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Wirbelwind

Tausend Gedanken schwirren in meinem Kopf ...

19 posts in this topic

Hallo zusammen!

Wie die Überschrift schon verrät, gehen mir gerad tausend Dinge durch den Kopf.

Mein Mann und ich haben gemeinsam beschlossen nächstes Jahr das Projekt: Nachwuchs anzugehen. Ich freue mich tierisch darüber, da ich mittlerweile einen sehr großen Kinderwunsch habe. Werde im Januar 30 und ich finde, es ist ein guter Zeitpunkt. :D

Jetzt muss ich natürlich meine geliebte Pille (reine Gestagen-Pille) absetzen, die ich fast 4 Jahre ohne Pause genommen habe (wg. PMS) und ich hab ein wenig Bammel davor. In einem anderen Thread haben wir ja schon über Hormone und MS diskutiert. Hab echt schiss, dass ich nach absetzen der Pille einen Schub bekommen könnte und mir einen Strich durch die Planung macht. :eek:

Ich hatte letztes Jahr im September meinen Diagnose-Schub (MS aber vermutlich schon über 10 Jahre) aber seitdem nichts wieder. MRT letzten Monat war absolut positiv, nichts neues, alte Herde auf minimum geschrumpft und 3 waren irgendwie weg!?!?! ... Dachte die bleiben immer da?!

BT habe ich auch noch nicht angefangen, weil ich mich noch nicht bereit fühlte dafür und der Kinderwunsch auch schon bestand.

Wahrscheinlich mache ich mir umsonst Sorgen. Ich hab nur Angst, dass wenn ich einen Schub bekomme, mein Mann doch kalte Füße bekommt.

Ich wollte einfach mal eure Erfahrungen hören! Habt ihr damit Probleme gehabt? Mach ich mir zu viele Gedanken?

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Guest

hallo wirbelwind,

auch wenn ich beim thema "kinderwunsch" nicht mitreden kann, kann ich deinen gedankengang nachvollziehen.

ich würd das projekt babyplanung einfach mal mit gyn und/oder neuro bequatschen. keienr von denen wird dir vom nachwuchs abraten, und bestimmt haben die ncoh ein paar nützliche tips damit auch du dann ruhiger an die sache ran gehst!

griaßle,

judith

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Hallo Wirbelwind,

dann wirbel doch einfach mal los. Ich musste bei meiner Kleinen die Pille nicht absetzen, weil ich die damals gar nicht genommen habe. Auch die Diagnose hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, die MS aber sehr wohl! Mich hat mein damaliger Neuro voll ins Messer laufen lassen, da er mir die Diagnose 2006 nicht gab, nicht mal angesprochen hat. Du weißt von der MS, während der Schwangerschaft soll die MS sehr ruhig sein, wenn überhaupt, geht sie nach der Entbindung in die Vollen. Da Du aber darüber Bescheid weißt, könnt, wenn Euer Zwerg geboren wurde, ne Stoßtherapie gemacht werden. Du könntest dann zwar nicht stilen, aber meine Lütte habe ich auch nicht gestillt, aus anderen Gründen, und die ist inzwischen 3 Jahre alt und ein echter Wirbelwind! OK sie klammert nicht so an mir wie andere gestillte Kinder, sie klammert mehr an ihrem Vater, Mädchen halt, aber auch damit kann ich leben. Und sie geht mit meinen Behnderungen ganz normal um, sie kennt es ja nicht anders! Im Kindergarten, in den sie seit ein paar Wochen geht, muss ich natürlich den Knirpsen Rede und Antwort stehen, warum ich mit Rollator rumlaufe, ich bin ja ne Mama und nicht die Oma, aber ich gehe mit der MS eh offen um, also erkläre ich das kindgerecht und gut. Inzwischen kommen auch kaum noch Fragen. Ich würde das Projekt Baby einfach angehen, ok mit meinem Neuro würde ich es schon besprechen und dem Gyn natürlich auch, aber Angst hätte ich nicht. Und wenn ich nicht schon Behinderungen hätte, würde meine Kleine nicht ohne jüngeren Bruder oder Schwester aufwachsen. 2 Halbgeschwister hat sie ja. Allerdings schon volljährige!

Also das Ergebnis von meinem langen Schreiben; Klar, warum denn nicht?! Willst Du warten, bis Du wie ich Behinderungen hast? Musst Du ja auch gar nicht bekommen! Ich bin im Endeffekt froh, dass ich meiner Kleinen noch selber das Laufen beibringen konnte, das könnte ich heute nicht mehr oder nur noch beschränkt, weil, wenn man was will, dann kann man das auch!

LG

"Oma" sissitt

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Hey Wirbelwind

Bei mir war es nach dem ersten Schub nur ein verdacht auf MS. Da war ich eigentlich schon mitten in der Familienplanung, da gingen mir dann auch hunderte Gedanken durch den Kopf. Aber mein Neuro und auch mein Hausarzt haben mir so sämtliche Bedenken genommen. Ca. 4 Monate nach der Verdachtsdiagnose hatte ich auch schon das erste Ultraschallbild, ein super toller Moment. Die Schwangerschaft verlief Problemlos, richtig super. Bin aber auch schon im 6 Monat in Schwangerschaftsschutz gegangen (Handwerksberuf). Mein Gyn wollte mich halt öfter sehen und ich musste mich auch vorher in einer Klink vorstellen damit die Bescheid wussten. Mein Neuro ried mir zur einer Klinik mit Neurologie (meine ursprüngliche Geburtswunschklinik hatte das nicht) damit sie im ernstfall schneller reagieren können. Hab ich aber zum Glück nicht gebraucht. Ich durfte mit Kaiserschnitt entbinden (Beckenendlage). Der zweite Schub kam erst 1 1/2 Jahre nach der Geburt und seither steht die Diagnose auch fest.

Aber lange Rede kurzer Sinn. Ich würde meine Entscheidung immer und zu jedem Zeitpunk genauso wieder treffen. Auch gesunde werdende oder planende Eltern machen sich ihre Gedanken das ist ganz normal und auch gut so den ein Kind darf man sein ganzes Leben lang lieben, aber man darf sich auch sein ganzes Leben lang Sorgen darum machen, sich auch manchmal ärgen, aber vorallem man kann sich über und mir ihm freuen.

Soviel zu meiner Erfahrung. Viel Spaß beim üben und auf ein baldiges frohes Ergebniss.;)

LG schwabenirmel

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Hallo ihr Lieben!

Daaanke für eure Antworten! Die haben mir wirklich Mut gemacht.

In 2 Wochen hab ich ein Beratungsgespräch bei meinem Gyn und bin schon ganz aufgeregt :-)

Ich freu mich so sehr und hoffe, dass alles problemlos "funktioniert" :-D

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Halloooo :-)

Hab meinen Termin hinter mir und vom Gyn grünes Licht bekommen.

Habe beschlossen, heute meine letzte Pille zu nehmen und dann gilt es. Ich bin soooo aufgeregt, wie mein Körper darauf reagiert. Nach 4 (!) Jahren seine Tage wieder zu bekommen stelle ich mir total komisch vor.

Aber vor allem hoffe ich, dass die MS ruhig bleibt.

Drückt mir die Daumen! ;-)

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:allesgut: und bald kommt Nachwuchs.

Alles Gute!

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Hey Wirbelwind

Freunt mich das dein Gyn dir grünes Licht gegeben hat. Aber bitte setzt dich jetzt selber nicht unter Druck. Genieß die Zeit des Übens (ist ja auch was schönes). Dein Körper reagiert dann schon richtig.

Ich drück dir beide Daumen das sie MS ruhig bleibt und es bald freudige Nachrichten gibt.

Eine Frage hätte ich da noch. Wie machst du es mit der Basistherapie? Setzt du gleich ab oder erst bei positiven Ergebniss?

Alles Gute für euch

LG schwabenirmel

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Hallo!

@gabih

Danke :D

@schwabenirmel

Ich hab noch keine Basistherapie angefangen. Hab letztes Jahr meine Diagnose bekommen aber schon seit wahrscheinlich 10 Jahren MS. Mein Neuro hat mich nicht gedrängt mit BT, da ich wirklich ein großes Problem mit Spritzen habe (schon früher musste man mich mit 4 Pers. festhalten nur für eine Tetanusspritze). Da die MS seit letztem Jahr wieder absolut ruhig ist (außer Fatigue) mach ich mir da kein Druck. Hab wirklich viel überlegt aber mich entschlossen erst mein Leben zu entschleunigen (Home-Office, mehr Entspannung, etc.) Das ist momentan meine BT ;)

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@Wirbelwind

BITTE!

noch jemend mit dem Spritzenproblem, doch nicht alleine mit diesem Problem) , mich hätten sie lieber gestern gefeselt, geknebelt und totgeschlagen als Blut gezapt !!! Zwei Helferinen und die Ärztin waren zum schluss mit mir beschäfftigt.

lg gabi

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liebe leute, man kann sich auch in was reinsteigern! ich weiß schon, dass es leute mit spritzenphobie gibt, aber: wenn ihr volljährig seid, kann euch doch keiner zwingen. dann wäre ich so konsequent und würde einfach "NEIN" sagen.

und auf den arzt warten, der mir trotzdem eine spritze verpasst. allerdings müsst ihr dann auch mit den konsequenzen leben, die eine fehlende blutuntersuchung o.ä. mit sich bringt.

aber die praxis so aufzuwühlen, sorry, das verstehe nicht!

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:-S es gibt auch die Helden, die ihrem Orthopäden stumpf eine ballern, weil der unangekündigt in die Schulter spritzen will.. höhrm. N i c h t, dass ich so wen kenne.

Nebenbei gibt es für Spritzenphobie gute Hypnotherapie, man muss nur wen finden, der die kann: 2 Sitzungen bei meiner Schwester und gut war´s für immer. Ich hab so wen nicht gefunden, aber mit Geduld und Meditation meinen Frieden mit täglichem Spritzen gemacht. Heute find ichs fast doof, dass ich nur noch paarmal/Woche ;-)

Spritzenangst ist eins, ~phobie ganz was anderes.. leider wird man immer gleich in die "stellt sich an"-Ecke gedrängt, was sehr unlustig und kontraproduktiv ist.

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ja, natürlich ist spritzenangst was anderes als eine richtige phobie. aber trotzdem: wenn ich mit spritzen so gar nicht kann, dann lass ich es halt bleiben. ich habe den arzt noch nicht gesehen, der mit der mp hintermir steht!

und solange man mit seiner angst oder phobie kokettiert, kann ich e snicht wirklich ernst nehmen!

wobei ich ja gerne eingestehe, dass ich mich täuschen kann!

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Genau mein Reden.. wenn man´s nicht hat, sollte man nicht so tun als ob.

Wenn man´s hat, sollte es ernst genommen werden, da es nicht eben lustig ist.

Was wirklich Sache ist, lässt sich kaum ferndiagnostisch per PC klären.

Aber ich bin ja auch der Unsympath, der sagt: ich warte nicht, dass andere mir helfen, ich seh selber zu, was ich ändern kann. Und ich hatte nämlich ehrlich gesagt keine Lust, wegen dieser surrealen Phobie nicht alle Mittel auszuschöpfen, die ich bei MS ergreifen kann.

Ich geh ja auch klettern, obwohl ich nen echtes Problem mit Höhen hab. Und warum nicht? Mir wäre zu viel entgangen in den letzten Jahren..

Last not least:

Ich hoffe doch, Du meintest nicht, Du täuschst Dich womöglich wegen Doc und MP ;-)

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Hallo ihr beiden,

ich finde eure Unterhaltung sehr interessant. Das Wort Phobie ist in keinem Beitrag gefallen?!

Ja, als Kind musste man mich mit ein paar Leuten festhalten für eine Spritze. Mittlerweile habe ich es soweit in den Griff bekommen, dass es für mich selber nicht peinlich wird wenn mir Blut abgenommen werden muss.

Aber ich bin noch nicht bereit dazu mir das täglich, wöchentlich ... wie auch immer selber zuzumuten da das auch Stress für mich ist. Und ich hab einfach kein Bock, dass ich neben den eventuellen Nebenwirkungen der Spitzen auch noch täglich mit meinem Reizmagen und Reizdarm deswegen zu tun haben zu müssen, dass ist nämlich auch ätzend.

Ich kann auch nichts dafür, dass sich meine Verdauung gegen mich verschworen hat.

Davon mal ab ging es um ein ganz anderes Thema, aber nun gut.

Frohen Nikolaus! o<I

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hast natürlich recht, phobie wurde nicht gesagt, außer von mir. aber das ist es ja auch. eine richtige phobie könnte ich noch verstehen, aber ansonsten ist es für mich halt so: wenn ich was nicht will, beim arzt, dann mache ich es auch nicht oder lasse es nicht machen! ist eigentlich ganz einfach... und wenn ich keine spritzen will, dann kann man das sagen. wenn er es trotzdem macht, ist es eine körperverletzung!

aber ich wünsch jetzt auch eine entspannte vorweihnachtszeit ... ohne spritzerei!

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Echt, kein Eintrag mit "Phobie"? Komisch, ich seh gleich 3 und der erste war nicht von mir.. tschuldigung, dass man dann darauf eingeht.

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Hallo an alle,

...in meinem letzten Bericht der Neurologin wurden noch DD Panik/Angstattacken dokumentiert. Das war vor zwei Monaten. Daraufhin wurde eine Behandlung mit Quetiapin 50mg durch den Chefarzt der Neurologie/Klinikum Pforzheim angeregt. Paralell dazu eben Physiotherapie, und ich schrieb das schon mehrfach, dass es mir mittlerweile viel besser geht und ich geruhsamer tägliche Dinge angehe. Und doch wurde bei mir explizit keine Phobie festgestellt. Ich selbst sah mich auch nicht als "Phobiker". Ich denke auch, dass Angst etwas ganz natürliches ist und man sich manchmal ihr stellen sollte. Wenn es natürlich, wie bei mir öfters geschehen, nicht im Zaum zu halten ist, sollte man sich auf eine Medikation einlassen. Ich habe das versucht und es gelingt mir offensichtlich, wieder Freude am Leben zu erlangen. Eines zum Abschluss: Angst wird ja nicht durch das Wort Phobie in höhere Sphären erhoben, manchmal kommt mir das so in den Sinn...

VlG, aeonfoxx

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es kommt auch imme daraufan , warum man davor Angst hat.

Ichhabe früher beim Blutabnehmen und Spritzen aller art zugeschaut, bis eine arzthelferin bei mir eine Bluabnahme versaut hat, jetzt geht es nicht mehr.

es tat damals bei mir weh, sie sucht e und stocherte und stach nach und da traf sie irgendwas, was sehr schmerzte und ich drei tage meinen Arm nicht mehr gebrauchen konnte, seither ist aus

ja Länger sie brauchen eine Vene zu finden, je schlimmer wirdes.

Übrigens ich habe auch noch Rollvenen

Übrigens ich spritze mir auch täglich mein Cop, nicht gerne aber ich machs, mit dem Pen aber nur. Ist aber mehr ein Blindspritzen bei mir

schönen Tag euch allen

Gabi

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