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SickChick

ich könnte oft ewig schlafen!! MS / Depression

49 posts in this topic

Hallo liebe Leidensgenossen,

ich frage mich schon länger, ob das mit der MS zusammenhängt. Ich schlafe sehr viel - also sehr lange. Es ist echt krass, ich kann manchmal 20 Stunden lang schlafen! Ich werde dann zwar zwischendurch immer mal wach, aber ich kann immer weiter schlafen... Ich muss dazu sagen, dass ich seit ca. 6 Jahren eine chronische Depression ("Dysthymia") habe - das ist eine chronische Form einer eher leichten Depression, ab und zu kann die Depression auch etwas stärker (also mittelgradig) werden. Eine richtig schwere Depression hatte ich wohl noch nicht. Aber eben seit Jahren diese Antriebslosigkeit, Selbstzweifel/geringes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Ich nehme auch seit 2006 schon Antidepressiva, aber wirklich besser ist es dadurch nicht. Die Antidepressiva, die ich nehme machen aber nicht müde, also daran kann es nicht liegen! Depressionen kann man ja auch durch die MS bekommen, also durch die Belastung der Diagnose natürlich - aber auch organisch, durch den veränderten Hirnstoffwechsel.

Aber ob die Depression an der MS liegt oder nicht, kann einem leider kein Arzt sagen!

Jedenfalls wollte ich mal fragen, ob jemand das kennt. Fatigue heißt ja eigentlich nur, dass man schnell müde wird - aber kann es sein, dass man dadurch auch ein hohes Schlafbedürfnis hat / viel Schlaf braucht? Davon hab ich noch nie was gehört - es geht immer nur um die "schnelle Ermüdbarkeit"....

Irgendwie habe ich hier ja zwei Themen angesprochen - das hohe Schlafbedürfnis und die (chronische) Depression. Würde mich sehr freuen, wenn jemand was zu einem der beiden Themen oder sogar zu beiden sagen kann! Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich?

Achja: mein gestörter Schlaf-Rhythmus hängt sicher auch irgendwie damit zusammen....aber das ist denke ich eher eine Folge oder Begleiterscheinung.

Edited by SickChick

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Guest BiKo

Hallo SickChick,

Fatigue ist nicht nur die schnelle Ermüdbarkeit. Auch gibt es sie in unterschiedlicher Ausprägung. Manche sind eben schnell müde, manche sind nur müde. Seit meinem vorletzten Schub ist es bei mir so, wie Du es beschrieben hast. Ich kann echt ewig schlafen. Das kannte ich vorher überhaupt nicht. Ich gehe um acht ins Bett und schlafe teilweise bist acht durch. Hab es auch schon bis zehn geschafft. Und das, obwohl ich nachmittags auch schlafe. Und bei mir ist es die Fatigue.

Hast Du das mal Deinem Neuro gesagt?

Lg, BiKo

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Guest Sandra70

Hallo SickChick,

das mit dem schlafen kenn ich auch sehr gut. Schlafe viel, aber nie am Stück. Immer so 3-4 Stunden und dann bin ich wieder wach, aber auch nicht lange und ich bin wieder sehr müde und schlaf dann wieder. Depris hab ich auch ab und zu, aber das sind immer nur ein paar Tage und ich nehm nichts dagegen.

Werd jetzt frühstücken und dann wieder schlafen ;)

LG Sandra

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Hallo,

ich kenne das auch.

Bei mir ist es die Fatique wurde in der Reha festgestellt.Habe auch so eine Antriebslosigkeit.

Soll schon seit Tagen bei unserem Holzhändler anrufen und Holz bestellen.Hat jetzt mein mann gemacht.Nur so als Beispiel.Das kotzt mich auf deutsch tierisch an.

LG ped

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hallo sickchick, die fatique ist auch eines meiner größten probleme ich brauche mindesten 8-10 std. schlaf bin aber nach dem aufstehen oft nach 2-3 std. wieder müde.

mir geht auch oft so wie ped, da ist es mir schon zu viel zu telefonieren machmal kann ich kaum aus dem haus.

depressionen hatte ich schon vor der ms hab vor 5 jahren eine therapie 3jahre lang gemacht seither geht es besser auch meine diagnose ms 2010 konnte ich dadurch gut verarbeiten.

bin heute vormittag an meiner linken hand operiert worden deshalb schreib ich heut mal alles klein und nicht so viel.

lg wildwind

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Guest BiKo

Hallo Wildwind!

Hoffe, Dir gehts bald wieder gut nach Deiner OP und Du hast es gut überstanden!

Mir gehts auch so, wie Ped schreibt. Bin manchmal sogar zu müde, um zu kauen. Dann schlaf ich erst und esse dann.

Lg, BiKo

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Guest Sandra70

Hallo Wildwind,

ich wünsch dir ne Gute Besserung. Hoffendlich ist bald alles wieder im Lot ;)

LG Sandra

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Ich hab erst vor kurzem meine Pille ausgesetzt, da ich sie fast durchgehend genommen habe, seitdem ich 15 Jahre alt bin. Seitdem bin ich total antriebslos und hab ein seltsames Wach- und Müdigkeitsempfinden. Nachts schlaf ich schlecht ein, schlafe nicht tief und morgens könnte ich eeeeewig weiterschlafen. Ich wach dann auf und fühle mich wie erschlagen, wenn mich jemand weckt, penn ich sofort wieder weg. Das könnte man bei mir sicherlich geschlagene 8 Stunden machen (habs noch nicht ausprobiert wann genau ich ausgeschlafen wäre, ich quäl mich dann immer irgendwann aus dem bett). vorher war das nicht so! hängt also irgendwie auch mit dem hormonen zusammen evtl.?

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danke sandra und biko, habs so wies aussieht sehr gut überstanden.

lg wildwind

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Guest Sandra70

Kein Problem, wir pflegen dich so lange, bist du wieder fit bist :) Ist schon blöd, wenn man nur noch eine Hand gebrauchen kann.

LG Sandra

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Hallo zusammen,

ist ja interessant, dass es so vielen von euch ähnlich geht. Vielleicht habe ich ja garkeine Depression (wäre ja auch ganz schön lange, seit 2006) sondern die Antriebslosigkeit und Müdigkeit usw. liegt vielleicht alles an der MS? Wenn wirklich alles an der MS liegt, frage ich mich, ob ein Antidepressivum dann überhaupt helfen kann! Bei mir bringt es ja nicht viel, ich nehme seit Ende 2006 durchgehend Antidepressiva - habe in der Zeit auch schon verschiedene ausprobiert. Meine Psychiaterin meinte, ich soll das Antidepressivum jetzt mal langsam reduzieren um zu sehen, wie es mir ohne geht. Damit will ich morgen anfangen, es ist erstmal nur etwas weniger. Beim nächsten Termin Anfang September setzt sie die Dosis dann wohl noch weiter runter....man muss das über mehrere Wochen ausschleichen, ganz langsam immer weniger nehmen. Das was ich nehme wirkt auch leicht antriebssteigernd (davon merke ich aber nichts). Wäre natürlich schlimm, wenn ich ohne das NOCH WENIGER Antrieb hätte - noch weniger geht eigentlich kaum! Dann würde ich ja garnicht mehr aus dem Bett kommen... Da ich eh so wenig Antrieb habe und kaum etwas auf die Reihe kriege, habe ich schon Angst davor, dass es noch schlimmer werden könnte! Es fällt mir auch total schwer, meinen Schlafrhythmus endlich mal zu ändern - der ist sogar in den letzten Wochen noch schlimmer als vorher... ich verschlafe oft den ganzen Tag und bin nachts wach. Dabei bin ich heute morgen schon um 7 Uhr aufgestanden, da hatte ich ca. 10 Stunden geschlafen und war fit! Allerdings war ich dann um 14 Uhr wieder so müde, dass ich mich hinlegen musste. Leider schaffe ich es dann auch nie, nur eine Stunde oder höchstens 2 zu schlafen - ich hab dann wieder bis 20 Uhr geschlafen! Darum bin ich jetzt noch wach...Ich wollte eigentlich bis heute abend schaffen wach zu bleiben, um einen normalen Rhythmus zu bekommen. Aber das hab ich nicht geschafft....das nervt mich total!

@BiKo: Ich weiß nicht, ob ich es meiner jetzigen Neurologin gesagt habe, denke aber schon. Der letzte Termin bei ihr ist ja schon ewig her... fast ein Jahr! Eigentlich hatte ich nach 6 Monaten den nächsten Termin, aber den musste ich verschieben. Jetzt habe ich erst am 24.09. den nächsten Termin. Die Neurologin, die mir auch die Diagnose gegeben hat, meinte damals, ich müsste erst einen normalen Schlafrhythmus haben, um zu sehen wie es dann mit der Müdigkeit ist.... Und bei mir wäre es eh schwierig, weil ich auch die Depression habe, zu unterscheiden ob es an der MS oder an der Depression liegt! Na toll... Ich werde das beim nächsten Termin auf jeden Fall nochmal ansprechen.

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Hallo Sickchick, mit deinem Problem bist du ganz bestimmt nicht alleine,

ich weiß oft nicht kommt die Depression von der Müdigkeit

oder die Müdigkeit von der Depression.

Hast du jemanden in der Familie oder Freundeskreis der dir auch mal gut zuredet oder einfach nur mal für dich da ist?

Ich hab eine Freundin die ich wenns mal ganz schlimm ist anrufen kann, denn mein Mann zieht mich mir seiner negativen Art manchmal noch zusätzlich runter.

Ich versuch auch möglichst am Tag nicht zu schafen sonst bin ich am Abend munter und kann vor 1Uhr nicht schlafen.

8-10 Stunden schlaf sind bei mir die Regel wobei ich bis Mittag meistens schon wieder müde bin.

LG wildwind

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Hallo SickChick,

mit dem Problem stehst du wirklich nicht alleine da. Die Depression kann über Jahr anhalten, so wie andere chronische Krankheiten. Ist auch völlig pipe was zu erst da war. Wenn wir mit der MS leben müssen, umgekehrt die muss mit uns leben, und ja auch oft noch mit anderen Erkranungen kämpfen, Medis einnehmen, zusätzlich jeden Tag unseren Körper mit einer Spritze verletzen, hat unsere Psyche auch wirklich das Recht "aua" zu sagen, und das tut sie in Form von Depressionen. Bekommst du Citalophram gegen die Depression? Was ich so mit bekommen habe, hilft Cipralex bei MS-Erkrankten besser, weil es stimmungsaufhellend ist und dann hat frau/man auch mehr Antrieb.

Alles Gute für dich und einen schönen Sonntag.

Catherine

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Hallo Sickchick,

ich hab das was Catherine mit den Medis sagt bei mir selbst festgestellt.

Mit Cipralex gings mir besser als mit Citalophram das bei mit überhaubt nicht wirkt.

Jetzt wünsch ich dir einen schönen schattigen Sonntag.

LG wildwind

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soweit ich weiß, ist citalopram aber das gleiche wie cipralex!

ich habs nicht gut vertragen. aber ich will auch gar keine ad nehmen :-(...

und diese elende antriebslosigkeit, wie von ped beschrieben, kenn ich nur zu gut. da werden kleinigkeiten zu unüberwindlichen hindernissen. die ungeöffneten kuverts häufen sich mittlerweile....aber ich schaff es meist einfach nicht! ist absolute sch...

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Hallo Claudia

es sind unterschiedliche Medis Cipralex hat zwar den gleichen Inhaltsoff wie Citalopram aber eine andere Zusammensetzung und wirkt bei mir nachweislich anders.

Duch das spritzen von Cop. habe ich ja den Kalender und ich kreuze auch jeden Tag meine Befindlichkeiten an dadurch habe ich gesehen, dass seit ich im Dez. 2011 mit Citalopam begonnen habe es mir zunehmend in den letzten Monaten schlechter geht.

Die Medis wirken bei jedem anders wenns bei einem Hilft muss es bei den Anderen nicht genauso sein und ohne sie ist immer die beste Wahl ich hab mich lange gegen alle gewehrt, bis mich mein Zustand dazu gezwungen hat, ich möcht ja auch noch arbeiten können. Gib dir Zeit das richtige herauszufinden.

LG wildwind

Edited by wildwind

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nachdem ich es nicht so gut vertragen hab, hab ich venlafaxin bekommen. eine zeitlang genommen aber keinerlei besserung gemerkt.

also wieder bleiben lassen und weitermache wie gehabt... :(

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Venlafaxin nehme ich auch aktuell, seit ca. 2 Jahren (geschätzt, hab keinen wirklichen Überblick, nehme seit Ende 2006 Antidepressiva aber eben schon ein paarmal umgestellt seit dem).

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es gut wirkt - aber die anderen die ich seit 2006 so genommen habe, haben auch nicht besser gewirkt! Allerdings weiß ich ja nicht, wie es mir ohne gehen würde... da ich seit Ende 2006 durchgehend irgendein Antidepressivum nehme.... ich werde bald wissen, wie es mir ohne geht, denn meine Psychiaterin meinte, ich sollte es mal ganz langsam absetzen. Um zu sehen, wie es mir dann geht....und wenn es mir schlecht geht, evtl. nochmal ein anderes ausprobieren... aber ich hoffe wirklich, dass es mir OHNE zumindest nicht SCHLECHTER geht als mit! Irgendwann muss ja auch mal gut sein - nehme das Zeug seit 6 Jahren und bin trotzdem Antriebslos und alles.....

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guten morgen!

ich hatte anfang des jahres eine größere aktion beim zahnarzt und wurde dann auch nach dauermedikationen gefrag. hab das venlafaxin erwähnt. zahnarzt kannte es nicht und ich hab einen beipackzettel vorbeigebracht.

beim eingriff dann hat er mir gesagt, das sei aber schon ein "hammermedikament" und es sei gar nicht einfach gewesen, das pass. medi für die betäubung zu finden. seither, und da ich ja auch nicht wirklich eine wirkung spüren konnte, nehm ich es nicht mehr.

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Ich nehme Cipralex seit ca. 2009 - anfangs mit durchschlagender Wirkung, nun dominiert wieder die Antriebslosigkeit. Nahme sonst nichts gegen die MS, bin schon chronisch progredient, da gibt es halt nichts. Aber Cipralex absetzen? Wie Ihr schon gesagt habt, wer weiß, wie es ohne aussieht? Habe schon mal in der Reha probiert, die Dosis zu reduzieren (10 auf 5 mg), aber das ging nach hinten los. Seither nehme ich sogar 15 mg. Hat mein Neuro so empfohlen. Aber die Fatigue kann auch Cipralex nicht besiegen...

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hi

also, ich hab mein antidepressiva vor ein paar Wochen abgesetzt, und kann wieder "normal" leben, ich meine, so richtig aus vollem Herzen lachen, weinen, wieder empfinden

Seit ich das nicht mehr nehme, hab ich auch keine Probleme mehr mit der Darmempfindlichkeitsstörung

bin froh , es gemacht zu haben........

lg Grisi

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also ich bi ja auch froh, keine ad mehr zu nehmen. zumal sie ja nicht wirklich was gebracht haben. und dann gefälltmir gar nicht, dass sie ja letztlich auf mein innerste, meine empfindungen, meine "seele" auf eine art und weise einwirken sollen, die ich nicht abschätzen kann.

selbst wenn sienicht süchtig machen und angeblich "harmlos" sind, traue ich sowas nicht wirklich

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kann ich sehr gut verstehen

weil ich auch nicht mehr ich selbst war

immer ruhig, immer beherrscht, ohne Meinung, angepaßt, hab alle reden lassen, nur ich blieb auf der Strecke

ich mußte von cymbalta auf ein anderes medi wechseln, fällt mir gerade nicht ein

da hatte ich ne woche mehr angst als vorher, mehr nicht unter menschen gehen können

und und und

und..............................

dann hab ich es einfach abgesetzt

habs einfach nicht mehr genommen

gab ein paar Entzugserscheinungen, aber das wars auch schon

gut, müde bin ich immer noch, aber das hat wohl mit der MS zu tun.......

na gut, dann leg ich mich halt hin und schlafe

was soll ich sonst auch machen

lg Grisi

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hallo grisi,

sehe ich genauso. irgendwie muss man die fatigue halt nehmen und seit ich in teilrente bin, habe ichja zeit, mich auszuruhen. ich muss wirklich sagen, seither geht es mit bedeutend besser. darf halt nich mal - auch nicht im notsfall- länger jobben, weil das geht gar nicht! danach bin ich absolut k.o.

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