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vonnie

Baby ab 40???

4 posts in this topic

Hi,

sind hier vielleicht Leute die sich auch erst sooo spät um das Thema Kinderwunsch gekümmert haben?

Ich war grade 3 Wo zu so´ner Art Frühreha & fragliche Therpieänderung in Augustahospital in Anholt. Dort hat man/frau mir mitgeteilt, dass sich meine MS in dem Stadium schubformiger Verlauf im Übergang zur chron. progredienten Form befindet.

Daher hat man mir geraten evtl jetzt mit Mitox statt Cop. weiter zu machen (....wenn da nicht der evtl Kinderwunsch bestehen würde)

Die meinten ich solle mich nochmal im St. Josef Hosp. in Bochum informieren.

Jetzt meine Frage: Hat jemand hier schon mal ähnliches erlebt?

Ich habe eine riesen Angst sooo spät noch in eine Schwangerschaft versuchen zu gehen, Angst vor einem Schub, aber auch den Wunsch mit meinem Partner die richtige Entscheidung zu treffen, das richtige für meinen Krankheitsverlauf zu tun,...

Das macht alles riesen Kopfkino.

....

Ich würde mich echt freuen, von jemandem (mit ähnlichen Erfahrungen) zu lesen.

VlG Vonnie

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HAllo Vonnie, diese ganzen Fragen kenne ich auch, allerdings konnte ich Sie mir erst nach der geburt meiner Kinder stellen, da ich zum Zeitpunkt der Geburt noch nichts von meiner Diagnose wusste. Deshalb von mir nur einige Anregungen zur Entscheidungsfindung (ich weiß das klingt blöd):

- Ms ist kein Grund auf Kinder zu verzichten und in vielen Situationen können sie wunderbar trösten und Mut und Kraft spenden

- in der Schwangerschaft ist die Schubrate meist geringer

- nach der geburt kommt es öfter zu einem Schub (war bei mir beim 2.mal auch so, lies sich aber mit Korti gleich nach der Entbindung im krkh schnell wieder in den Griff bekommen)

- ab 40 ist die Wahrscheinlichkeit schnell schwanger zu werden auch bei Gesunden geringer. Wie sieht es bei dir aus? War Schwangerschaft ein Thema? Wäre eine künstliche Befruchtung notwendig? DA solltest du dich im zweifelsfall beraten lassen, denn in dem Fall wäre das Ganze mit einigem Stress verbunden

- ich habe bei mir gemerkt ich bin nicht mehr so belastbar, sowohl physisch als auch psychisch. Wichtig ist es daher ein gutes Umfeld zu schaffen, das dir auch Einiges abnehmen kann (Kinderbetreuung, Haushaltshilfe, Zeit als Paar)

DA solltest du alles in Ruhe mit deinem Partner besprechen und dich auch ärztlich beraten lassen, sowohl vom Gynäkologe als auch vom neurologen.

DAs klingt jetzt alles ziemlich nüchtern, aber lass dir gesagt sein, auch bei den meisten "Gesunden" ist die Entscheidung schwer und einen richtigen Zeitpunkt gibt es fast nie.

Wenn du noch Fragen hast meld dich einfach. Ich habe ohne von meiner MS zu wissen, aber mit vielen Symptomen meine zwei Schwangerschaften ganz gut erlebt und kann dir Mut machen.

lg sanne

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Kann Sanne nur zustimmen! Ich habe auch mit 40 mein drittes Kind bekommen, hatte die Diagnose aber damals nicht, dank eines doofen Arztes, der es schon 3 Jahre vor der Schwangerschaft hätte diagnostizieren können! Daher bekam ich auch kein Corti nach der Entbindung, war ein Kaiserschnitt, weil sich keine Wehen auslösen ließen, trotz Blasensprung! Während der Schwangerschaft ging es mir super, nur danach ging es dann in die vollen. Schwindel, Probleme mit dem Laufen und so. Bin, da ich ja von der MS nix wusste, vieeeeeeel zu spät zum Arzt und die Beschwerden haben sich natürlich nicht zurück entwickelt, muss ich jetzt mit Leben. Aber Du weisst ja von Deiner MS und könntest im Notfall nach der Entbindung sofort behandelt werden! Hilfe ist besonders wichtig, da wir MSler ja leider meist nicht so belastbar sind. Also Hilfe im Haushalt und bei der Babybetreung organisieren im Vorfeld! Ich hätte meine Lütte auch bekommen, wenn ich von der MS gewusst hätte! Ich würd mir lieber alle Extremitäten abschneiden lassen, als meine Süße wieder her zu geben! Ich hatte auch schon große Kinder, heute 20 und fast 18 Jahre alt. Also war nicht mein erstes, nur die beiden Großen, waren einfacher! Liegt wahrscheinlich an der MS oder am Alter? Nur wegen unserer gemeinsamen Freundin auf das Glück, das ein Zwerg mit sich bringt, zu verzichten, käme für mich nicht in Frage!

Triff Deine Entscheidung gut überlegt, aber lass Dir keine Angst machen! Es geht immer weiter! Du musst mit Deiner Entscheidung leben und kein anderer! Ich kann Dir also nix raten, nur sagen, ich würde mich wieder für ein Kind entscheiden, nur auf weitere Geschwister muss unsere Lütte verzichten, dafür habe ich jetzt schon zu viele Beeinträchtigungen und würde es mir nun nicht mehr zutrauen!

Also Toi Toi Toi für Deine Entscheidung.

LG

sissitt

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Danke sissitt,

ich bzw. wir werden uns in Bochum gut beraten lassen.

Und ich denke wenn wir uns danach (Termin ist am 9.7.) entschieden haben, geht es mir sicher so oder so besser.

Denn im Augenblick schwebe ich irgendwie noch in so einer Art Orbit ;-(

Ich werde mich sicher später hier nochmal zu meiner Entscheidung äußern.

Alles Gute auch für Dich!

LG

Vonnie

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