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KerstinM

Gibt es zwischen MS und Parkinson ein Vererbung?

15 posts in this topic

Meine Ärztin sagt nein. Aber meine Mutter hat Parkinson und ich MS. Hat jemand damit ähnliche Erfahrungen? Viell ist das ja auch bei uns Zufall??

 

Kerstin

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Kann Dir dazu nichts sagen, aber wird sich sicher bald jemand finden. 
Liebe Grüße und einen schönen Advent.

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Eine Schwermetallvergiftung kann beides auslösen, nur wirst du von einem normalen Arzt dafür keine Bestätigung finden. Die Welt ist erst in 50 Jahren soweit, dass es da wahrscheinlich als Umweltbelastungskrankheit gilt, die durch die industrielle Revolution ausgelöst wurde. Immerhin hat man noch nie so viele chemische Produkte hergestellt und Metalle aus dem Erdinneren geholt wie in diesem Jahrhundert. Irgendwo kommt die ganze Scheisse eben doch auf alle zurück. Amalgamfüllungen wären auch ein Punkt der zu bedenken wäre, da man sich dadurch noch schneller mit Quecksilber vergiftet. Ich hatte und habe nach 24 Ausleitungen immer noch zu viel Aluminium, Quecksilber und andere Schwermetalle und eben auch Leichtmetalle im Blut, obwohl ich perfekte echte Zähne habe. Ich nutze seitdem auch keine Deo mit Aluminium mehr, da ich es jahrelang gemacht habe und mein Aluminiumwert extrem hoch war.

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Hallo,

ich will die Industrie hier nicht in Schutz nehmen, aber MS gab es wohl schon vor der industriellen Revolution. Schwermetalle in Umwelt und Körper sind natürlich Scheiße. Dass sie für MS verantwortlich sind, ist jedoch eine bislang unbewiesene Theorie.

 

@Myelin: Wie unterscheidet man denn normale Ärzte von den anderen?

 

Gruß

 

Markus

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Hallo Markus,

 

dass es die MS vorher schon gab ist mir wohl bekannt. Ich schätze die MS ist eine Krankheit die aus mehreren Faktoren ausgelöst wird. U.a. sind wahrscheinlich eine gestörte Schilddrüse und/oder die Hormone im Körper ein ein Faktor, oder eine gestörte Darmflora, deren Zusammensetzung eine ungünstige Reaktion im Körper auslösen könnte. Man weiss schließlich immer noch nicht genau, ob die Hypothese mit dem gestörten Immunsystem das die Myelinschicht im ZNS oder Gehirn zerstört  wirklich so ist wie es immer beschrieben wird. Es gibt mehrere Faktoren die ich im Verdacht habe und dazu zählen in der heutigen Zeit mehr und mehr umweltbelastende Faktoren hinzu.

Schwermetalle im Körper haben zum großen Teil eine hohe biologische Halbwertszeit im menschlichen Organismus. Sie blockieren wichtige enzymatische Vorgänge im Körper (je nach Schwermetall und Belastung), es enstehen extrem viele freie Radikale im Körper, und der Bedarf des Körpers an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen steigt drastisch an, da der Verbrauch steigt. Quecksilber lagert sich gerne in den Nervenzellen an und hindert die Nervenzelle Nährstoffe aufzunehmen, da es den Kanal blockiert. Die Nervenzelle stirbt also ab oder wird durch die Verbindung mit dem Schwermetall als Giftstoff erkannt und zerstört.

Es ist auch so, dass die Schilddrüse, die Nieren und die Leber stark in Mitleidenschaft gezogen werden bei einer Vergiftung mit Metallen. Um es mal ganz kurz zu sagen: es ist ein Abwärtsstrudel. Erst werden alle nennen wir es mal "Puffer" im Körper aufgebraucht bis man zu dem Punkt kommt wo dann diese Kompensation nicht mehr ausreicht oder aufgebraucht ist. Das geht je nach Person unterschiedlich lang und hängt von der körperlichen Verfassung ab. Dann funktioniert es ...(um mal ein Beispiel zu nennen) die Schilddrüse nicht mehr richtig, die Hormone werden dadurch verändert (man bekommt zum Beispiel noch eine Schilddrüsenunterfunktion oder gar eine Hashimoto), gleichzeitig steigen die Radikale an, obwohl der Körper bereits schon überlastet ist, die Nervenzellen sterben ab, das Immunsystem läuft auf Hochtouren um im Gehirn "aufzuräumen" (das Immunsystem macht auch noch die gesunden Nervenzellen drum herum zur Sicherheit weg und es sterben somit noch mehr ab). Deswegen wird vielleicht auch die MS oft durch einen Stressfaktor ausgelöst. Vorher war es ein Zustand der gerade noch gehaltne werden konnte, aber unter Stress oder unter einer Infektion macht es dann PÄNG und dann fängt es an, weil dann gerade der Puffer aufgebraucht wurde. 

Meines Wissens war der erste Fall, der evtl. eine MS beschreibt im Mittelalter geschehen. Ich kann dir jetzt nicht sagen, wann man genau begann Quecksilber im Mittelalter zum Heilen zu verweden, aber bei Wundinfektionen und Krätze hat Quecksilber tatsächlich geholfen, da es antiseptisch und fungizid wirkt. Leider hat man es aber nicht nur auf Wunden aufgetragen, sondern auch eingenommen. Leider oft nicht zum Nutzen des Kranken. Da würde bei mir spontan auch die Frage aufkommen, ob der erste MS-Fall auch auf Quecksilber zurückzuführen ist.

Aber ich halte ja nicht allein die Schwermetalle als die Schuldigen. Es könnte auch sein, dass Schwermetalle einen maßgeblichen Stoffwechsel im Organismus unterbrechen, den man aber auch anderweitig haben kann (also sozusagen MS ohne eine Schwermetallvergiftung).

Ich weiss selber, dass das alles nicht sicher ist, aber ich sollte auch dazu sagen, dass ich persönlich große Erfolge verzeichnen konnte mit meiner Denkweise und meinen experimentellen Versuchen an mir selbst.

Noch zum Abschluss: ich unterscheide "normale" Ärzte von Ganzheitsmedizinern. Ich habe lange einen guten gesucht und gefunden. Ich war zu dem Zeitpunkt fast soweit, dass ich mein eigenes Grab in naher Zukunft gesehen habe.

Der Arzt hatte mich in wenigen Wochen wieder so stabil, dass ich mich überhaupt wieder normal bewegen konnte (also nicht nur von Sofa zu Bett) und nach einem Jahr habe ich mich nicht mehr wie gefühlte 120 gefühlt, sondern wie vitale 16 Jahre (ich bin nun 27). Leider war es teuer, aber ich bin trotzdem froh diesen Weg gegangen zu sein. Vorher hab ich mich schulmedizinisch behandeln lassen und es wurde Tag für Tag schlechter und immer mehr Krankheiten kamen dazu.

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Meine Ärztin sagt auch "nein".

Aber bei meiner Oma wurde bereits im Alter von 30 Jahren Parkinson festgestellt.

Und mein Bruder und ich haben MS.

Vielleicht auch nur ein Zufall?

Sonst gibt es keine mir bekannten neurologischen Erkrankungen in der Familie bei uns.

LG Jessica

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Suche dir einen guten Ganzheitsmediziner, dazu kann ich dir nur raten. Mir hat es sehr geholfen. Und meide vorerst Aluminium (auch das in Deos -> Aluminium Chlorohydrate und auch als Lebensmittelzusatzstoffe). Lass mal deinen Selenwert und deinen Vitamin D3-Wert im Blut messen. Würde mich interessieren, ob da was rauskommt.

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Meine Oma hat Parkinson - ich MS. Vielleicht gibt es tatsächlich einen Zusammenhang?

Ich habe ein glutenfreies Rezeptbuch "Dumm wie Brot". Das hat ein amerikansicher Neurologe geschrieben und er vermutet, dass Weizen/Gluten das Gehirn zerstört. Vielleicht könnte es so einfach sein?

Hier eine kurze Beschreibung zum Buch:

http://lebensart-magazin.de/index.php?id=36&type=10&no_cache=1&tx_ttnews[backPid]=3&tx_ttnews[tt_news]=5092

Im Moment ernähre ich mich wieder ziemlich ungesund. ich bekomme es aber momentan nicht auf die Reihe. Bin total erschöpft, kann mich auf nichts konzentrieren, habe Schlafstörungen und wieder ALPTRÄUME, ganz schlimm!

Wenn ich mich anders ernähre, habe ich das alles nicht. Das sollte mir zu denken geben! Trotzdem schaffe ich nicht dauerhaft es umzusetzen. *heul*

Aluminium Deo's verwende ich auch nicht mehr, Amalgam habe ich auch nicht mehr. VitD nehme ich auch.

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Ja, ich hab mich auch schon oft gefragt ob es da einen Zusammenhang gibt.

Mein Bruder der nur 2 Jahre älter ist, hat Parkinson, meine beiden Großväter auch.

Meine MS und Parki meines Bruders wurden etwa zur gleichen Zeit diagnostiziert.

Wirklich nur Zufall?

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Das Witzige an der Unsicherheit, was nun Ursache für MS etc. ist, ist eigentlich in vielen entsprechenden Fachforen immer gleich:

1. Pharma-Industrie ist grundsätzlich schlecht, weil gewinnorientiert.

2. Fachärzte ebenso, in der Breite nicht kompetent etc. etc.

3. Heilpraktiker/Ganzheitsmediziner dagegen zum größten Teil positiv etc. etc.

4. "tägliche Sau": Irgendeine Pfanze, Saft, Stein, Vitamin, Korn ist ein heilendes Geschenk Gottes, gerne immer mal wieder was anderes weil

5. Vertriebskanäle für diese "alternative wirksame Medizin" nun garnichts mit Gewinn etc. zutun haben, sondern den Kranken helfen wollen.

6. "Wirkt bei mir so super"-Empfehlungen werden kundgetan, ohne den "Thread-Partner" zu kennen...so als praktische Alternativ-Therapie..

und so weiter und so fort.......

Nicht das ich gegen irgendwelchen Austausch an Erfahrungen etc. bin,..´, schwierig wird es für mich wenn irgendein Forums-Mitglied, seine persönliche medizinische Lebenseinstellung als Tatsachen, als Fakten reinschreibt....

Schießen wie Pilze aus dem Boden die Neuro-Kliniken,... hat sich schon einmal die Mühe gemacht den wachsenden Markt an Vitaminzusätzen, Heilpraktiken, Nahrungsergänzungsmittel, Pille hier, Globuli da zu analysieren?

Btw...eigentlich wollte ich gar nicht stören, aber wenn ich hier so die eine oder andere private medizinische Weltanschauung lesen muss, dann können die Pferde schon einmal durchgehen..

Also nix für ungut.....

Gruß

Bad Brain

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Verbrennt die Hexen von Medizinern...

Aber jetzt im Ernst... keine bekannten Fälle von Parkinson oder MS in meiner Familie obwohl es genug Hypochonder väterlicher Seits geben würde, die sofort beim queren Pubs losrennen.

Und naja zum Thema Ursachen können wir viel spekulieren aber faktisch gibt es nichts bewiesenes.

Allerdings frage ich michwas es ändern würde, gäbe es einen Zusammenhang?!

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Ganz im Ernst?

Was ist denn bei MS bewiesen??

Wir hängen doch alle nur in der Luft. Was gestern bewiesen war, ist morgen schon wieder überholt.

Wer gestern noch Hypochonder oder Psycho war, ist morgen sehr schwer krank....

Es geht doch nur um ev. Zusammenhänge. Jeder gute Arzt macht eine Familienanamnese. Und für manchen ergibt sich daraus eine andere/ neue / oder überhaupt irgendeine Behandlungsmöglichkeit. Und für so manchen in der Forschung arbeitenden Mediziner ergibt sich daraus eine andere Denkweise.

LG

 

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Ich gebe etwas verspätet einen Kommentar ab, weil erst gelesen.

Ich bin der Einzige mit MS in der gesammten Familie und Verwandschaft.

Der Umweltfaktor mit Stress ist für "Mich" der auslöser für MS. Was noch zu Denken gibt ist auch der Auslösezeitpunkt.

Mit 50 zu bekommen war schon heftig. Naja, Jahrzehnte mit Schichtarbeit und Stress ist für mich alles gesagt. Vererbung? weis nicht, kann nur Zufall sein. (Meine Meinung)

 

Lg Enzian

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