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Blume67

Schaffe es einfach nicht !!!!!!!!!!!

167 posts in this topic

Hy ihr alle

 

habe mich heute morgen zur Physiotherapie geschleppt wo ich an Geräten verschiedene Übungen machen kann und habe natürlich an euch gedacht und merke auch schon das mein Bein etwas mehr kann.

Das Problem bei mir ist halt auch dass ich oft alleine bin und ich merke aber auch dass ich

im Moment auch gar niemanden

 an mich heranlasse das ist kein schönes Gefühl.

Glaubt ihr das die Zeit Wunden heilt?   von Blume67

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@Blume

 

Manchmal muß man Dinge einfach geschehen lassen. Zeit, die man für sich braucht, allein sein wollen, träumen. Wie die anderen schon schrieben: Geduld. Mit Dir selbst, mit Deinem Körper, mit der ganzen Situation.

Schau, was Dir im Moment gut tut und was Du problemlos machen kannst. Stecke Dir kleine Ziele, damit Du schneller Erfolgserlebnisse hast. Siehste, Dein Bein kann schon mehr! :D Wenn Du darauf achtest, wirst Du manches entdecken, was Dich wieder froh macht.

 

Jegliches hat seine Zeit...

 

GlG KarU

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@Karin Uta

 

vielen Dank. Übrigens habe ich Uta noch nie gehört.

Hört sich schön an.

Ich habe heute mittag sogar schon was geschafft (Haushalt) wobei es heute morgen gar nicht nach schönem Tag aussah.

Ich bin jetzt auch einwenig stolz auf mich. Darf ich dich mal fragen?

Hört sich vielleicht blöde an von mir aber mich würde mal so deinen und euren Tagesablauf interessieren so wann ihr aufsteht usw. Natürlich nur der wo will.

 

Vielleicht kann ich mir von dir oder euch mal eine Stück abschneiden also keine Angst ich schneide nicht wirklich ein Stück von euch ab das sagt man bei uns hier so.

 

Ich freue mich schon auf dich und euch. Viiiiiieeeeeeelllllllleeeee Grüße Blume67

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Hallo Blume,

 

mein Tagesablauf richtet sich vor allem auch nach meinem Mann (und meiner Familie überhaupt). Mit ihm stehe ich auf und setze mich zu ihm an den Frühstückstisch. Dann habe ich feste Wochentage, an denen ich wasche, Termine bei der Physio, Sport, je nach Wetter spazieren gehen. Das gibt dem Tag Struktur. Oh, nicht alles an einem Tag, sondern schön verteilt. Nicht zuviel, mit Pausen dazwischen. Das hängt sehr von der Tagesform ab :rolleyes:

Außerdem versuche ich einkaufen zu gehen, wenn nicht allzu viel los ist. Wenn die Leute alle durcheinander laufen, bekomme ich die Krise... Ab und zu sind die beiden koboldigen Enkelmädchen bei mir. Mit ihnen komme ich dazu, wenn ich platt bin, mich in meine Sofa-Ecke zu setzen und etwas vorzulesen.

 

Alles immer schön mit der Ruhe ;) Jedenfalls so oft wie möglich ;)

 

Ist zwar jetzt kein kompletter Tagesablauf, aber vielleicht hilft es Dir trotzdem?

 

GlG KarU

 

PS: Im Naumburger Dom gibt es sogar eine Figur mit diesem Namen ;) Ute ist verbreiteter :)

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Hallo Blume,

ich nehme auch Citalopram und noch Trevilor. Daneben gehe ich noch zur Psychotherapie zur einer Psychologin, einmal die Woche. Mir helfen die Gespräche mit ihr ungemein, ich kann ihr alles anvertrauen,sie hört mir zu und behält es für sich. Allein Dinge auszusprechen helfen mir.

Hab die Diagnose seit 2 Jahren, bin körperlich eigentlich ziemlich gut dran, aber die Ängste, was kann noch alles kommen, wie ist es in 10 Jahren kenne ich.

Verlang nicht zu viel von Dir, alles braucht seine Zeit. Ich habe

auch Tage, da bringe ich nichts zustande. Alles Gute und Grüße von

Bridget PS Antidressiva machen nicht abhängig, da bin ich mir sicher, das zu wissen.

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So da bin ich mal wieder. Hoffe euch gehts allen gut.

Habe wieder etwas Panik was ja zu meiner Geschichte etwas gehört.

Ich möcht es euch gerne schildern weil ich es sonst niemandem sagen kann,

 

Jetzt bin ich mal wieder alleine bis morgen abend und schon kommt eine innerliche Angst oder Panik hoch.Viele Fragen gehen durch meinen Kopf und ich fange schon wieder an zu zittern wie Espenlaub.

 

Fragen wie z.B.wie schaffe ich das in Zukunft alleine also ohne Partner.Natürlich läßt sich das bei niemandem beantworten aber ich habe mich schon meistens zurückgezogen von der Gesellschaft schon als Kind wenig Freunde aber ich hatte immer eine beste Freundin.

 

Ich bin leider ein Querdenker und gehe eigentlich nur da hin wo es mir gefällt und ich keinem Zwang untergeordnet bin. Es hört sich vielleicht blöde an aber was würdet ihr wenn ihr alleine zu Hause sitzen würdet so den ganzen Tag tun?

 

Ich weiß hört sich vielleicht bescheuert an als erwachsene Frau nicht zu wissen was man tun soll aber es ist im Moment einfach so sch.......... bei mir.

Wäre schön trotz freier Tage von euch zu hören.

 

viele liebe Grüße Blume67

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  :lol:  Na ja wenn ich ehrlich bin möchte ich gerne noch etwas loswerden.

wie gehe ich denn mit der Angst um wenn ich entschuldigt bitte wenn es zu heftig ist pflegebedürftig sein sollte?

Muß ja nicht sein aber solche und viele anderen Gedanken gehen mir wie bei euch bestimmt auch im Kopf herum?

Ich weiß dass ich nicht soweit vorausdenken kann aber ich habe es am eigenen Leib gemerkt wie es ist auf fremde Hilfe angewiesen zu sein nachdem mit meinem Bein gar nichts mehr ging.

Die einen Pflegeschwestern sind ja ganz nett aber die haben halt auch nicht viel Zeit für die Patienten.

Liebe Grüße Blume67

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Hej Blume,

 

vor lauter Zukunft verpaßt Du noch das Jetzt! Komme erstmal bei Dir an. Daß Du noch völlig verpeilt bist kann ich ja gut verstehen. Aber wer sagt, daß Du alleine bleibst? In Deiner Nähe läuft bestimmt einer rum und sucht genau Dich? Wer weiß?

 

Während eines Schubes kann man schon recht hilflos sein. Aber Du merkst ja selber, daß es auch wieder besser werden kann.

 

Was Du alleine machen kannst? Lesen? Malen? Stricken? Musik hören? ... ?

 

GlG KarU

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Hallo Karin Uta

 

lieb von dir. :rolleyes: Weißt du ich habe den anderen immer was vorgemacht ich brauche doch keinen Partner ich bin die starke aber jetzt denke ich anders jetzt hätte ich gerne einen Partner.

Ist das Leben manchmal nicht verrückt.

Neulich sagte ich zu meiner fast Mama also meine Mama lebt leider nicht mehr also ich hätte gerne einen Partner dann sagte sie zu mir dann mußt du auch noch seine Wäsche waschen das fand ich irgendwie lustig.

 

Ich komme mir im Moment so hilflos vor wie ein kleines Kind das nicht mehr richtig denken kann.bäh blöd.

 

Aber ich bin froh von dir zu hören habe mich sehr über deine Rückmeldung gefreut.

Liebe Grüße Blume67

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Hallo Blume67,

 

wie viele Dir schon gesagt haben. Denke nicht an die ferne Zukunft, nutze die Gegenwart so gut es geht.

Keiner von uns, auch von den scheinbar gesunden um uns herum kann sagen, wie es ihm in Zukunft geht.

Jeder kann ein Pflegefall werden.

Es bringt uns aber nicht weiter zu zweifeln, was sein könnte.

Nutze die schönen Momente und mach das, was Dir Spaß macht, Lesen, Wandern... einfach das, was Dir gefällt.

 

Auch ich bin single, aber noch einige Jahre älter als Du und habe anfangs als ich die Diagnose MS bekam Hilfe benötigt. Mittlerweilen komme ich jedoch ganz gut damit zurecht.

 

Liebe Grüße

aho

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Danke aho

 

Da hast du wirklich recht was du schreibst so habe ich es noch nicht gesehen.

:D

Ich meine ich hatte schon ohne MS irgendwie ein Problem damit einen Partner zu finden also seit ich mich zurückerinnern kann klappt es einfach nicht mit der Liebe bei mir wobei das ja wieder ein anderes Thema ist.

Ihr seit ja keine Partnervermittlung.

Aber es tut mir gut das von meiner Seele zu reden. Vielen Dank viele liebe Grüße Blume67 hat mich wirklich sehr sehr gefreut von dir zu hören

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Ach Blümchen,

Erinnerst mich mit Deiner Panik an Aeonfoxx ...

Wieso ... machst Dich jetzt schon fertig mit diesen Gedanken, gleich das Schlimmste? Dich dafür vorbereiten, im technischen (Hilfsmittel, Umzug, Umbau Wohnung etc.), wie auch im finanziellen Bereich, finde ich in Ordnung, aber nicht schlotternd vor Angst, Dein Wohlbefinden kann so nicht gebessert werden.

Jeder von uns denkt sicherlich ab und zu an das evuentuell Unausweichliche ... nur nicht immer. Wir schaffen uns Erfreuungsmomente, Inseln der Ruhe oder die, die keine Ruhe und Stille um sich vertragen, Orte des Lebens, wo sie sich unter die Leute mischen.

Für Dich hätte ich wirklich eine Idee: Leute besuchen, betreuen denen es noch schlimmer geht als uns, alte Menschen, schwer behinderte Menschen, Palliativstation... und wenn es nur präsent sein ust. Hand halten, zuhören, erzählen, vorlesen. Somit kannst Du sehen, wie diese Menschen es hinnehmen und dennoch den Umständen entsprechend, zufrieden und dankbar sind. Es wäre auch für Dich eine Therapie des Lebens.

Querdenker bin ich auch, auch relativ alleine weil wahrscheinlich zu anspruchsvoll gegen über meinem Umfeld. Was heisst anspruchsvoll? Bin eben anders denkend, kein Jasager, Dummesprücheklopfer nicht mögend, ach die Liste ist lang. Hinzu kommt, dass ich erst seit wenigen Jahren in Deutschland wohnhaft bin und bis zum Ms-Beginn bis zum Hals in Arbeit versunken ... Familie weit weg und diese nicht gerade kommunikativ ...

Tagesablauf ist bei mir noch recht chaotisch seit Beginn der Ms, da ich geschworen hatte, nicht mehr so viel zu trimmen. Arbeite wenn ich Lust und Laune habe. Natürlich mit Ausnahmen, wie feste Abgabefristen beim Finanzamt, Steuerberater und Co. Nachahmungswürdig ist diese Situation natürlich nicht für Dich, ich denke Du brauchst feste Rituale und Tagesabläufe um Depris oder Zukunftsängstens aus dem Weg zu gehen.

Du musst an Dir arbeiten, nur so kannst die Ängste überwinden, lass Dir helfen, wenn Du es alleine nicht schaffst! Im Nachhinein wirste sagen, hätte ich doch nur früher ...

Meine persönliche Meinung ist, dass, bevor Du überhaupt an eine Partnerschaft denken solltest, mit Dir im Reinen sein solltest. Deine Ängste würden sich im Negativen auf eine mögliche Beziehung auswirken und der Schuss könnte wieder nach hinten los gehen. Was sucht man in der Beziehung und in der Liebe? Harmonie. Dafür aber brauchst einen freien Kopf um Dich in eine Beziehung investieren zu können.

Lg

Edited by Scrat1966

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Hallo Scrat1966

 

Ach Scrat1966 ich habe auch schon daran gedacht an Menschen denen es schlechter geht zu helfen. Aber da muß ich gar nicht so weit gehen da in meinem Umfeld oder näheren Bekanntenkreis es schon genug Menschen gibt denen es auch nicht sehr gut geht und ich dann auch froh bin wenn ich sie besucht habe und wieder nach Hause gehen kann.

 

Das was du über eine Partnerschaft gechrieben hast passt so sehr das ich mir darüber was du geschrieben hast auf jeden Fall Gedanken machen werde .Danke auf jeden Fall.Es berührt mich auch sehr wie ihr auf mich eingeht und man sich wirklich aufgehoben fühlt bei euch. Habe vorher fast geweint deswegen.

 

Ich hoffe dir geht es soweit gut und wenn nicht was ich nicht hoffe schreibst du mir ja ok

viele viele viele liebe Grüße und vielen Dank von Blümchen

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Blümchen brauchen Wasser und Licht jeden Tag. Denk daran, tue Dir Gutes, wenn noch so klein, aber regelmässig.

Wenn Dich das Leid Anderer runterzieht, dann werde kreativ (egal ob begabt oder nicht, egal ob es gefällt oder nicht), geh singen (befreit), geh in einen Verein ... irgendwo wo Du durch irgendwas Aufmerksamkeit erhältst, die Du bitter notwendig hast. Wenn nicht gehen kannst, roll hin ... ich sage immer und wenn ich auf allen Vieren hin muss, egal ...). Schenke Dir auch selbst Aufmerksamkeit, power Dich aus und lobe Dich jeden Tag. Suche Deine Stärken und mach was draus. Du bist es wert, drum guck Dich an im Spiegel und sag es Dir. Immer mehr mit einem Lächeln im Gesicht.

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Ach scrat1966 ist ja echt süß von dir :)

Wie gesagt wenn es dir auch mal nicht gut geht schreib mir sofort ja.

Bin schon einbißchen müde geworden und würde mich auf jeden Fall freuen wenn ich wieder was von dir hören würde ok.

Eine ganz gute schöne Nacht wünscht dir Blümchen und schlafe ganz gut.ja

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Hallo Blume 67!

Deine Posts erinnern mich sehr daran, wie ich mich gleich nach der Diagnosestellung gefühlt habe. Ich erzähle einfach mal, was mir geholfen hat, denn auch ich war anfangs sehr depressiv, ich habe wochenlang einfach nur den ganzen Tag auf dem Sofa gesessen und konnte NICHTS tun, ich konnte mich einfach zu nichts aufraffen.

- Meine Mutter hat mich jeden Tag aus dem Haus gescheucht, zum Spazierengehen/nach draußen setzen. Das hat mich anfangs ganz furchtbar geärgert, weil ich auch dazu keine Lust hatte, aber: mit der Zeit habe ich mich dann doch drauf gefreut, rauszugehen. Irgendwann fällt einem sonst die Decke auf den Kopf.

- Meine Neurologin hat mir eine Psychotherapie ans Herz gelegt (vorher mit der Krankenkasse abklären!). Das war am Ende das Beste, was ich machen konnte. Es hat mir sehr geholfen, jemandem alles zu erzählen, der mir eben NICHT nahestand. Man möchte ja auch seine Angehörigen nicht immer mit allem nerven. Die Psychotherapeutin hat mit mir zudem einige Übungen zum Thema "Panikattacke" gemacht, da ich anfangs wegen jedem kleinen körperlichen "Zipperlein" völlig überreagiert habe (man schiebt ja dann schnell alles auf die MS)  und ganz furchtbare Angst hatte.

- Ich habe auch Cipralex als Antidepressivum bekommen. Im Nachhinein weiß ich aber nicht, ob ich das noch einmal machen würde. Man wird zwar von seinen Gefühlen her etwas "gedämpft" und ruhiger, aber die Absetzerscheinungen nach einem Jahr waren nicht so toll.

Ich hoffe, dass es dir ganz schnell wieder besser geht. Wie meine Vorredner schon sagten: man muss sich selbst Zeit geben, die Diagnose zu verarbeiten. Und nicht immer an das Schlimmste denken!

Liebe Grüße, Emy.

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Guest sarah382

Hallo Blume!

 

Als erstes vorweg die Antwort auf deine wie ich finde wichtigste Frage: Ja, das wird wieder besser!

Ich denke jeder von uns ist nach einer gewissen Zeit morgens aufgewacht und hat nicht mehr sofort an das MistStück gedacht. Wenn du dich erstmal verkriechen möchtest, mach das - es ist dein Leben! Und irgendwann wirst du den Drang haben, dich abzulenken und was zu unternehmen.

Dazu passend würde ich dir übrigens auch Citalopram empfehlen - das ist nämlich ein Antidepressivum, was nicht so entspannt und träge macht, sondern eher eine happy pill, die hilft den Hintern wieder hoch zu kriegen. Alle ADs die müde machen sollen, sind meiner Meinung nach nichts für dich, sondern für Leute mit Schlafstörungen und/oder chronischen Schmerzen.

Ich hab die Diagnose vor gut 1 1/2 Jahren bekommen, hab darauf allerdings ganz anders reagiert. Jahre vorher hatte ich Asthma bekommen, da bin ich in ein Loch gefallen. Klingt sicher seltsam, aber mein Großvater ist an Lungenkrebs gestorben und seitdem macht mir alles was mit der Lunge zu tun hat eine heiden Angst. Bei der MS dachte ich dann nur "Oh, fuck off!" Dann hab ich sofort angefangen, mich zu informieren und zwar nicht in den Patientenbroschüren sondern in Fachliteratur. So mache ich das auch jetzt noch. Die Diagnosefindung war bei mir so eine Katastrophe, dass ich Ärzten nicht blind vertraue, sondern mir meine eigene Meinung bilde, wenn nötig dann beim Arzt nachfrage wie dieses und jenes funktioniert und damit schaffe ich mir selbst das Gefühl, dass ich alles im Griff habe soweit das möglich ist, also dass ich das beste für mich ganz persönlich - nicht für meine Ärzte, nicht für andere MS Kranke - mache.

Das Loch kam jetzt vor kurzem erst. Kurz vor Weihnachten, also kurz vor dem dicht machen aller Praxen kamen die Verdachtsdiagnosen Bandscheibenvorfall und Vaskulitis (rheumatisch-entzündliche Erkrankung der Gefässe) - und das war denn jetzt doch mal zu viel. Irgendein Rheuma und Fybro habe ich sowieso, da ließ sich bisher aber gut mit leben. Aber wenn nun die Diagnostik bald startet, dann werde ich das wieder so machen: Recherche. Dann wird es auch wieder gehen.

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@emy81

Hy ich werde den gleichen Weg wie du einschlagen.

Antidepressiva nehme ich jetzt schon 2 Wochen eine pyschologische Gesprächstherapie werde ich wenn sie von der Krankenkasse genehmigt wird anfangen (ist ein Jahr erst her das ich eine gemacht habe) ja und es gibt auch welche die mich zum Rausgehen zwingen es aber nicht so leicht haben mich rauszukriegen werde ich aber noch dran arbeiten

 

Wie geht es dir denn jetzt so? Liebe Grüße von Blume67

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@sarah382

Hallo erstmal danke für deine Antwort .

Also es ist gut zu wissen das es wieder einmal besser wird denn in den manchen Momenten verliert man die Hoffnung das ist dann nicht sehr angenehm.

Aber ich habe mir gestern vorgenommen und das möchte ich in meinem Hirn verankern die Hoffnung nie aufzugeben und das wünsche ich dir auch von ganzem Herzen.

viele Grüße Blume67 :)

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Hy ich bins

Ich möcht gerne mal auspacken was mich wirklich so beschäftigt.

Also ich sollte eigentlich schon länger mit Tysabri beginnen das heißt seit September 2013 wegen hochaktiver MS und laut Aussage vom Oberarzt nicht in 3 Jahren im Rollstuhl landen will. Ich fange schon wieder an zu zittern beim Schreiben solche Angst habe ich schon wieder vor der Krankheit.

 

Ich weiß das die Entscheidung mir niemand abnehmen kann aber ich weiß echt nicht mehr nach dieser Aussage vom OA was ich tun soll. Nehme ich die Infusion nicht und es wirft mich wieder so hin denke ich hätte ich sie nur genommen und nehme ich die Infusion habe ich eine große Angst vor den NW: Blut wurde mir schon abgenommen aber ich habe noch nicht nach dem Ergebnis gefragt ob negativ oder positiv.

 

Die meisten die ich kenne sagen ja nimm die Infusion. Mein neuer Neurologe der mich noch nicht so gut kennt (war erst 3 mal bei ihm) sagt er versteht mich nicht wieso ich nicht damit anfange.Es ist wirklich nicht einfach  :( von Blume67

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Liebe Blume 67,

 

wenn ich wüsste wo du wohnst, würde ich dich gern aus Deiner Trauer heraus holen.

Ich wohne bei Dresden.

Du hast Dir ja schon einen schönen Namen gegeben.

Stelle Dir doch einmal die Vielzahl der Blumen vor, die es auf der Erde gibt und erfreue Dich daran. Das wäre ja schon einmal ein Anfang!

 

10 Jahre bin ich von Arzt zu Arzt gegangen und habe keine Diagnose erhalten. Von einem Gutachter zum anderen geschickt - alles nur Einbildung. Weißt Du wie schlimm es ist, immer nur als Simulant da zu stehen?

Erst als mein Chirurg aus dem USA von einer Tagung zurück kam, hat er mich gezielt mit dem Fibro-Syndrom zu einzelnen Ärzten geschickt. Vorher hatte ich aber einen Nervenzusammenbruch und musste in das Krankenhaus. Da ich aber einen Überweisungsschein für die Rheumatologie mit Verdacht auf Fibromiealgie dabei hatte (1/4 Jahr Wartezeit) wurden die richtigen Untersuchungen vorgenommen und mir auch weitere Untersuchungen empfohlen.

Den richtigen Spezialisten habe ich dann in Mannheim gefunden. Er hat auch ein  richtig aussagekräftiges Gutachten erstellt und ich bin Ihm sehr dankbar.

Ich wusste dann wenigstens welche Krankheit ich habe.

Ärger gab es auch noch mit der Agentur für Arbeit, da ich immer krank war. Ich könnte darüber ein Buch schreiben!

ABER ICH HABE AUCH GEKÄMPFT !!! 

Man MUSS einfach kämpfen. Das ganze Leben ist nun eimal ein Kampf!

"WER NICHT KÄMPFT HAT SCHON VERLOREN"

 

Da ich auch wegen eines Arbeitsunfalles in der Unfallklinik Murnau/Bayern war, habe ich noch viel, viel mehr Leid gesehen. Fast jeden Tag landete der Hubschrauber mit Verletzten.

Da habe ich mir gesagt:

Schaue nicht nach oben, sondern immer nach unten. Es gibt Menschen, denen es gesundheitlich oder auch finanziell noch viel, viel schlechter geht.

In diesem Sinne Kopf hoch!

 

Liebe Grüße

Gudrun

 

 

 

 

 

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Hallo Gudrun

es tut mir leid das du solche Schmerzen und Unbehagen mitmachen mußt und auch für deinen Mann.

Weißt du wie du schon sagst mit den schönen Blumen so geht es mir wenn ich abends aus unserem Dachfenster schaue und ich sehe da sehr schön raus kommt mir der Gedanke ach wie habe ich früher die schönen Abendhimmel genossen und jetzt erfüllt es mich nur mit Traurigkeit. Das meine ich ist schon krass im Moment und ich denke das wird hoffentlich wieder.

 

Das mit den Simulantengeschichten von den Ärzten kann ich auch bestätigen habs auch selber miterlebt bei mir selber.Ach ich wohne am schönen Bodensee leider ein ganzes Stück weg von dir.

 

Ach ja das mit dem Ausblick aus dem Fenster ich werde deshalb dann traurig weil ich nicht weiß wie lange ich den stehend also nicht sitzend du weißt was ich meine erleben darf. Ich würde dir gerne noch so viel scheiben aber das können wir ja noch gerne machen.Ich bedanke mich bei dir und denke an euch Blume67

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Ein dickes Dankeschön an euch allen für eure lieben wirklich hilfreichen Antworten :rolleyes:

Bin gerade zum Sekt und Pizza von meinen Vermieter im Haus eingeladen worden habe aber sowas von keine Lust. Möchte auch keine Erklärungen abgeben weil ich es ihnen von der MS gesagt habe.

 

Hoffentlich wird das mal besser. Blume67

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Hallo Blume67,

 

das wäre aber vielleicht eine Gelegenheit um eine Ablenkung von Deiner Situation zu haben.

Ich würde an Deiner Stelle die Einladung annehmen.

Aber ich kann Dir Deine Entscheidung natürlich nicht abnehmen.
Hast Du tatsächlich nur die Angst davor, dass sie Dich auf Deine Erkrankung ansprechen, oder was ist es, dass Du die Einladung nicht annimmst?

Einige meiner engsten Bekannten wissen von meiner Erkrankung, aber kaum einer spricht mich darauf an, wenn wir uns treffen.

Ich bin immer wieder froh, wenn ich aus meinem Alltagstrott etwas rauskomme.

 

Gib Dir doch einen Ruck und nimm die Einladung an.

 

Viele Grüße

aho

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hy aho

du hast recht was du schreibst aber ich habe mich die letzte Zeit einwenig vernachläßigt und ich habe ein Problem damit mich zu richten und sie hat gesagt um 18.oo Uhr und ich liege schon auf meinem Bett. Wie soll ich denn den anderen erklären das ich ständig müde bin die Unterhaltungen strengen mich so an usw. liebe aho ich weiß echt nicht mehr weiter.   von der wieder traurigen bald verwelkte Blume67

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