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KaZa Ginger

Wie sag ich's ...?

19 posts in this topic

Hallo in die Runde,

ich hab da eine Frage: Wie habt ihr die Diagnose MS in eurer Familie mitgeteilt?

Die konkrete Diagnose hab ich meiner Family noch nicht gesagt, hab versucht alles etwas herungerzuspielen, sonst machen sie sich immer so viele Sorgen und das will ich nicht...aber ich glaub, mir fallen bald keine "Ausreden" mehr ein.

Bin dankbar für Ratschläge!

LG

Katja

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Guest Monsterbacke

Hallo,

ich habe einfach gesagt was ich habe und mehr nicht. Mein Mann war teilweise bei den Besprechungen, bei meiner Neurologin dabei. Unserem Sohn haben wir noch nichts gesagt. Er merkt allerdings,das es mir nicht immer so gut geht. Meine Familie nervt mich aber auch nicht und fragt nicht ständig nach wie es mir geht.

LG Nicole

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ich denke, das beste ist es die wahrheit zu sagen, so wie es ist, offen miteinander reden

familie und freunde machen sich sowieso sorgen, da kann man nichts gegen machen, egal wann du es ihnen sagst... man vergisst immer, dass die ja auch auf einmal vor einer neuen situation stehen und auch sie sich mit der thematik ms auseinander setzen müssen.

ich könnte mir vorstellen je länger du es hinauszögerst umsomehr fragt man sich nachher "warum hast du nichts gesagt?" und das könnte alles noch komplizierter machen...

unterstützung und hilfe können auch gut sein in mancher situation, man weiss ja nicht was noch kommen mag, vielleicht hilft es auch gemeinsam darüber zu reden, fragen zu beantworten soweit man selber überhaupt kann...

ich glaube es gibt kein patentrezept dafür

ich wünsche dir, dass du bald die richtige lösung für dich findest, sonst zerbrichst du dir nur noch länger den kopf und das ist auch belastend und nicht gut,

lg,

Bellis

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Hallo,

mein Mann war von Anfang an bei den Untersuchungen dabei und hat das Ergebniss mit mir zusammen erfahren.

Mein Sohn stand in dieser Zeit kuz vor dem Schulabschluß und Bewerbungsstreß er hat es erst danach erfahren als er vom Urlaub kam.

Meine Eltern haben es irgendwann erfahren aber der Kontakt ist auch nicht so toll.

LG Ped

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Vielen Dank für eure Antworten! Ja, wahrscheinlich sollte ich es nicht so kompliziert machen...:os und einfach sagen, was los ist...

Also dann ... werd' berichten, wie es gelaufen ist..."merci" an euch!

LG

Katja

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Ja, sag es einfach.. es kann sehr emotional werden, aber das ist ja auch kein Wunder. Ich hatte damals keine andere Möglichkeit, als zuhause anzurufen (war akut in eine Klinik 500km entfernt gekommen). Und dann hab ich mich durchgerungen.. und krieg immer nur den AB. letztendlich hab ich´s echt auf AB gesprochen (ich möcht nicht wissen, wie ich mich da wohl anhörte). Hab´s meinem Freund gesagt,als er abends in Krankenhaus kam.. und ich glaube, der hat dann auch nochmal bei meinen Eltern angerufen? Ich weiß es nimmer..

War ne tolle Situation, auch weil gleichzeitig meine Schwester bei der Geburt ihres Kindes mitsamt Kind fast hopps gegangen ist.

Aber nach wie vor: Besser bald sagen, nicht zuviel drüber nachdenken wie-wann-wo.. und dann toitoitoi!

Ich hab mich danach (so weit möglich) jedenfalls besser gefühlt.

Viel Mut und Erfolg!!

LG

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Hallo alle zusammen ,

Ich hatte die Ärztin gefragt was ich habe und auch gesagt das ich mein Mann bei haben möchte . Und so wußte mein Mann gleich bescheid. Ich nehme ihn auch meist mit , wenn ich zum Dr muss oder zu Untersuchungen.

Ich sage immer , wenn man sich liebt , dann geht man durch höhen und tiefen.

Ich versuche soweit es bei mir geht alles zu machen . Natürlich habe ich ich Tage bei wo ich nicht zu gebrauchen bin . Aber ich habe ein lieben Mann der sagt dann ,Kopf hoch das schaffen wir auch zusammen.

Nun kommt ja die Zeit wo man viel draußen sein kann . Da geht es uns allen besser könnt Ihr mir glauben . Die Sonne macht das schon . Lächeln . LG Silke

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Hallo Silke und all ihr anderen

Danke noch mal für eure Tipps. Mittlerweile hab ich's meinen Eltern und meiner Schwester kundgetan. Sie waren auch erst mal etwas geschockt und ich hab versucht, dem Riesenballon etwas die Luft raus zu lassen...Sonst hab ich es jetzt noch nicht so vielen gesagt...mal sehen, wie das alles noch so wird.

Also vielen Dank noch mal und sonnige Grüße

Katja

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Hallo KaZa Ginger

Es ist auch besser wenn die Fam bescheid weiß . Raus kommt es so oder so . Man kann ja 100 Jahre werden mit der Krankheit .

Bei einen verläuft sie so und bveim anderen anderst . Also machen wir das beste drauß . LG Silke

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Das ist ein gutes Stichwort, Silke. Ich hab mir vorgestellt, dass ich es bei den nächsten, denen ich es mal sagen muss, einfach so sage: "Also es ist so weil - jetzt nicht erschrecken, hört sich schlimmer an als es ist - ich hab MS ... aber es kann auch ganz harmlos verlaufen!!" So in der Art.

Bestimmt lässt sich daraufhin auch ein ganz gutes Gespräch einleiten und sicher fühlst du dich dann auch etwas leichter, Katja!

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Hallo ,

als ich aus den KH kam habe ich es meinen Freunden gesagt als sie mich besucht hatten . Es gibt auch leider welche die negativ reagieren .

Naja dann weiß man wo man dran ist. Echte Freunde entpuppen sich gerade in schlechten Zeiten .Wo es ein echt schlecht geht . Den Rest schickt man nach Hause. Ihr wisst schon wie ich das meine . LG Silke

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Hallo,

ja da hast du Recht Silke,man merkt recht schnell,wer seine wahren Freunde sind.Auf den Rest kann man dann auch...

Mein Mann wusste sofort Bescheid,die Kinder zumindest zwei von dreien schnallen es noch nicht wirklich!Meinen Eltern habe ich es auch relativ schnell erzählt.All das war gut so!!!!!

L.G.

Saja

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Denke das es immer auf die Menschen ankommt, denen man es sagen muss, also auch bei mir war es nicht einfach, viele haben mich bereits im Krankenhaus besucht und weil ich mich auf einer MS-Station befand, war das ziemlich schnell klar, nur für mich selber nicht! Den Menschen, denen ich das danach erzählen musste, habe ich das bei ner Tasse Tee erzählt. Gut viele Menschen, welche ich damals zu meinem Freundeskreis zählte, sind gegangen, aber neue sind dafür gekommen! Das Leben bringt so oder so Veränderungen mit sich, aber die Familie wir immer hinter einem stehen und das ist wichtig!

einen lieben Gruss

Ruepel

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Hallo,

ja, einfach sagen ... Direkt nach meiner Diagnose 2004 hab ich es ziemlich Vielen gesagt und eigentlich "nur" die Beste Freundin verloren oder irgendwann selbst abgeschrieben weil Sie zu der Zeit meinte, bessere Dinge zu machen anstatt in der Zeit da zu sein! Das hat mich dann etwas zurückhaltender in dem Thema gemacht. Die Leute die es von damals wissen fragen immer mal wie es mit der MS geht und für die ist das auch "normal" aber neuen Leuten versuch ich das schon geheim zu halten was totaler Schwachsinn eigentlich ist, wie sich auch in meiner Phsychotherapie heraus gestellt hat. Man setzt sich selber unter Druck das geheim zu halten obwohls einem vielleicht innerlich total kacke geht! Mit der Therapie hab ich auch wieder gelernt mich offener zu unterhalten und Einige natürlich trotzdem noch ausgewählte Leute einzuweihen! Das hilft ungemein finde ich und es ist eigentlich auch total bescheuert es komplett zu verschweigen, weil man sich unter Umständen immer irgendwelche Ausreden einfallen lassen muss, warum man nicht bei irgendwelchen Partys bis mitten in der Nacht rum hängt, übermäßig Alkohol trinkt usw. also raus damit aber Augen auf ;) und eigentlich hat Jeder sein Paket zu tragen in dieser Welt nur man spricht eben nicht drüber :( eigentlich schade, aber so isset, aber wenn man selbst anfängt, erfährt man auch Dinge von Anderen, denen es auch nicht so dolle geht!

LG Biggy

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Guest thomaspahl

Hey Biggy,

deinem Beitrag kann ich mich voll und ganz anschließen, denn mich musste man auch erst durch die Psychotherapie dazu bringen, mich nicht zu verkriechen, dem Alc. zuzusprechen und keinen Ton rauszubringen. Jetzt habe ich das alles hinter mir gelassen und freue mich auf jeden neuen Tag und die Community, das Beste, was mir seit langem passieren konnte, ehrlich.

VlG, thopah

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;)

jap da hat der Thomas recht ;) klar muss man sich jetzt nicht täglich 24 Stunden mit MS beschäftigen, aber es komplett aus dem Leben zu schieben geht ja leider auch nicht, man wird dann mal wieder dran erinnert durch Schübe, Müdigkeit usw.

Ich hab über die Jahre hinweg nen Problem entwickelt vor fremden Menschen nicht essen zu können und meine Psychotherapeutin hat das auf jeden Fall der MS zugeordnet, weil ich nicht drüber gesprochen hab und das eher geheim gehalten habe. Sie meinte ich habe immer Angst das was RAUS kommt, was nicht darf, also in meinem Fall hab ich Angst gehabt beim Essen mich zu übergeben oder sonst was und hab so ne Angst gehabt, die ich mir selbst immer schlimmer geredet hab. Aber die Phsychotherapie hat mir auf jeden Fall geholfen, denn Sie hatt Recht damit gehabt was ich vorher nicht gedacht hätte!

Also lieber mal den Mund auf machen ;) man sieht dann ja eigentlich eh, wer es Wert ist sich weiter mit dem Jenigen zu beschäftigen oder eben nicht "NUR" weil man MS hat ist man ja kein schlechter Mensch!

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Guest thomaspahl

Hallo Biggy,

guten morgen, und ich habe jetzt schon blanke Panik entwickelt, am Karfreitag zum gemeinsamen Fischessen bei den ambulanten Wohndiensten zu erscheinen, ist natürlich freiwillig und ein unverbindliches Angebot meiner Betreuerinnen und kein Zwang, denn ich bin selbständig in meiner eigenen Wohnung und werde durch die LEBENSHILFE e.V. lediglich unterstützt. Ich habe eben zugesagt, um den Tag nicht alleine zu verbringen, aber ein mulmiges Restgefühl bleibt immer noch...

VlG, thopah

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Guten Morgen ;)

ok, vor solchen Dingern hätt ich dann auch wieder nen mulmiges Gefühl aber irgendwann letztes Jahr hat es klick gemacht und diese Panik, die ich mir selbst auch noch eingeredet hab ist weg ;) Und Du nimmst auch an einem leckeren Fischessen teil ;)

LG Biggy

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