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jonny89

"Wie geht es dir"

81 posts in this topic

Hi würde mich mal Interessieren wie ihr reagiert wenn man euch öfter frägt "wie geht es dir??" Vorallem in der Schub phase.

Habe seit nun bissi mehr als 2 Monaten einen schub,sensistörungen, und gerade wenn ich so einigermaßen nicht daran denken muss kommt diese gezielte frage wie geht es dir, ist es besser? und ich reagiere dem entsprechend negativ zurück und sage das sie aufhören soll zu fragen. Klar meine mutter meint es gut, aber wie soll es mir gehen? Beschissen natürlich, ich bin unheilbar krank, habe einen schub wie soll es mir wohl gehen? Denke ich mir nur. Ich will nicht wie ein kranker behandelt werden, sondern einfach meine ruhe haben. Durch den schub merk ich es ja eh, dann jedes mal gehts dir besser zieht mich einfach runter.

Versteht ihr das? Wie reagiert ihr so?

Lg.

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Hallo ceza89,

 

sicher, deine Reaktion kann ich gut nachvollziehen. Mir geht's oft so, dass ich keine Antwort auf die Frage weiß...soll ich denn all die kleinen und größeren Sachen aufzählen, die grad nicht so sind wie sie sein sollten...??? Auf der anderen Seite ist die Situation für dein Umfeld natürlich auch nicht einfach, denn sie sind glaub ich auch oft einfach hilflos...versuch, ein bisschen Nachsicht zu haben...ansonsten kannst du doch Personen deines Vertrauens oder näher stehenden Leuten ehrlich sagen, wie es dir geht...wenn die Frage ernst gemeint ist, hört dir jemand auch zu, wenn es grad nicht so gut geht. Alle anderen erwarten doch glaub ich gar keine ehrliche, ausführliche Antwort, oder?  :unsure:

 

LG

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Ja es wissen ja nur mein bekannten kreis darüber und ja meine mutter fragt halt des öfteren und ja das nervt, aber ich will ihr auch nicht weh tun

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:confused: mmmh... wie wär's mit nem gemütlichen Kaffee - du und deine Ma... und du zeigst bzw. sagst ihr, dass du sie schon verstehst, dass sie sich Sorgen macht und so, aber dass dir auch ein Maß an "Normalität" wichtig ist. ... nur so ne idee...

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Ich kann das auch manchmal nur schwer einordnen, wie jemand das meint. Meint der "wie geht's dir heute" oder "was macht deine Krankheit". Wenn ich was allgemeines habe, dann antworte ich z.B. "Ich hab heute so Kopfschmerzen". War heute tatsächlich so, ging dem Fragesteller wegen des Wetterumschwungs aber auch so. Entspannte Situation also. Ansonsten weiß ich meist gar nicht, wie es mir geht oder gehen soll. (Hört sich doof an, aber ich sortiere da noch).

Meist antworte ich ausweichend mit "Muss", "Jooaa" oder "Soweit, und selbst?" Komische Situation. Kann ich bestens nachvollziehen. Meine Familie weiß es ja noch nicht, da sind die Standardantworten dann kein Problem, weil ich da weiß, dass da nicht eventuell eine bestimmte Erwartungshaltung dahinter steckt.

Gar nicht so einfach, bis man sich in die Situation reingefunden hat.

Grüße,

weltoffen

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wie, gehts: " na ja, es geht so, es muss halt was bleibt mir anderes übrig!"

 

so in etwa lautet meine Antwort wenn mich jemand  frägt.

 

Die wo es dann auch wirklich genauer und erlich wissenwollen hacken dann auch nach und dann gibts eh ein längeres Gespräch. Und bieten auch ihre Hilfe an.

 

lg gabi

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Hallo,

 

manchmal weiß man wirklich nicht, was man antworten will. Dann schmettere ich die Frage auch mit einem: Ganz gut, und dir? ab. Oder das geflügelte "Schlechten Hunden gehts immer gut ;) " Kommt drauf an, wer fragt. Was die Leute auch ein Weilchen beschäftigen kann: "Es gibt welche, denen geht es besser als mir, welche, denen geht's schlechter und ich bin da irgendwo zwischendrin."

 

Ein paar Floskeln parat zu haben ist schon deswegen gut, weil man bei Wortfindungsstörungen nicht so ewig suchen muß :rolleyes:

 

Außerdem signalisieren sie, daß man nicht ausführlich drüber reden will.

 

Ganz liebe Grüße KarU

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Grade am Anfang nach der Diagnose hat meine Mutter genauso reagiert. Als ich noch krank geschrieben war, kam alle 2 Stunden eine email/Sms, ob alles in Ordnung ist und es mir gut geht. Und selbst, als ich stundenweise wieder arbeiten gegangen bin, kam, 1 Stunde nachdem ich Feierabend gemacht hab, wieder die Nachfrage. Und abends dann auch immer noch mindestens ein Anruf.

Und ich saß immer nur da und dachte mir, ich will nicht immer wieder daran erinnert werden, ich möchte wieder Schritt für Schritt in mein Leben und in meinen Alltag zurück.

Geholfen hat nur ein sehr offenes Gespräch, was natürlich auch sehr schwer war. Aber ich hab da klar gemacht, dass ich dieses "klammern" nicht möchte, ich sie weiterhin auf dem Laufenden halte, bescheid gebe, wenn es mir nicht gut geht. Das Verhältnis in den nächsten 1-2 Wochen danach war wchon angespannt, weil keiner wusste, wie er sich verhalten soll, aber mittlerweile hat es sich wieder auf ein "normales" und vernünftiges Maß eingependelt.

Man muss ihnen halt klar machen, dass man die Ängste und Sorgen versteht, schließlich sind wir die Kinder. Da machen sich die Eltern immer mehr Sorgen. Aber das man trotzdem wieder in sein Leben zurück will und dieses ständige Nachfragen, egal ob man jetzt einen Schub hat oder nicht, nicht unbedingt förderlich dabei ist.

Ich hoffe für dich, dass sich das auch bei euch wieder einpendelt (denn die Belastung dadurch ist auch nicht verachten).

Gruß

Meike

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Hallo,

auch mir geht die Frage "Wie geht es Dir?" manchmal ganz schön auf die Nerven. Bei einigen ist diese Frage eigentlich nur die Einladung zum Small-Talk, also ohne echtes Interesse! Meine Antwort ist dann immer "Gut", denn etwas anderes wollen diese Leute ja auch gar nicht hören-also spare ich mir den Atem! Mittlerweile kann ich  das geheuchelte Interesse von echtem Interesse ganz gut unterscheiden (denke ich) Man kennt halt seine Pappenheimer.

lg Petra

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Hallo,

ja so geht es mir auch, kommt drauf an wer fragt, dann sage ich ,,ja es geht,,

oder es kommt von mir die frage, wielange hast zu Zeit????

oder, willst die wahrheit wissen???

genau wie Petra geschrieben hat

mann kennt seine pappenheimer

 

lg Michaela

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Hallo,

ja die Fragerei.

Ich weiss, die Leute meinen es ja gut, aber....

Ich sag meistens: Ich bin zufrieden. Es gibt viele Menschen, denen es ja noch schlechter geht und mir geht es eigentlich noch richtig gut..

Blöd find ich, wenn die Leute sagen: Gute Besserung!

Aber darüber zu diskutieren, hab ich keine Lust. Man bekommt mit der Zeit ein dickeres Fell. Freunde merken eh wie es einem geht, da braucht man sich nicht zu verstellen. Auch der Satz: Du siehst aber gut aus! Ja wie soll ich denn aussehen?

Aber ich weiss ja, die Leute meinen es ja eigentlich nur gut.

Vielleicht sind wir ja auch ein bisschen empfindlich geworden?

Schließlich merken die meisten von uns ja jeden Tag, dass ihre liebe Freundin

einfach da ist.

 

Schönen Tag heute!

lg Lisa

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HI, kenn ich leider auch..

als ich meinen estren schub hatte, direkt gekündigt wurde, 1/2 JAhr Arbeitsgericht.. traf ich dann eine langjährige Freun din, wir waren zum Kaffee bei ner anderen. gehen mit Kids auf Spielplatz, Freundin sagt "und, wie geht es Dir? So lange nicht gesehen, war ja viel los" (sie hatte das mitgekriegt, auch weil ich sie in diversen Jobsachen beriet.. von wegen grad Führungskraft,w ie am besten.

 

Ich dachte,d ie Frage wäre von einer freundin doch wohl ehrlich gemeint und antwortete: Mittlerweile wieder echt gut, alles vom Schub ist weg, der prozess zuende und es ist total schön bei(meinem Freund).

Ihr lapidarer Kommentar: "So genau wollte ich das gar nicht wissen"

 

DAs hat mich ziemlich getropffen, ich gebs zu.. wir frozzeln oft rum, aber wir hatten uns mehere Minate nicht gesehen, sie wußte,w as war, sie hat mehrfach in eigener Sache angerufen.. dann sieht man sich, freut sich, wird gefragt.. udn hätte doch nur die Standard-Antwort geben sollen? "ja, passt schon"?

 

seitdem,a uch weil ich weiter weggezogen bin, kaum noch was.

 

Dafür liebe ich jetzt solche Fragen von der werten Familie..  die können sogar mitten im Schub anrufen, fragen "und wie gehts?" und möchten dann BITTE NICHT eine ehrliche Antwort. Und sollte mans versuchen.. wird das Thema gewechselt.

A la: "die Infusionen wirken, ich kann wieder normal laufen"

 

"aha, lass uns das Thema wechseln.. also was wirklich Schlimmes: deine Schwester hatte vorgestern MAGENDARM! Also das war ja SOO schlimm"

 

Ehrlich gesagt möcht ich in solchen Situationen dann am liebsten wen an die Wand stellen. Und zwar NICHT mich.

 

Und kann man dann mal nicht mehr die Klappe halten, kommt: Gott, Du bist aber auch immer empfindlich. (das im Zusammenhang, dass ich grad echt empfindlich war, w eil meine Patentante mir beim Tee 3x gesagt hatte, ich werde mit d er MS keine 5 Jahre mehr leben)

Ja Herrschaftszeiten, tschuldigung, dass ich einfach mal keinen Bock mehr hab, mir so nen Mist immer w ieder anzutun.

 

Aber es bringt, so merk ich jedenfalls bei meinen Lieben, nix, das mal ansprechen zu wollen.. also bin ich einfach nur froh, dass diese Leute recht w eit weg sind und ich mir das nicht andauernd antun muss.

 

 

Sehr spannend, wie die Lweute reagieren,w enn man auf ihre "Wie gehts"-Frage 8die natürlich wie üblich beantwortet werden soll) einfach mal antwortet: willst Du jetzt ne ehrliche Antwort oder fragst Du mal wieder nur pro forma?

 

Böse?

Na denn..

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Tja, ich glaube diese Fragerei kennt echt jeder von uns. Und ich persönlich bin dann nur höflich und antworte ebenso... Das ist nicht böse gemeint,aber man wird pragmatisch! ES gibt wichtiges als seine Zeit mit unehrlichen Pseudointeresse zu verschwenden. Das einzig "gute" an diesem Mist ist, dass man sehr schnell merkt wer ein wirklicher Freund ist! Ein echter Freund,der ehrlich und verlässlich ist, ist gold wert und man versteht sich im Zweifel ohne Worte - gegenseitig!!! Alles andere ist Zeit und Kraft Verschwendung! Die Leute wollen es doch eigentlich gar nicht wissen und es geht sie auch nichts an! Die Menschen, die mir wichtig sind, wissen es und brauchen nicht lange zu fragen. Klingt vieleicht verbittert, ist aber nur die ERkenntniss, die ich für mich daraus gezogen habe. Das Leben ist halt kein Ponyhof !!!

lg Petra

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„wie geht es dir?". Diese Frage nach dem Empfinden wird auf der ganzen Welt als Zeichen der Höflichkeit verstanden. Und ich hab mich diesem Höflichkeitsritual auch unterworfen, ohne mir da was zu vergeben. Wobei sehr oft ein wirkliches Interesse besteht.             

Genauso, wie ich der Dame an der Kasse ein "schönes Wochenende" wünsche, obwohl es einem eigentlich egal ist, wie ihr Wochenende verläuft, wünsche ich ihr ein schönes.

Bei Leuten, die man nicht so gut kennt, antwortet man eh immer dasselbe, nämlich in etwa „danke der Nachfrage“, weil alles andere entweder erklärungsbedürftig wäre oder aber diese Erklärungen meist zu privat für ein Gespräch mit jemanden ist, den man flüchtig/kaum kennt.

Am deutlichsten wird es im englischen Sprachraum, wo die Frage nach dem Befinden mit der gleichen Gegenfrage beantwortet wird. Weder Neugier noch wirkliches Interesse am Befinden steckt dahinter. Es ist nur eine Floskel und sollte man etwas anderes als „Danke, gut“ antworten wollen, dann kann man darüber  berichten, z.B. was man gerade vorhat, macht oder gemacht hat.

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Manchmal bekomme ich zur Frage wie geht es dir? Gleich die Antwort mitgeliefet nämlich dir geht es gerade besser nicht war? Oder du siehst heute gut aus jetzt geht es dir gerade gut? Den letzten Satz habe ich am Sonntag gehört und hätte sie nicht so schnell gleich die Antwort vorweg genommen hätte ich gesagt "heute geht es mir gerade gar nicht gut". Aber so ist es eben.

Meine Freundinen wissen wenn ich sage mir gehts gut dann wissen sie, dass ich gerade damit zurecht komme.

Wenn ich sage passt schon, dann fragen Sie mich was gerade los ist und wir reden darüber leider sind mir nur zwei Freundinen geblieben alle Anderen melden sich nicht mehr. Ich kann einfach nicht mehr mithalten.

LG wildwind

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ist nicht böse gemeint, aber nervt total! meine mutter fragt auch immer so. ich antworte: wie immer! warum?

 

sie: ja wegen deiner krankheit und du sagst dauernd "wie immer"!

 

dann zucke ich nur noch mit der schulter. wie soll's mir schon gehen? entweder ich hab grad nichts, oder eine erkältung, oder kopfweh oder einen schub.

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Hallo an alle...

 

Wie geht es Euch denn so?

 

Mein Standardkommentar darauf... "Schlechten Leuten geht es immer gut…" :-) 

 

Ich weiß diese Frage nervt, aber sie ist einfach eine Höflichkeitsfloskel. Egal mit wem man sich unterhält ist diese Frage einfach ein Muss um Aufmerksamkeit dem Gegenüber zu suggerieren...

 

Eltern, besonders Mütter sind so gepolt, weil sie sich eben immer um ihre Kinder Sorgen machen. Ein Kollege, der vor kurzem stolzer Papa wurde, hat es mir heute so erklärt, dass es irgendwann so eine Art Schalter gibt, der angeknipst wird und dann nicht wieder ausgeht...

 

Und Bekannte, Freunde, Kollegen fragen meist deshalb nach, weil sie nicht richtig wissen wie sie damit umgehen sollen. Manchmal echte Besorgnis und meistens aus Höflichkeit…

 

Aber können wir das den Leuten verübeln? Mir geht es auch oft so… Und den Standardsatz hat bestimmt jeder von uns schonmal auf der Zunge gehabt oder?

 

Lustigerweise sind wir jetzt empfindlicher demgegenüber, weil wir MS haben und wir mehr Zipperlein, Beschwerden und körperliche Probleme als andere haben… OK, damit müssen wir leben, aber müssen wir unsere Kraft wirklich dafür aufwenden uns über diese Frage zu ärgern? Ich glaube wir sollten die ganze Sache mal lockerer angehen, auch wenn uns nicht so ist. Bastelt Euch doch mal ein Schild, dass Ihr in der richtigen Situation aus der Tasche nehmt und hochhebt (so wie die Ulli Stein Figuren) oder lasst Euch etwas anderes einfallen, um die Situation ins Lächerliche zu ziehen… Spätestens dann werden die Fragenden dumm schauen und Ihr habt etwas zu lachen oder bestenfalls sehen sie ein, dass die Frage grundfalsch war...

 

Aber macht Euch nicht fertig wegen dieser Lappalie… Wir brauchen unsere Kraft für die wichtigen Dinge im Leben… Nach meiner Meinung kann man Oberflächlichkeit und echter Besorgnis nur reagieren, indem wir es einfacher nehmen als unser Gegenüber… Mit Gelassenheit… Ich bin jeden Tag daran zu üben… :-)

 

Euch noch einen schönen Abend...

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Guten Abend,

mein Onkel sagt immer: "Am liebsten gut !"

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als ob sie sich nicht trauen würde "MS" zu sagen... keine ahnung! ist eine andere generation, vielleicht kommta das auchnoch dazu.

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Ich denk auch.. das Pseudo-Interesse halt. Generelle Formen der Höflichkeit will ich gar nicht in Abrede stellen.. aber Freunde, Familie, die eigentlich genau wissen, was los ist und dann fragen ohne wirklich Antwort zu wollen.. andererseits aber natürlich für i h r e Dinge absolutes Interesse erwarten.. denen darf ich mal in gedanken ne Fahrkarte schenke.

 

Nebenbei, gestern doch hier geschrieben.. und dann krieg ich von langjähriger Brieffreundin (wir haben uns auch paarmal getroffen)Post.

Da sie jetzt Kind und Job verbasteln muss, kommt sie kaum noch zum schreiben.. vielleicht alle halbe Jahre mal.

Also ist ein Brief von ihr eh schon eine Freude3.. und dann schreibt sie so dies und das, wie´s bei hr so ist.. und fragt so interessiert nach, wie´s mir geht, wie´s nun mit dem Spritzen ist, ob ich noch was von letzten Schubsymptomen merke..

 

Also mit anderen Worten.. sie hat sich Sachen (auch vor x Jahren) gemerkt, fragt einfach mal nach ..

 

Möönsch, und andere sollten mir viel näher stehen, wollen aber lieber nullkommanix wissen.. schon erstaunlich, ne..

 

Ich hab mich jedenfalls total gefreut, so kanns auch mal sein.

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Tja, Freunde kann man sich halt aussuchen. Familie hat man :rolleyes:

 

Nichts desto trotz bekommt man Mütter gut aus ihrem Betütel-Modus, wenn man selber das Gespräch aktiv gestaltet. Wenn ich nicht über mich reden will, so frage ich sie nach diesem und jenem, ihren Zipperlein, den letzten Zusammenkünften mit der Sippe. Da gibt es oft genug Gesprächsstoff. Außerdem signalisiert man damit: ich bin nicht mehr so klein, daß Du ständig um mich herumwuseln mußt.

 

Bei mir sind es auch eher die Freunde, die detailiert nachfragen. Bei meiner Mama will ich gar nicht, daß sie was fragt - sie ist ja immer noch auf dem Stand, ich hätte nen Schlaganfall gehabt...

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meine denkt eh: nimm medikamente, dann ist alles gut!

 

sie selbst schluckt alles, was ihr der arzt gibt. ohne auch nur einmal nachzudenken und kann es deshalb so gar nicht verstehen, dass ich mittlerweile nichts mehr nehm.

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Eigentlich haben in meiner Familie alle begriffen, das sie mich in Ruhe lassen sollen mit dem Thema MS. Denn, wenn es mir gut geht, gibt es ja auch schönere Themen.

Nur meine Schwiegermutter hat es mal fertig bekommen, mich zu fragen"Wie es mir denn ginge, mit meiner Behinderung?"

Ich gehe übrigends noch arbeiten und man sieht mir nichts an.

Irgendwie wußte ich nicht, was ich auf so einen Quatsch antworten sollte.

Mein Verhältniss zu dieser Frau wird auch immer verkrampfter, weil ich auch keine

Lust mehr habe, mir von solchen bekloppten Sprüchen die Laune verderben zu lassen.

Ansonsten kann ich mich aber, auch im Freundeskreis nicht über mangelndes Taktgefühl beklagen.

LG Mares

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Es kommt eigentlich immer darauf an von wem man die Frage hört...

 

Wenn meine Mutter fragt muss ich sagen, versuche ich immer ehrlich und offen zu antworten, ohne genervt zu sein. Erstens, weil ich bei ihr weiss, sie meint es ernst und zweitens, wenn ich mich in die Situation meiner Eltern versetze und mir vorstelle meine Kinder hätten so eine oder eine andere Krankheit. Wie würde es mir damit als Mutter gehen? Horror! Da hab ich die Krankheit lieber selbst.

Also seid nicht so hart mit Euren Müttern, wenn sie auch manchmal etwas unbeholfen damit umgehen. Diese Rolle hat bei mir eher mein Vater. Aber manchmal denke ich, ich muss eher die beiden trösten, denn sie sind auch immer für mich da.

 

Womit ich eher ein Problem habe ist eben auch dieses dahin gesagte "na wie geht`s". Ich habe einen (eigentlich lieben) Arbeitskollegen, der wirklich jedes Gespräch so beginnt und damit ehrlich gesagt allen auf die Nerven geht, weil es eben nur eine Floskel ist. Manchmal bin ich kurz davor ihm mal die Wahrheit zu sagen :mad:  schätze dann würde er nicht mehr fragen :P

LG Nina

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