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Miila

Frage: mein Baby impfen lassen oder lieber nicht?

18 posts in this topic

Hallo ihr Lieben,

ich habe seit 12 Jahren MS und habe seit 14 Monaten einen kleinen Jungen *jippiyeah!* Nun haben wir uns lange schwer getan mit der Frage, ob der Kleine die empfohlenen Impfungen bekommen soll oder nicht. Bisher haben wir ihm nur Polio, Diphterie und Tetanus geben lassen. Wir wollten so wenig wie möglich, weil es ja auch heißt, dass Impfungen Autoimmunerkrankungen begünstigen können. Man weiß ja immer noch nicht, wo die MS herkommt. Und da der Lütte bestimmt schon eine Möglichkeit MS zu bekommen von mir hat, wollte ich nicht noch das ganze verstärken durch Impfungen.

Wie steht ihr dazu bzw. wie habt ihr euch entschieden bei euren kids? Wir müssten uns jetzt mal Gedanken um Masern und die ganzen Hirnhautentzündungen machen...

Vielen Dank und liebe Gedanken

Miila

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Ich würde auf jeden Fall schauen, dass er bei einem guten Arzt einen Wirkstoff möglichst ohne Adjuvantien (Wirkverstärker) bekommt. Achte auch darauf, dass kein Thiomersal im Impfstoff ist (eine Form von Quecksilber).

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Meine Kinder haben seinerzeit die wichtigsten und empfohlenen Impfungen bekommen. Auch meine Enkelkinder bekommen die notwendigen Impfungen. Meine Schwie-Tochter ist Kinderkrankenschwester und hat einige erkrankte Kinder gesehen, die durch nichtimpfen teils sehr schwer erkrankt waren.

Das Robert Koch-Institut rät auch dringend zu den wichtigsten Impfungen.

Es ist den Impfungen zu verdanken, dass viele Krankheiten bei uns selten geworden sind. Sie sind aber nicht verschwunden und können immer wieder auftreten.

Außerdem gibt es bisher keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Impfungen chronische Krankheiten, etwa Allergien, Diabetes oder Multiple Sklerose auslösen.

Viele Impfungen schützen nicht nur den Einzelnen, sondern seine ganze Umgebung. Wer nicht erkrankt, steckt niemanden an.

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Also ich habe meinen Sohn alle wichtigen Impfungen geben lassen. Habe aber vorher mit dem Kinderarzt gesprochen. Es ist aber auch bekannt ,das MS nicht vererbbar ist.Wäre froh, wenn es eine Impfung gegen die tolle Pupertät gäbe. Also macht euch nicht so viele Gedanken , es wird und kann eigentlich nix passieren. Liebe Grüsse Diana

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vielen dank für eure erfahrungen. also achtsam sollte man doch sein... werde mal nach den inhaltsstoffen fragen. ach, wenn man nur wüsste wo die ms herkommt... und das mit den "sozialen impfungen" hab ich mir auch schon durch den kopf gehen lassen... einerseits so... andererseits so... ach man... schwer *phew

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Hallo Miila!

Unsere Große ist mittlerweile 7 Jahre alt. Die MS habe ich seit 5 Jahren. Leonie haben wir erst im Laufalter impfen lassen. Aber auch nur gegen Polio und Tetanus. Zur Einschulung haben wir noch Masern, Mups, Röteln impfen lassen. Mein Hausarzt, wo ich auch zu den U-Untersuchungen war sagte mir damals, umso später geimpft wird um so weniger Nebenwirkungen.

Die Kleine ist jetzt knappe 7 Monate alt und auch bei ihr werden wir so verfahren wie bei der Großen. Leider steht man mit dem Thema impfen ganz alleine da und muss für sich persönlich entscheiden, was man macht und was nicht. Sind auch von Einigen kritisiert worden, warum wir gar nicht bzw. so spät geimpft haben. Aber man muss darüber stehen und zu seiner Entscheidung stehen. Wir sind mit unserem persönlichen Impfplan sehr gut gefahren und kann es nur empfehlen. Unsere Große ist nie krank gewesen. Hoffe, dass das so bleibt.

LG

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Hallo Nadi,

danke für deine Erfahrungen. Ja, es ist echt schwer sich gegen die anderen Mütter zu erklären, die ihre Kinder alle durchgeimpft haben. Ich habe doch großen Respekt vor dem Eingriff in das Immunsystem der Kleinen. Aber unser Kleine geht jetzt in die KiTa und da kommt wieder die Frage nach Masern auf. Röteln würd ich glaube ich auslassen wollen, ist ja eher bei Mädchen wichtig. Mumps dann auch erst vor der Pubertät, das hab ich mir schon so zurechtgelegt, aber Masern... diese ganzen Hirnhautentzündungsimpfungen... Ich glaube, wir müssen da nochmal dringend in uns gehen. Unsere KiÄ ist eine Antroposophin, die seht dem impfen eh kritisch gegenüber. Aber das ist auch ganz gut, denn sie überredet einen zu nichts und wenn man doch impfen will, dann tut sie das auch ohne erhobenen Zeigefinger.

Na, mal sehen, wie wir uns entscheiden. Aber schön zu hören, dass es bei euch auch mit einem individuellen Impfentscheid super geklappt hat! Wünsch Euch weiterhin alles Gute!

Lg

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Hallo,

ich bin auch Kinderkrankenschwester und habe Kinder gesehen die erkrankt sind weil sie nicht geimpft waren.

Gerade Masern ist so eine Erkrankung.

Würde auf jeden Fall impfen.

LG Ped

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>>...ich bin auch Kinderkrankenschwester und habe Kinder gesehen die erkrankt sind weil sie nicht geimpft waren.<<

Für jeden, der erkrankte Kinder gesehen hat, würde die Impfungen nicht mehr in Frage stellen (Aussage meiner Schwie-Tochter).

Bei Krankheitsverlauf durch Meningokokken kommt es oft zu einer Blutvergiftung (Sepsis), die innerhalb weniger Stunden tödlich sein kann!

Meningokokken sind auch Verursacher von Hirnhautentzündung. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt und behandelt können als Spätfolgen Hirnschäden, Entwicklungsstörungen, gehemmtes Skelettwachstum, Herz- und Nierenprobleme zurückbleiben.

Bei 3-15% der erkrankten ist das zentrale Nervensystem betroffen (seröse meningistis). Bei ca. 50% der Erkrankten entsteht eine entzündliche Veränderung im Lliquor ( Gehirn + Rückenmark).

Masern sind eine der häufigsten, hochgradig ansteckenden Kinderkrankheiten. Komplikationen (Bronchitis, Bronchitis, Mittelohrentzündung und Pseudo-Krupp) sind wohl leider sehr häufig. In seltenen Fällen kann auch das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen werden und eine Enzephalitis tritt auf.

Natürlich muss jeder wissen und für sein Kind entscheiden, ob dieses Kind die Impfstoffe bekommt, die unsere Kinder vor gefährliche Krankheiten schützen, gefährliche Krankheiten die Leben zerstören oder töten können. Und warum hat es sich wohl schon so bewährt, dass wir hier so viele Krankheiten im Griff haben?

Man sollte bedenken, dass für eine Entscheidung der Eltern gegen eine Impfung, letztendlich leider die Kinder die Zeche bezahlen.

Aufgrund der Globalisierung und immer häufigerer Fernreisen ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass die Kinder dadurch die Komplikationen und Folgeschäden haben. Aber jeder muß mit den Konsequenzen leben, die er trifft. Hoffentlich treffen alle die richtige Entscheidung für das Kind!

Edited by W E R ?

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Guten Abend Miila,

meine Kinder sind heute erwachsen und ich habe sie damals nur gegen Polio, Diphterie und Tetanus impfen lassen. Ich denke auch heute noch, dass man der Natur nicht zu sehr in das Handwerk fuschen sollte. Ich verstehe Kinderkrankenschwestern die Kinder mit Folgen von Erkrankungen in der Klinik sehen, aber ich sehe auch das es ein Bruchteil von den Kindern ist, die gesund ohne "Absicherungs-Impfungen" durch die Welt gehen.Meine Kinder habe alle Kinder- und Erwachsenen Krankheiten mit genommen. Mumps ist ja nicht umbedingt eine Kinderkrankheit. Sie liefen dafür aber auch nicht ständig mit Rotznasen und Husten herum und hatten auch nicht ständig Fieber aus nicht zu ergründenden Ursachen. Ich glaube das jede Kinderkrankheit auch das Immunsystem stärkt. Habe außerdem beobachtet, das die Kinder nach jeder Erkrankung einen ziemlichen Entwicklungsschub gemacht haben.

Ich sehe das so, ich kann noch so hohe Unfall und Lebensversicherungen abschließen, bewahrt werde ich nicht vor diesen Unglücksfällen sie helfen mir evtl. meinen Leben in Fall der Fälle erträglicher zu gestallten.

Vielleicht kann das vorsorgliche Impfen, den Körper auch an anderer Stellen schwächen und es tritt dafür eine andere Erkrankung auf.

Das sind meine Gedanken zum Thema Impfen.

Liebe Grüße

Catherine

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meine mädels haben auch die üblichen impfungen gekriegt, abgesehen von der wg. gebärmutterhalskrebs.

aber das war's dann auch schon. ich selbst lasse mich nicht mehr impfen, weder gegen grippe noch gegen tetanus obwohl ich letzteres als wichtig angesehen hatte bis vor ein paar jahren, dann mal etwas nachgebohrt und seither fällt auch das für mich flach. aber ich bin auch erwachsen.

da heutzutage die meisten kinder geimpft sind, denke ich mal, dass für ungeimpfte ein größeres risiko besteht. ob das sinnvoll ist, ist eine andere frage, aber man will ja nicht mit gewalt irgendwas rausfordern.

zu polio: es gab auch schon fälle, wo sich nicht geimpfte erwachsene an geimpften kindern angesteckt haben und dann im rollstuhl gelandet sind. also die ganze impfproblematik hat zwei seiten.

ich denke auch, dass die aufgrund von krankheiten erworbenen antikörper anders, d.h. besser wirken als nach impfungen.

ich hatte als kind anscheinend auch röteln, jedenfalls wurde das in einer schwangerschaft festgestellt,nur konnte sich weder meine mutter noch sonst jemand daran erinnern. meine mädels haben mehrfach hintereinander scharlach bekommen, immer in unterschiedlicher ausprägung (mal mit ausschlag, mal ohne, mal mit fieber, mal ohne etc.).ups. sorry, hat jetzt nichts mit der frage zu tun...

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ich würde beim arzt vorher immer genau fragen wie der wirkstoff heisst und im internet nachschauen welche wirkstoffe exakt im impfstoff enthalten sind. und ich würde den arzt auch fragen, welche impfstoffe es noch für zB tetanus gibt. ich würde dann alle impfstoffe nachschauen und den "vernünftigsten" nehmen. die inhaltsstoffe sind für mich das wichtigste kriterium. am besten schauen wieviel Aluminiumhydroxid da drin ist, auf kombinationspräparate achten usw. und nochmal informieren, was am besten ist. einmal ein kombinationspräpart mit so und so viel gramm aluminiumhydroxid oder 2 mal extra impfen und im endeffekt hat dein kind mehr von den zusatzstoffen abbekommen als nötig gewesen wäre. weißt du wie ich meine?

hier mal ein beispiel:

http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/Td-pur-2009-11.pdf

das wäre jetzt ein wirkstoff und da steht auch dabei was genau da drin ist.

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Hallo,

bei den Impfungen geht es ja auch darum,das die Krankheiten sich nicht mehr ausbreiten können,Das man die Rekrankungen auch ohne Impfung überstehen kann steht nicht zur Debatte aber die Eindämmung ist wichtig.

LG Ped

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Dann oute ich mich auch mal. Ich habe drei Kinder. Die beiden Großen und auch meine Kleine jetzt sind gegen alles geimpft! Meine Mittlere sogar gegen Gebärmutterhalskrebs. Ich würde es mir nie verzeihen, wenn sie die Erkrankungen mit allen möglich Begleiterscheinungen durch machen müssten. Wenn ich das nächste mal zum Hausarzt gehe, lasse ich mich auch wieder gegen Grippe impfen! Übrigens habe ich meinem Sohn vor 3 Jahren erst Angst gemacht, dass er seine Tetanusimpfung auffrischen soll, weil er sich beim Skaten das halbe Bein aufgeschrammt hatte, damit eine Infektion nicht noch sein bestes Stück, befällt und das dann abfällt. Da hatte er als Junge natürlich Angst vor und hat sich impfen lassen. Ich weiß, dass das Gemein war. Aber es hat geholfen, zumal ich seine Stiefmutter darüber informiert hatte und sie Bescheid wusste. Natürlich hat sie meine Aussage, sie ist übrigens Krankenschwester gewesen, nur bestätigt. Wir haben und halb tot gelacht, als er dann ängstlich zum Arzt ist und sich die Spritze hat geben lassen. Der Arzt wusste über unsere Gemeinheit übrigens auch Bescheid und fand unsere Idee gut.

Ich finde impfen sehr wichtig und stehe auch zu meiner Meinung. Klar kann es Komplikationen geben, aber die halten sich meist in Grenzen. Mit Geweine, Fieber und so. Schlimmer sind meines Erachtens die Krankheiten selber. Also lasse ich meine Kinder impfen. Ja nun halt nur noch eine, die anderen sind volljährig!

LG

sissitt

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Lustig, eben an Skaten gedacht und nun schreibt sissitt davon. Ich hab nämlich letztens meinem Schatz auch verbal in den Hintern getreten, er zermackt sich dauernd bei Skaten und beim Klettern.. und a la "Deutschland such den Impfpass" hab ich in nach dem letzten Ableger gelöchert, dass er gefälligst ne Tetanus zu haben hat. So viel zu den Erwachsenen (und ich werd mich, wenns so weit ist, auch wieder bzgl. der 3 "Haupt-Sachen" impfen lassen).

Aber wir waren ja bei den Kids: meine Schwester war bei meiner Nichte (jetzt bald 4) auch sehr skeptisch, die einen befürworten, die anderen sagen "Herrschaftszeiten".. Im Endeffekt hat sie die grundlegenden Impfungen doch machen lassen (Ich meine, das war auch Polio, Diphterie, Tetanus). Hat sie gut vertragen.. und ich geb zu, ich bin "nur" die Tante, aberw enn ich regelmässig mitkriege, was für MAcken sich das rasante Mädel in Wald, Feld, Berg und Stadt so zulegt.. da ist Tetanus-Schutz durchaus beruhigend

:-S

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Mein Enkel, jetz bald 5 Jahre, geht in einen Waldkindergarten, wo die Kinder bei Wind und Wetter fast nur im Freien, in Wald und Feld rumräubern.

Voraussetzung für die Aufnahme war u.a. eine Tetanusimpfung. Gerade diese Kinder fallen oft hin oder reißen sich z.B. an Bäumen und Sträuchern blutig und müssen einen gewissen Schutz mitbringen.

Edited by W E R ?

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Jo, kann ich bestätigen, das machen sie bei uns in den Wald-KiTas auch zur Voraussetzung (und deshalb- sie gehen dauernd mit ihr raus, wandern, klettern, reiten) eben auch bei meiner Nichte bzw. ich dränge da auch mal bei den Erwachsenen drauf (z.B. wenn mein Dad früher seine Schafe verdoktorte, Hufe schnitt usw..) Da geht zu scnell mal was "daneben". Wie eben auch bei den Skatern und Co. Insofern kenn ich eben auch den Gedanken von Eltern: so lange Kind noch nicht in Hort/ Kita eben nicht. Muss aber dazusagen: ich hab international Freunde/Verwandte mit Kindern und die Impf-Diskussion kommt erstaunlicherweise nur bei den deutschen Familien auf?!

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Hallo Miila,

durch impfen wird die Möglichkeit MS zu bekommen nicht verstärkt. Die wichtigen Gründe für das Impfen hat W E R ? beschrieben. Das heute gegen schwerwiegende Krankheiten geimpft werden kann, ist eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts; laß Deinen Sohn auch davon profitieren. Wenn gegen MS geimpft werden könnte, würde das keiner in Frage stellen. Meine beiden inzwischen erwachsenen Kinder haben als Baby und Kleinkind die empfohlenen Impfungen bekommen, sind gesund, das Immunsystem funktioniert.

Alles Gute für Deine Familie wünscht

Christiane

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