich sage mir immer und immer wieder: "Ich kann mich nicht verkriechen nur weil ich MS habe. Das würde mir gleich die Freude am Leben nehmen."

Solche Idioten sollte man gehen lassen. Sie sind es auch nicht Wert wenn man sich mit ihnen beschäftigt und Aufmerksamkeit bekommen. Im Prinzip sind wir stärker als die, denn wir sehen das Leben anders.

Also SchnickSchnack sei offen und du kannst hier alles schreiben was dir auf dem Herzen liegt. Man sollte denke Dinge nicht zurückstecken. Wie gesagt ich habe aus meinem Fehler gelernt das nie wieder zu tun. ich spreche offen über meine Gefühle und versuche es zum Positiven zu wenden, was mir doch all den Jahren gefehlt hat.

Hey obi!

Das finde ich super das du sehr auf deine Gesundheit achtest. Dafür dank dir auch dein Körper. Immer auf die Signale achten die er dir zeigt. Ich missachte das manchmal, aber versuche mich dran zu erinnern was wirklich wichtig ist.

Und das sie auf deiner Arbeit es verständnisvoll sehen ist super. Sowas gibts heutzutage sehr wenig. Aber ich bin auch froh das es bei mir auch ist. Seit dem ich dieses Jahr auch noch die Diagnose bekommen habe das ich Epilepsie habe, war ich auch erst einmal geschockt. Das die Ärzte finden konnten beruhte auf einen Irrtum das ich aus versehen in die falsche Abteilung gelandet war. Gott sei dank! XD

Man sollte immer den Freiraum bekommen um sich auch wieder auf den Punkt runter zukommen. Hochachtung auf die Chefs :D

Im Leben sollte man alles nutzen benutzen was einen Spaß machen. Nach dem Motto: "Carpe diem!-Nutze den Tag!". Erlebt alles was geht und denkt net daran zurück. Man weiß ja nie wann der letzte Tag ist. Gott sei dank! Will es auch gar nicht wissen. :)

Also ich danke euch allen das ihr so offen seit und euch mit mir darüber unterhalten habt. Ich sage euch gemeinsam schafft man das alles zu überwinden. Kopf hoch und haltet die Ohren steif. ;)

VLG Pai ^^

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Hallo Pai,

manchmal klappt das nicht so mit dem auf sich achten.Mein Chef ist super o.k. aber ein paar meiner Kolleginnen sind ätzend,d.h.sind sind faul und haben null Bock auf garnichts. Egal mittlerweile ist das bis ganz "Oben" ankommen und ich sage immer dazu: Gottes Mühlen mahlen langsam,aber sie mahlen.

Irgendwann trifft es jeden,die einen früher die anderen später!!!

Das ist das tolle hier am Forum man hat Leute die einen verstehen und die Probleme die man hat auch wirklich nachvollziehen können.

LG Obi

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@pai

@ obi

Wie wahr.. Gottes Mühlen mahlen langsam.. aber sie mahlen!

Oder wie ich mir in Bezug auf einen arschigen Exkollegen immer vor Augen halte, der soooo glaubig un dein viiieel besserer Mensch als meinereiner ist:

Altes Testament sagt: "seid gewiss, eure Sünden werden euch finden".

Na dann viel Spass auch diesen Menschen.. ich hab Zeit und lass die Mühlen mahlen ;-)

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Guten Morgen euch!

Also den Spruch finde ich ja mal echt geil: "Gottes Mühlen mahlen langsam,aber sie mahlen." XDD

Da steckt ne Ehrlichkeit dahinter.

Ja klar es gibt immer ein paar schwarze Schafe auf der Arbeit. Habe ich genauso, aber ich denke mir dann immer: "Wieso das ganze? Letzten Endes ist es meine Gesundheit und ich habe keinen Bock darauf das Andere mir das versauen." Man gerät auch ab und zu im Ärger und Stress. Man reißt sich den Arsch auf. Tue ich genauso, aber ich weiß wann ich einen Gang zurück schalten muss, wenn ich die Anzeichen merke die mich damals ins KH gebracht haben.

Ja ich schätze sehr das mein Umfeld mich unterstützt aber es is immer noch was anderes als wenn man die Betroffenen um sich hat.

LG Janine ;)

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@ pai

@ SchinckSchnack

ihr sprecht mir aus der Seele.Schön hier Leute zu finden die den ganzen Mist den man mit sich trägt nachvollziehen können.Langsam aber sicher lerne ich es mehr auf meinen Körper zu hören und auch mal nein zu sagen.Es fällt mir zwar oft schwer,aber ich bin ja nicht blöd sonder nur ein kleines bischen dumm.Das erleichtert das Leben manchmal.

LG Obi

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Hallo zusammen,

ich weiß seit Anfang September, dass ich definitiv MS habe, vorher bestand nur der Verdacht. Ich habe mich in der Zeit gar nicht damit befasst, denn ich wollte erst die 100%-ige Sicherheit haben. Da hat sich mein Umfeld mehr Gedanken darüber gemacht. Nachdem ich dann die Diagnose hatte, konnte ich gar nicht genug darüber lesen, denn ich wollte ja wissen, was mit mir los ist.

Klar war es ein Schock. Für wen auch nicht.

Was sich genau verändert hat: Ich habe mich damit abgefunden und möchte mich nicht davon unterkriegen lassen. Denn ich denke mir immer, dass ich davon nicht in dem nächstan Jahr sterben werde. Ich geniesse vorllem die Zeit mit meinem Mann viel intensiver. Wir unternehmen auch nun Sachen, wo wir vor der Diagnose erst tagelang überelgt hätten, ob wir es machen, sondern wir machen es einfach spontan. Ich selber höre mehr aufmich und meine Bedürfnisse. Mir war es immer sehr wichtig die Wohnung super sauber zu haben. Das ist jetzt nicht mehr so wichtig. Klar, es ist jetzt "nur " noch sauber, aber dafür nehme ich mir Zeit für andere Sachen. Ich mache einfach das, wozu ich gerade Lust habe.

Bezüglich meines Umfeldes hat sich eigentlich icht viel verändert. Meine Familie macht sich zwar Sorgen, was man am Anfang auch gemerkt hat, aber sie wollen mich ganz normal behandeln. Bei meiner Oma habe ich z.B. gemerkt, dass sie zuerst natürlich auch geschockt war und viel geweint hat, aber ich denke, dass es dewegen war, weil ersten ich das hatte, sie hätte mir das lieber abgenommen und zweitens wusste sie nicht wirklich, was MS ist. Und gestern war meine Freundin zum Frühstück da und ich dachte, dass irgendetwas anders geworden wäre. Aber es war wie immer, wir haben viel gelacht. Wie die Nähere Verwandtschaft auf mich reagiert, bin ich gespannt. Bis jetzt habe ich noch niemanden gesehen, aber Mitte Noveber haben wir eine Familienfeier und ich bin gespannt, wie es dann wird.

Auch in Zukunft will ich alles spontan entscheiden und nicht planen. Ich will weiter in den Urlaub fahren, mich mit Freunden treffen und mein Leben geniessen.

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@Pai

Das gemeine ist, wenn man eh nur wenig Freunde hatte.. wenn deren ZAhl sich dann dezimiert bleibt eine schöne runde Null.

Na, irgendwann wird det schon wieder.

Bin da auch bissedrle unerbittlich: ich muss nicht um mjeden Preis jeden als Freund haben. lernet hier nach Umzug ein Mädel übers WWW kennen, die aber eigentlich doch eher eine Therapeutin suchte.

Gut, war dann ne lockere "Freundschaft"... aber als sie sich dann erst monatelang nicht mehr meldete um mir dann zu mailen sie habe meine Adresse etc. gelöscht, aber" leih mir 4000,-€", da hab ich echt gedacht, na dann gute Reise.

Vera* kann ick ma selbst, wa?

Irgendwann kommt schon mal wieder wer, wo die Chemie stimmt (ne, ich mein jetzt nicht Beziehung).

So what

:-)

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@Obi: Klar vieles is nicht einfach und das muss es auch nicht. Wieso ein Leben haben wenn alles so einfach is? Eher langweilig finde ich. Manchmal gehören Dinge zum Leben, aber einerseits hat es doch auch was gutes. ^^

Und Obi das ist auch das was man hier erreichen will. Egal wie sehr die anderen einen Unterstützen und helfen. Keine Frage das is das schönste was man haben kann wenn man einem den Rücken stärkt, doch is es noch ein riesen unterschied wenn man sich mit Betroffenen unterhalten kann. Sie fühlen anders, denken anders und handeln auch anders. Der Austausch is einfach toll und es macht mir Spaß mich mit euch allen zu unterhalten ^^ Es sind einfach die Gedankenaustausche und wie andere doch Leben.

@meinemaus3: Sehr gute Einstellung von dir so ranzugehen und du machst es auch vollkommen richtig. Ich habe auch viele große Pläne wo als erstes der Zusammenzug mit meinem Freund anfängt ^^

Und im Leben sollte man ja so rangehen "Ich lebe nicht nach der Krankheit, sondern die Krankheit muss mit mir Leben." Ich habe keine Lust mir alles verbieten zu lassen und wenn man danach gehen würde dann dürfte man gar nichts mehr. Still in einem Zimmer hocken und ja Bio essen. Nichts gegen Bio aber irgendwo muss eine Versuchung drinnen sein Q.Q

@SchnickSchnack: Srry wenn ich das jetzt so sagen muss, aber dann sind deine Freunde die du hattest A*****! Solche Leute haben nichts zusammenhaltendes an sich. Irgendwo tut es einem schon weh wenn man immer daran geglaubt hatte, aber letzten Endes haben die es nicht verdient daran zu denken. Kopf hoch. Es gibt noch mehr Menschen auf der Welt die gerne mit dir befreundet sein wollen die wissen was du hast und bist ^^

Ach auf solche Leute kann man verzichten. Und ja die Chemie kommt wieder. Nicht nur in einer Beziehung brauch man Chemie es muss auch in einer Freundschaft stimmen ;)

Mir ging es auch so wie dir am Anfang SchnickSchnack. Ich habe nicht aufgegeben und nun ich wurde belohnt dafür ^^

Außerdem darf man auch sich nicht zwingen dazu egal ob es eine Beziehung oder etwas anderes is. Spontan is das halbe Leben ^^

LG Pai ;)

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Danke Pai,

es ist irgendwie mal gut zu hören, dass jemand die Einstellung gut findet. Sonst mochte ich es auch nicht, wenn mein Mann irgendetwas nach der Arbeit vor hatte und sofort los wollte. Jetzt ist es mir egal und ich mache mir keine Gedanken, was ich hätte machen sollen, sondern freue mich einfach auf das, was wir machen.

@SchnickSchnack:In solchen Momenten merkt man, wer richtige Freunde sind. Und wenn man auf einmal keine mehr hat, dann findet man andere die auf jeden Fall besser sind. Wer sich durch so etwas abschrecken lässt, der ist kein richtiger Freund, denn unsere Krankheit ist nicht ansteckend.

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@pai und meinemaus

Seh ich eben genauso. Wollt eben nur mal sagen: genau, so was kann man nicht gut haben. Kann man aber nicht ändern, so what. Hasta la vista und irgendwann findet man wieder Menschen, wo´s passt. Und die anderen.. dürfen sich ggf. gerne schämen alldieweil man sie vergisst.

Tstststs..

Jetzt zum 20jährigen Klassentreffen melden sie sich auf einmal doch.. na, sollnse sich ma treffen, für solche Pappenheimer fahr ich keine 500km und zahl 100€

Da zahl ich lieber die 100€ an die Bahn und besuch mal wieder 200m weiter oben auf dem Berg meine werte Familie, die so zuverlässig zu mir hält ;-)

Das war nämlich die andere Seite der Medaille: Alle gehen stiften und meine Family, wenn auch von der Sache an sich überfordert, war immer für mich da.. dabei hatten sie grad zeitgleich noch meine Schwester samt neugeborener Tochter, die fast über die Wupper gegangen wären.

Da hab ich mit meinen lieben Anverwandten eben wiederum soolches Glück gehabt :-))

Sie wollen das immer nicht hören "is doch selbstverständlich".. nee, is nich selbstverständlich und darum weiss ich es umso mehr zu schätzen!

Ach ja, und mittlerweile ist meine Nichte fast 3 und wir bauen alle zusammen gerne Albernheiten und Mist hoch 3 wenn wir uns sehen

Schön ;-))

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@SchnickSchnack

da haste echt ne tolle Verwandschaft :0)), aber 100Euro für 200m , ist das nicht etwas viel ? freundlich grins

Nicht böse mit mir sein bitte !!!

Knuddelknutsch Mona

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Guten Morgen euch alle!

@kleinemaus3

Ja was bringt es denn auch wenn man es sich schwer macht? Nur weil wir MS haben, da haben wir kein Recht auf ein gutes Leben und Glück? Ich finde es schön das dein Mann so mit dir is und dich dermaßen unterstützt. Es bereichert dein Leben einfach so wie es bei mir nicht anders is. Deswegen immer weiter so. *Hut vor dir zieh und verbeug* ;)

Ach ich finde auch das spontane is supi finde ich. Es passieren immer wieder Dinge was einen noch mehr Freude im Leben ^_^

@schnickschnack & Mona899

Naja Mona gemeint war eigentlich das er lieber die 100€ für die ausgeben würde die für ihn da sind und immer zu ihm gehalten haben, obwohl es eine minimale Strecke is. ^^ Würde ich auch nicht anders machen wenn ich ehrlich bin. Ich gehe nicht dahin wo ich nicht erwünscht bin oder das ich so behandelt werde wo sie nicht wissen wie sie mich ansprechen oder handhaben sollen. Und auf die Sprüche: "Das tut mir leid und so" kann ich gerne verzichten. Ich habe keine Probleme darüber zu reden und bin da offen, aber sowas muss ich mir dann nicht antun.

Ich glaube auch das es nicht so schlimm is wenn man seine Freunde verliert, denn da findet man immer wieder welche, aber verliert man eine Familie, dann is es hart denn sowas kann man sich nicht so leicht aussuchen. Und ich danke auch dafür das meine so an meiner Seite steht. Die is schon soooo riesig meine Familie und ich bin so froh das alle so zusammenhalten. Naja bis aufs Vaternsseite und von ihm selbst is es hart für mich, aber ok es gibt gute und schlechte Seiten.

Och wie süß 3 Jahre. Nur weiter so. Kuscheln. knuddeln, knutschen, albern,... immer weiter XDDD

Wenn die noch so klein sind dann sind die Kinder noch so unschuldig. Einfach zu goldig. :)

Ich habe seit diesem Jahr auch eine Nichte bekommen. Zwar ein Unfall gewesen aber wir haben uns alle so sehr gefreut. Sehe sie nur selten aber es is doch was wunderbares und es bereichert doch das Leben ungemein. ^^

LG Pai ^^/)

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