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SickChick

ich könnte oft ewig schlafen!! MS / Depression

49 posts in this topic

@carnold67: Wirken die Basistherapie-Medikamente wie Copaxone oder Interferon wirklich nur bei schubförmiger MS? Ich will das nicht in Frage stellen, weiß das nur nicht mehr so genau.... Ist Cipralex das erste Antidepressivum was du nimmst, oder hast du davor schonmal ein anderes genommen? Ich habe Cipralex auch mal genommen, aber nur ein paar Monate 2009. Irgendwie war die Wirkung bei mir nicht gut, oder es hat nicht gewirkt...keine Ahnung. Jedenfalls hab ich nach weniger als 2 Monaten wieder auf ein anderes gewechset. Aber ist eben bei jedem anders, der eine verträgt das besser - der andere ein anderes...

@claudia19: Den Kommentar deines Zahnarztes finde ich schon etwas seltsam...ich glaube nicht, dass Venlafaxin "krasser" ist als andere Antidepressiva. Natürlich sind das keine Smarties, ich weiß nicht was der Mann für Vorstellungen hat. ;) Ich hatte jedenfalls nie Probleme mit der Betäubung beim Zahnarzt, aber bei der letzten Wurzelbehandlung habe ich auch direkt gesagt: "Spritzen sie am Besten eine hohe Dosis!" Keine Ahnung, meinem Zahnarzt - mittlerweile sogar 2 oder 3 Zahnärzten - habe ich auch immer gesagt, was ich für Medikamente nehme (Copaxone und das aktuelle Antidepressivum eben). Die waren davon aber nie beeindruckt... Deshalb wundert mich die Aussage deines Zahnartes. Wäre mir neu, wenn man dadurch ein anderes Mittel zur Betäubung oder eine stärkere Betäubung brauchte....seltsam.

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Ich bin echt mal gespannt, wie es mir ohne Antidepressiva geht... bis jetzt ist alles gut. Aber ich nehme auch erst seit Montag eine kleinere Dosis.

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Viel Glück SickChick.

Halte durch. Drück Dir die Daumen.

LG Bambus

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zahnarzt hat halt auch gesagt, die üblichen mittel für die betäubung seien für venlafaxin kontraindiziiert.

naja, immerhin hat er es gemacht!

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@SickChick: BT Medikamente wie Interferone, Copaxone sind meines Wissens nur für schubförmige MS zugelassen. Interferone würde ich wegen der Nebenwirkungen auch nicht nehmen. Ob Copaxone helfen könnten? Ich kenne da nur Versuchsergebnisse für schubförmige MS.

Cipralex ist mein erstes Antidepressivum. Mittlerweile scheint es nicht mehr zu wirken, bzw. scheint nur den Momentanzustand zu erhalten. Wenn ich die Dosis reduziere, wird mein psychischer Zustand wieder schlechter. Mein Neurologe kann mir auch keine weiteren Tipps mehr geben. Er befürwortet auch nicht den Umstieg auf ein anderes Antidepressivum.

[FRUST]

Irgendwie hab' ich den Eindruck, dass die Neurologen der Schulmedizin im chronisch progredienten Statium der MS keine Ideen zur Behandlung mehr haben. Alle Studien zu neuen Medikamenten laufen ja für die schubförmige MS (auch für Fumarsäure). Die chronisch progredienten Patienten haben erst mal das Nachsehen.

[/FRUST]

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Hallo carnold,

ich leide auch an der sekundär chronisch progredienten MS und ich spritze seit 2006 Copaxone.

Und du hast Recht, alle Studien zu neuen Medikamenten laufen für die schubförmige MS.

Das liegt daran, dass schubförmige MS weiter verbreiteter ist als progrediente MS und dementsprechend auch vielmehr Geld einbringt.

"Nicht zugelassen" heißt übrigens nicht unbedingt, dass ein Medikament nicht wirkt. Für eine Zulassung gab es bislang nur zu wenig Studien, welche die Wirksamkeit untersuchten.

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Hallo W E R ?

dass die Pharmaindustrie hauptsächlich im Bereich der Behandlung der schubförmigen MS fordscht, ist klar und ihr nicht vozuwerfen. Trotzdem schiebe ich meinen Frust :(

Bleibt uns Patienten mit chronisch progredienter MS gerade aufgrund dieser Tatsache nichts anderes übrig, als Therapien selbst zu testen? Ich war mal in Heidelberg bei einer MS Ambulanz. Dort war man bzgl. Behandlungsmöglichkeit auch recht ratlos. Da ich Mitoxantron ablehnte, hat man mir eine Kortison-Stoßtherapie im Abstand von 3 Monaten empfohlen. Okay, das mache ich, es wirkt aber immer nur kurzfristig. Und dann die Aussage: "Wenn das mit dem Kortison wirken sollte, könnte man es mit Interferonen oder Copaxonen versuchen". So hat mir das nicht einmal mein Haus-Neurologe empfohlen. :confused: Was jetzt?

Warst Du eigentlich erst im schubförmigen Statdium und hast Copaxone gespritzt? Wahrscheinlich kann man schwer sagen, ob die Copaxone bei Dir die Progredienz bremsen. Hast Du aufgesetzte Schübe?

LG Christian

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Hallo carnold,

ich war anfangs einige Jahre, wieviele weiß ich gar nicht mehr (8 Jahre? 10 Jahre?), im schubförmigen Stadium.

Angefangen hab ich dann am Ende dieser Zeit mit Betaferon und hatte es ca. 12 Jahre gespritzt. Da NW dann gehäuft auftraten, wechselte ich 2006 zu Copaxone und behaupte mal, ohne dass ich gespritzt hätte, ging es mir nicht so, wie es mir jetzt geht.

Darf ich fragen, wo in HD du da warst?

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Hallo W E R ?

Ich war in HD in der Universitätsklinik, neurologische Ambulanz, Prof. Dr. Brigitte Wildemann. Die Frau war im Prinzip sehr nett, konnte mir aber nicht wesentlich weiterhelfen. Naja, sie hat die Sache mit den regelmäßigen Kortisonstößen ins Rollen gebracht. Diese scheinen mir etwas zu helfen.

Gruß Christian

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Guest evakre24

oh, hi christian, dann hier ein gruss aus der gegend um pf!

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Guest evakre24

heijo weischdadd, des kenn i au! isch doch bei remshalden, gell?!

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haja, von mir drhoem aus isch dia negscht s-bah- halteschdell scho en remshalda!!! i kenn's guat!

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Hallo Sickchick, antworte jetzt auf deine Ursprungsnachricht (bin zu faul die anderen Nachrichtern zu lesen)

Mir geht es geauso, schlafen ohne ende, Bein müdigkeit, antriebslosigkeit ...... die Uni empfielt daraufhin eine Umstellung von Interferon auf Mitoxantron. Mein Neuro war der anfangs gegen und bei nochmaligen nachfragen meinerseits ist er etwas eingeknickt und mußte zugegeben das dies eine möglichkeit ist. (hat es etwas mit den teuren Rezepten die er nicht mehr verschreiben kann ??) Letzendlich habe ich mich mit meinem Hausarzt besprochen -2 Fragen - dann war das thema besprochen. Ich fühle mich heute auch wieder recht schlapp - meine rechte Seite funktioniert nicht richtig, Freitag beginnt die Chemo (o o o )- ich hoffe das einiges besser wird. Schade ne richtige Antwort kann ich Dir, Sickchick (noch) nicht geben ! Außer - immer mehrere Meinungen einholen -weil alles auch mit Geld zu tun hat. Und das sind die letzten Argumente die für uns zählen sollten. Nach der Chemo kann ich Dir vielleicht weiteres berichten.

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Guest BiKo

Hallo Ihr Lieben,

ich könnte auch ewig schlafen und das war früher bei mir überhaupt nicht so. Da war ich wirklich IMMER fit! Meine Stimmung war auch sehr schlecht, ist jetzt wechselhaft (wie das Wetter). Mein Neuro hat mir, auch wegen der Fatigue, deswegen auch Venlafaxin verschrieben. Ich nehme zwei Tabletten morgens, also 75 mg. Mein Antrieb ist seitdem schon etwas besser geworden.

Weiß jemand, ob man noch mehr nehmen kann? Und kann man davon zunehmen? Ich habe nämlich schon das Gefühl, dass sich durch die Waage auch bestätigt hat. Kann allerdings auch vom Korti kommen.

Danke schon mal für die Antwort(en)!

Lg, BiKo

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venlafaxin ist doch eigentlich ein antigepressivum, oder? ich mein, ich hab beides, depressionen (zum glück mal mehr,mal weniger) und fatigue. vertragen hab ich es auch gut, nur eine verbesserung konnte ich an mir nicht feststellen.

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Guest BiKo

Venlafaxin ist ein antriebssteigerndes Antidepressivum, das bei Fatigue unter Umständen aber auch helfen kann. Das muss man einfach ausprobieren.

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dann waren wohl bei mir die umstände nicht entsprechend. also ich hab null wirkung feststellen können und hab es wirklich regelmäig über längere zeit genommen

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Guest BiKo

Klar, das wird es auch geben. In einer Broschüre von der DMSG hab ich gelesen, dass es ganz schwer ist, die Fatigue mit Medikamenten zu behandeln. Am besten hilft, laut denen, sein Leben an die Fatigue anzupassen. Sich nicht zu überfordern, aber auch nicht NUR zu schlafen. Mir hat da der "Fatigue Energie Manager" (das ist eine Broschüre von der DMSG) sehr geholfen. Wenn Du dort Mitglied bist, kostet sie Dich nichts, sonst nur einen Euro. Ich finde, er ist das Geld wert!

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danke für den tipp. ich bin mitglied bei der amsel, die ja wohl irgendwie zur dmsg gehört. da schau ich mal nach!

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Hallo Claudia19,

ja, die AMSEL ist der Landesverband für Baden-Württemberg der DMSG. Da bin ich auch drin (vielleicht sieht man sich ja mal auf einem Seminar?). Den Fatigue-Manager hab' ich auch. Der gibt gute Tipps. Man muss halt wirklich seinen Tagesablauf an die Fatigue anpassen. Medikamente helfen nicht richtig, haben mir auch schon einige Neuros gesagt.

LG Elk

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