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mira09

Injektor löst verzögert aus - jetzt Lymphknotenschwellung

14 posts in this topic

Einen schönen ersten Advent wünsche ich euch!

Ich habe drei Fragen.

Gestern habe ich hinten links überm Po mit Injektor gespritzt. Leider hat der Injektor mal wieder nicht sofort ausgelöst. Ist mir schon mehrfach passiert, mit verschiedenen Injektoren. Also die Spritze wird "versenkt", steckt also in der Haut, aber das Cop wird nicht reingedrückt. Ich sitze dann immer total verkrampft da (vor allem, wenn ich eben hinten über Po spritze, da muss man sich ja immer etwas verrenken) und warte bis das Ding dann endlich das Cop reinhaut.

Das ist meine erste Frage: zieht ihr dann lieber raus und spritzt vielleicht mit Hand oder wartet ihr auch?

Ja, und dann bemerkte ich eben, dass kurz nach dem Spritzen mein Lymphknoten oben am linken Oberschenkel total dick angeschwollen ist. Jetzt habe ich schon ein bisschen im Netz gelesen und erfahren, dass das einfach eine Immunreaktion ist und zeigt, dass das Immunsystem arbeitet. Kann beim Copaxone Spritzen wohl passieren. Ist nicht schlimm angeblich.

Meine zweite und dritte Frage: glaubt ihr, dass diese beiden Dinge (Injektor löst nicht aus, Lymphknoten schwillt an) in direktem Zusammenhang stehen - oder kommt es eher generell vom Copaxone? Die Spritze steckte ja ne ganze Weile in der Haut, weil ich warte musste. Und: würdet ihr zum Neuro gehen deshalb? Ein bisschen unangenehm ist diese dicke Schwellung ja schon. Aber ich glaube, der Neuro könnte da eh nix dagegen tun.

Bin gespannt auf eure Meinungen.

Und nochmal: schönen 1. Advent!!!!

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Hallo, also langsam injizieren soll er ja. Bei mir läuft das beim 3 Jahre alten Autoject ca so 6 bis 8 sec.. Rausziehen wuerde ich ihn nach der Auslösung nicht, sonst spritzt die kostbare Suppe ja in die Luft. Ob es je nach Spritztiefe oder Unterhautfettgewebe zu einer langsameren Aufnahme des Cop kommen kann weiß ich nicht. Auch das Lymphknotenthema konnte ich noch nicht bei mir feststellen. Wünsch Dir hilfreiche Tipps. LG bergblick

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Hey mira,

ich wünsche dir zunächst auch einen schönen 1. Advent. Dass eine "Verzögerung" beim Injizieren mit dem Injektor auftritt, hatte ich auch schon. Bis mir auffiel, dass dies an den Spritzen selbst lag, besonders die aus Re- Importen. Ich merkte alsbald beim Spritzen ohne Injektomaten, dass es mehr Druck abverlangte, "von Hand" zu spritzen. Ich schaute mir daraufhin die Spritzen genauer an. Mein Apotheker in der City bestätigte meine Vermutung und ordert nur noch Packungen mit deutscher Beschriftung sowohl auf der Packung selbst, als auch auf den Spritzen. Ich hoffe, ich konnte dir weiter helfen, ansonsten besprich deine Unsicherheit mit deiner Cop- Beraterin oder wende dich an die Cop- Hotline.

VlG, aeonfoxx

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Hallo Mira!

Wie schon Bergblick geschrieben hat, nur nicht rausziehen. Du kannst nur eines machen, das habe ich auch schon gemacht. Wenn man den Injektor etwas zu fest an den Popo drückt, löst er nicht aus. Ziehe den Injektor nur ein kleines bisschen raus, so das er noch im Popo steckt, dann klapppt es.

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Hallo!

Danke an euch alle für die Tipps mit dem Injektor. Ich werde mal darauf achten, ob ich Reimporte habe.

Und was meint ihr zu dem geschwollenen Lymphknoten? Neuro oder nicht? Er ist wirklich sehr dick... :-(

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Hallo mira,

guten morgen, ich würde Veränderungen egal welcher Art stets einem Arzt mitteilen. So bist du auf der sicheren Seite, auch wenn es Überwindung kostet, ihn zu löchern. Unsicherheit mit Medis bei MS und deren Benutzung/Anwendung hemmt nur. Ich schreibe hier aus Erfahrung nach acht Jahren mit meiner "Freundin"...

VlG, aeonfoxx

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einfach manuell spritzen. kostet nur die ersten male etwas überwindung. aber dafür hat man keinerlei probleme mit nicht ausgelösten spritzen, zerdepperten spritzen oder der spritztiefe.

ist eindeutig die bessere art. ich hab mich zwar auch recht lange dagegen gesträubt, aber es hat von anfang an wunderbar geklappt!

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Ich bin ein großer Verfechter für manuelles spritzen. Ich spritze Copaxone ohne den Injektor und habe dadurch weniger Beulen, rote/blaue Flecken oder gar Beulen, kenne aber beides.

Als ich 1994 anfing Betaferon zu spritzen, gab es keinen Injektor und es blieb einem nichts anderes übrig, als manuell zu spritzen. Was würde man machen, wenn es heute den Injektor noch nicht gäbe? Man würde sich überwinden und manuell spritzen.

Edited by W E R ?

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Guest

Eindeutig JAAAA zum manuellen COP spritzen!

Technik ist zwar toll, kann aber auch versagen wie im beschriebenen Fall. Daher verlasse ich mich lieber auf mich selber und das nun schon seit 6,5 Jahren!

Jeder sollte es zumindest mal ausprobiert haben, manuell zu injizieren - das ist ein großes Stück Unabhängigkeit. Lernmaus

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Hey W E R & lernmaus,

ich habe 2004 mit BETAFERON begonnen und die Beraterin brachte zum "Training" umfangreiches Material mit, dabei eben auch den damals "neuen" Injektomaten. Ich habe anfangs im Wechsel auch per Hand gespritzt. Nach einem halben Jahr bekam ich dann den überarbeiteten Injektomaten. Ein Riesenteil, das sich per "Ping" meldete, wenn die Injektion abgeschlossen wahr. Ehrlich...das Ding war mir irgendwie zu blöde in der Handhabung, obwohl sich Designer und Techniker alle Mühe gaben, ein ordentliches Gerät zu entwickeln.

Nach meinem Wechsel 2010 auf Cop habe ich gleich auf "Handbetrieb" umgestellt, was mir einfacher erschien und keineswegs unangenehm war. Heute bin ich ebenfalls Verfechter der traditionellen Methode zu injizieren, freue mich aber über jedwede Gelegenheit, neues auszuprobieren...um dann wieder auf "Handbetrieb" zurückzugreifen. Probiert es einfach aus, deshalb auch ein langgezogenes JA von mir.:)

VlG, aeonfoxx, der hiermit seine Unabhängigkeitserklärung unterstreicht!

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@ claudia,

..."Handwerk" hat eben doch noch "Goldenen Boden".:)

VlG, aeonfoxx

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Halloaeonfoxx,

diesen "Totschläger" für Betaferon hatte ich auch als es ihn dann nach Jahren gab. Aber ich habe ihn dann bald verbannt.

Jeder Injektor haut das Medikament einfach nur rein, spritzt man per Hand, dann man das besser dosieren und kann langsamer spritzen. Ich "arbeite" aber noch, wie ich das im Krankenhaus gelernt habe, mit Hautfalten. Da kann ich sicher sein, dass ich wirklich unter die Haut spritze und keinen Muskel oder sonstwas erwische.

Edited by W E R ?

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Hallo W E R,

...und ausserdem gibt es keine Probleme mit den manchmal etwas "dickeren" Aufklebern, die insbesondere bei Re- Importen um den Kolben der Spritze prangen und sich oft nur schwer in den Injektomaten einführen lassen. Und das "Pimpen" der Inj. hätte sich auch erledigt.;)

VlG, aeonfoxx

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Hallo,

irgendwann will ich auch mal auf manuell umsteigen. Einmal musste ichs schon machen, weil ich bei meinen Eltern war und den Injektor vergessen hatte. Das hat auch geklappt. "Versenkt" man da die Nadel eigentlich ganz? Oder wie tief rein muss man da?

Danke für all eure Tipps und Anregungen...

Schönen 2. Advent!

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