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Freckle

Heftiges Kribbeln- aussitzen oder Neuro?

8 posts in this topic

Hallo,

 

ich habe seit 4 Tagen ein Kribbeln hauptsächlich in meinem rechten Unterarm bis in die Fingerspitzen. Angefangen hat es beim Haare waschen. Urplötzlich bekam ich ein starkes unangenehmes Gefühl in meinem Arm, was in starkes Kribbeln überging. Nun habe ich jeden Tag mal mehr, mal weniger starkes Kribbeln. Teilweise auch im linken Arm.

 

Sollte ich besser meinen Neurologen mal fragen und das abklären oder mache ich mir einfach nur zu viele Sorgen?

 

(Ich hab meine Diagnose seit Ende Juni letzten Jahres und bekomme Tysabri.)

 

Wär lieb, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

 

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Hallo Freckle,

ich habe meine Diagnose erst seit August und bin daher ein Neuling wie Du. Aber wenn das Kribbeln wie Du schreibt "stark unangenehm" ist, würde ich auf jeden Fall den Neuro informieren und abklären lassen. Wenn es ein Schub sein sollte, kannst Du anschließend immer noch überlegen, ob Du es "aussitzen" möchtest.

Ich wünsche Dir, das das Kribbeln bald nachlässt und alles Gute

Marita

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Hallo Freckle,

 

empfehle dir auch, sprich es mit deinem Neurologen ab. Bei mir ist es so das ich mich in solchen Fällen telefonisch mit meinem Neurologen in Verbindung setze. Meist klären wir dann schon am Telefon was zu tun ist. Hatte auch schon einen leichten Schub denn ich dann aussitzen konnte und nicht gleich in die Praxis musste!

 

Wünsche dir alles Gute! :durchhalten:

 

LG Eufemia

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Mir geht es gerade genau so.

Mein linker Fuß fühlt sich an als würden hunderte Nadeln zeitgleich in ihn hineinstechen, unter dem Knie habe ich Mißempfindungen, mal schläft der Fuß ein.

Diese Symptome hatte ich anfänglich bei meinem letzten großen Schub, der an der Plasmapherese endete.

Na ja, ich muss eh gleich beim Neuro anrufen, zwecks Abfage der Laborergebnisse (alle 2 Wochen Blutentnahme bei Aubagio), da werde ich das Thema mal kurz ansprechen und hören was er meint.

Gruß Anne

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Hallo Freckle,

ich habe unter diesen Mißempfindungen, hauptsächlich in den Beinen, auch gelitten.

Bei mir war das das sogenannt Restlest-Leg-Syndrom. Auf deutsch: unruhige Beine.

Ich habe Tabletten dagegen bekommen, die haben geholfen. Seit letzter Woche ist diese Kribbeln auch in den Armen aufgetreten, hauptsächlich abends. Jetzt habe ich, nach Rücksprache mit meinen Neuro, die Dosis erhöht. Die Tabletten heißen übrigens Pramipexol, und sind für Morbus Parkinson.

 

Gruß Andrea

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Vielen lieben Dank für eure Antworten.

 

Bin immer noch hin und hergerissen. Mein Freund meint, dass ich den Neuro doch mal anrufen könnte; schadet ja nicht. Aber ich will nicht wegen so einer Kleinigkeit in der Ambulanz anrufen. Glaub, ich beobachte das lieber noch eine Weile. Führe auch ein MS-Tagebuch. :)

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Guest

Hallo Freckle,

 

ob es eine Kleinigkeit ist oder nicht, hängt zunächst davon ab, ob es Dich stört! Das tut es ja anscheinend, sonst hättest Du es nicht erwähnt, oder? ;-) Ich kenne das mit den Missempfindungen, manche sind kurz da, manche eben nicht, es kribbelte mal an meiner Nase 4 Tage lang, dass ich auch fast deswegen zum Arzt gegangen bin, weil ich es nicht mehr ertrug, die "imaginäre Fliege" wegzuwischen... was mein Gegenüber wohl dachte?

 

Aber mal im Ernst: es gibt auch andere Erkrankungen, die uns MSler wie jeden ereilen können, daran denken die wenigsten. Jetzt ist Kribbeln im Arm kein riesen Alarmzeichen, aber es könnte ja auch mal ein Karpaltunnelsyndrom dahinter stecken, oder Schlaganfall... bitte jetzt nicht falsch verstehen und uaaaah rufen, ich will keine Angst machen. Ich will nur damit sagen: wenn Dein Neurologe gut ist, dann hört er sich Deine Symptome an und kann es dann bewerten. Zumal Du ja noch nicht lange dabei bist.

 

Welche Symptome machen denn Deine MS bislang aus? Damit kann der Neurologe ja auch gut einschätzen, was da so los ist, wenn bekannt ist, wo die Entzündungsherde sind. Also Fazit: Neuro einweihen und lieber einmal zuviel fragen als einmal zuwenig! Es geht ja um Lebensqualität und ich war schon immer gegen "Aussitzen". Kann ja auch vermehrter Stress sein, vielleicht empfiehlt er dir ja eine Entspannungstechnik, hat schon vielen hier geholfen. LG Lernmaus

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Hallo lernmaus,

 

die Schübe, die ich bisher hatte, waren von Sehnerventzündungen (Schwindel, Doppelsehen) geprägt. Ansonsten "ganz normal" extreme Müdikeit, Kopfschmerzen dazwischen.

Das Kribbeln hatte ich auch schon vor meiner Diagnose MS. Ist aber wieder verschwunden. Neu ist jetzt nur, dass es sich auf ein bestimmtes Körperteil konzentriert, in diesem Fall rechter Unterarm + Hand. Wahrscheinlich ist es nix Schlimmes und ich mache mir zu viele Gedanken darum. Aushalten lässt es aber auf jeden Fall. Wenn es nicht schlimmer wird, frag ich erst bei der nächsten Tysabri-Infusion mal nach.

Aber danke für deine Hinweise. :)

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