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juspsch

MS auf psychischer Art verstehen

30 posts in this topic

Hallo ihr da draußen,

ich habe heute wieder eine starke Depriphase. Seit Tagen schwirrt mir immer mehr das Thema MS im Kopf herum. Im Februar 2012 habe ich die Diagnose erhalten, damit auseinandergesezt und wieder verdrängt. Wie gesagt seit ein paar Tagen kommt es immer mehr hoch. Ich möchte gerne die Krankheit verstehen, was in mir passiert das weiss ich ja, aber was ist in 10 Jahren oder so. ES IST EBEN EINE KRANKHEIT MIT 1000 GESICHTERN, WO DIR KEINER SAGEN KANN WIE ES IN 10 JAHREN IST. Ich bin Krankenschwester und weiss wie es enden kann durch Patientenfälle.

Das ist mein psychisches Verstehens-Problem. In so einer Situation /Phase kann keiner sagen "POSITIV DENKEN".

Meine Frage an euch wie geht ihr mit der Diagnose um, ich habe ganz schön zu knabbern.

Danke im vorraus juspsch

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Hallo juspsch,

ich habe inzwischen aufgehört darüber nach zu denken, was in 10, 15 oder 20 Jahren sein wird. Das kann einem niemand, auch keinem gesunden Menschen, sagen. Klar weiß ich, was die MS anrichten kann. Aber sie muss es ja nicht. In den Momenten, wo ich Entscheidungen für die Zukunft treffen muss, wie im Augenblick z. B., weil mein Mann und ich ein Haus kaufen möchten, denke ich auch und was wenn.... Aber inzwischen habe ich auch verinnerlicht, dass ich die Zukunft sowieso nicht ändern kann. Ich kann nur möglichst Vorausschauend handeln und Entscheiden. Ich habe das eben einfach akzeptiert. Ich bin kein besonders gläubiger Mensch, aber hier kann ich nur sagen, ich nehme mein Schicksal als Gott gegeben hin. Wenn ich die doofe Diva nicht an der Backe hätte, dann vielleicht eines meiner Kinder, dann doch lieber ich. Ich habe mein Leben bisher genossen und geniesse es auch jetzt noch, wenn auch anders. Eher bewußter als vor der Diagnose. Um an diesen Punkt zu gelangen habe ich allerdings auch gute 2 Jahre gebraucht. Hetz Dich nicht. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst. Irgendwann wird auch der Schalter in Deinem Gehirn umgelegt und Du siehst in allem Negativen auch was Positives! Manchmal muss man ganz schön lange suchen, aber was Positives gibt es immer! Meine Mutter bekommt z. B. zur Zeit ne Chemo, wegen Lungenkrebs, nur hat sie genau wie ich auch chronische Polyarthritis. Die Polyarthritis ist bei ihr im Moment absolut ruhig obwohl sie ihre Medis nicht nehmen darf. Das war nur mal ein Beispiel um zu zeigen, was ich meine. Genieße das hier und heute und denk nicht immer an morgen. Mach es wie die Teenies, feiere jede Party und denk nicht an den Kater von morgen, oder neben wem Du aufwachst.

LG

sissitt

Edited by sissitt

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Nun juspsch,

ich selber hab mich sehr gut damit abgefunden das ich wohl MS habe, meine Diagnose war ca. am 08.07.11 und hat mich nicht wirklich umgehauen. Es mag wohl daran liegen das dies mich auch nicht überraschte. Ich lief zu den Zeitpunkt über 4 Wochen mit einem Schub herum bis ich dann mal in der Universtäts-Klinikum hier bei uns in Essen dann endlich am Cortison-Tropf lag die ganzen 5 Tagen.

Da ich selbst sehr neugierig bin und kaum Geduld habe, habe ich versucht heraus zu finden was ich habe könnte und kam schnell Entschluss das ich wohl MS sein muss. Ich habe mich natürlich dann auch mit der Krankheit auseinander gesetzt soweit wie es mir möglich war.

Mir ist bewusst was alles in den Jahren passieren kann aber nicht muss. Ich genieße mittlerweile jeden Tag den ich habe und achte halt immer darauf das ich mich jeden Tag spritze. Natürlich hab ich auch immer wieder ein Auge darauf falls irgendwas nicht wieder stimmt bei mir, aber bisher ist alles in bester Ordnung bis auf das übliche leiden mit den zur Zeit halt zu kämpfen habe. Auch seit meinen Schub letzten Jahr habe ich keinen weiteren bisher gehabt. Toi toi toi.

Ich habe auch kein Problem damit über diese Krankheit zu sprechen und andere aufzuklären. Das musste ich sogar erst vor kurzen, da eine bekannte habe die seit 4 Jahren starke Ausprägung von MS hat aber keinen Schimmer hatte was die Krankheit eigentlich ist und was eigentlich im Körper passiert.

Den ersten Schritt um gegen die Depries anzukämpfen hast du auch schon getan, in dem du hier erzählst was dich bekümmert anstatt es in dich rein zu fressen. Dazu sind wir ja alle hier, um zu verstehen und Gegeneinader zu helfen um mit dieser Krankheit umzugehen oder halt einfach nur für den Erfahrungsaustausch.

Liebe Grüße

Dominik

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Hallo juspsch,

ich kann mich im Großen und Ganzen nur sissitt und Dominik anschließen.

Und Du hast erwähnt, dass Dich das Ungewisse so irritiert, weil es eben eine Krankheit mit den sagenumwobenen tausend Gesichtern ist. Um ehrlich zu sein, war ich total stolz genau darauf, als ich 2001 meine Diagnose bekommen habe.

MS ist eine individuelle Krankheit, natürlich MS, aber Deine ganz höchstpersönliche und Du hast es in der Hand, selber daran mitzuwirken. Kling jetzt natürlich superblöd, wenn man gesagt bekommt, "50% der Therapie bei MS ist die eigene Einstellung des Patienten", und man ist in einer üblen Stimmung, weil man die Diagnose bekommen hat und dann muss man auch noch glücklich und fröhlich sein, um sich selbst ein wenig mitzutherapieren - sehr witzig!

Aber es liegt tatsächlich an Dir, ob Du Dich aufgibst und zurückziehst, weil Du es bei anderen gesehen hast, wie schrecklich es denen geht, oder ob Du Dir sagst, keine Ahnung, wie es bei mir laufen wird, aber ich mache jetzt MEINEN persönlichen juspsch-Stiefel und mache das Beste daraus. Eben so, wie ICH es brauche.

Außerdem hast Du MS - nicht die MS Dich. ;)

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Hallo juspsch,

es stimmt, es kann dir niemand sagen, was in 10 Jahren ist, aber das kann auch ein Vorteil sein, da dadurch Platz zum Hoffen bleibt.

Ich fand das Buch "Tuesdays with Morrie" sehr aufbauend, da Morrie weiß, dass er sterben wird (er hat die Krankheit, die auch Stephen Hawkings hat) und daher jemandem von seinem Leben erzählt, der das nach seinem Tod aufschreiben soll (das ist dann das Buch). Er sagt da tolle Sachen über das Leben.

Ich habe meine Diagnose seit 1 1/2 Jahren, habe sie aber sehr gut verkraftet, da ich alles schon seit meiner Kindheit kenne, in der ich an einer anderen chronischen Krankheit erkrankte. Da diese bei mir völlig anders verlief als bei allen anderen, und ich lange nach einem Spezialisten suchen musste, der das erkannte und mich mit dieser Besonderheit behandelte, konnte und kann man auch da nicht alles vorhersagen. Ich hatte schon da eine Schwerbehinderung, ich musste zweitweise 5 mal am Tag spritzen, ich musste einmal jährlich ins Krankenhaus, ich musste damit rechnen, irgendwann mal Frührentnerin zu werden, etc. Vor über 30 Jahren sagte man mir, ich sei in 10 Jahren blind - stimmt bis heute nicht :-) Vor über 30 Jahren gab es keines der Medikamente und der Hilfsmittel, die mir heute das Leben erleichtern und ich konnte die medizinische Entwicklung mitverfolgen. Und das macht mir Mut, dass schlimme Vorhersagen auch für diese 2. Krankheit nicht eintreten werden und dass auch hier die Medizin vorankommt - ist sie in den letzten Jahren ja auch schon sehr! Als Jugendliche habe ich wegen der 1. Krankheit mit dem Schicksal gehadert. Als junge Frau auch, da ich wegen ihr keine Kinder bekommen konnte. Aber heute bin ich ihr dankbar, da sie mir für die MS sehr geholfen hat. Man weiß nie, wofür etwas gut ist ;-)

Und wenn ich darüber nachdenke, was ich noch alles haben könnte oder um wieviel schlechter es mir ginge, wenn ich nicht in Deutschland, sondern in Syrien, Afghanistan oder manchen afrikanischen Staaten leben würde, bin ich doch ganz froh darüber, wie klein meine Probleme im Vergleich doch sind. Ich hoffe, irgendwas von dem, was ich geschrieben habe, kann dir auch ein wenig helfen.

LG

Stockrose

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Hallo Juspsch,

keiner sieht mir die MS an, also beschloss ich für mich, Fremden gegenüber nicht an MS zu leiden. Ich beschloss, nicht krank zu sein, und ich beschloss, diese MS ganz einfach zu ignorieren! Ich halte nicht mein Leben an, nur weil mir niemand sagen kann, wie es weitergeht, wie es in5, 10 oder 20 Jahren aussieht. Ich werde schon alleine herausfinden, wie es weitergeht.

Wir müssen lernen, mit unserer Krankheit zu leben.

Wir könnten nun privat die Hölle erleben und unser furchtbares Los bejammern. Wir können uns aber auch entschließen, alles in unsere Macht Stehende zu tun, um die Krankheit zu bekämpfen und uns selbst zu helfen. MS hat viele Gesichter – keines ist schön.

Willst Du in 30 Jahren sagen: Wenn ich gewusst hätte, dass es mir so lange gut geht, hätte ich mein Leben gelebt. Mein Vorschlag: Du solltest deine Träume verwirklichen, lebe Dein Leben, lass Dich nicht einschränken.

Ja, Du hast MS - daran lässt sich nichts ändern. Jetzt kommt es darauf an, wie Du mit der Krankheit umgehst, wie Du Dich verhältst, und was Du aus Deinem Leben machst - mit MS - oder gerade deswegen!

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Ich kann mich den Ausführungen meiner lieben Vorrednerin W E R ? nur voll und ganz anschliessen!

Ich habe allerdings 4 Jahre gebraucht, bis ich das so sehen konnte, aber seither gab es auch keine nennenswerte Verschlechterung der MS (okay bis auf die fatigue, aber ich werd halt auch alt ;)) mehr und ich bekam die Diagnose 1998!

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Hallo Juspsch,

mein Großvater, ein weiser Mann, anderen Religionen sehr offen gegenüber, besonders dem Budismus, sagte einmal, als er schon weit über 80 war: "Einiges hat mich das Leben gelehrt: Hadere nie mit deinem Schicksal, du weist nicht wozu es gut ist! Verlaß dich nie auf deinen geplanten Weg, es kommt immer anderst, als du es dir erdacht hast! Du mußt deine Krankheit annehmen und das Beste daraus machen! Sei immer offen für alles, wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere! Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre!"

Diese Sätze begleiten mich seit 1980. MS hab ich seit 2010 und die Sätze sind mehr denn je gültig.

Alles Gute

Vida

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@stockrose

von dem, was Du geschrieben hast, hab ich Gänsehaut gekriegt. Ich finde Dich einfach stark!

GlG KarU

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Hey Giraffe,

Du hast viel mehr Mut und Kraft als Du glaubst! Und dieses Wirrwarr ist selbst nach bald 12 Jahren MS immer mal wieder größer, aber auch wieder kleiner. ;)

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Hi Juspsch,

als ich die Diagnose im Krankenhaus erhielt habe ich zum Doc gesagt ist o.k. da kann ich mit leben.Ich habe auch

nicht geheult oder so,war einfach ganz ruhig und habe es akzeptiert.

Natürlich wußte ich damals nicht so viel über MS wie heute,hatte irgendwie das Übliche so in der

Richtung Rolli oder ähnliches vor Augen.Aber wie gesagt ich war ja "Groß" und "Stark" und mir konnte

der ganze Kram nicht wirklich was anhaben!!! Denkste!!!!

Habe gerade eine Depriphase hinter mir,die wieder einmal gezeigt hat das doch nicht so "Stark" bin

wie ich dachte.Also habe ich mir jetzt provessionelle Hilfe geholt und beginne eine Therapie.Meine Probleme sind ähnlich wie

bei dir ,ich denke oft was ist in 10,15 usw. Jahren. Es geht mir auch sehr darum was kann ich noch machen.Kann ich noch

bis zur Rente in ca.15 Jahre arbeiten gehen?Bin seit April 2012 Teilzeitkraft mit 32Std,weil ich es körperlich nicht mehr schaffte 40Std. zu arbeiten.

Kann ich mein lieblings Hobby:Fernreisen am liebsten nach Asien oder Afrika noch ausüben,oder

sitze ich im Rolli und bin froh bis an den Rursee zu kommen.

Eigentlich bin ich sehr realistisch,aber "uneigentlich" auch wieder nicht.Deswegen die Thearapie.

Ich hoffe das es klappt.Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt ich würde mal Depriphasen bekommen

hätte ich ihn ausgelacht und gefragt ob er(sie) noch ganz richtig im Kopf ist.

Also lass dich nicht unterkriegen und versuch irgendwie die miesen Gedanken aus dem Kopf zu bekommen.

Den ersten Schritt dazu hast du schon getan indem du hier im Forum geschrieben hast.

LG Obi

Leben ist das,was passiert ,während du eifrig dabei bist,andere Pläne zu machen.

John Lennon

Edited by obi

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@ Stockrose,

WOW!!! Tolle Einstellung!

LG Obi

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ICH DANKE EUCH ALLEN ERSTMAL FÜR DIESE SCHÖNEN SÄTZE.

Ich habe mir jetzt die Zeit genommen es mit Genuß und Würde zu lesen. Teilweise kamen mir die Tränen für eure lieben Worte und aufmunterungen, DANKE NOCHMAL.

Am Freitag hatte ich eine Serie gesehen, wo es um eine MS-Kranke ging( so wie ich es aus meinen Beruf kannte) und es kamen diese SCH... Gedanken wieder stark hoch, bis ich gestern geschrieben habe, was mir sehr für den Anfang geholfen hatte.

Ich muß es euch noch erzählen: Ich lag im Februar bis März 7 Wochen in der Psychatrie, wegen starken Depressionen/Bourn-Out. Nach Routine-MRT wurde mir der Verdacht gäußert, kurz darauf mein erster großer Schub mit Taubheitsgefühlen, starken Krippeln(heute Schwach), konnte kaum laufen u.s.w. Diese Zufallsdiagnose hat mich in meiner Depression weiter zurückgeschlagen. Ich bin noch Krankgeschrieben, bin in der Wiedereingliederung und in der Weihnachtswoche fahre ich zur Psychosomatischen Reha. Von der Depression in dem Sinne bekomme ich nicht viel mit, aber wenn die MS hoch kommt, dann ist sie auf eine andere Weise, wie im Februar da. Mein Ziel der Reha ist jetzt um so stärker, die Krankheit zu verstehen, ohne Depriphase, also zu verarbeiten. So das ich normal, wie die meisten damit leben kann.

Eins habe ich in der Zeit bis jetzt gelernt auf meinen Körper und Seele zu hören, mal Pausen einlegen, das Leben zu genießen und den Stress abwälzen, was ich vor einen Jahr überhaubt nicht konnte. Ich mußte lernen von 100 auf 0 runterzufahren.

LG juspsch und ich denke ihr versteht mein Textwirrwar

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Schön das wir dich ein bisschen aufbauen können juspsch.

Wie viele schon schreiben, lass dich nicht unter kriegen und sollte dich der Anfall überkommen das du einfach mal reden musst weil es dir schlecht geht, sollte dies hier deine erste Anlauf stelle dann sein bevor du es in dir rein frisst. Egal wie klein das Problem erscheinen mag, hier sind immer Leute die gerne zuhören und versuchen mit Rat und Tat soweit es möglich ist beiseite zu stehen.

Aber zu einer Sache noch. Das lernen von 100 auf 0 runter zu fahren bist du nicht hier sicherlich nicht die einzige. Auch ich versuch es mittlerweile seit Wochen und es ist wirklich nicht einfach. Ich hab dafür nun vom lieben Copaktiv-Team mal ein tolles Buch bekommen und eine beruhigende CD (beide heißen "Einfach loslassen") da ich auch noch sehr mit Stress und Schlaf Probleme zu kämpfen habe und nicht nur Depriephasen.

Kling zwar nun vielleicht ein bisschen blöd aber:

Kopf hoch und schau gerade aus und nicht zurück. ;)

Liebe Grüße

Dominik

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Ich hatte im Sep. 2000 mit Taubheit u.s.w. den ersten Kontakt mit MS!!

Ich hab´s komplett ignoriert nicht weiter an MS gedacht.

2009 hatte ich dann einen "Burn Out" :mad:Tja, und da war sie wieder die MS.

Neun Jahre hatte ich nichts.

OK, Diese AUF und AB´s, da könnte ich auch drauf verzichten,.

Ich find´s jetzt echt toll, dass ich hier auf der Seite gelandet bin:). hat mir auch geholfen

ansonsten kann ich alles was Ihr geschrieben habt nur unterstreichen; das baut auf auch von mir Danke dafür

Gruß fine

Edited by fine
Gabi ist fine

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Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe gerade Eure Beiträge gelesen. Ich danke Euch sehr für Eure Ehrlichkeit und Eure Ermutigungen. Ich habe großen Respekt vor allen, die trotz schwerer Krankheit optimistisch sind, ihr Leben in die Hand nehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Das ist echt vorbildlich. Ich hoffe und wünsche mir, dass ich das auch schaffen werde, weil ich davon überzeugt bin, dass die Psyche eine entscheidende Rolle spielt.

Viele liebe Grüße und nochmals vielen Dank!

Eure Marina

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@fine,@Lissy

Hi Gaby,hi Marina

herzlich Willkommen in unserem "unfreiwilligen" Club.Schön das euch unsere Beiträge so gut gefallen.

Also wenn ihr Fragen oder Probleme habt,immer her damit! "Hier werden sie geholfen!"

LG Obi

Edited by obi

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Hallo juspsch,

ich wünsche dir, daß du deinen Weg findest mit der MS zu "gehen" und du Kraft und Freude aus den Beiträgen

ziehen kannst

Ich danke allen für die aufbauenden Worte, ich selbst habe lange versucht allein mit der Diva ;)

klar zu kommen,

merke aber immer wieder wir toll dieses Forum ist und wie gut der Austausch tut:)

lg

Petra

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Hallo juspsch!

Kann Dich beruhigen, habe schon 2000 die Diagnose bekommen. Seit Kurzem spritze ich Copaxone, vorher hatte ich Betaferon und Mitoxantron-Infusionen. Bin zwar mit dem Laufen und Sprechen etwas eingeschränkt, aber ich bin sehr stolz auf mich, daß ich noch Auto fahren kann.

Ich sehe, Du kommst aus Erfurt, ich komme aus der Nähe von Eisenach.

Viele Grüße und alles Gute von girli!

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Hallo alle zusammen

ich bin jetzt in psychologischer Behandlung und habe mein Problem erklärt. Ich hoffe das sie mir das Böse "was ist in 10 Jahren oder so" aus meinen Kopf raus holen. Aber für das aller Erste habt ihr mir geholfen.

DANKE DANKE an alle

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Guest Turtle

Juspsch, herzlichen Glückwunsch (nicht ironisch gemeint!), dass du zu einem Therapeuten gehst. Dafür braucht es Mut, von dem ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn hätte. Wenn du so offensiv mit dem Problem umgehst, findest du sicher auch eine Lösung.

Im Übrigen ist ja alles gesagt, außer vielleicht zwei Petitessen: Versuche doch mal, dich jeden Tag auf etwas zu freuen, und wenn es nur eine Kleinigkeit ist: Der Cappuccino mit einer Zeitung oder einem guten Buch - eine Stunde ganz für dich. Es ist schönes Wetter angekündigt? Freue dich auf einen Spaziergang. Oder auf einen Schaufensterbummel.

Und zweitens: Versuche, einmal im Monat etwas zu sehen oder zu tun, das du noch nie gesehen oder getan hast. (Es darf auch arg lange zurückliegen, sodass es als "neu" gilt). Das muss ebenfalls nichts Großes sein, aber schon etwas mehr, als nur einen Film zu sehen, den du noch nicht gesehen hast. Für mich geht es bei einer Ausstellung los. Vielleicht gibt es auch eine Sehenswürdigkeit in Erfurt oder der näheren Umgebung, die du noch nicht kennst?

Sei nicht streng zu dir, wenn es an einem Monat mal nicht klappt. Aber du wirst staunen, wie viel intensiver du lebst, wenn du auch nur einmal monatlich aus dem Alltag ausbrichst und dir eine neue Anregung holst.

Best,

Norbert

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Hallo Turtle!

Danke für deinen Beitrag. Im Moment bin ich auch irgendwie down, ich glaube mir fehlt das Licht.

Aber dein Beitrag hat mich aufgemuntert und ich finde, Du hast ja so recht.

Man sollte immer mal wieder vor die Tür gehen, dann sieht und hört man auch mal was anderes und man merkt auch, das man gar nicht so übel dranne ist.

Liebe Grüße Mares

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Guest Turtle

Mares, das mit dem fehlenden Licht geht mir auch so. Und weißt du was: Seit ich zwischen Mitte Oktober bis Mitte März täglich 2.000 i.E. Vitamin D nehme, meine ich, dass meine Winterdepression abgenommen hat. Vielleicht ist es ja nur ein Placebo-Effekt, aber wenn ich mich besser fühle ist es mir Banane, ob dem ein Placebo-Effekt zugrunde liegt. Eigentlich hatte ich ja auch nicht damit gerechnet, dass Vitamin D sich auf meine Winter-Depri auswirkt.

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