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Eike

MS ist angeblich nicht erblich, wieso hat meine Tochter jetzt auch MS?

56 posts in this topic

Hab mich letztens mit meinem Grosscousin (Professor für Pflege) drüber unterhalten. Haben uns ewig nicht gesehen,w ar recht interessant. Wusste ja auf Umweg, dass er auch MS hat.

Kamen auch auf eine familiäre Disposition.. war auch interessant, denn er erzählte mal, wer laut seinem Nachforschen in unserer Familie mütterlicherseits..

 

Interessant auch, weil er was meinte von wegen, er hätte das meiner Ma und Schwester lieber nicht erzählt, weil die das wohl gleich falsch verstünden :-S

Das ist wohl das Problem an der Sache, man kann da ggf. auch nen Abdreher drüber kriegen.. oder sich eben denken, es kann immer alles und nix muss.

 

Ganz blöder Gedanke: nachdem der Lütte meiner Freundin jetzt mit 5 erneut mit nem sehr aggressiven Krebs ringt, würd ich als Mutter wohl denken, da wär mir ne MS "lieber", damit kann man wenigstens leben und der Gevatter steht nicht dauernd am Bett..

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Ich danke Euch allen, die etwas zu diesem Thema geschrieben haben. Erwiesen ist das MS nicht vererbbar ist, sondern das Töchter zu 30 % eher MS bekommenm, weil sie die Gene in sich tragen. So hat mir das mein Neurologe erklärt.

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bin ja schon lange aus der schule raus, aber da kommt mir grade ein gedanke: wieso ist dann der anteil der frauen deutlich höher als der der männer?

 

wenn das entsprechende gen auf dem x-chromosom liegt, dürfte das kja dann so nicht sein, sondern eher wie bei der bluterkrankheit, die frauen zwar in sich habern können, aber nicht weitergeben, da muss schon ein "krankes" chromosom vom mann dazu kommen.

 

sorry, etwas wirr und vielleicht fehlt mir da auch das  nötige fachwissen

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Wenn es was mit x-/y-Chromosomen zu tun hätte, dann würde doch bestimmt kein Verhältnis von 2:1 bei der Geschlechterverteilung herauskommen, oder irre ich da? Denn wenn bei Männern beide y-Chromosomen betroffen sein müssen, ist die statistische Verteilung bei einer Inzidenz von 1:1000 Einwohner doch bestimmt wesentlich geringer.

Ich habe letztlich noch gelesen, dass untersucht wird, inwieweit die Hormonspiegel für die höhere Erkrankungsrate bei Frauen verantwortlich sind, Aber: grau ist alle Theorie bzw. nichts genaues weiß man nicht.

Grüße,

weltoffen

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männer haben keine 2 y-chromosomen, sondern ein x und ein y. frauen haben zwei x-chromosomen.

 

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Oder so rum ;-)

Ändert aber nichts an der Grundüberlegung - denn bei zwei x-Chromosomen müsste das Auftreten der Erkrankung doch geringer sein, da Frauen doch zwei x-Chromosome haben, von denen eines dominant ist. (Upps, Bio ist wohl doch schon ganz schön lange her)

Was halten denn die Fachleute davon?

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ich hab seit 2008 MS und eine Cousine von mir hat sie seit sie 20 ist, heute ist sie 52 und sehr eingeschränkt. muss sich selbst katharisieren.

 Und eine Großcousine hat MS auch schon seit über 20 Jahren. Mein Neuro sagte mal, MS sei in der Familie zu3 % vererbbar ???

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mein lieblingsprof dr wiki mal wieder:

 

"

Die MS ist keine Erbkrankheit im klassischen Sinne. Es konnten jedoch eine Reihe von genetischen Variationen (Polymorphismen) identifiziert werden, die bei Erkrankten häufiger als in der Gesamtbevölkerung auftreten und möglicherweise zu einer Prädisposition für die multiple Sklerose beitragen. Unter anderem Polymorphismen von am Interleukin-Signalweg beteiligten Genen sind von wissenschaftlichem Interesse[21][22][23][24]. Viele der gefundenen Genvarianten stehen in direkter Verbindung zum Immunsystem, einige von ihnen konnten auch bei Autoimmunkrankheiten wie Diabetes Typ 1 oder Morbus Crohn als genetische Risikofaktoren identifiziert werden[25][26]. Für den ATP-sensitiven Kaliumkanal KIR4.1 auf der Zellmembran von Gliazellen konnten bei einigen Patienten (46,9 %) auch IgG-Autoantikörper nachgewiesen werden[27][28].

Das Erkrankungsrisiko ist auch abhängig von der ethnischen Zugehörigkeit[29]. Epidemiologische Studien aus den Vereinigten Staaten weisen darauf hin, dass dort die multiple Sklerose bei Hispanics und Afroamerikanern seltener auftritt[30].

Bei eineiigen Zwillingen von MS-Patienten beträgt das Erkrankungsrisiko etwa 35 %, während die Wahrscheinlichkeit, an einer multiplen Sklerose zu erkranken, bei Geschwistern (etwa 4 %) sowie Verwandten ersten Grades (etwa 3 %), zweiten Grades (etwa 1 %) oder dritten Grades (etwa 0,9 %) deutlich niedriger ist[31][32].

Eine Untersuchung dreier eineiiger Zwillingspaare, von denen jeweils nur ein Zwilling an multipler Sklerose erkrankt war, ergab keine Unterschiede auf genetischer oder epigenetischer Ebene; auch Unterschiede des Transkriptoms fanden sich nicht[33][34]."

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...um noch die Verwirrung etwas zu erhöhen...

 

Die Firma von Copaxone ist im gelobten Land ;-)

 

Und jetzt kommt der Clou:

es wurde herausgefunden, dank oder wegen der (freiwilligen und erzwungenen) Wanderung des jüdischen Volkes dorthin,

 

Menschen die vor ihrer beginnenden Adoleszens, in Länder südlich des Äquators eingewandert sind, haben ein deutlich erniedrigteres Erkrankungsrisiko, als solche, die in diesem Alter in Ländern nördlich des Aquators leben/ten.

 

Ebenso sinkt die Erkrankungswahrscheinlichkeit signifikant bei Personen, die erst nach ihrem 40. Lebensjahr den Aquator nordwärts überschritten.

 

Entsprechend haben absolut mehr Personen eine MS Erkrankung vorliegen, die bis zum 40. Lebensjahr nördlich des Äquators leben/ten..

 

Und nun das Unglaubliche: ... selbst wenn davon ausgegangen werden muss, dass eine erbliche Disposition/ Variante vorliegt, da in generativer Folge, Großmutter, Mutter, und deren Geschwister erkrankt waren/sind, ist das in Israel geborene Kind vom Erkrankungsrisiko aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht betroffen.

 

Das ist keine Werbung zur Einwanderung, sondern eine Erkenntnis die viel Erstaunen hervorruft. Z-B- das MPI hat dazu Artikel heraus gegeben etc.

 

...so wie ich das verstehe, handelt es sich bei der MS in erster Linie um ein Problem unserer Breitengrade.

 

??? Dazu würde dann die die Theorie passen, dass Bakterienstämme (Rinderdarm->Rinderdung) evtl. an einer Erkrankung eine Beteiligung haben. Südlich des Äquators findet Rinderdung Verwendung als Brennstoff und weniger als Ausbringung über Weiden und Korn. ???

Panikmache?

Nein eine amerikanisches Forschungsergebnis, dass noch weiter, auf seine Validität, geprüft wird.

 

Wo sie auch immer her kommt, die MS, sie hätte sich den Weg in unsere Körper sparen können ;) .

 

LG

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MS ist keine Erbkrankheit, aber 30 % der Töchter von MS kranken Frauen bekommen eher MS. MS ist vererbbar. Tolles Wortspiel. Kurz und bündig, ich habe MS seid 2011 und meine Tochter (27 Jahre alt) seid Dezember 2013. Was mit Ihrer Tochter (17 Monate) ist, müssen wir abwarten.

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Wie Lotte und Eike bereits schrieben ... nicht vererbar. Nur mit einer minimalen Prädisposition, wie bei anderen Krankheiten eben auch.

Ps. Meine Schwester hat auch unsere Encephalomyelitis disseminata (für die Neubetroffen: ist der medizinische Fachbegriff).

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also ein risiko von 30% für Töchter betroffener mütter,, halte ich jetzt nicht für real. wo sind die alle?

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Hallo,

da frage ich mich doch, wäre ich im südlichen Äquator geblieben, hätte ich dann keine MS bekommen?

War 16 Jahre alt als ich nach Deutschland kam.

Vielleicht dumm gelaufen.

LG

blaubär

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ob nördlich oder südlich wird eher egal sein, hauptsache nahe dran. wobei es hier interessant wäre, das vorkommen bei buschmännern, aboriginees etc. zu untersuchen

 

ach, es gibt noch viele offene fragen, um die sich keiner schert

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In meiner Familie bin ich auch die erste mit MS.Ob meine Vorfahren was hatten,weiss ich leider nicht.Oder ich sach mal so,ob Autoimmunkrankheiten vorliegen oder lagen weiss ich auch nicht.Ich bin ein adoptiertes Kind und weiß nicht viel von meinen Vorfahren,leider.

LG

teddylisa

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Hallo eike!!

Marca bin ich,sei ner Woche hier im Forum.

Das was Gabi auf der ersten Seite hier geschrieben

Hatte ist die Antwort auf deine Frage!!!

Die Entscheidung die DU für dich alleine triffst,

Wird dir Morgen nicht beantwortet werden!

Herz....Kopf....und Bauchgefühl !!!!

Welches von welchem Gefühl du den vortritt lässt....??

Oder manchmal ists besser nur auf eines zu hören...???

Da sind wir uns mit all den extra Sorgen hier, die wir uns

Schreiben und voneinander erzählen,

und all diejenigen die von uns lesenen,und versuchen zu erfahren,

Zu verstehen, .oder zu begreifen wesshalb etwas...

Oder wie etwas........

Bezogen auf die Herkunft,deren Natur oder deren Entwicklung...

Verstehen lernen im Leben, ist immer so ne Sache...

Egal obs beruflich-oder kollegiales-

Etwas beziehungtechtechniches (was fürn Wort..)

Wohnliches oder jedweden Begriff der die Deutsche Sprache hergibt ist,

So sind Doch alle gleich hier,die die voneinander lesen.

Egal ob nicht von der "ms"..(hi hi.... wie süß,ms..)

Ein Wort so süß und klein zu lesen.....

Mediterran Syndrom.....typisch südländer...die Leiden ja eh immer zu..;-) ---ein med.Insider!!

Besser oder?!!!

Nanu....es bleibt ne Scheiss ...blöde....belastende...

Dumme....schwere.......was soll ich sagen?????

Was meinste denn????bin ich der hier von dem du erfährst indem er hier schreibt

Und du von ihm erfährst wies anderso wo bewärkstelligt wird..??!!

Oder Gabi.....tolle Antwort an eike!!

An dich!!

Wichtig ist wie es gelingt unsere pein erträglicher zu gestalten,

Diese kleine zuckersüße..hach so süß zu lesende..ms....

Von der Seele, die nur wer erkennt der selbst gesehen,

Erfahren hat dir (hier im Forum) schreiben kannst..

Von anderen erfahren kannst,und andere....dich...

Vielleicht??????

Ermuntern kannst,zu hören(lesen)

Lernen,oder mit Leiden kannst....

Viel gutes lese ich hier von Menschen die es

Schlimmer......oder Weniger......

Früher.....oder später........egal

Alles sind wir aufrechte,die kämpfen!!

Vielleicht ist das was du durch meine Nachricht ja ziehen kannst

Das was du als doppelmeinung zu -Gabi-

Erfahren wolltest........oder Weniger,oder mehr???

L.g.

Marca

Was wollen wa auch machen....es ist immer alles so wie es ist!!

So wie es war wird's halt nicht -ist- ,und morgen??ists

Halt wie morgen...aber wie???..

Ja morgen halt.......

........et is wie et is,und kütt wie et kütt...sagt der kölsche ;-)

.........bin aber keiner!!;-)

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Vielen Dank für Eure ganzen Mitteilungen. Meine Tochter ist jetzt angefangen sich mit Capoxone zu spritzen und ich hoffe das es ihr damit gut geht.

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Ohne hoffnung ins morgen, so stirbt das heute!!

Aber Erinnere mich bloß nicht daran .....

L.g

marca

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Hallo, auf deine Frage meine Mutter hat auch MS

und ich hab die Diagnose auch als Tochter 2012 bekommen.

Ich frage meinen Arzt die selbe Frage, er gab mir zur Antwort Ihre Mutter hätte 50 Kinder

bekommen können und bei einem is es dabei....

LG

Andrea

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Hallo zusammen,   :P

ich habe MS und meine Tochter hat MS. Meine Mutter - jetzt 80 Jahre alt) hat mit 19 innerhalb von 6 Wochen auf dem rechten Auge nichts mehr gesehen, seitdem ist sie rechts blind.... Ich glaube daß das auch schon zumindest eine Sehnerventzündung war. Damals gab es ja noch nicht einmal ein MRT, also wurde es auch nicht erkannt.

Bei uns in der Familie kommen sehr viele Autoimmunerkrankungen vor, auch ganz seltene wie das Reiter Syndrom, eine rheumatische Erkrankung, das Sjögren Syndrom, auch eine rheumatische Erkrankung, dann noch Colotis Ulcerosa, eine chron. Darmerkrankung und das Willebrand Syndrom (Bluter). Das waren nur die Diagnosen von mir,  meinen Eltern, meines Bruders, meiner Tochter und meines Sohnes. Weiter streuen mag ich es gar nicht...

Also ich denke, wie schon in anderen vorherigen Beiträgen erwähnt, dass es erbliche Vorbelastungen sind die dann durch bestimmte Parameter wie Viren, Bakterien oder Imfungen, Umwelteinflüsse usw. zum Ausbruch kommen können.

Alles Liebe Gute :rolleyes:

Zappa - und immer "Kopf hoch" und den Humor nicht verlieren!!!

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Hm... ich bin gerad echt am grübeln...

Ich habe MS

meine Cousine hat MS (väterlicherseits, unsere Väter sind Brüder)

und die Tante meines Sohnes hat MS (väterlicherseits, also Schwester seines Papas)

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit... kann man die benennen? beziffern? 

Und um meine Mädels (anderer Papa als mein Sohn) mache ich mir auch Sorgen... 

So wie es scheint, habe ich einen milden Verlauf, zumindest bist jetzt... aber ob das bei meinen Kids dann auch so wäre? Da nehm ich lieber den schweren Verlauf. 

Ich komm damit klar, ich kann damit leben, bin schon 44, das kann ich. Aber meine Kids? Nee Nee Nee... davor hab ich Angst... 

Liebe Grüße

Lexy

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Hallo Lexy,

davor habe ich auch Angst. Habe eine 30-jährige Tochter die Studienrätin am Gymnasium ist. Für ihre lebenslange Verbeamtung musste sie ja auch alle Krankheiten in der Familie angeben. Sie wurde dann auch zu einem Neurologen zum Begutachten geschickt, der ihr ganz klar gesagt hat, dass sie keine Angst haben muss.

MS sei nicht erblich!! Meine Neurologin sagt das auch, mache dir nicht ganz so viele Gedanken.

Ein ganz schönes, sonniges Wochenende und lieberr Gruß von Reini

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Hallo,

ich kannte bis zu meinem 40.Lebensjahr diese Krankheit überhaupt nicht. Wurde damit nie konfrontiert. Dann war ich die einzige in der Familie mit MS.

Mein Vater wurde jahrelang auf Parkinson behandelt. Vor 15 Jahren wurde festgestellt, dass er doch kein Parkinson hat. Daraufhin hat er keinen Neurologen mehr besucht, nur Hausarzt und Orthopäden. Seit einem Jahr sind Schmerzen und Taubheitsgefühle unerträglich, sodass ein MRT vom Schädel und HWS gemacht wurde. Dort wurden viele Herde gesehen(3-9mm) und bei Befund steht: Encephalomyelitis disseminata.

Nächste Woche geht er (73Jahre) nun zur Auswertung. Er nimmt seit 10 Jahren gar keine Medikamente, höchstens Aspirin. Ich hoffe ihm kann noch etwas geholfen werden.

Nun mache ich mir auch Gedanken um meine Töchter, zumal diese sehr reiselustig sind und immer mal wieder Impfungen brauchen.

Ich habe mal gelesen, dass 1 von 1000 Ms bekommt, Wenn man es schon in der Familie hat 3 von 100.

Da kann man nur das Beste hoffen.

Liebe Grüße Kerstin

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