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Wie die Trennung verkraften?

12 posts in this topic

Hallo ihr Lieben,

ich war jetzt knapp 3 Jahre mit meinem Freund zusammen. Er hat mich in allem unterstützt, hat mir bei allem geholfen, was ich nicht mehr alleine konnte.
Bei mir gibt es schon die ein oder andere Einschränkung, was den Alltag betrifft. Z.B. habe ich starke Probleme alleine Einkaufen zu gehen und die Sachen zu tragen.
Er ist meine bevollmächtigte Person was alle Ämter und Stellen angeht.
Erschwerend kommt hinzu, dass ich meinem Freund gefolgt bin und nun in der Stadt in der ich wohnen muss kaum Freunde habe. Somit ist derzeit wirklich niemand da, der mir helfen kann.

Ich habe solche Angst, vor dem was kommt, vor allem weil ich nicht mal eben so weg kann.
Mir war nie klar, wie es sein würde das ganze nun alleine machen zu müssen.
Ich weiß ja, dass ich vieles einfach nicht mehr richtig kann.

Vor einer Woche war die Trennung und ich bin verzweifelt. Ich brauche die Hilfe, doch weiß ich nicht wo ich sie bekommen kann. Meine Krankheit wird mir heute so bewusst wie nie zuvor.
Außerdem habe ich Angst nie wieder jemanden zu finden, der bereit sein wird mich mit diesem riesen Problem zu akzeptieren.

Jetzt grad bin ich bei meiner Familie zu Hause und vergrabe mich. Doch ich weiß, der Tag kommt, an dem muss ich einfach zurück.

Hat jemand schon was ähnliches durchgemacht?
Würde mich über helfende Worte freuen.

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Hey Du,

 

kennst du diesen Cartoon mit dem "Alles doof ohne dich" - Schaf? So ist das bei Liebeskummer und so wird es für dich wahrscheinlich noch eine Weile bleiben. Denn eine Woche ist angesichts der vergangenen drei Jahre eine sehr kurze Zeit.  Erwarte nicht zu viel von dir. Jede Trennung ist so einzigartig wie jede Beziehung einzigartig ist. Trennung ist immer scheiße und tut weh und man meint zunächst, niemals wieder glücklich werden zu können. Ich finde, eine Trennung durchzumachen, hat Ähnlichkeit mit einem Entzug, der durchgemacht werden muss. Alles kreist nur um die Droge (hier: den Ex), nichts anderes scheint wichtiger, es ist ein Gefühl, als wäre alles ohne ihn nichts mehr wert, nicht mehr schön, nicht mehr fröhlich...

 

Nach meiner letzten Trennung bin ich auch zu meiner Familie gefahren, habe mich mit dem Shirt meines Ex ins Bett gelegt und vor mich hingeheult. Dann kam Weihnachten, es war die Hölle. Von daher verstehe ich dich gut. Auch diese Gedanken, dass es nie wieder so einen tollen Mann geben wird, nie wieder einen mit mehr Verständnis, mehr Hilfsbereitschaft usw. kenne ich bestens und sie sind schlimmer als Zahnweh.

 

Um auch wenn das nach öden Phrasen klingt: Die Liebe braucht ihre Zeit, die Trennung ihre und der Neuanfang seine. Das Wichtigste ist, sich bei allen noch so verwirrenden Gefühlen immer treu zu bleiben und sich als eigenständige Person und Persönlichkeit wahrzunehmen. Nichts ist gefährlicher als sich im anderen zu verlieren!!!

 

Was ich auch irgendwie stärkend fand, waren "Weisheiten", die einem zeigen, dass man 1. nicht allein ist   und  2. es irgendwann weiter geht. :-)

 

http://www.diebestensprueche.info/liebe/liebeskummer/

 

http://www.aphorismen.de/suche?text=liebeskummer&autor_quelle=&thema=

 

 

Was den Unterstützungsbedarf angeht, hast du, wie ich finde, fürs erste schon gut für dich gesorgt, indem du nun bei deiner Familie bist. Und für den Tag, an dem du zurück musst, wird sich eine Lösung finden. Gibt es bei dir in der Stadt einen MS-Ortsverein oder sowas? Vielleich wäre das ein Anlaufpunkt, um sich Rat und auch Kontakt zu suchen. Und selbst wenn`s nur Ablenkung ist - wäre doch auch gut :-)

 

Viele Grüße -

Bine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denn du bist doch wirklich "einzigartig" :-)

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Hallo einzigartige,

 

ich kann gut nachvollziehen, wie es dir momentan geht. Mein Freund hat mich Anfang des Monats nach 5 Jahren Beziehung verlassen :-(. Er war für mich auch eine unheilmiche Stütze und mein Fels in der Brandung.

 

Ich bin vor drei Jahren auch wegen ihm in eine andere Stadt gezogen und hab bis heute keinen richtigen Anschluss hier gefunden.

 

Die Angst, dass ich nie wieder/sehr schwer eine Partner finde, der mich so unterstützt und mich so aktzeptiert wie ich bin (mit allen Handicaps und Macken) hab ich momentan auch :-(.

 

Was mir grad sehr hilft, sind meine Familie und meine Kollegen in der Arbeit. Die unterstützen nich, wo sie nur können und sind echt kasse. Und über die vhs hab ich auch ein Mädel aus meiner Gegend kennen gelernt, mit der ich ab und zu Sachen unternehme.

 

Wenn du mal quatschen willst, kannst du dich gerne melden.

 

Gruß

schokoline

 

P.S. Lass den Kopf nicht hängen. WIe heißt es so schön: "Auf jeden Regen folgt Sonnenschein!"

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Tag einzigartig

Das was du schreibst haben mehr MS Kranke wie du denkst.

Es gibt Hier nicht viele die ihr Herz auf der Zunge Tragen.

Wo Kommst du her?

Es gibt Gute Gelegenheiten sich etwas den Tag zu versüßen.

Wenigstens mal an was anderem zu Denken. 'HerzPflaster' 

Mir ging es genau so. MS ist Mist. Man bekommt die eine Andere

Ansicht von der Welt und den Dingen.

Kopf Hoch !!!!

s f g

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Hallo einzigartig,

 

ja, du bist einzigartig!!! KOPF HOCH!! Im Moment ist es ein tiefes Tal der Trauer, aber du erklimmst den Hügel wieder! Glaub mir!

Ich bin nach 17 Jahren wegen finanziellen Betruges durch meinen Ex, Gott sei Dank geschieden worden....jeder hat hier sein Päckchen zur MS zu tragen......das ist das Leben!

Geniesse die Zeit bei deiner Familie und lass dich verwöhnen!!

 

Alles Liebe und melde dich mal wieder

Espe

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Hallihallo,

 

ich bin grad in der gleichen Situation - mein Freund hat mich vor zwei Wochen nach 2,5 Jahren verlassen. Das hat mich eiskalt erwischt, wir haben noch bis zuletzt nach Häusern geguckt und mir war ganz klar, dass das der Mann meine Lebens ist.

 

Einzigartig, ich kann Dir gerade leider nichts Aufmunterndes schreiben! Ich hangel' mich von Tag zu Tag und funktioniere eigentlich ganz gut. Ich habe nur ständig Angst, dass irgendwann der totale Zusammenbruch kommt! Pass einfach gut auf Dich auf, lass Dich pflegen und 'betüddeln' und tu einfach, worauf Du Lust hast. Das sagt man mir auch im Moment immer, ich krieg's nur leider nicht hin.... Vielleicht klappt das bei Dir ja besser.....

 

ich lasse mich viel von meinen Freundinnen trösten, aber da mein Ex (natürlich) auch in diesen Freundeskreis gehört, taucht er immer mal wieder persönlich oder als Thema auf.

 

Ich hoffe auf die Zeit, dass es irgendwann mal besser wird - das sagt mir jeder -, aber das sehe ich im Moment so gar nicht! Jeder Tag ist gleich schlimm, ich wüsste nicht, was da besser werden sollte......

 

Vielleicht hast Du ja nochmal Lust zu schreiben, freue mich natürlich auch über jede andere Post!

 

Trotzdem einen schönen Tag an alle!

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Es wird wieder. Klar diesen Spruch kannst nicht mehr hören. Ich glaub jedes Mädel oder Mann ist da schon durch.

Meinen Verlobten von damals, 10 Jahre liiert, nie Streit, immer gemeinsam auf seinen Wunsch zusammen, sein Männerhobby von ihm angelernt bekommen und mitgemacht (Schnelles und Grossmotoriges), mit unseren gemeinsamen Kindern alles zusammen unternommen, tollen S.., ... er war von einem Tag auf den anderen weg.

Ich dachte ich spinne ... seine Erklärung; eine rothaarige Frau. Wie bitte? War seine Phantasie ...

Hätte ich nur mal eine Perücke geholt ... Spass beiseite.

Ich habe drei Jahre getrauert. Habe mich abgekapselt, mich mit meiner Arbeitswut kaputt gearbeitet nur um zu vergessen. Meine Freunde vergrault (die haben alles versucht) und zuletzt habe ich mir noch Tumore eingehandelt ...

Lass es nicht so weit kommen. Trauern ist normal, aber nicht ewig und in die Spirale rein ziehen lassen. Entweder hat er Dich nicht verdient, es hat nicht gepasst, wie auch immer; es gibt andere Männer.

Heute sage ich meinem Ex Danke, denn ohne ihn hätte ich meinen jetzigen langjährigen Partner nicht gefunden.

Tief schneuzen, Tränen trocknen und Zunge streck raus, auf das Leben! ... sicher ist es bald wieder schön! Wehe Du versuchst Recht bsw. das Gegenteil zu beweisen! SMILE ... "ZeigefingerHeb"

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Hallo ihr Lieben,

ich war jetzt knapp 3 Jahre mit meinem Freund zusammen. Er hat mich in allem unterstützt, hat mir bei allem geholfen, was ich nicht mehr alleine konnte.

Bei mir gibt es schon die ein oder andere Einschränkung, was den Alltag betrifft. Z.B. habe ich starke Probleme alleine Einkaufen zu gehen und die Sachen zu tragen.

Er ist meine bevollmächtigte Person was alle Ämter und Stellen angeht.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich meinem Freund gefolgt bin und nun in der Stadt in der ich wohnen muss kaum Freunde habe. Somit ist derzeit wirklich niemand da, der mir helfen kann.

Ich habe solche Angst, vor dem was kommt, vor allem weil ich nicht mal eben so weg kann.

Mir war nie klar, wie es sein würde das ganze nun alleine machen zu müssen.

Ich weiß ja, dass ich vieles einfach nicht mehr richtig kann.

Vor einer Woche war die Trennung und ich bin verzweifelt. Ich brauche die Hilfe, doch weiß ich nicht wo ich sie bekommen kann. Meine Krankheit wird mir heute so bewusst wie nie zuvor.

Außerdem habe ich Angst nie wieder jemanden zu finden, der bereit sein wird mich mit diesem riesen Problem zu akzeptieren.

Jetzt grad bin ich bei meiner Familie zu Hause und vergrabe mich. Doch ich weiß, der Tag kommt, an dem muss ich einfach zurück.

Hat jemand schon was ähnliches durchgemacht?

Würde mich über helfende Worte freuen.

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Hallo ihr Lieben,

ich war jetzt knapp 3 Jahre mit meinem Freund zusammen. Er hat mich in allem unterstützt, hat mir bei allem geholfen, was ich nicht mehr alleine konnte.

Bei mir gibt es schon die ein oder andere Einschränkung, was den Alltag betrifft. Z.B. habe ich starke Probleme alleine Einkaufen zu gehen und die Sachen zu tragen.

Er ist meine bevollmächtigte Person was alle Ämter und Stellen angeht.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich meinem Freund gefolgt bin und nun in der Stadt in der ich wohnen muss kaum Freunde habe. Somit ist derzeit wirklich niemand da, der mir helfen kann.

Ich habe solche Angst, vor dem was kommt, vor allem weil ich nicht mal eben so weg kann.

Mir war nie klar, wie es sein würde das ganze nun alleine machen zu müssen.

Ich weiß ja, dass ich vieles einfach nicht mehr richtig kann.

Vor einer Woche war die Trennung und ich bin verzweifelt. Ich brauche die Hilfe, doch weiß ich nicht wo ich sie bekommen kann. Meine Krankheit wird mir heute so bewusst wie nie zuvor.

Außerdem habe ich Angst nie wieder jemanden zu finden, der bereit sein wird mich mit diesem riesen Problem zu akzeptieren.

Jetzt grad bin ich bei meiner Familie zu Hause und vergrabe mich. Doch ich weiß, der Tag kommt, an dem muss ich einfach zurück.

Hat jemand schon was ähnliches durchgemacht?

Würde mich über helfende Worte freuen.

 

Hallo einzigartig,

bin erst seit gestern in diesem Forum und komme mir der ganzen Technik noch nicht so richtig klar, zumal ich auch erst seit einer Woche einen PC habe.

Ich kann verstehen, wie es Dir geht. Befinde mich seit ein paar Wochen in einer

ähnlichen Situation. Unsere Ehe ging nach 40 Jahren in die Brüche. Zur Zeit fahre ich auf einer Achterbahn der Gefühle. Ich bin gerade dabei, mich über Wohngemeinschaften für MS-Kranke zu informieren. Irgendwie muss es ja weitergehen. Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht.

Liebe Grüße Nissa

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Hallo Einzigartig,

 

auch ich habe eine Trennung nach einer 4-jährigen Beziehung hinter mir und lebe seit 5 Monaten alleine...

 

wie geht es Dir inzwischen?

 

Wie Du stand ich erstmal vor einem Abgrund und wusste nicht wie es weitergehen soll. Geholfen haben mir Familie, Freunde und Kollegen, und nicht zuletzt meine beiden kleinen Stubentiger, die mich ablenken und mich auf Trapp halten. :)

 

Trotzdem gibt es immer wieder Momente, in denen ich unendlich traurig bin, dass die Beziehung nicht gehalten hat.

 

Da hilft nur gaaaanz viel Ablenkung, das Leben geht eben trotzdem weiter- irgendwie.

 

Liebe Grüße, Steph

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Hallo Mädels,ich reihe mich auch mal ein, mein Freund hat mich nach 6 Jahren verlassen und wir hatten schon Zukunftspläne. ..Würde mich freuen mich mit ein paar Gleichgesinnten austauschen zu können:)

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Ich reihe mich auch mal ein!

Hallo Mädels,

Meine Frau hat mir nach 15,5 Jahren auch gesagt, dass sie sich von mir trennen will. Wir sind zwar wirklich als Freunde auseinander gegangen und ich hatte lange Zeit mir eine schöne Wohnung zu suchen, die ich dann auch gefunden habe,aber ich habe trotzdem eine Höllenzeit hinter mir!! Seit ca. einem halben Jahr kann ich wieder sagen es geht mit gut, Fast ein Jahr bestand mein Leben nur aus Grübelei und Heulerei!!!

Auch heute, wenn ich bestimmte Musik höre und dann an sie denken muss kommen mir die Tränen. Sie war halt die Frau meines Lebens!!

Aber mitlerweile sage ich mir sie ist weg, aber das Leben geht weiter, und habe dabei kein mulmiges Gefühl im Bauch.

Das ist für mich der Beweis dafür, dass die Zeit es bringen wird!

Im Moment genieße ich mein Sololeben und freue mich über schönes Wetter!

Dann kann ich endlich wieder draußen, auf meiner Terrasse sitzen, Kaffee trinken und ein Buch dabei lesen. Ich habe meine Ruhe und brauche mich nur um mich kümmern und das ist auch gut so.

@einzigartig, du hast diesen Thread hier los getreten, mich würde interessieren wie es dir heute so geht. Diese Interesse habe ich natürlich auch bei allen anderen Teilnehmerinnen.

Liebe Grüße

Harald

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