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sunflowerangie84

Familienplanung

23 posts in this topic

Hallo, alle zusammen.

Vielleicht könnt ihr mir ein paar Ratschläge geben; helfen kann ich nur mir selber ;)

Ich habe meine Diagnose seit Februar diesen Jahres und mein Mann möchte nun gerne Kinder.

Klar waren Kinder in Planung, nur so schnell nach der Diagnose?

Andererseits denke ich, die Krankheit wird ja nicht besser, sondern immer schlechter, also doch gleich damit anfangen, solange man noch einigermaßen fit ist?

Ich wollte erst noch Geld verdienen (solange ich das noch kann), davor habe ich auch rießig Angst; Erwerbsunfähigkeit.

Wir haben eine tolle Familie, die hinter uns steht; trotzdem schwirren einem 1000 Gedanken im Kopf rum, ob ich meinem Kind gerecht werden kann.

Ich bin eigentlich nicht so, daß ich mir über die Sachen so den Kopf zerbreche, aber das ist doch eine Entscheidung, die dein Leben verrändert.

Wie geht es Müttern, mit Krankheit und Kind und anderen Betroffenen, die sich zu diesem Schritt getraut haben?

LG sunflowerangie84

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Hallo sunflowerangie,

ich hatte die Diagnose noch nicht, als ich mit meiner Kleinsten schwanger wurde. Die Diagnose bekam ich erst, als sie 9 Monate alt war. Hab mir wie die meisten die Augen ausgeheult und meine Lütte in den Arm genommen und mich entschuldigt, dass die Mama so heult. Das bleibt Dir erspart. Was soll ich Dir raten?

Ich hätte meine Kleine auch bekommen, wenn ich von der MS gewusst hätte, ich hätte nach der Geburt nur anders reagieren können und nach Korti schreien können. Wären mir vielleicht einige Einschränkungen erspart geblieben. Wenn ich meine Lütte heute so angucke, sie war die Beste Entscheidung meines Lebens! Selbst mit meinen Einschränkungen kommt sie zurecht, sie kennt es ja nicht anders und mit ihrem fast 3 Jahren hilft sie ungemein. Da ich Gleichgewichtsstörungen habe, hebt sie oft Kleinigkeiten für mich auf und sie tapert ganz artig neben meinem Oma-Porsche (Rollator) her. Du siehst, es geht alles. MS kann Behinderungen nach sich ziehen, muss sie aber nicht. Und wer meckert, wenn eine gesunde Frau ein Kind bekommt und dann stolpert und Querschnittsgelähmt ist? Du hast die Wahl. Ein Kind bedeutet wahnsinnig viel Arbeit und gute Nerven, wenn die zicken, dann zicken die, muss man dann durch! Aber es bedeutet auch bedingungslose Liebe und das Glück, was Frau/Mann menpfindet, wenn man aus kleinen Kinderäuglein angestrahlt wird, ist mit keinem Geld der Welt auf zu wiegen.

Das Du Unterstützung bei Deiner Familie findest ist gut. Sprich doch mal in großer Runde das Thema an und erkundige Dich, wie sie Dir mit einem Kind helfen würden.

Dann geh in Dich und sprich mit Deinem Partner. Diese Entscheidung verändert Dein Leben garantiert. Egal ob mit oder ohne Kind, Du musst mit der Entscheidung zufrieden sein, denn Du musst damit leben und kein anderer.

LG

sissitt

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Guten Morgen sissitt,

danke für deinen Ratschlag.

Ich bin ja auch der Meinung, ein Leben ohne Kinder ist keins. Trotzdem habe ich Angst davor; ich mache mir eben zu viele Gedanken, was passiert wenn...

Als gesunder Mensch würde so eine Frage nie aufkommen, obwohl, wie du sagst, man trotzdem vor nichts geschützt ist.

Deine Antwort hat mir echt Mut gemacht, Danke!

Klar sagt jeder, du musst nicht auf Kinder verzichten, trotzdem ist Frage, ob man das alles schaffen kann, wenn ich nur daran denke, wie müde ich ständig bin...

Wir lassen uns auf jeden Fall noch ein bisschen Zeit, bei mir fängt Copaxone so langsam zu wirken an und ich mag nicht gleich wieder abbrechen.

LG sunflowerangie84

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hallo sunflower!

der richtige zeitpunkt schwanger zu werden gibt es nicht. daran glaube ich ganz doll. denn ich bin schwanger, jetzt in der 7. woche und wir bauen grade unser haus um. in 2 monaten muss es einigermaßen fertig sein, da wir einziehen wollen/müssen.

ich hatte sehr viel vor. ich wollte viel helfen. jepp, die betonung liegt auf WOLLTE. denn nun mach ich fast nix mehr, seit ich seit einer woche weiß das ich schwanger bin. ich habe seit 3 jahren nicht mehr verhütet... und ausgerechnet jetzt ist es passiert. da haben wir überhaupt nicht mit gerechnet....

also: einen passenden zeitpunkt gibt es wahrscheinlich nie!

ich wünsche dir alles gute

glg niknak

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Hallo Niknak,

herzlichen Glückwunsch!

Hast du trotzdem Copaxone bis vor ner Woche gespritzt (falls du Cop spritzt)?

Hab von ner Ärztin aus der Uniklinik empfohlen bekommen, Cop drei Monate vor Absetzung der Verhütungsmittel nicht mehr zu nehmen, zur Sicherheit des Kindes.

Die MS-Schwestern sind da anderer Meinung; ich weiß noch nicht, wie ichs machen soll, wenns dann soweit ist.

Ich wünsche euch alles Gute beim Umbau und mit eurem Nachwuchs.

LG sunflowerangie84

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Guest lacrima

Ich kann mich da nur anschließen, es gibt keinen richtigen Zeitpunkt.

Wir wollten trotz Diagnose ein Kind, es hat lange nicht geklappt und dann, wo ich kurz vor meinem unbefristeten Arbeitsvertrag stand war ich schwanger.

Unser Engelchen ist jetzt 15 Monate, und glaub mir er ist das furchtbar anstrengendste was ich je mitgemacht habe. Aber ein lächeln und alles ist vergessen, meine Müdigkeit und alles andere.

Ich habe durch unwissenheit von der Schwangerschaft bis zum 6. Monat Rebif gespritzt und er ist putzmunter, ich würde also erst aufhören damit wenn du weißt das du schwanger bist.

@niknak: Glückwunsch, aber ihr packt das, wir haben mit Würmchen umgebaut, das ist noch schlimmer gewesen. und iwie kann man schon einziehen, ich frage mich auch noch wie wir das geschafft haben.

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Hallo lacrima,

danke für deinen Rat!

Für mich/uns kam die Frage eigentlich auch nie auf, Kind oder keines. Bin im Moment nur total unzufrieden mit mir, meinem Job und (fast) allem anderen auch. Und da macht man sich eben seine Gedanken, packt man das oder ist es besser ohne.

Aber die Zuschprüche von euch machen mir Mut und bringen mich auf andere, gute Gedanken.

Ich denke auch, daß ich bis zum Schluß spritzen werde, Umbau und Umzug stehen uns noch bevor...

LG sunflowerangie84

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Hallo sunflowerangie84,

ich habe meine Diagnose bekommen als mein Kleiner 6 Mon. alt war und musste mit ihm ins KH.

Er ist jetzt 1,5 Jahre und ich möchte kein Tag davon missen, obwohl ich oft an meine Grenzen stoße.

Wir haben uns aber wegen der MS gegen ein weiters Kind entschieden.

LG Steffi

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hey sunflower!

ich habe, wie die ärzte mir geraten haben, bis zum positiven test gespritzt.

in den usa spritzen die frauen sogar oft in der schwangerschaft durch! und dat in nem land wo alles verklagt wird!

in deutschland DÜRFEN die doc´s es nicht mehr verschreiben wenn du denen sagst das du schwanger bist.....

also- pieksen bis zum test........

glg niknak

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Hallo Steffi 81,

das ist auch eine große Entscheidung gegen ein zweites Kind.

Ich wollte immer zwei bis drei Kinder, heute bin ich mir da auch nicht mehr so sicher.

Hättest du dich ganz dagegen entschieden, wenn du vorher die Diagnose bekommen hättest (Kann man wohl garnicht so sagen, was wäre wenn...)?

Ich habe zwei Patenkinder und liebe die echt über alles, deshalb möchte ich auf jeden Fall ein Kind.

Wahrscheinlich denken hier viele andere, wie egoistisch, aber wie sisitt das auch schon gesagt hat, wer weiß denn schon, was alles im Leben noch auf uns und andere gesunde Menschen zukommt?

Zu niknak:

Ich denke auch, daß ich bis zum Ergebnis pieksen werde, mir machen die Spritzen nichts aus und ich weiß, ohne ist es sch...

LG sunflowerangie84

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sunflower, ich find das gar nicht egoistisch!!! warum solltest du nicht trotz ms eine super mama sein!?! ich arbeite in einer schule mit "schwer erziehbaren" und hatte schon diverse schüler mit eltern (oder geschwistern) im rolli oder pflegeheim. du glaubst gar nicht, wie toll die damit umgehen. wenn sie im "normalen" leben auch unmöglich sind, auf ihre familie lassen sie nichts kommen!

ich glaube, dass man vielleicht auch grade wegen der ms ne super mama sein kann! man vermittelt vielleicht noch mehr das gefühl, dass das leben echt schön sein kann und man wirklich jeden tag genießen soll, weil ganz plötzlich was passieren kann, womit man nicht rechnet und das alle träume und pläne über'n haufen wirft.

und wenn man sooooo gerne ein kind haben möchte, dann denke ich KANN man gar keine schlechte mama sein!

ich persönlich will keine kinder, aber nicht wegen der ms. ich hab auch immer gedacht, dass ist doch egoistisch, nur weil ich mein leben nicht umstellen möchte auf ein kind zu verzichten. aber mittlerweile bin ich der meinung, dass es das genau nicht ist. was hätte denn der kleine wurm davon, wenn ich ihm ständig "vorwerfen" würde, dass ich seinetwegen dies oder das in meinem leben nicht erreichen konnte...

also: ich drück dir die daumen, dass es bald klappt und hab keinerlei zweifel, dass du dann auch alles richtig machst und ne prima-mama bist! ob mit oder ohne ms...

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hey sunflower

Vor der Diagnose MS habe ich ca. 3 Jahre versucht schwanger zu werden. Zum Schluß bekam ich vom Arzt den Rat einer künstlichen Befruchtung. Diesen Ratschlag wollten wir uns genau überlegen und dann kam mir die MS dazwischen. Da es aber der erste Schub und im MRT noch nichts zu sehen war ( MRT Gehirn war immer negativ weil ich im Halswirbel Herde hab die man aber erst nach dem 2. Schub vor ca.2 Monate gefunden hat) hat man keine Therapie angefangen. Ich wollte trotzdem ein Kind aber auf natürlichem Weg. Weil ich wie du auch für mich dachte lieber jetzt bevor die Krankheit schlechter wird. Mein Hausarzt gab mir den Rat zur Akkupunktur und siehe da gleich nach der ersten Sitzung hat es eingeschlagen. Heute hab ich ein liebes kleines Mädchen 19 Monate alt. Bei mir verlief die Schwangerschaft problemlos. Hab allerdings auch schon in der 23 Woche aufgehört zu arbeiten da ich in einem Handwerksbetrieb tätig war in dem man körperlich ran musste. Sie kam per Keiserschnitt zu Welt wegen Beckenendlage. Bei und nach der OP ging alles gut. Hatte jetzt vor ca. 2 Monaten wieder einen Schub. Vor der Kortison Behandlung war für mich klar in dem Zustand will ich keine weitere Kinder denn werde ich so nie gerecht. Heute nach der Behandlung und Reha sowie mit Cop ist die Familienplanung noch nicht ganz abgeschlossen. Denn Kinder bereichen das Leben ungemein. Und zum Thema Erwerbsunfähigkeit es gibt so viele möglichkeiten wie Fort- Weiterbildung oder Umschulung.

Wenn Du und dein Mann dieser schönen Verantwortung bewusst seit den kann so eine MS die lebendig gewordene Liebe zweier Menschen auch nicht stoppen.

Alles Gute weiterhin

schwarbenirmel

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Hallo zusammen,

ich versuche seit 4 Monaten Schwanger zu werden. Ich habe nie daran gezweifelt Kinder zu bekommen und alle Ärzte haben das auch befürwortet. Wir haben eine tolle Familie hinter uns auf die wir uns in jeder Situation verlassen können.

ich spritze auch noch Cop. und werde bei einem positiven Test aufhören. Wahrscheinlich ist es dämlich, aber ich spritze nicht mehr am Bauch. Sicherlich macht das nichts, aber falls ich schwanger bin ist es mir vom Feeling her zu dicht dran. Hab ich mir aber selbst ausgedacht.

Ich denke, dass MS keine schlechteren Eltern aus uns macht. Vielleicht kann man mit den Kids nicht so viel toben oder ist öfter müde, aber diese Probleme haben auch gesunde Eltern. Ich arbeite in einem Kinderheim und kenne viele gesunde schlechte Eltern. Kinder brauchen Aufmerksamkeit, Liebe, Förderung, Bewegung und gesunde Ernährung- das geht auch mit MS. Die gesündesten und fittesten Eltern die ihr Kind mit Fast Food vorm TV parken sind nicht besser als Eltern mit schlechten Augen im Rollstuhl die mit ihrem Kind malen und auf den Spielplatz gehen.

Also, in diesem Sinne....viel Erfolg mit dem Nachwuchs.

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Hallo zusammen,

Als Nicht-Mutter hätte ich da mal eine wirklich ernst gemeinte Frage an die Eltern unter euch.

Soweit ich weiß, sit MS nicht vererbbar, aber sie tritt familiär gehäuft auf, also mal angenommen eines Tages steht euer Sohn, eure Tochter mit der Diagnose MS vor euch, was denkt ihr dann?

Ich will niemanden angreifen, ob man nun Kinder in dienWelt setzen will oder nicht ist eine höchst persönliche Entscheidung, ich bin nur wirklich neugierig.

Mein Mann und ich haben Jahre lang versucht Kinder zu bekommen,mäht leider nicht funktioniert. Da meine Schwiegermutter auch MS hat war für mich nach der Diagnose Stellung klar, das Risiko für das Ungeborene ist mir zu groß, Thema erledigt.

Liebe Grüße

Schwestersophia

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Hallo SchwesterSophia,

da ich meine Jungs lange vor der MS-Diagnose bekommen habe und KEINER in der Familie an MS erkrankt ist, was sollte ich da meinen Jungs sagen,wenn sie kommen und sagen, ich hab jetzt auch MS.

Du siehst, auch bei allen Bedenken, man kann es nie 100% ausschließen, ob die Kinder MS bekommen.

MS ist nun mal nicht vererbbar.

Man kann Glück haben oder Pech, genau wie die anderen, die keinen in der Familie haben, der MS hat.

LG Bambus

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Hallo zusammen,

danke für eure Beiträge.

Ich denke auch wie Bambus, ich würde mein Kind in den Arm nehmen, verstehen was es fühlt und da sein.

Als selbst erkrankte kann man wenigstens Nachvollziehen, was den anderen bedrückt.

Und vor allen anderen Krankheiten sind wir und auch unserer Kinder nicht geschützt.

So ist das nun mal im Leben, meine Angst war eher, dem Kind nicht gerecht zu werden, anstatt irgendwelche Krankheiten zu vererben. Dein eigenes Kind ist ja ein Teil von dir und du gibst ihm soviel mit auf seinem Lebensweg, vererbst ihm unheimlich viel, egal was es ist.

Ich hab z. B. eine Sehschwäche seit ich 4 Jahre alt bin, sollte ich auf Kinder verzichten, nur weil ich Angst habe, dieses Kind benötigt auch früh eine Brille?

LG sunflowerangie84

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Hallo zusammen

auch ich möchte mich Bambus und Sunflowerangie anschliesen. Ich denke auch das MS Eltern keine schlecht Eltern sind oder vielleicht sogar unverantwortlich da ein erhörtes Risiko besteht. Ich bin auch die einzige in meiner Familie mit MS und hab mich bewusst mit dem Wissen das ich MS hab für ein Kind entschieden. Wenn mein Kind irgendwann mal kommen sollte und auch MS hat dann ist sie mir auf jedenfall schon einiges vorraus da sie ja mit meiner Krankeit schon aufgewachsen ist. Auserdem entwickelt sich die Medizin auch immer weiter. Das einzige was ich an der ganzen Situation Schade find ist das ich nicht mit Ihr Fußball spielen kann. Aber sie gibt mir auch unheimlich viel Kraft, Liebe und Lebensfreude, und das ist ja eher förderlich bei MS.

LG schwabenirmel

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Hallo sunflowerangie84

ich habe wärend der schwangeschaft von der ms erfahren , das war nicht leicht.

Ich wollte immer 2 kinder aber jetzt reicht mir ein gesundes Kind ist manchmal anstrengend genug .

Mitlerweile ist meine Tochter 4 Jahre alt und der Sonnenschein im Leben.

Die Ms hat sich zum Glück seit der Schwangerschaft kaum gemeldet nur die üblichen begleiterscheinungen wie Fatigue.

Was ich gemacht hätte wenn ich vor der schwangerschaft von der ms erfahren hätte weis ich nicht so genau , wahrscheinlich hätte ich auf jeden Fall noch gewartet bis ich die diagnose ein bisschen verkraftet habe.

Aber jetzt bin ich glücklich mit Kind und Mann!!

LG Snake

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Guest lacrima

Ich kann nur immer wieder sagen das ein Kind etwas wirklich tolles ist, natürlich ist er streßig, und manchmal sogar nervig, er will meine ganze aufmerksamkeit, schlafen findet er doof sowohl am tage wie auch nachts und manchmal denke ich wie wär es ohne, aber dann denke ich wieder, es wär dann niemand da der bei mir ist, der mir hilft, auch wenn das noch schwer ist da er so klein ist, er lächelt mich an und alles andere ist für den moment unwichtig, die freude die er verbreitet wenn er etwas macht, das kann mir niemand anderes geben.

Und egoistisch finde ich es nicht, ich habe den kleinen nach der Diagnose bekommen, meine Eltern sind beide gesund, niemand hat MS, und jetz meine Schwester und ich...klar kann dem kleinen das jetzt auch bevor stehen, aber es muß es nicht, oder es könnte passieren auch wenn mein Mann und ich gesund wären, was ist mit Müttern die rauchen, oder Alkohol trinken? Er kann genauso den Bluthochdruck seines Vatres geerbt haben und an nem Herzinfarkt drauf gehen, auch in den jungen Jahren, aber man weiß doch nie was kommt. Und das ist auch gut so, es gibt zig Dinge die einem Kind passieren können auch bei kerngesunden Eltern.

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Ja, Schwetsersophia

das denke ich auch. MS ist nichts Schönes, aber es gibt Schlimmeres. Die Behandlung wird immer besser und es gibt fast täglich neue Forschungsergebnisse.

Ich würde mir eher bei familiär gehäuften Schlaganfällen, Herzinfarkten, Krebserkrankungen etc. Gedanken machen.

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Wenn man danach geht, das man Krankheiten vererben könnte, ist die MS nach meiner Erkenntnis ein geringers Risiko vererbt zu werden wie z.B. Krebs, Diabetis, psyische Krankheiten etc, und somit dürfte fast niemand mehr Kinder bekommen.

Das Problem ist einfach, das diese Krankheit von einem Großteil der Gesellschaft nicht anerkannt ist bzw. unwissenheit herrscht ( man endet zwangläufig in Rollstuhl).

Sicherlich mache auch ich mir Sorgen, das meine Tochter krank werden könnte, und ich würde warscheinlich auch sehr darunter leiden, aber das bezieht sich auf alles was mit Ihr zu tun hat.

Und ich bin zuversichtlich das es in Zukunft noch weitere Fortschritte in der Behandlung und Erforschung der MS geben wird.

Lieben Gruß

Hallo zusammen,

Als Nicht-Mutter hätte ich da mal eine wirklich ernst gemeinte Frage an die Eltern unter euch.

Soweit ich weiß, sit MS nicht vererbbar, aber sie tritt familiär gehäuft auf, also mal angenommen eines Tages steht euer Sohn, eure Tochter mit der Diagnose MS vor euch, was denkt ihr dann?

Ich will niemanden angreifen, ob man nun Kinder in dienWelt setzen will oder nicht ist eine höchst persönliche Entscheidung, ich bin nur wirklich neugierig.

Mein Mann und ich haben Jahre lang versucht Kinder zu bekommen,mäht leider nicht funktioniert. Da meine Schwiegermutter auch MS hat war für mich nach der Diagnose Stellung klar, das Risiko für das Ungeborene ist mir zu groß, Thema erledigt.

Liebe Grüße

Schwestersophia

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Hallo! Ich hab meine Diagnose seit 2010. Haben seither auch nicht mit einer Therapie begonnen da meine Neurologin meinte das es so besser sei wegen dem schwanger werden. Hatte aber vorige Woche wieder eine. Schub mit einer cortison stoßtherapie. Bin im Moment sehr unsicher ob es wirklich gut ist mit dieser Diagnose ein Kind zu bekommen. Hatte im November noch dazu eine Fehlgeburt. Wie ist es euch während und nach der ss gegangen.

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an große fortschritt in sachen ms-behandlung glaube ich ehrlich gesagt, mittlerweile nicht mehr.

und zum thema kinder:ich bin froh, meine beiden lange vor meiner diagnose bekommen zu haben und dass in meiner familie kein fall von ms, aber auch nicht krebs oder diabetes etc. bislang aufgetreten ist. trotzdem habe ich "skrupel", wenn mich meine kinder fragen, ob ms vererbbar ist.

vom kopf her lautet die antwort "nein". aber der bauch sagt manchmal halt doch was anderes. und komplett ausschließen kann man es nicht. ich denke auch, mit der diagnose hätte ich wohl auf kinder verzichtet.

kinder hat man nämlich mindestens 18 jahre lang und nicht nur 5, 6 und wer kann schon sagen, sie sich meine ms entwickelt. natürlich kann man generell nicht in die zukunft sehen und ein ganz gesunder kann morgen einen unfall haben und im rolli sitzen.

aber das ist meine ganz persönliche meinung und die gilt max nur für mich!

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