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momoken16

Glückstagebuch - Jeder Tag hat etwas zum Freuen, ich muss es nur finden.

1043 posts in this topic

Auf der Wiese nebenan wird gerade Heu gemacht. Da ich keine Allergie habe, freue ich mich jetzt schon auf den Duft, der vor allem gegen Abend in meine Nase steigen wird. Vielleicht sollte ich den Platz auf der Matratze heute mal gegen ein weiches Bett im Heu tauschen???

(Monika, bist Du dafür vielleicht zu alt?)

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Wald, immer wieder Wald. Ich kann da nichts Neues schreiben und doch ist es immer wieder neu für mich. Ruhig heute, ganz still. Die Vögel schweigen, sie brauchen keinen Krach mehr machen, die Balz ist lange vorbei, der Nachwuchs kümmert sich selbst ums Überleben, es braucht kein Revier mehr verteidigt zu werden. Und die "Afrikaner" sind wohl schon gen Süden unterwegs. Nur zwei Drosseln meckern, nachdem ich stolpere und fluche. Absolut windstill und dort, wo Fichten am Wege stehen riecht es nach Hochsommer, nach Harz und Nadelgehölz und Kindheit. So schön war der Wald noch nie und so schön, wie in diesem einen Moment wird er nie, nie wieder sein. In diesem einen Moment , in dem ich hier bin, in dem ich BIN. Die Sonnenflecken auf dem Weg sind nur in diesem einen Moment so wie sie gerade sind.

Ich möchte das alles in mir festhalten. An trüben Wintertagen lese ich das denn hier nach.

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Hallo Monika,

so ca. im Alter von Mitte 50 habe ich mir eine "Lagerstätte" oben in den Ästen eines Apfelbaumes gebaut und im Sommer dort meinen Mittagsschlaf gehalten. Ich habe nicht überlegt, ob ich dafür zu alt bin, ich habe es einfach genießen dürfen!

Also: Du bist nicht zu alt für ein "Bett im Heu. ;-}

Lieben Gruß

Momoken

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Hallo Monika,

da fällt mir doch ganz spontan dazu ein:

"ein Bett im Kornfeld, das ist immer frei und es ist Sommer..."

LG susa

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Hallo Momoken, hallo susa (und Ralf)!

Wenn Ihr meint...

Aber Ihr seid schuld, wenn...

Spaß beiseite:

Meine Mutter (zartes Alter 79) hat heute einen Wellness-Tipp an mich weitergereicht:

Man suche morgens im Garten den Frauenmantel, lasse die Tautropfen in die Hand fließen und benetze damit Gesicht und Hals. Sie hat es ausprobiert und war schlichtweg begeistert!

Morgen werde ich den Wahrheitsgehalt der Empfehlung überprüfen und Euch berichten! Allerdings nur, wenn ich im Heu nicht verschlafe!

Noch einen schönen Sonntag für Euch!

Monika

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JAAAAAAAAAAAAAAAAAAA! EMMA IST WIEDER DA!!!!!!!!!!!!!!!

Emma ist mein Tageshund und war jemandem wegglaufen und 10 Tage auf Tour. Jetzt ist sie abgemagert, voll zecken aber sonst wohlbehalten wieder aufgetaucht. Hat wohl mal einen Abenteuerurlaub gemacht und uns alle in Angst und Schrecken versetzt. Nu ist es ja wieder gut, hach ist das schöön!

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Heute hat mich die Kollegin und Freundin, mit der ich eine Woche in Florenz war, mit einem tollen Blumenstrauß in orange und gelb überrascht, weil sie meine Fotos (hatte ich ihr auf CD gebrannt) so toll fand. Er steht jetzt in meinem Wohnzimmer und strahlt mich an!

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Ja suuper! Nach ekliger Erkältung und Angst vor Lungenentzündung hat mir heute meine Ärztin grünes Licht gegeben und Morgen Nacht fahre ich für zwei Wochen in die schweizer BEEEEERGE!!!!!

Tschühüs!

Momoken

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Von Talida 01.09. 2009 9:30Uhr

Ein glücklich Tagebuch führen ist eine schöne Idee. Am Anfang scheint es nicht viel zu sein. Vielleicht weil wir es nicht gewohnt waren, achtsam auf das Glück zu achten. Vielleicht weil Glücksmomente manchmal nur Sekunden dauern, wie die Seifenblase, das erste zarte Grün, die Schnecken und einzelnen Regentropfen, die reine Luft zum atmen, der Wiesenstrauß. Wenn wir genau das aber noch können, diese Momente einfangen und festhalten, dann sind wir glücklich. Wir sind nicht unglücklich, wir sind nur beschwert durch eine Krankheit. Ich nenne die MS, meine Sorge. Sie begleitet mich weil sie traurig ist. Ich zeige ihr mein Mitgefühl, streichle sie und rede ihr gut zu. Ihre Traurigkeit ist auch meine Traurigkeit. Wenn sie sich angenommen fühlt, ist sie viel weniger traurig. Und wenn sie mein glücklichsein bemerkt, huscht ab und zu ein Lächeln über all ihr Traurigsein. Darüber freue ich mich dann. Ich glaube, das ist ein wichtiger Schlüssel zur Freude. Es ist nun mal wie es ist. Und was ich daraus mache, Tag für Tag, schreibe ich in mein glücklich Buch Darin ist auch durchaus Platz für meine Sorge. Für mich bedeutet glücklich sein, die Sonnenstrahlen genießen und mich geborgen fühlen, aufgefangen in einem warmen

Tuch. Für mich bedeutet glücklich sein, mit den Blättern des Herbstes zu tanzen, in der Vorfreude auf den Frühling, nach einem langen Winter. Liebe Grüße an alle und weiterhin viele freudige Glücksmomente, wünscht Euch Talida.

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Berge - Berge - Berge!! 14 Tage Glücklichsein, ich hab es kaum fassen können! Auf dem Rücken liegen und Wolken beobachten, die einfach so von allen Seiten gleichzeitig kommen und sich dann im Nichts auflösen, Kühe begrüßen, die mit riesigen lärmenden Glocken auf der Wiese herumstehen, Gras fressen und sachauen, Enzian und Silberdisteln bewundern und Heidelbeeren, winzig klein und zuckersüß, in den Bergen sammeln, türkisblaue Seen bewundern und Palmen und Weinreben und Kiwibüsche. In der Schweiz, in den Bergen. Vor einer Regenwand davonlaufen und mit Gondelbahnen über steilste Hänge "sausen" (meine Ängste wurden von der Freude vertrieben). Wandern in den Bergen und Käse essen, auf der Alm in der Sonne liegen und Kaffee schlürfen, Wolkenbrüchen beobachten, Alphornbläsern zuhören und -schauen, Fledermäuse mir um den Kopf flattern lassen. Eidechsen mit blau-türkisen Punkten und kleine Schnecken ( natürlich!) bewundern. Und das grüne, grüne Gras! Ein Spielzeugeisenbahnland, herrlich. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich in diesen zwei Wochen mitausgebreiteten Armen da stand und aus tiefstem Herzen rief: "Ist das alles so schööön!"

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Hi Monoken!

Dies was Dich in diesen Urlaub so erfreut hat, habe ich mir die letzten 30 Jahre auch gegönnt (leider im moment aus finanielen gründen nicht). Im Gebirge hat man noch die reine Natur und dies löst einfach Freude aus. Am schönsten war es immer ab ca. 2400m über der Baumgrenze. An einen Gletschersee sitzen und eine kleine Brotzeit dazu machen. Mit glück etwas weiter oben eine schöne schneeballschlacht und zum Ausgleich, wenn man wieder unten ist, eine guten Eisbecher essen.

Longracer

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Hallo shula71,

nix besonderes? Du hast Dich gefreut, und schon ist es was besonderes, oder?

Habe gestern aus meinem verwildertem Garten gelbe Blumen geholt und freue mich jetzt an dem herrlich sonnigen strahlen der Blumen.

Schöön.

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Pflaumenmus! Ich habe Pflaumenmus gekocht. Und was für ein tolles Pflaumenmus! Schön dick und braun und süß, aber nicht zu süß. 6 Stunden lang gekocht und es schmeckt nach allen Herbsten meiner Kindheit! Hmmmm. Lecker!

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Wie schön, jetzt herbstelt es wirklich. Morgens dunstig-feucht im Wald und Mittags sonnig. Naja, heute nicht so sehr doch ich kann mir vorstellen, wie es ist, wenn es sonnig ist. ;-) Und hie und da ist ein Baum schon mit wenigen bunten Blättern geschmückt. Und immer wieder segelt so ein Blatt lautlos an mir vorbei auf den Waldboden. Und es beginnt so nach Herbst zu riechen, nach Vergänglichkeit.

Und dann stehen sie plötzlich mitten im Weg! Eine ganze Horde kleiner, bleicher Pilze mit aufgespannten Schirmen. Oder sind es getarnte Wichtel? Bestimmt sind es getarnte Wichtel, eben habe ich sie doch noch gar nicht gesehen. Und wieso wachsen auch Pilze mitten auf dem Weg. Ich liebe die Wichtel!

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Ich war heute bei einem OpenAirFrühschoppen mit den Montagsbuben und es war wärmer wie im Mai, beim Eröffnungsfrühschoppen an gleicher stelle. Montagsbuben ist ein Duo, das Lieder im Stil von SDS, Simon & Gurfunkel usw. singt und sehr viele freche Texte selber zu bekannten Melodien schreibt. Einfach genial.

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Mein Sohn hat den gestrigen Abend mit/bei Freunden in Dortmund verbracht. Nach dem Motto "Anständige Leute kommen im Hellen nach Hause." war es wohl ziemllich spät bzw. früh geworden. Mein Glück!

Als ich heute in die Küche kam, lag mein Frühstücksset auf dem Tisch, daneben frische Brötchen und die Zeitung.

Der Tag konnte kaum besser anfangen! Und jetzt lasse ich mir meinen Kaffee schmecken. Und die Brötchen natürlich!

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Hatte gerade Generalprobe mit meiner Kinder-Instrumentalgruppe (wir spielen morgen in der Erntedank-Messe). Ist super gut und ohne Probleme gelaufen und die Kids haben sogar Rücksicht auf meine Heiserkeit genommen und mir (zum ersten Mal?) zugehört, wenn ich was gesagt habe ohne irgendwelche Instrumententöne dazwischen zu spielen. Und wenn's morgen genauso gut läuft wie heute, dann freu ich mich noch mehr.

Bei all den Themen, die ich zur Zeit für die "Nagelrubrik" habe gibt's auch zwischendurch immer mal was Schönes.

Ich wünsch euch allen einen schönen Feiertag!

Liebe Grüße

Astrid

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Meine Kleine sitz mit uns im Auto spielt während der Fahrt immer ,Kleine Einsteins" :Patsch, patsch, (klopft sich auf die Oberschenkel) Rocket fliegt los.

Dann an ner Ampel:

Papa was ist das???

Papa: Was meinst Du denn, was ist was?!

Das da, (zeigt auf den Schalthebel), ist das ein Schnellermacher?

Wir haben herzlich gelacht, das zeigt uns das sie Zusammenhänge versucht zu begreifen, immer wenn Papa schaltet fährt das Auto schneller.

Seid alle lieb gegruselt von

Angie!

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EIGENTLICH ist es KEIN Grund sich zu freuen. Ich hab vor ca. 4 Wochen Probleme beim Laufen gehabt. Orthopäde. Akkupuktur.Später - also IRGENDWANN in ferner Zukunft - MAL zum Radiologen und zum Neurologen. Dann von einem Tag auf den anderen: Morgens am Treppenabsatz stehen und überlegen: Mist, wie komm ich jetzt da runter. Oh, sollte doch vielleicht doch gleich zum Arzt, egal wo. Und dann ging es los. Diagnose stand sehr schnell fest, ab 19.9. Cortison im Krankenhaus.Angst, PANIK, Heulkrämpfe (sonst bin ich wirklich nicht der Typ dazu). Seit letzten Montag zu Hause. MEIN Bett, Mein Bad usw. Und jetzt erkenn ich auf einmal, wem ich wirklich was bedeute?! Nachbarn, die sagen: Wenn was ist, mach das Fenster auf und wink mit dem Handtuch, wir kommen sofort, die einen MAL EBEN zum Arzt fahren, weildie 700 Meter HIN würde man mit Pause vielleicht schaffen, aber wie kriegt man den Rückweg hin. Familie, die Fragen stellt, sich auch selber Infomaterial besorgt, einen anspornt. Oder auch: Eine Runde zu Fuß gehen. Man bekommt ganz andere Ziele. Früher war es: Einkaufszentrum XY, JETZT heißt es von meinem Sohn: Sollen wir zusammen einkaufen fahren oder soll ich dir was besorgen? NEIN, ich WILL mit, ich schieb den Wagen. Anstrengend, aber auch ein Gefühl, wieder ein Schritt. Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für die Rennmaus (wie mich alle jetzt immer liebevoll nennen). Das ist wie Balsam für die Seele, DAS ist Glück!

Ich wünsch euch, dass ihr auch so liebe Menschen um euch rum habt.

Lieben Gruß

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Gestern Abend bin ich mit meinem Sohn mit dem FAHRRAD zur Eisdiele gefahren. Was war das schön, sowas scheinbar normales wieder tun zu können. Auf die Frage, ob es meinem Sohn (11) nicht komisch wäre, wenn er mit er mit seiner Mama auf Stützrädern unterwegs wäre meinte er: "Nein, ich finde das wunderschön, dass du wieder mit mir Fahrrad fahren kannst. Und wenn da einer mal was Blödes sagt, dem sag ich dann aber mal die Meinung!"

Nä, is dat nit schön?!

Liebe Grüße

Astrid

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Und es ist wieder Herbst! Jetzt richtig bunt. Heute im Wald: eine leuchtende, goldene Wand Buchenblätter und schwarz die Stämme davor. Wie ein Traum so schön.so schön.

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weil ich heute zum ersten mal, mit hilfe meines freundes, bei ebay etwas ersteigert habe und das für kleines geld - mein sohn wird sich freuen :-)

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Es ist so schön draußen, ich gehe spazieren.

Der Wald, mein geliebtes I-Wäldchen glüht in gelb-gold-braun-beige. Eichen, Buchen, Ahörner. Mittendrin setzte ich mich auf einen Baumstumpf. Und schaue.

Rund um mich spannt sich eine Kuppel goldgelber Blätter, gestützt von hunderten schlanken schwarzen Baumstämmen. Ich träume. Träume mich weg und wieder her. Fühle mich fast wie einer dieser Bäume. Möchte immer hier sitzen bleiben, schauen, riechen, fühlen. Wenn ein Windstoß durch unseren Wald fährt, schneit es Gold. Leicht raschelnd. Hin und wieder ein leiser Knall, eine Eichel ist auf den Waldboden gefallen. Erst,als mich die vierte Eichel trifft, werde ich wieder Mensch und gehe. Der Wald will mich nicht mehr. Eicheln sind schon in herbstbunten Wäldern gefallen, da gab es die Menschheit noch nicht und nicht den Begriff Herbst.

Ich schlurfe raschelnd durch das gefallene Laub nach Hause. Ich hinterlasse Spuren. Flüchtige. Heute kann mir Nichts und Niemand etwas anhaben! Eine Handvoll des vergänglichen Goldes liegt in meinem Zimmer. Schön.

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