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Freckle

Zusammenstellung Symptome eines Schubs

8 posts in this topic

Hallo,

mich würde mal interessieren, welche Symptome ihr so bei einem Schub erlebt habt. Da diese ja recht vielseitig sein können und nicht jeder Schub wie der vorherige ist, würde mich mal intressieren, woran man einen neuen Schub mit bisher unbekannten Symptomen erkennen kann.

Ich hatte bisher "nur" Sehstörungen mit Doppelbildern,starkem Schwindel.

Ich würde gern andere evtl. Symptome erkennen können.

Viele liebe Grüße

Freckle

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Hallo Freckle,

wie du schon sagst, MS ist sehr vielseitig und wir haben ja leider die Krankheit mit den 1000 Gesichtern.Alle Mimiken habe ich zum Glück noch nicht erkannt, aber doch einige.

Zunächst einmal herzlich willkommen in diesem Forum.

1997 hatte ich  eine Sehnerventzündung mit Diagnose MS,  2002  einen schweren Schub mit Störung der Grob-und Feinmotorik, erschwertem  Gehen,Sprechen und Schreiben und Doppelbilder, April 2013 Taubheitsgefühl im Gesicht und Doppelbilder, Mai 2013 Taubheitsgefühl im Bauch-Magen bis Brustbereich  zum Teil als Kribbeln, 2013 wieder ein Taubheitsgefühl der linken Gesichtshälfte und eine starke Störung der Grob-und feinmotorik im linken Arm und Bein.

Auch wenn sich das alles schlimm anhört, wenn bei einem Schub rechtzeitig mit Kortison behandelt wird, wird meistens eine gute Besserung und Rückbildung der Beschwerden erreicht.

Ich wünsche dir noch eine lange schubfreie Zeit und wende dich bei Fragen stets an uns, irgendwer meldet sich bestimmt.

liebe Grüße

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Hallo Freckle,

ja, die Schübe können sehr verschieden sein.

Mein erster Schub (September 2012) bestand aus Koordinationsproblemen an Armen und Beinen, Gleichgewichtsstörungen, einer leichten Sehnerventzündung des linken Auges, Missempfindungen (Kribbeln, Armeisenlaufen) an Armen und Beinen, Fatigue.

Der zweite Schub (April 2013) hatte Spastik in beiden Beinen zur Folge. Meine Gehstrecke war auf max. 30 m mit beidseitiger Gehhilfe reduziert. Störung der Feinmotorik des linken Armes. Dazu Missempfindungen (Kribbeln) und vor allem Sensibilitätsstöungen an Armen, Beinen und im Gesicht sowie eine Gangataxie

Der dritte Schub (Juni 2013) bestand aus einer Verschlimmerung der Spastik in den Beinen und einer neuen Missempfindung (Kribbeln) der linken Gesichtshälfte.

Der vierte Schub (August 2013) wurde eingeleitet mit einer starken Fatigue. Dann bekam ich eine Parese (rechtes Bein) und Verstärkung der Spastik in den Beinen. (maximale Gehstrecke 250 m). Dazu Verschechterung der Gangatxie und Kooridinationsstörung des linken Armes.

Der fünfte Schub (Januar 2014): Verschlimmerung der Spastik in den Beinen - vor allem rechts - und eine neue Missempfindung (Brennen der Haut) vor allem an der linken Wade.

Symptome, die ich zudem habe, aber nicht genau den Schüben zuordnen kann, sind: kognitive Störungen, Fatigue, leichtes Faszikulieren der Augen, feinschlägiger Tremor in den Händen.

Alles Gute

Evi

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Danke für eure ausführliche Beschreibungen. Klingt schon ganz schön heftig. Darf ich fragen, welche Therapie ihr macht bzw. welches Medikament ihr bekommt bzw. spritzt?

Ich habe direkt mit Tysabri angefangen. Mein Neurologe meinte nach meinem MRT und 2. Schub, dass ich Aktivitäten in allen Hirnabschnitten habe und es besser wäre gleich dieses sehr gut wirkende Medikament zu nutzen bevor irgendwelche Defizite auftreten.

Bisher hatte ich auch seit Ende Juli 2013 keinen Schub mehr.

Dieses Kribbeln hab ich auch in den Armen, verstärkt im rechten Unteram und Hand.

Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.

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Liebe® Freckle,

wie Kleefisch schon geschrieben hat, gehen die Symptome ja meistens zumindest z. T. auch wieder zurück. Es bleibt ja meistens nicht ganz auf dem "Schubniveau".

Ich habe Anfang Januar 2013 mit Copaxone angefangen. Ab September 2013 bekomme ich jetzt auch Tysabri, weil Copaxone nicht ausreichte. Allerdings scheine ich im Januar einen leichten Schub unter Tysabri gehabt zu haben ...

LG

Evi

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Liebe Evi,

wie hat sich der leichte Schub geäußert? Und was sagt dein Neuro dazu?

Bei mir wurde schon ein "Austand" gemacht, als ich gesagt habe, dass ich schlafstörungen habe. Die Schwester ist sofort zum Arzt gerannt und hat gefragt, obich trotzdem die Tysabri-Infusion bekommen darf.

(bin übrigens weiblich ;) )

LG

Freckle

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Liebe Freckle,

ich habe dazu ein eigenes Thema aufgemacht und alles genau beschrieben. Du findest es hier http://www.aktiv-mit-ms.de/forum/topic/6874-schub-unter-tysabri/ . Da die Symptome - besonders die Verschlechterung des Laufens - jetzt seit 3 1/2 Wochen bestehen, gehe ich davon aus, dass es tatsächlich ein Schub war/ist oder aber eine progrediente Verschlechterung. Letzteres wird nämlich seit der Diagnosestellung vor einem guten Jahr bei mir auch zusätzlich zu den Schüben vermutet.

Eine andere Ärztin in der MS-Ambulanz, wo ich bin, hat vor einigen Monaten auch mal richtig hysterisch reagiert, als ich Krankheitsaktivität gemeldet hatte. Ich sollte meine 2. oder 3. Infusion bekommen, meine Neurologin - sie ist die MS-Spezialistin in der Ambulanz - war gerade im Urlaub. Es hatten sich seit der letzten Infusion die Symptome in den Beinen verschlechtert und dann nach einigen Tagen wieder verbessert. Das habe ich einfach bei der Voruntersuchung der Vertretung gesagt. Die Vertretungsneurologin hat mich total "jeck" gemacht. Das wäre ganz schlimm und ich müsste nächste Woche sofort zu meiner Neurologin kommen. Als ich ihr sagte, dass die Symptome doch inzwischen zurückgegangen seien, meinte sie, dass das eine PML sein könnte und unter Tysabri dürfte ich sowieso keine Krankheitsaktivität mehr haben ... Dann habe ich erwiedert, dass ich doch erst die 2. oder 3. Infusion bekommen würde und dass da doch wahrlich noch nicht von einer PML auszugehen sei und das Tysabri doch zudem noch nicht die volle Wirksamkeit entfaltet hätte. Aber sie meinte, ich müsste unbedingt in einer Woche von der Spezialistin untersucht werden. Als ich dann aber eine Woche später bei der Spezialistin (meiner eigentlichen Neurologin) war, hat die ganz gelassen reagiert.  Aber wegen dieses Erlebnisses hatte ich echt Schiss, als ich vor zwei Wochen mit dem neuen Schubverdacht zu meiner Neurologin gegangen bin. Aber die hat wieder recht ruhig reagiert. Ich habe es ja in dem anderen Thema "Schub unter Tysabri" genau beschrieben. Jetzt bin ich gespannt, ob sich die Symptome noch bis zur nächsten Infusion in gut 2 Wochen halten werden und was meine Ärztin dann sagen und wie sie das bewerten wird ...

LG

Evi

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Sehnerventzündung re,Visusminderung,Augbewegungsschmerzen,geblendet

Gleichgewichts-und Koordinationsstörungen,Ataxie

Kraftlosigkeit erst in den,Armen,dann in den Beinen

Krämpfe re Körperhälfte

Nervenschmerzen

Ameisen laufen

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