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coffee

Wichtig: immer die Spritze aspirieren .......

69 posts in this topic

Ironie, ist hier wohl fehl am Platz. Es gibt, wie bei vielem anderen verschiedene Meinungen.

Meine Ironie bezog sich auf "es kann gar keine embolia cutis medicamentosa sein" . :-)

Klar gibt es verschiedene Meinungen und vor allem ja verschiedene Kriterien (mit oder ohne Injektor zB). Und es ist ja auch wichtig so etwas, durchaus kontrovers, zu diskutieren. Manchmal ändern sich auch über Jahre oder Monate Dinge die vorher vielleicht ganz anders empfohlen waren, auch das sollte man nie ausser Acht lassen. Ich kann hier auch nur meine Erfahrungen durch Gespräche der letzten 3 Wochen berichten, also recht aktuell. Und glaube mir ich habe sehr großes Interesse daran woran es lag und habe deswegen auch viele Gespräche (auch mit Cop) geführt. Ich sage es noch mal, ich will weder Panik verbreiten noch Angst machen, es geht mir mehr ums aufklären, verschiedene Sichtweise aufzeigen und ggf. erörtern wie es vielleicht vermeidbar wäre. Eine Garantie kann einem trotzdem sicher keiner geben. Und jetzt ist ja mit mir erst mal wieder ein Fall von 1.000.000 passiert :-)

Mich ärgert lediglich wie jemand eben sagen kann das kann gar nicht sein, ich habe es aber selbst gerade sprichwörtlich an der (Po) Backe......

lg coffee

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ich find es super das coffee es mit "ironie" sieht. ich meine sie hat ein fuck am hals, den keiner haben will.

wie soll man denn damit umgehen wenn nicht mit ironie?

außerdem hat sie selber das thema erstellt, da kann sie doch auch mal ironisch werden.

ich sehe sehr viel in meinem leben mit der einstellung "fuck drauf". und ICH komme damit am besten klar.......

lg niknak

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Liebe coffee,

wie du richtig erkannt hast komm ich tatsächlich aus dem medizinischen Bereich.

Dort wo subcutan gespritzt wird gibt es zwar durchaus auch Blutgefäße aber das sind kleinste Kapillare (Haargefäße) und da rein zu spritzen geht schlichtweg nicht. Wenn man sich in den Finger schneidet blutet es auch, aber hast du da schon mal ein Blutgefäß gesehen? Ich nicht.....weil sie winzig klein sind.

Sicherlich ist es bei dir zu einer Hautnekrose gekommen, aber ich denke dass das eine andere Ursache hat. Auf der Haut findet man zahlreiche Keime die einem normalesweise nichts ausmachen, aber bei einer Abwehrschwäche kann es dann schon mal zu einer Infektion kommen.

lg kirchenmaus

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halloped

sehe ich genauso wie du , keine panik verbreiten

spritzte 13 jahre betaferon und seit einem halben jahr cop und außer mal nen blauen fleck

gabs keine hautprobleme , nur schön buch führen und immer die einstichstelle wechseln. das ist alles

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@ Kirchenmaus, Du hast meine Frage aber nur halb beantwortet :-) Krankenschwester? Ärztin?

Meine Gesprächspartner vom Fach haben eindeutig davon gesprochen das es eben eine embolia cutis medicamentosa mit jetzt folge Nekrose ist (durch die copaxone spritze an dieser stelle). Wir konnten ja das Bild/ Ausmaß schön von Tag zu Tag beobachten :-)

lg coffee

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Hallo coffee,

erstmal zu deiner Frage....ich bin Krankenschwester.

Die Nekrose denke ich ist entweder durch eine Infektion verursacht oder ist es eine Hautreaktion auf das Copaxone.

Dass man bei einer s.c. Injektion in eine Arterie injizieren kann halte ich schlichtweg für unmöglich. Wenn das tatsächlich möglich wäre, dann ist es grob fahrlässig einen Diabetiker sein Insulin mit Injektor spritzen zu lassen.

Mit Injektor kann man nicht aspirieren, also würde er nicht erkennen, dass er ein Gefäß erwischt hat. Wenn er aber sein Insulin direkt in ein Blutgefäß injiziert, würde es für ihn zu einer lebensbedrohenden Situation kommen.

lg kirchenmaus

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@ Kirchenmaus, ich geb auf ;)

Ich weiß wie es sich angefühlt hat und wie es sich dann entwickelt hat. Du hast Deine Meinung und ich das Ding an der Backe ;) mehr hab ich jetzt dazu nicht mehr zu sagen. Ich werde dann zu gegebener zeit schreiben was die spritzschwester dann mit mir besprochen hat.

Nix für ungut

Coffee

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@coffee , @Kirchenmaus ,

schon einmal daran gedacht, es gibt Dinge die einfach nicht " normal "sind.

Menschen bei denen die Organe seitenverkehrt " montiert " sind , die Ganzkörper behaart sind , nach dem Genuß von Erdbeeren in Schockstarre verfallen oder orgastische sexuelle Phantasien ausleben......

Warum soll es dann nicht auch Personen geben , bei denen partiell die Blutbahnen schlampig verteilt / verlegt sind.

Also Waffenstillstand bis klar ist

***Fall fürs Panoptikum

***medizinische Sensation

***oder nächster Kandidat für die Verleihung der verbogenen Nadel.

Pete

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hi, hallo coffee

das aufgeben war ja hoffentlich nur auf unsere Diskussion bezogen...ansonsten wird nicht aufgegeben.

Von dem bißchen MS lassen wir uns doch nicht unterkriegen...oder?

lg kirchenmaus

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Guten Morgen,

Morgen Früh kommt die Spritzschwester :-)

lg coffee

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was ich jetzt nicht begreif: wenn das so ist, wie von coffee beschrieben, wieso gibt es dann die injektoren? und das nicht nur bei ms-basistherapien, sondern halt auch bei diabetes und was weiß ich noch alles? müsste doch umgehend verboten werden, oder?

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was ich jetzt nicht begreif: wenn das so ist, wie von coffee beschrieben, wieso gibt es dann die injektoren? und das nicht nur bei ms-basistherapien, sondern halt auch bei diabetes und was weiß ich noch alles? müsste doch umgehend verboten werden, oder?

ich habe OHNE Injektor gespritzt bisher (Spritzschwester bringt mir aber einen mit morgen). Mit Injektor ist wohl allgemein die Gefahr deutlich geringer oder gar nicht vorhanden.

ich habe bisher halt OHNE Injektor gespritz weil ich es einfacher/unkomplizierter empfand :/

lg coffee

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ah ok, sorry, dann wars ein missverständnis, bzw. ich hab das vergessen, wenn du's schon mal erwähnt hast...

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Hallo Ihr,

gestern war also dann eine Spritzschwester von Cop bei mir zuhause. Wir haben viel gesprochen und sie hat sich meine Spritzstellen angesehen. Auch haben wir über meine Nekrose jetzt gesprochen die ja in meinem Fall durch eine embolia cutis medicamentosa entstanden ist. Ich habe die letzten 6 Jahre alles richtig gemacht, es war einfach nur Pech ein Lottogewinn wäre vermutlich wahrscheinlicher!!

Sie hat mir einen Autoinjekt mitgebracht den ich zukünftig für die ein oder andere Stelle (hinterer Oberarm) nutzen werde. Den Rest kann und darf und soll ich gerne auch weiterhin mit der normalen Spritze machen.

Wichtig an dem Gespräch war mir das ich evtl. bisher gemachte Fehler hätte entdecken können. Auch wichtig war jetzt in enger Zusammenarbeit mit Copaxone und meinen Ärzten die Sache gemeinsam aufzuarbeiten.

lg coffee

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Hallo zusammen,

also zu Beginn habe ich auch mit dem AutoInject gespritzt und nach einem knappen Jahr ohne Probleme mehrere Flushs (oder SPIRs, oder wie man es immer nennen mag) in kurzer Zeit eingehandelt.

Daraufhin hatte ich natürlich Angst vor weiteren Nebenwirkungen und habe nur noch in Bereichen gesprizt, die bis dahin unproblematisch waren. Aber auch dort ist es dann nochmals passiert. (ich hab aber auch ein Dlück ;-) )

Glücklicherweise kommt meine Schwester aus einem Pflegeberuf und hat den Umgang mit Spritzen gelernt. Also hat sie die erste Zeit das spritzen übernommen und mich dann langsam geschult und überwacht bis es ohne Probleme funktioniert hat.

Seit dem (toi toi toi) hatte ich keine Probleme mehr. Beim aspirieren hatte ich bisher 1x Blut in die Spritze aufgezogen und den Vorgang abgebrochen. Das es leicht blutet und mal einen blauen Fleck gibt ist völlig normal.

Es ist durchaus möglich mit der subkutanen Spritze eine Ader zu erwischen und das gute Cop direkt in die Blutbahn zu injizieren. Und das widerspricht nunmal dem Sinn einer subkutanen Injektion und kann somit nicht wirklich gut sein, oder?

Kleiner Tipp am Rande .... wer von Hand spritzt sollte den Stempel mehrfach auf und ab bewegen wenn der Verschluss noch auf der Spritze ist um die Beweglichkeit zu gewährleisten. Und am wichtigsten ist die Stempel mal durch drehen zu kontrollieren. Ich habe es nun schon mehrfach gehabt, daß der nicht richtig fest war und beim aspirieren aus der Spritze flog.

lg mosh256

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@Mosh256: Das ist ja lustig, Deinen Tipp zu lesen.. Ich hab so was ähnliches heute nämlich auch das erste Mal gemacht, weil ich manchmal das Gefühl hab, bis das Stempel-Drücken ins Rutschen kommt ist manchmal die Handbremse angezogen.. also hab ich dezent angezogen und zurückgedrückt (dezent eben) und da klappte das heut recht gut.. werde es weiter so machen, dann fluppt´s wohl echt besser.

Übrigens hab ich auch zwischendurch mal Sportkollegen (Rettungs-Assis) bzw. nen Kumpel (Pfleger) bzw. ne befreundete Ärztin gefragt wegen Spritzen.. und fand deren Tipps oft wirklich hilfreich. Ist super wenn man so persönliche Ansprechpartner hat (der Kumpel bot mir sogar an, mir die Spritzen zu setzen, wenn er bei uns ist.. ich fand´s total lieb :-) ) Bei mir "klebt" die Haut immer förmlich an der Nadel, wenn ich die rausziehe.. kein Wunder, dass dann was vom Medi zurückfließt.. da sagte mir dann eben einer mal, ich soll doch mit dem Wattetupfer direkt neben die Nadel gehen und so sozusagen die Haut "zurückhalten", wenn ich die Nadel rausziehe.. (spritze manuell). War nen Super-Tipp, seitdem passiert das nimmer und meine Haut meckert kaum. Sind ja manchmal JKleinigkeiten für andere.. aber mir war´s wirklich ein wertvoller Tipp.

LG!

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wo ich jetzt tatsächlich alle 7 seiten durchgelesen hab (uff!), hab ich mal eine frage: von aspirieren hat mir meine ms-schwester nie was erzählt, dafür hat sie mir aber empfohlen, die spritze nie sofort wieder rauszuziehen, sondern 20-40sek zu warten. das würde verhindern, dass die flüssigkeit durch die einstichstelle zurückfließt und würde damit hautirritationen vorbeugen. ich warte also immer mind. 40sek und fahre damit bisher ganz gut. meine frage wäre, ob ihr das auch macht oder einen unterschied feststellt, obs tatsächlich was bringt? und vielleicht war das bei coffee auch das problem, dass beim spritze rausziehen was an die falsche stelle gekommen ist!??

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Hallo Kaku,

ich hab auch immer gerwartet nach dem Auslösen, hab bis 30 gezählt und dann die Nadel rausgezogen.

Wenn ich weniger gezählt hab, ist oft etwas von der Copflüssigkeit wieder aus dem Einstichkanal nach oben gelaufen und das hat dann schon auf der Haut gebrannt gebrannt und es gab rote juckende Flecken.

Das war meine Erfahrung mit dem Zählen nach dem Auslösen des Injektors.

Bei Coffee war das sicher was anderes, aber vielleicht schreibt sie Dir ja auch noch dazu.-)

Grüßle

Honey

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wo ich jetzt tatsächlich alle 7 seiten durchgelesen hab (uff!), hab ich mal eine frage: von aspirieren hat mir meine ms-schwester nie was erzählt, dafür hat sie mir aber empfohlen, die spritze nie sofort wieder rauszuziehen, sondern 20-40sek zu warten. das würde verhindern, dass die flüssigkeit durch die einstichstelle zurückfließt und würde damit hautirritationen vorbeugen. ich warte also immer mind. 40sek und fahre damit bisher ganz gut. meine frage wäre, ob ihr das auch macht oder einen unterschied feststellt, obs tatsächlich was bringt? und vielleicht war das bei coffee auch das problem, dass beim spritze rausziehen was an die falsche stelle gekommen ist!??

Hallo Kaku,

Nein, es ist nicht beim herausziehen passiert, sondern scheinbar habe ich eine Arterie getroffen und dort ist dann in Zusammenhang mit dem Mittel Copaxone eben eine Embolia Cutis Medikamentosa aufgetaucht die dann zur Folge eine Nekrose hat. Ist wohl eines der extrem ganz ganz seltenen Nebenwirkungen :( Ich habe halt leider "hier" geschrien.

das mit dem kurz warten vor dem wieder rausziehen hat man mir auch immer gesagt. Soll man machen damit sich das Medi besser verteilt bzw nicht gleich wieder am Einstichkanal raus kommt.

lg coffee

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