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juspsch

MS auf psychischer Art verstehen

30 posts in this topic

... Doch klar wirkt sich Vitamin D positiv auf Winterdepris aus, wird ja schliesslich durch die Einwirkung von Sonnenlicht gebildet und ist folglich in der dunklen Jahreszeit vermindert.

LG eva

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Hallo Juspsch,

Ich bin recht neu hier und hab gerade gelesen was Dich bedrückt.ich hatte meinen ersten Schub im Auto mit meinen drei Kindern.Es war 94,wurde dann 1,5 Jahre als Schlaganfallpatient behandelt bis mich dann mal einer auf Ms getestet hat.Ich bin in meiner Family von med.Personal nur so umgeben und wußte gleich was das in Zukunft bringen kann.Bis 2006 hab ich mich tapfer gehalten,schön Betaferon gespritzt mich um Haus ,Hof und Kinder sowie Enkel gekümmert.Bin früh Oma geworden!Dann kam der Rolli und das hab ich auch hin genommen,denn auch so kann man leben und für die Familie da sein.In meiner Familie gibt es noch einen MS-Fall und wenn wir uns sehen schimpfen wir mal über den Mist aber wir lachen auch viel.Wir können nicht weg laufen,wohin auch,ich bin eh schlecht zu Fuß.Es wäre falsch zu sagen,das wird schon ,ich hab auch schon manche Stunde geheult .Mein Vater hat Krebs und meine Mutti ist dement,und wenn ich dort bin,versuch ich lebensfreude rüber zu bringen.Das hilft mir sehr,laß die Zeit arbeiten,lebe jeden Tag.Nimm dir das Recht glücklich zu sein und denk nicht was werden könnte. Ich bin glücklich das meine Kinder damals im Auto nicht gestorben sind,denn ich war die Fahrerin.LG Selma

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Es ist ja so, dass wohl jeder anders auf die diagnose reagiert und alles, was danach noch kommt oder kommen mag. ich war nicht schockiert und bin es auch bis heute noch nicht. irgendwie hatte ich es "gewusst"... klingt doof, das weiß ich wohl. ist aber so.

ich hatte an meinem ersten arbeitsplatz eine kollegin mit ms, vor mittlerweise knapp 30 jahren, die saß im rollstuhl, war geistig absolut fit und hat 100% gearbeitet. schon damals habe ich gedacht: was, wenn du das mal hast?! ... aber dann halt die gedanken weggeschoben. die kamen aber immer wieder.

und als ich die sne hatte, hab ich mich in büchern und natürlich internet informiert. hab da alles mögliche gefunden, aber für mich hat nur ms gepasst! war auch gut so, weil im kh hat man es mir erst am letzten tag gesagt und war dann sehr verwundert über meine reaktion.

klar, erstmals ist es ein schreck ... aber man muss damit leben. geht nun mal nicht anders. und ich lebe auf gewisse art besser als zuvor. ich setzt andere prioritäten und das tut nicht nur mir gut.

man weiß kleinigkeiten zu schätzen, freut sich an ihnen.

ok, ich darf bzw. soll nicht mehr autofahren. aber auch das überlebt man. ist nicht wegen körperlicher einschränkungen, sondern wegen der verlangsamten reaktion. ich will weder mein leben noch das von anderen gefährden. das ist mir mein "fahrvergnügen" nun wirklich nicht wert.

sicher habe ich bislang auch noch glück, weil ich noch sehr weit gehen kann und "nur" das ganze unsichtbare zeugs hab. aber dass sich das von heute auf morgen ändern kann, ist mir schon klar.

aber vor solchen änderungen in sachen gesundheit ist auch kein vermeintlich gesunder gefeit. hat man jetzt eben erst wieder gesehen mit dem unfall bei offenburg. bekannte meiner töchter hatten einen tödlichen autounfall vor einem monat, andere sind beim amoklauf in winnenden ums leben gekommen.

ich habe glück! man sollte dankbar sein, wenn einem nichts schlimmeres passiert. und es gibt schlimmeres ...

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Hi Claudia,

und es gibt schlimmeres....

Das sind wohl wahre Worte.Eine Bekannte von mir ist vor einenm Jahr in Rente gegangen;Ehe gut,Enkelkinder

nett,Gesundheit o.k.Da denkt man doch wie schön kann das Leben sein,denkste...sch....!!!

Vor ca.15 Jahren hat sie zum ersten mal Unterleibskrebs gehabt,Chemo ect. ist geheilt worden.

Vor ca.10 Jahren hat sie zum zweiten mal Krebs,diesmal Hautkrebs.OP,Chemo ect. ist geheilt worden.

vor 2 Monaten Diagnose Brustkrebs,der Tumor ist 3cm!!!!,da kann man doch nichts sagen sondern nur

weinen und sich bitte nicht fragen WARUM!!!!

Sie versucht das ganze irgendwie zu verkraften,aber das fällt ihr natürlich sehr schwer.Ihre ganze

Familie und Freunde stehen hinter ihr und sie bekommt auch professionelle Hilfe.Aber es wird ein

langer und schwerer Kampf werden.

Nachdem ich von ihrer Diagnose gehört hatte war ich froh "nur" MS zu haben.

LG

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Hallo Juspsch

du hast genau die richtige Entscheidung getroffen, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn das ist notwendig, wenn man selbst aus der "Denkspirale" nicht mehr rauskommt. Es geht dir damit bestimmt bald besser. Ganz liebe Grüße in die wundervolle Stadt Erfurt (eine meiner Lieblingsstädte), meine Tochter studiert dort,

Ulrike

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