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Guest sarah382

Positivbeispiele

28 posts in this topic

Guest sarah382

Hallo ihr Lieben!

Ich bin noch nicht so sehr lange im Forum unterwegs. Das liegt zum einen daran, dass ich erst im Juni die Diagnose bekommen habe, zum anderen daran, dass ich vermeiden wollte, was gerade eingetreten ist, nämlich dass ich ausschließlich schlechte Nachrichten und Horrorszenarien lese (oder vielleicht auch nur wahrnehme). Ich selbst fange gerade an, mich mit der Krankheit auseinander zu setzen. In den ersten Monaten dachte ich noch: OK, dann ist das halt so, andere überstehen das auch, das wird schon. Mittlerweile habe ich eher das Gefühl, dass mir die MS mein Leben komplett versaut. Karrieretechnisch sehe ich mein Leben z.B. gerade richtig schwarz. Ich habe die Diagnose bekommen, kurz bevor ich meinen ersten Job nach dem Studium antreten sollte - der ist mittlerweile weg, ich bin seit Juli auch gar nicht arbeitsfähig und habe nicht das Gefühl, dass das bald besser wird.

Daher meine Bitte an alle, die glücklich, erfolgreich und nicht gehandicapt sind, hier mal zu schreiben, dass auch das möglich ist. :-)

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Also, erst mal herzlich willkommen. Auch in einem Leben OHNE MS ist nicht alles gut, sind nicht alle erfolgreich und sind nicht alle ohne Handicap. Nun haben wir nun mal diese Krankheit und ja, es gibt sie, die positiven Seiten auch mit MS und es gibt sogar erfolgreiche Menschen (=bekannte Persönlichkeiten) mit MS. Aber wer sagt, dass Erfolg alles im Leben ist. Ich habe mich erfolgreich zurückgekämpft (wie auch andere hier) und ringe der Krankheit jeden Tag etwas ab. Auch ein Erfolg, wenn auch nicht in Geld zu messen. Frag nach Hilfe und Du wirst sie bekommen, auch ein Erfolg. Schaff Dir eine positive Basis und starte von da vielleicht nicht gerade zur Sonne wie der legendäre Ikarus, der ist ja bekanntlich abgestürzt.

Klingt alles ein bißchen sehr weise? Ja und nein, ich habe auch meine beschissenen Zeiten, aber die hatte ich auch VOR MS manchmal.

LG Henkel

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Guest sarah382

Ja, sicher ist alles, was du schreibst richtig, aber das meinte ich nicht. Denn ganz ehrlich, aufbauend klingt das für mich nicht. Sondern eher nach: Freu dich an den kleinen Dingen des Lebens...

Ich würde hier wirklich gern von Leuten lesen, die ihren Plan vom Leben nicht komplett aufgeben mussten oder ihn sogar nur in dem Umfang anpassen mussten, in dem auch gesunde Menschen ihre Pläne an die sich verändernde Realität anpassen mussten. Ganz direkt, ohne philosophische Ansätze.

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in Rheinlandpfalz ist die neue Ministerpräsidentin auch MS Patientin. sie sitzt sogar im Rollstuhl.

Ich rede übrigens von Malu Dreyer.

Auch Schauspieler gibts mit dieser Krankheit.

Und ich habe einen Freund/ Bekannten der MS seit 10 Jahren hat und seinen Beruf noch ausübt. Erfährt noch seinen geliebten LKW.

lg Gabi

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Hallo,

soviel ich weiß sitzt Malu Dreyer nicht im Rollstuhl.Aber sie meistert ihre Arbeit ganz gut bei uns in der Pfalz.

Es gibt viele hier im Forum die nach dem Studium ihren Beruf angefangen haben oder ins Ausland gegeangen sind um ihre Erfahrungen zumachen.

Es kommt immer auf die Symptome an die dir zuschaffen machen.

Bei mir in der Reha war eine Frau die ist Leiterin des Mainzer Museums und Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz,das ist alles mit sehr viel Stress verbunden und Sie macht das mit einer Leidenschaft die einem nur staunen lässt.

Es kommt auch viel auf deine Einstellung an mit der du an die Erkrankung heran gehst.

LG Ped

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@ Ped.......teilweise sitzt Malu Dreyer im Rollstuhl

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Hallo,

natürlich ist es möglich, trotz MS "glücklich, erfolgreich und nicht gehandicapt" zu sein. Aber ist das so erstrebenswert, "so weitermachen wie bisher", dem Erfolg, der Anerkennung hinterherrennen und das mit Glück zu verwechseln?

Ich habe die Diagnose MS im Oktober 1994 bekommen, mit 32 Jahren, stand auch am Anfang meiner beruflichen Karriere. Heute arbeite ich immer noch --ziemlich erfolgreich-- in meinem Beruf und man sieht mir nicht wirklich an, dass ich diese Krankheit habe. Mein Bestreben, so zu tun, als ob führt allerdings manchmal auch dazu, dass ich mich überfordere. Wenn wir diese Krankheit bekommen haben, dann vielleicht auch als Hindernis, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen.

Mich stören eher die vielen Berichte über die "HELDEN" ohne, mit oder trotz Handicap, mit denen wir überflutet werden. Ich finde, man muss sich nicht mit seinem Rollstuhl am Rücken hängend in der Kletterwand ablichten lassen, um der Krankheit zu begegnen bzw. sich und anderen zu zeigen, wie man das versucht. Warum aber auch nicht, wenn es einem gut tut? Ich für meinen Teil musste lernen, besser auf die Signale meines Körpers zu achten, auch wenn mir das nicht immer leicht fällt. Da die MS so unzurechenbar ist, müssen wir uns immer wieder neu auf sie einstellen, ich glaube, so einfach und so schwer ist das.

Alles Gute für dich!

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Hallo Sarah,

herzlich wilkommen im Forum.

Wer sagt, daß immer alles gut gehen muß???

Hier einige Beispiele, negstive sowie positive

Beispiel Nr. 1 - mein Sohn ist heute nach einer mehr oder weniger freiwilligen Odysee und 15 Jahren an seinem Ziehl angelangt. Er hatte nie vor zu studieren! und hat mit 28 das falsche Studium angefangen, mit 30 zwangsabgebrochen und das richtige begonnen. Er hatte noch nie so gute Ergebnisse. Er ist jetzt glücklicher Sozialarbeiter, der viel mit Kindern arbeitet.

Beispiel Nr. 2 - meine Tochter - Einserschülerin, Studium 1 mit Belobigung in Spanien abgeschlossen, keine Stelle gefunden (Kaffeekochen und Berichte abtippen hätte sie können aber dazu hat sie nicht studiert) Studium Nr. 2 abgeschlossen als Beste, zu wenig Aufträge, Studium Nr. 3 abgeschlossen als beste deutsche. 1 Jahr angestellt, danach wegen Schülermangel auf 10 Stunden gekürzt, jetzt hat sie sich für die Doktorarbeit entschieden, da sie Zeit hat. Nebenher hat sie immer Führungen gemacht um zu überleben.

Beide haben weder eine Krankheit noch eine Behinderung!

Beispiel Nr 3, die Tochter meiner Cousine: Geboren mit Behinderung, sich dank ihrer Eltern durch die normale Schule gekämpft - sie hat eine angeborene Muskelschwäche und die vorhandenen Muskel können nicht weiter gestärkt werden. Sie kann gerade ein halbvolles kleines Glas heben! Sie hat das Abitur gemacht und studiert und unterrichtet heute vom E-Rollstuhl (mit Joystik) aus BWL. Sie fährt auch Auto mit Joystik! Sie hat eine persönliche Assistenz, die sie zu Hause versorgt.

Man kann auch mit Behinderung glücklich sein!

Es geht alles, wenn man nur will! und sich gegebenenfalls helfen läßt!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Du wirst immer positive und negative Beispiele finden es kommt nur auf d e i n e Sichtweise an!

Wenn du ein positiver Mensch bist und das auch ausstrahlst, findest du leichter einen neuen Job.

Alles Gute

Vida

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Liebe Sarah,

ich habe die MS auch mit Mitte 20 nach meinem Chemiestudium bekommen. Ich hatte gerade meinen ersten Job, da ging es los. Im ersten Jahr war ich dann komplett krankgeschrieben und habe meine Stelle auch verloren.Nachdem ich wieder "gesund" war, habe ich mich in Schleswig Holstein beworben und es anschließend sogar bis zur Assistentin der Geschäftsleitung gebracht. Nach 7 Jahren dann hat sich unser Traum von einem Kind erfüllt. Unsere Tochter ist jetzt 14 Jahre alt. Du siehst, es geht auch anders und das Leben mit MS hat zwar einige Abstriche aber ist trotzdem sehr schön und lebenswert. Mir hat die MS, die ich nun etwas über 20 Jahre habe, mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen gebracht. Du wirst auch im Laufe der Zeit feststellen, dass dir andere Dinge wichtig werden.

Du darfst hier nie vergessen, dass eigentlich alle hier mit MS zu tun haben und jeder dann auch mal verzweifelt ist und Trost bzw. Ratschläge von anderen hier im Forum sucht. Daher kommt es dir wahrscheinlich so vor, als ob hier das reine Gruselkabinett versammelt ist. Stimmt aber nicht! Guck mal in die Rubrik Kuchengang oder was koche ich heute rein. Du wirst feststellen, das es dort recht heiter zugeht.

Ich wünsche dir viel Kraft und Glück und grüße dich herzlich deine Tina

P.S. So wie es dir jetzt geht, ging es den meisten, mir auch, hier auch! Kopf hoch, es wird alles wieder!

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Halli Hallo Sarah,

ich kann Dich irgendwie verstehen aber ich muss dir sagen es wird wieder. Habe anfang Januar einen neuen Job angetretten und im März stand es fest MS für mich ist in 14 Tage ein komplettes Lebenschaos ausgebrochen. Aber ich habe gekämpft... Ergotherapie, Physo, viel Sprechen, viel über MS erfahren und offen mit der Krankheit umgehen. Nach 14 Wochen Krankheit wieder in die Firma zu gehen und von jedem gefragt zu werden oh Gott was ist den passiert... Es hat am Anfang verdammt viel Kraft gekostet aber es hat mir so viel Energie gegeben dass kein Mensch mich mehr wie ein Auto ansieht wenn ich sage ich hab MS sondern sie lächeln und sagen toll wie Du dass meisterst.

Die MS hat mich mein Sehvermögen auf dem rechten Auge gekostet und Gefühlsstörrungen an den Beinen aber meine Güte ich Lebe damit und verdammt gut. Habe keine Einschränkung sondern ich Lebe, Lache, Genieße und alles macht noch viel mehr Spaß.

Ich muss auch meinen Vorschreibern recht geben ein Leben ohne MS kann auch verdammt mies sein es hängt immer von einem selber ab was man daraus macht.

Goethe hat mal geschrieben: Man kann auch aus Stolpersteinen was schönes machen und das stimmt auch.

Mach langsam achte auf dich und dann kannst du jeden Job auf der Welt machen.

Alles wird wieder gut hab einfach nur Geduld!!!

Viele Grüße

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Hallo Sarah,

ich denke für jeden ist es erst einmal ein Schock die Diagnose MS zu bekommen. Es braucht jeder seine Zeit um dies zu verarbeiten und sein Leben danach einzurichten. Aber irgendwann merkst Du, ja es geht wieder aufwärts. Die Vögel singen wieder, der Himmel trägt sein schönstes Blau. Du lernst Dich an anderen Dingen zu erfreuen, weil Du bewusster lebst. Die Prioritäten verschieben sich - es dauert nur seine Zeit und Du musst es zulassen.

Ich lebte neun Jahre mit der MS als irrtümliche Diagnose Schlaganfall. Habe immer gespürt, dass was nicht in Ordnung war wusste aber nicht was. Mir ging es den Jahren oft besch.... Ich dachte oft, soll das jetzt immer soweiter gehen, immer in der Annahme ich hatte einen Schlaganfall. Letztes Jahr im Mai nach insgesamt sieben Schüben habe ich meine Diagnose bekommen. Es war ein Schock und Erleichterung zugleich. Das hat die Diagnose natürlich nicht besser gemacht, aber endlich wusste ich was all die Jahre mir so zugesetzt hatte.

Heute bin ich berentet, arbeite noch stundenweise in der gleichen Firma wie vor der Diagnose. Jeder weiß, dass ich MS habe und auch ich habe bis jetzt viel Entgegenkommen erfahren.

Ich habe das Malen wieder angefangen. Was mir sehr viel Spaß macht, Enspannung. Glücksmomente und auch Anerkennung bringt. Über jeden Spaziergang den ich noch ohne Stock machen kann bin ich richig happy.

Natürlich ist nicht jeder Tag eitel Sonnenschein. Aber nach jedem Regenschauer kommt irgendwann die Sonne.

Setze Dich nicht unter Druck.

Ich wünsche Dir positive Gedanken und viel Glück.

lg

Andrea

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Guest sarah382

Danke für eure Antworten! Es ist auch (gemeinerweise) tröstlich zu hören, dass ich nicht allein damit bin, nach der Diagnose erstmal so lange krank zu sein.

@serena: "Aber ist das so erstrebenswert, "so weitermachen wie bisher", dem Erfolg, der Anerkennung hinterherrennen und das mit Glück zu verwechseln?"

Wenn man 9 Jahre lang studiert hat - Mathe und BWL (Schwerpunkt Prozessoptimierung) - dann will man das Wissen nicht unnütz verkümmern lassen. Um glücklich zu sein, brauche ich eine geistige Aufgabe! Nun habe ich meinen ersten Job (der so genial war, dass ich damals schon nicht glauben konnte, dass sie mich wollten) nach 1 Monat wieder verloren. Die REHA wird beantragt, das zieht sich also noch. Einigermaßen realistisch wäre, dass ich zum 01.02. vielleicht einen neuen Job suchen kann. Zu dem Zeitpunkt habe ich eine 1 1/3 Jahre große Lücke in meinem Lebenslauf. Da kann man sich ganz leicht ausrechnen, welche Chancen ich auf dem Arbeitsmarkt habe. Und DAS ist wirklich zum Verzweifeln. Ich muss keine wahnsinnig steile Karriere hin legen, dafür war mein Ehrgeiz nie groß genug, aber ich will wie jeder andere Mensch auch glücklich werden. Und dazu gehört ein anspruchsvoller Job.

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Guest sarah382

Andrea, das Gefühl kenne ich sogar schon. Die MS war nicht mein erster Schicksalsschlag. Vor 8 Jahren hatte ich schonmal eine Zeit, in der ich dachte, ok, der ganze Mist war zu etwas gut. Ich bin zu dem Menschen geworden, der ich bin, ich habe bewusster gelebt, viel mehr auf mich gehört, als zuvor. Ich hatte meine "Lektion" also schon gelernt... ;-)

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Guest Bootsmann

Mein lieber Herr Gesangsverein,

Ihr schreibt hier wirklich tolle Sachen. Lebenserfahrung vom Feinsten.

Vielen Dank dafür

sagt euch Bootsmann

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Hallo Sarah,

ich habe meine Diagnose seit April diesen Jahres und habe von meinem ersten Schub in den Füßen und Beinen recht viel zurückbehalten. Mit Krankengymnastik und Bewegung steuere ich dagegen. Da mich die MS mit über 50 erwischt hat, werden die Symptome wohl auch nicht mehr vollständig verschwinden, aber ich kann damit leben.

In jüngeren Jahren sollen die Aussichten viel besser sein. Ich kenne eine junge Frau (31), die hat MS mit 20 bekommen und läuft Marathon. Sie hat in den letzten 12 Jahren keinen Schub mehr gehabt.

Liebe Grüße,

Ulrike

Edited by UlrikeB

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Hm,

weniger philosophisch. Okay. Ich fühle mich seit dem ich weiß was ich habe glücklich - so wie noch nie, will ich gar nicht sagen - aber ich habe eine Wohnung, eine liebe Familie, Freunde und einen Beruf, den ich gerade neu erlerne und der mir Spaß macht. Kann das jeder Gesunde von sich sagen? Ich würde von mir sogar sagen, dass ich erst einen Plan habe, seitdem ich meine MS habe. Klingt komisch, ist aber so. Und Achtung: Pläne sind dazu da, dass sie sich oder man sie ändert. Das Leben ist keine gerade Autobahn. Egal, für wen.

LG Henkel

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Sarah, in meinem alter sieht man die sachen anders!

zum einen muss ich auch sagen, die tatsache, dass man u.u. neue prioritäten setzen muss im leben, ist nicht per se schlecht. man kann auch daraus gutes ziehen.

und wer sagt, dass man nur nach einem studium seine fähigkeiten auch einsetzen kann? du hast gelesen, was vida geschrieben hat über ihre kinder. so kann es nämlich auch gehen, und das sind keine einzelfälle heutzutage, ich kenne da einige, vollkommen gesunde!

mir hat ganz am anfang nach der diagnose jemand gesagt: das leben ist trotzdem schön, oder gerade erst recht!

außerdem kommt es auf die einschränkungen an. malu dreyer hat wohl eher nicht meine problem, die halt mehr kognitiver natur sind etc. aber selbst wenn ich die nicht hätte, wollte ich deren job gar nicht machen! viel zu stressig und leider läuft die politik heute so, dass man nicht sicher sein kann, ob ihr "handicap" mal gegen sie ausgenutzt wird.

und ich habe mit ms sogar noch meine große liebe gefunden, das im fortgeschrittenen alter von 52 jahren. du siehst: alles ist möglich!

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Guest sarah382

Hallo Claudia,

sicher, ist mir schon alles klar. So ist mein Leben aber nicht. Wie gesagt, es geht mir nicht darum eine riesen Karriere zu machen. Aber ich bin 29 Jahre alt, möchte keine Kinder, ich habe einen unglaublich hohen Studienkredit abzuzahlen, ich habe Ziele, ich brauche eine anspruchsvolle Aufgabe und ich bin nicht bereit mein Leben komplett einer besch* dahergelaufenen Krankheit unter zu ordnen!

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ich kann dir versichern: ich ordne meiner ms rein gar nichts unter!

und wenn ich gewisse sachen (nicht körperlich, immer kognitiv etc.) nicht mehr kann, dann heißt das nicht, dass ich mich dem unterordne. das ist halt so.

wünsche dir, dass es bei dir nicht so kommt

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Hallo,

warum verfolgst du deine Ziele denn nicht.

Du weißt doch gar nicht ob du Probleme bekommst,mach doch einfach und wenn es dann nicht geht brauchst du Plan B.

Du kannst doch dann immer noch etwas anderes machen wenn es nicht funktioniert und musst dir nicht den Vorwurf machen,hätte ich es doch wenigstens versucht.Du bist noch so jung und es steht dir auch mit MS fast alles offen.

LG Ped

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Ich verstehe das Problem nicht mehr so ganz: dann mach doch einfach. Was geht geht und was nicht geht. Das ist krank wie gesund so. Und ich ordne nichts unter, nur ich werde wohl z.B. keinen Marathon laufen können, da meine Beine beim Rennen verkrampfen. Aber den Plan hatte ich vorher auch nicht. Ich lerne einen neuen Job, den ich sonst vielleicht nicht mehr gelernt hätte (weil ich es nicht gemusst) hätte, aber der macht mein Leben reicher. Also wie Du es drehst und wendest: es ist wie im normalen Leben.

LG Henkel

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Hallo Sarah

Ich muß zugeben ich kenn mich nicht so wirklich gut aus mit Studium in Mathe und BWL. Aber besteht nicht eine Möglichkeit dich mit einem Fernstudium Weiter- bzw. Fortzubilden solang du nicht arbeiten kannst? Das würde sich sicher gut machen in einem Lebenslauf.

LG schwabenirmel

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Wes agte mal eine Freundin zum Thema das Leben und der ganze Rest (und das gilt für alle, nicht nur Leute mit chron. Krankheiten)

Life? Who said it is fair, who said it would be easy- Das Leben? Wer sagte, es sei fair, es sei einfach?

Das "Glück", stets veränderlich, das ist sein Wesen, ansatzweise dürfte ich das in den letzten x Jahren begriffen haben ;-S

http://turba-delirantium.skyrocket.de/bibliotheca/carmina-burana_cb017.htm

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Guest sarah382
Hallo Sarah

Ich muß zugeben ich kenn mich nicht so wirklich gut aus mit Studium in Mathe und BWL. Aber besteht nicht eine Möglichkeit dich mit einem Fernstudium Weiter- bzw. Fortzubilden solang du nicht arbeiten kannst? Das würde sich sicher gut machen in einem Lebenslauf.

LG schwabenirmel

Das ist ein guter Tipp! Danke! In meinen Fächern kann ich per Fernstudium nicht weiter machen - einfach deshalb, weil ich schon fertig bin - aber ich hatte als Nebenfach Physik, vielleicht kann ich da ja noch Kurse belegen oder was mit Maschbau dran hängen. Dann sitze ich hier wenigstens nicht so nutzlos rum...

Hallo,

warum verfolgst du deine Ziele denn nicht.

Du weißt doch gar nicht ob du Probleme bekommst,mach doch einfach und wenn es dann nicht geht brauchst du Plan B.

Wie du meinem Anfangspost entnehmen kannst, hab ich die Probleme ja schon. Der erste - absolut perfekte (!!) Job - ist bereits weg und es wird mit jedem Monate der vergeht, immer schwieriger einen guten Job zu finden. Darüber hinaus ist mir schon klar, dass ich die MS verschweigen darf, ich persönlich halte da aber nichts von. Im Moment ist die Fatigue das größte Problem. Eigentlich könnte ich seit über einem Monat den ganzen Tag schlafen. Für jeden Job, der für mich in Frage kommt, muss ich aber belastbar, stressresistent, evtl auch reisefreudig etc pp sein. Das war ich vor einer Weile alles auch noch.

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