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Eike

MS ist angeblich nicht erblich, wieso hat meine Tochter jetzt auch MS?

56 posts in this topic

Ich habe seid 1999 MS. Jetzt haben die Ärzte festgestellt das meine 27 jährige Tochter auch MS hat.

Trotzdem wird immer wieder gesagt, man soll sich keine Sorgen machen, da die Krankheit nicht vererbbar ist. :angry:  :angry:  :angry:

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Hallo Eike!

Oh man, das hört sich ja garnicht gut an!! Das ist auch meine größte Sorge, das meine Kinder das auch bekommen könnten! Mir wird immer gesagt, man weiß es nicht, geht aber davon aus, das es sein könnte, das es vererbt wird!

Meine kleine Schwester hat auch MS, schon 10 Jahre länger als ich! :unsure: Mit Kids ist man immer in Sorge!

Wünsche Dir und Deiner Tochter alles, alles Gute! :)

 

Schönes Wochenende und einen besinnlichen 3. Advent!

Liebe Grüße Kati

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Hallo Eike,

diesen Verdacht hab ich schon lange. Ich glaube auch, da8 ich die MS von meiner Mutter geerbt habe,, sie hat seit sie 40 war ähnliche Symtome wie ich, hat sich aber nie untersuchen lassen, Jetzt ist sie über 80 und ich kann mit ihr nicht darüber reden, würde sie zu sehr aufregen.

 

LG Amöbe :mellow:

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Hallo Eike,

 

wenn ich richtig informiert bin, ist MS zwar nicht erblich, aber es kann im ungünstigsten Fall eine genetische Disposition vererbt werden. Ist eine solche Veranlagung vererbt worden, bestimmen viele weitere Faktoren, ob die Krankheit zum Ausbruch kommt. So kann z.B. ein hohes Maß an Stress den Ausbruch begünstigen.

Schau auch mal hier:

http://www.ms-life.de/ms-wissen/was-ist-ms/ursachen/

 

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

 

Liebe Grüße

Gabi

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Meine Sorge auch denn meine Freundin ihre Tochter hat es auch sie erst mit 5o und danach bekam es die tochter 34 aber schlimmer mit spastik und so.

 

Ich würde ja gerne wissen ob man da im Vorfeld schon was untersuchen kann oder so ...... keine Ahnung

 

LG
Klaraursula

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Hallo,

MS hat eine genetische Komponente und, wie bereits gesagt, kann wohl die Disposition vererbt werden. Eine Erkenntnis, die aber auf rein statistischen Auswertungen beruht. Irgendwo stand mal, dass das Risiko einer MS-Erkrankung bei Erkrankung eines Elternteils um ca. 10% steigt. Das sollte wohl noch kein Grund für Panik und Aufregung sein.  Im Vorfeld lässt sich da sowieso nix untersuchen und das ist wohl auch besser so. In meiner Familie gab es zuvor übrigens noch keinen Fall von MS.

 

Gruß

 

Markus

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Hallo alle zusammen,

 

also meine große Schwester hat es seit 12 Jahren (diagnostiziert!), ich seit 4 Jahren!

Eine ehemalige Arbeitskollegin hat auch MS und ihr Vater war auch daran erkrankt. Ich lese sehr oft hier das mehrere Familienmitglieder MS haben, also glaube ich an Vererbbarkeit. Ich hoffe, für meine Kinder, das dem nicht so ist !!

 

Liebe Grüße Reni

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Hm... ich glaube auhc nur an die vererbbare Disposition. 

 

Meine Cousine ( unsere Väter waren Brüder) hat MS, schon mit Mitte 20, bei mir wurde erst mit Anfang 40 die Diagnose gestellt. 

 

Um meine Kinder mache ich mir auch Sorgen, gerade weil ich noch Depressiv bin und meine Depression meinen Kindern "vorlebe". 

 

Wie weit belaste ich meine Kids damit? Was erben/lernen sie von mir?

 

Liebe Grüße

 

Lexy

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Ich bin bei mir in der Familie weit und breit die Einzige mit dieser Autoimmunerkrankung. Ich glaube, die zahllose Anzahl derjenigen, die aus nicht betroffenen Familien stammen, schreiben das nur einfach nicht. Eine genetische Disposition für Autoimmunerkrankungen halte ich wie Lexy und Markus auch für wahrscheinlich.

Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass bei mir der Dauerstress der letzten Jahre so einiges angerichtet haben dürfte. Da habe ich ganz klar verpasst für Entlastung zu sorgen, weil ich Belastungen nicht unbedingt als solche wahrnehme. Man macht halt, was so alles anfällt - und hat dann womöglich noch ein schlechtes Gewissen, weil man nicht alles schafft. Beste Voraussetzungen, um das Immunsystem zu stressen, würde ich sagen.

Grüße,

weltoffen

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Vor meiner eigenen Erkrankung kannte ich MS nur aus der realitiv großen Familie meines Mannes, wobei mein Schwager (Bruder meines Mannes) der Einzige war. war, der daran erkrankt ist.

In meiner Familie gibt es dagegen keinen, der mir diese Krankheit vererbt haben könnte. Bei mir war auch eher Stress der Auslöser.

Bei weiteren Betroffenen, die ich inzwischen kennengelernt habe, ist auch nur jeweils eine Person einer Familie erkrankt. Daher glaube ich auch, dass neben der Vererbbarkeit der genetischen Disposition weitere Faktoren für den Ausbruch der Krankeit eine Rolle spielen.

LG Marita

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in der verwandtschaft und paar generataionen zurück gab oder gibt es nur mich mit ms. 

und zur frage nach dem test: man kann die disposition feststellen. nur würde ich das garantiert nicht machen mit meinen kids. wieso im voraus ängste verursachen? es ist kein kraut dagegen gewachsen und ich bin der meinung, man sollte ihnen ein unbeschwertes leben lassen, solange es geht!

ist natürlich was anderes, wenn schon irgendwelche komischen symptome auftreten. aber so ins blaue hinein ... NEVER!

was soll das auch bringen?

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Ich glaube, so wie man noch gar nicht weiß, was nun genua Auslöser für MS ist, weiß man auch noch nicht genau, wie oder ob es vererbt wird.

Meine Mutter hat MS, ich habe MS und ich habe auch Angst, dass mein Sohn das vielleicht auch bekommt.

Ich war bei vielen MS-Infomationsveranstaltungen und u.a. habe ich dort gehört, dass nur die Veranlagung mitgegeben würde, vererbbar sei MS nicht. Das bedeute, dass die statistische Wahrscheinlichkeit an einer MS zu erkranken, wenn ein Elternteil das hat, doppelt so hoch sei. Hat auch noch ein Geschwister dazu, ist es viermal. Ist man dann auch noch ein Frau, nochmal mal zwei. Ist aber alles nur Statistik. Meine Schwester hat es auf jeden Fall nicht (zumindest hat sie keine Symptome, im MRT ist sie noch nie gewesen).

Wann die Krankheit zum Ausbruch kommt, hängt dann wieder von anderen Faktoren wie Stress usw. ab.

Zudem war bei einer Infoveranstaltung auch ein Arzt, der immer die Kinder von MS-Kranken ab der Pubertät in den MRT schickt, um sicherzugehen, dass das Kind die Krankheit nicht schon ohne Wissen hat. Meine Neurologin will davon aber nichts wissen, also ist mein Sohn noch nicht untersucht.

Dieser Arzt hat auch festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit bei zwillingen bei nahezu 100 % liegt im Nachweis MS im MRT, nicht im Schubverhalten (das ist dann von den Lebensumständen abhängig).

LG Heike

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Ach, noch ein Nachtrag (ich schreibe schon wieder so viel): Der Arzt mit den Untersuchungen der Kinder rechtfertigt es damit, dass er dann bereits frühzeit vor Ausbrechen der ersten Schübe mit Basistherapie behandeln kann und somit in der Hoffnung das Ausbrechen entsprechend zeitlich nach Hinten zu verschieben bzw den verlauf zu verbessern. Also ich finde, das hat schon was für sich oder?

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Guest sarah382

Ganz ehrlich, ich finde das ist Panikmache. Wenn ich mir vorstelle meine Mutter hätte MS und ich würde dann zur Vorsicht ins MRT geschickt werden, würde ich das mindestens jährlich wiederholen wollen und würde immer in Angst leben.

 

Das mit dem um 10% erhöhten Risiko ist auch mein Wissensstand.

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Inzwischen wurden verschiedene Gendefektkombinationen gefunden, die eine MS wahrscheinlich machen. Die entspr. Untersuchungen kann man im DMSG-Portal nachlesen.

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wenn die bt eine höhere wirkung als gerade mal 30% hätten, wre es vielleicht sinnvoll. aber ich bin der meinung, dass ich meine kinder mit so einer untersuchung mit etwas belaste, das ihnen die unbeschwertheit nimmt.

und die psyche spielt auch eine rolle. 

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die meinte ich, magnolia! ich weiß nicht mehr, nach was da genau gesucht wird, aber im dmsg forum war da auch mal eine diskussion drüber

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Das ist ein schwieriges Thema!

Ich habe MS seit über 20 Jahren und habe eine eineiige Zwillingsschwester, die bisher noch keine Symptome in dieser Richtung zeigte und im MRT diesbezüglich auch unauffällig ist. Und genetisch identischer geht's wohl nicht!

Ich hoffe sehr, dass meine Kinder verschont bbleiben, werde aber ihre Disposition NICHT untersuchen lassen, denn sie sollen unbesorgt ihre Jugend genießen und ich weiß ja, worauf ich zu achten habe, solange sie noch zuhause wohnen, um schnell zu reagieren, wenn's denn doch dazu kommt. Ich werde auch noch warten, sie darüber aufzuklären, dass sie eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, an MS zu erkranken, bis sie selber darüber entscheiden können.

Schlafende Hunde soll man nicht wecken!

LG und ein schönes Advent -Wochenende

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wenn sich die kinder irgendwann mal selbst zu so einer untersuchung entscheiden, also wenn sie volljährig sind, ist es was anderes.

meine beiden haben einmal nach der vererbbarkeit gefragt, da waren sie knapp 18 und ich habe auch auf die disposition verwiesen.

seither war dasnicht wieder thema bei uns.

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Es gibt viele Krankheiten, an denen man im Laufe seines Lebens erkranken kann. Was nützt es einem, wenn man weiß, dass man ein erhöhtes Risiko für den Ausbruch einer Krankheit in sich trägt, so lange man sich gesund fühlt. Ich stimme claudia19 und sarah382 zu, das nimmt die Unbeschwertheit und verursacht Ängste.

Selbst wenn das Risiko erhöht sein sollte, würde ich meinen Kindern nicht raten, sich vorbeugend auf eine Krankheit untersuchen zu lassen, gegen die wie claudia19 schreibt, sowieso "kein Kraut gewachsen ist".

Man macht sich doch auch keine Gedanken über die Gefahren des Straßenverkehrs, wenn man ins Auto steigt.

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es frühzeitig zu wissen, würde bloß was bringen, wenn es heilbar wäre. aber das ist die ms nun mal nicht. 

und wieviele hatten es, aber nie irgendwelche symptome? würde man jeden obduzieren, wer weiß, wie man di zahlen dann nach oben korrigieren müsste.

jetzt stellt euch eibn kind, einen jugendlichen vor, ohne symptome ... der mit chemie beglücke wird, ohne dass etwas ändern würde, weil es halt nicht heilbar ist? 

ne, das würde ich meinen kids nicht zumuten. wenn sie irgendwann mal selbst das wissen wollen, ist es eine andere sache

aber wen dann wieder bei dmsg von einem paar, beide mediziner, beide mit ms die rede ist, die kinder haben, dann zweifle ich am gesunden menschenverstand.

 

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Ich könnte mir vorstellen, dass es allgemein etwas mit den Autoimmunkrankheiten zu tun hat. Wenn also in der Familie Diabetes, Psoriasis, Rheuma oder andere Autoimmunerkrankungen bekannt sind, dass es nicht abwegig ist, ebenfalls an einer dieser Krankheiten zu erkranken. So meine Theorie.

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Auch meine grosse Tochter (16) fragt in letzter Zeit vermehrt danach, obsie auchan ms erkranken wird. Im Unterricht wurden gerade Erbkrankheiten behandelt. Ich antworte ihr dann immer, man weiss nie, was einen im Laufe des Lebes ereilt, sie aber ein leicht erhöhtes Risiko hat. (In unserer Familie gab es die Cousine meiner Mutter und wahrscheinlich einen weiteren Fall). Ausserdem erkläre ich ihr, dass man bei der ms ja auch viel forscht, es vielleicht in ein paar Jahren schon grosse Fortschritte, irgendwann vielleicht auch eine Chance auf Heilung gibt. Zumindest ist es eine Krankheit, die viele betrifft und an der auch viel geforscht wird. Weiter sollten die Kinder meiner Meinung nach nicht beunruhigt werden. Mir geht es mit ms noch gut, und dass versuche ich meinen Mädels vorzuleben. Nicht verrückt machen lassen!Es kann zum Glück keiner in die Zukunft schauen.

Allen noch einen schönen 3. Advent

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In meiner Blutlinie gibt es auch niemanden weiter mit MS.

Sehe es auch so wie Ahrens, man sollte seine Kinder nicht weiter mit seinen eigenen Ängsten belasten.

LG Mares

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Ich glaube es ist einfach Pech, wenn die MS bei einem zuschlägt. Auch ich bin in meiner Familie weit und breit der einzige Betroffene und glaube nicht daran, dass z.B. meine Tochter nun Befürchtungen haben muß.

 

Marcell

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