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ConstanzeW

2 Jahre...

21 posts in this topic

... MS Diagnose hab ich am kommenden Freitag.

Wie ist das bei euch? Wisst ihr noch wann ihr es erfahren habt? Begeht ihr den Tag irgendwie?

Für mich sind solche einschneidenden Daten irgendwie wichtig. Schon die letzten Tage und Wochen hab ich immer wieder das Szenario durchlebt. Hab mich an verschiedene Sachen und Situationen im KH und an DEM Tag erinnert.

Teilweise ist das auch ne Quälerei aber es ist für mich auch kein Tag wie jeder andere.

Bin ich bissl verdreht oder gehts euch auch so? :D

Grüße,

Constanze

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Hi Constanze,

bei mir ist es ganz anders,aber ich denke jeder geht damit auch anders um.Ich habe vor 5 Jahren meine Diagnose

bekommen,weiß aber nicht mehr so genau ob Anfang oder Ende August.Allderdings kann ich mich sehr gut

an die ganze Situation von den ersten Symptomen bis zur Diagnose erinnen.Dazu muß ich auch sagen das ich damit sehr cool umgegangen bin und es als gegeben angenommen habe.Ich kann eh nichts daran ändern und das was möglich ist z.B.Basisthereapie usw. mache ich.

Du hast schon irgendwie recht,es war kein Tag wie jeder andere aber ändern kannst du daran auch nichts mehr.

Ein bisserl verdreht ist ganz o.k.,solange du dich nicht davon runterreissen läßt und nur noch daran denkst.

Wünsch dir auf jeden Fall alles Gute.

LG Obi

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Hi Constanze

Nee, den Tag der Diagnose, mache ich nicht zu einem besonderen Tag, obwohl er ja mein ganzes Leben doch irgendwie verändert hat! Ich ahnte ja schon was auf mich zukommen könnte, denn die Symptome bei Google eingegeben und immer wieder landete ich auf die Seiten, welche mit MS zu tun hatten. Dann hatte die ganze Sache eben einen Namen! Shit, an den Tag kann ich mich sehr genau erinnern, als mir die Diagnose eröffnet wurde!

Grüsse

Ruepel

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Guest Biko

Hallo Constanze,

der erste Jahrestag meiner Diagnose ist erst am 2. April, aber ich weiß jetzt schon, dass ich daran denken werde. Mir geht es da genau wie Dir. Ich überlege jeden Schritt, der damals passiert ist, im Sinne von "Zu der Zeit wusste ich es schon, zu der Zeit saß ich im Zimmer beim Neuro". Das geht mir auch bei anderen einschneidenden Erlebnissen so und ich nehme an, dass ist einfach ein Teil der Verarbeitung. Besonders begehen werde ich den Tag nicht, eher mich im Bett verkriechen und versuchen, ihn irgendwie rum zu bekommen.

Lg, Biko

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Guest thomaspahl

Hallo zusammen,

guten morgen, ich habe die Diagnose am 14. Sept. 2004 erhalten. Ich erinnere mich noch ganz genau, ich war mit Wartungsarbeiten an einem Reisebus beschäftigt und bat meinen Kollegen mir den Accu- Schrauber aus der Hand zu nehmen. Ich musste schnell von der Leiter, mir wurde außergewöhnlich schwindelig, ich spürte die Stufen der Leiter kaum und fiel meinem Kollegen förmlich in die Arme. Da das Wochende vor der Tür stand, dachte ich zunächst, es würde wieder besser gehen, wenn ich mich ausruhe. Ich bin dann erst am Montag zur Hausärztin, sie hatte da schon einen Anfangsverdacht und überwies mich sofort an eine Neurologin. Die wiederum überstellte mich an eine Praxis mit MRT- Untersuchungen. Dort wurde anhand weißer Flecken die Diagnose bekräftigt, ganz sicher wurde es dann durch eine Lumbalpunktion im Klinikum Pforzheim. Innerhalb von drei Tagen war ich plötzlich ein "kranker junger Mann". Aber ich begehe keine Sonderfeier an diesem MS- "Gedenktag", versuche nicht zu oft zurückzuschauen...

VlG, thomas

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Hallo Constanze,

Du bist halt noch am verarbeiten. Das macht jeder anders, dauert auch bei jedem unterschiedlich lange.

Bei mir werden es am 14. April sechs Jahre. Manchmal denk ich dran, aber ich halte mich nicht so ganz damit auf. Inzwischen geht es mir ein ganzes Stück besser, so daß ich zuweilen denke: hoppla, das konntest du damals nicht und jetzt kannst du es wieder... Außerdem freue ich mich, daß ich am und nach dem "Gedenktag" was vollkommen anderes machen kann.

GlG KarU

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Hallo,

ja ich feiere meinen MS-Tag,denn ich habe die Diagnose an meinem Geburtstag erfahren.

LG Ped

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Hallo Constanze!

Ich habe mit Absicht mir keinen Tag gemerkt, weil ich eine Gedenkveranstaltung einfach nicht möchte. Man denkt so schon oft genug daran. Ich habe selbst den Parkschein vom Krankenhaus "verlegt" um einfach keinen konkreten Tag zu haben. Das ganze hat sich sowieso im Krankenhaus an mich "rangeschlichen", jeden Tag eine neue Information.

Aber jeder hat ja seine eigene Art, mit der Sache umzugehen.

LG Mares

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Jau, werd ich kaum vergessen.. ich umgehe mal die ganzen Umstände, die einem sowieso kein Schwein glaubt, und lande bei dem,was mir wichtig ist: Als ich meine schon arg sichere Verdachtsdiagnose kriegte, wurde fast zur gleichen Uhrzeit meine Nichte geboren.jetzt ist sie 4 und ich hoffe, ich werd zu ihrem 18 noch wild mit ihr rumpoguen (ggfs gibts ja auch Rollitanz, kenn ich doch von meinem Tanzpartner früher aus der Disco).

Scheint, auch mein Leben fing sinniger an diesem Tag an.. weil ich endllich und unumwunden anfing, es so zu leben, wie es für mich besser ist, statt immer den Ansprüchen anderer noch eins drauf zu setzen(echt, früher hat man mich immer mit so was an die NAgel gekriegt.. sag mir ich kann das nicht, nicht so gut bliblablubb und ich hab mind. 150 hingelegt. Heute denk ich mal eher.. eh, wofür? Pareto-Prinzip, bleib mal entspannter).

Platt gesagt, bin ich schon lange echt froh, dass ich´s mal vor´m richtigen Knaller gepeilt hab, dass das so nicht mein Leben war.

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Hallo Ped!

Das ist ja gemein an seinem Geburtstag so eine Diagnose zu bekommen. Wahrscheinlich hast Du noch gehofft ein gutes Geburtstagsgeschenk zu bekommen?

Hat der Arzt es nicht besser gewußt?

LG Mares

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Aber ganz genau weiß ich das Datum, nee eigentlich sind es zwei. Die Röntgenärztin, Frau Dr. Marathon, so nen doofen Nemen merkt man sich halt, fragte mich bei der Besprechung der MRT Bilder, das ist Ihre Kleine im Wartezimmer. Als ich das bejahte, fragte sie, dann hat hat sie ne Frage, wie ich mit der MS und nem Baby klar komme. Ich hab die angeguckt und nur geantwortet, die Diagnose gibt es nich gar nicht. Sie sagte nur Entschuldigung. Das war ein Freitag, der 14.05.2010 natürlich mittags, so dass ich nicht mehr zu meinem Neuro fahren konnte. Tolles WE! Montag bin ich dann zu meinem Neuro und musste den vor den Kopf knallen, hab ich nun MS oder nicht?! Er meinte nur leider ja! Das war der 17.05.2010. Also welches Datum sollte ich nun nehmen? Ist mir auch egal! Ich hab mich mit der Zicke abgefunden und gut! Nee ich begehe den Tag nicht besonders, nur die Daten haben sich halt eingebrannt. Mein Leben war damit ja nicht zu Ende nur halt nach und nach ein wenig anders.

LG

sissitt

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Hier kann ich leider auch mitreden:

habe am Geburtstag meines Töchterles den 1. Schub bekommen und hatte schon 4 Tage später die sichere Diagnose. Mein Augäpfele wurde damals 7, und nicht ich, sondern sie hat viele Jahre lang an diesem bes...onderen Tag furchtbar weinen müssen - das war schlimmer als jedes MS-Symptom es je sein könnte. :(

Aber heute, sie ist inzwischen 21, können wir wieder fröhlich und ausgelassen feiern, sie weiss jetzt, dass ich mich nicht kleingriegen lasse ;), seit einigen Jahren haben wir den "Gedenktag" beide vergessen... :D

LG Eva

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Hallo Mares,

ich lag im Krankenhaus und morgens bei der Visite wurden die Ergebnisse besprochen und so bei läufig gesagt das die Verdachtsdiagnose sich bestätigt hat.Ich könne heute aber nach Hause und mit meinen Freunden feiern und sollte morgen dann für die erste Korti Infusion rechtzeitig wieder da sein.Ja so war das bei mir.

LG Ped

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Hallo Constanze,ich mußte dieses Jahr auch dran denken.Bei mir wurde es am 1.6.2011 festgestellt.Wollte an diesem Tag eigentlich mit meinem 3jährigen Sohn eine Kindertagsfeier,von der Kita aus,feiern.Die viel aus und da hatte ich mal Zeit wieder zum Doc zu gehen.War eigentlich schon seit Februar ständiger Arztbesucher.Diesmal waren es die Augen.Hatte eine Sehnerventzündung.Vom Augenarzt gings gleich zum Neuro u.dann gleich zum MRT.Abens hatte ich dann einen dicken Briefumschlag in der Hand u.die Einweisung fürs Krankenhaus.Heulend bin ich dann nach Hause gefahren und hab meinem Freund erstmal alles erzählt.Irgendwie lief es alles wie ein schlechter Film ab.Wir sind doch gerade in unser neues Haus gezogen und der Stress sollte doch jetzt entlich vorbei sein....Aber nun wußte ich entlich was ich hatte.War ja seit Februar auf der Suche.Nun habe ich es angenommen und versuche damit umzugehen.Also...machen wir das Beste draus.Hat alles seine Vor-und Nachteile.Lg

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Hallo partyhase,

herzlich :willkommen: in unserem unfreiwilligen Club.

Na, Kindertagsfeier stellt man sich wirklich anders vor :rolleyes: Wie geht es Deinen Augen jetzt? Hast Du noch andere Beschwerden?

Ganz liebe Grüße KarU

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Hallo partyhase,

das klappt schon alles mit der Zeit. Als ich ganz neu war hab ich mich auch ersmal durch alles durchwurschteln müssen ;)

Frag, wenn Du was wissen möchtest :)

GlG KarU

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Ich hatte dieses Jahr im Juli Einjähriges.... wobei ich mich erst durch das Thema hier wieder um den genauen Tag gekümmert hab. Mal meine Arztbriefe gelesen. Werd aber nie das Gefühl vergessen, als mir mein Hausarzt das MRT-Ergebnis mitgeteilt hatte und meinte das muss stationiär abgeklärt werden, da sind entzündlich veränderte Herde in ihrem Kopf...... Da ging der Boden auf und ich war weg. Nachdem klar war, dass ich gleich stationär kann, bin ich dann heim gefahren, hab nur noch geheult und gleichzeitig das Gefühl gehabt, dass ich keine Luft mehr krieg, das hat mir echt den Boden unter den Füßen weg gezogen.

Gut, habs schon länger befürchtet, aber wenn es sich dann bestätigt, ist es schon erst mal ein Schock.

Finde aber auch, dass nicht an den Tag der Diagnose erinnert werden muss. Klar es hat mein Leben verändert, aber davon lass ich mich nicht unterkriegen.

Gefeiert wird Geburtstag und Hochzeitstag ect. schöne Dinge eben =) die ändern auch das Leben, aber eben positiv =)

Schönes Wochenende Euch allen

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Hallo ihr alle,

danke für eure Antworten!

Ich hab die Tage schon mal geschrieben aber dann hat mich Copaktiv raus gekickt und weg war alles.

Gestern war nun "der Tag" und der war ganz normal. Wie gesagt, feiern tue ich das nicht! Aber doch hat der Tag für mich eine Bedeutung. Und in den letzten 2 Jahren haben sich so viele Sachen geändert und sich eben auch viele Dinge positiv geändert, die ohne MS wahrscheinlich nicht zustande gekommen wären.

Und ich denke wir MSler leben auch oft bewusster als die anderen, oder was meint ihr? Ich hab zumindest seit der Diagnose bei einigen Dingen die Prioritäten anders gelegt.

Wie auch immer, ich hab gestern Abend was leckeres gekocht und mit meinem Mann ne DVD geschaut. Ein schöner, gemütlicher Abend, das Kontraprogramm zu dem Tag vor 2 Jahren.

Also es ist durchaus nix was mich runterzieht. Und ich hab mich gefreut, das auch andere von euch ab und an dran denken :-)

Grüße,

Constanze

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Guest thomaspahl

Hallo Constanze,

mich freut besonders, dass du gemeinsam mit deinem Mann schöne Stunden genießen kannst. Ich selbst habe nach meiner Diagnose die Flucht in ein neues Leben angesteuert. War zeitweise von Alc.- Mißbrauch beherrscht, konnte dies aber gerade noch "umschiffen". Jetzt habe ich mich wieder "Under Control" und genieße selbst die kleinen Dinge des Lebens, die es sooo wertvoll machen, mit ihnen zu leben. Dir weiterhin alles Gute...

VlG, thomas

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Hi Constanze,das hat sich gut gelesen.Es stimmt schon das alles seine 2 Seiten hat.Nicht immer nur schlechte.Nur muss man erst lernen sie richtig zu sehen.Seit meinem MS beitritt habe ich endlich einen guten Draht zu meiner Mutter.Sie litt schon lange an Depressionen und ich konnte ihre Augen dafür nicht öffnen.Hatte sie so lange schon nicht mehr lachen gehört,gesehen.Wir konnten uns auch nicht mehr vernünftig unterhalten.Nach meinem Eintritt der MSler ging es.Sie ist tatsächlich zum Arzt gegangen und anschließend gings zur Kur. Am 19.9.(zu meinem Geb.)kam sie wieder und war ein ganz anderer Mensch.Ich bin total Stolz auf sie und es hat mich glücklich gemacht. Also genieße die schönen Seiten.;-) Lg

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