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Raisa

Verliert Cortison mit der Häufigkeit der Anwendung seine Wirkung?

29 posts in this topic

Hallo an Euch,

da ich noch ein relativer Neuling bin kommen mir immer wieder Fragen.

Ich habe jetzt schon ein paarmal gelesen, dass Cortison als Schubtherapie nach ein paarmal seine Wirkung verlieren kann. Deshalb meine Frage, wie Eure Erfahrungen sind. Wie oft habt Ihr schon einen Cortisonstoss bekommen? Merkt Ihr dass die Wirksamkeit nachlässt? Wenn ja, sollte man dann "kleinere" Schübe ohne Cortison aussitzen, um sich das Cortison für gravierende Schübe aufzusparen? Wenn Ihr Schübe ohne Cortisontherapie habt, wie lange dauern die dann ungefähr?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen mit mit teilt.

Liebe Grüße, Raisa

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Hallo raisa...

Cortison verliert nicht seine Wirkung!

Der Wirkungsgrad bleibt stetig gleich.

Schübe dauern von ganz kurz bis kurz,von etwas länger bis lang,

Und auch ganz lange Schübe sind möglich...

Das empfinden eines schubes ist unterschiedlich...

Selbst wenn der Schub aufgehört hat,können die

Symthome dir immer Noch vorgaukeln das das nie aufhört..

Schübe können ausgesessen werden....können....

Aber Cortison ist beim Schub schon nicht verkehrt..,

..bist vollkommen "eingefroren".."verbrannt".gefühlstod,<--von der Symptomatik her,

Dann wäre Cortison schon das richtige!!!...

Ne infusion liegt bei 1000...es geht auch anders dosiert,

Kommt auf deine Symptomatik an....

Das ist mega schwer zu sagen...bin ja nicht in dir!!...sondern sie...:-((

Cortison wird im Körper gespeichert,aber d.h.nicht das du das

Als Depot Wirkung bezeichnen kannst.

Und wie lange das ohne dauert??

Mal so,und mal so!!

Gibt keine feste grőße.......hilft das?

L.g.marca

Ach so,

Wenn du 10x eine Stoßtherapie mit corti machst,bist du so

Mit Cortison voll im Körper das es zumindest nicht mehr zu dem Effekt kommt

Den du dir erwünscht!!....aber die Wirkung des corti ändert sich nicht..

Es gibt auch kleine Cortison "kuren"...niedriger dosiert.

Was evi unten schreibt ist gut beschrieben!!!

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Hallo Raisa,

ich glaube nicht, dass Cortison als solches seine Wirkung verliert.

Bei einem akuten Schub kommt es zu einer akuten Entzündungsreaktion gegen Bestandteile von Nervenstrukturen im Bereich des ZNS. Die Entzündung selbst wird durch zahlreiche Botenstoffe ausgelöst und unterhalten. Cortison selbst hemmt diesen Entzündungsprozess, indem die Freisetzung der verantwortlichen Botenstoffe gehemmt wird. Der Schub wird verkürzt, die Ausdehnung der Entzündung gebremst und der Schaden durch die Entzündung verringert. Je früher mit einer Cortisonbehandlung begonnen wird, desto größer ist dabei der Nutzen. Der entstandene Schaden wird dann z.T. vom Körper selbst repariert, soweit dies möglich ist. Defektzustände können aber zurückbleiben (Narben), die in unterschiedlicher Ausprägung dann auch mit bleibenden neurologischen Ausfällen einhergehen, je nach Lage des Herdes. Ich habe gehört, dass im Laufe der Erkrankung die Fähigkeit der Reparatur der defekten Nervenbahnen nachlässt. Bei der Plasmapherese passiert übrigens ähnliches, nur werden dabei die Entzündungsmediatoren ausgeschwemmt (vom Blut abgetrennt). Ob Cortison anschlägt oder nicht oder ob man eher auf eine Plasmapherese anspricht hängt m. Wissens davon ab, wie die Entzündung zu Stande gekommen ist, also welche biologischen Vorgänge im Organismus abgelaufen sind - also eher über die B oder T-Zellen.

Eine Kortisonstosstherapie ist sinnvoll wenn die Schubsymptome behindernd sind oder so stark belasten, dass dies einer Behinderung gleich kommt. Ausgenommen ist die Sehnerventzündung, hier verhindert die Therapie einen bleibenden Schaden. Die Entscheidung, ob man einen Schub mit Cortison behandelt oder nicht hängt also auch von der eigenen Einstellung und Persönlichkeit ab.

Hintergrund: Die Stosstherapie verkürzt Schubsymptome, beeinfusst den MS-Verlauf aber nicht (Verhindert keinen Defekt, keine Behinderungsprogression, keinen Übergang in SPSM usw. ausgenommen Sehnerventzündung).

LG

Evi

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Danke Marca,

mir helfen im Moment alle Infos, hatte biher erst einen schub, der mit 2 Cortisonstössen 1x 5x1000mg und einmal mit 2000 mg behandelt wurde.

Hab es sehr schlecht vertragen. Jetzt hab ich einen kleinen Schub, nur sensorische Ausfälle, mein Neuro ist natürlich prompt für drei Wochen im Urlaub und ich weiss nicht so recht was tun.

Liebe Grüße, Raisa

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Hier im Forum kannst gut lesen!!!

Alles geht!!!..nichts muss!!!

Ich hatte es nicht so gut,in Sachen;wissensvorsprung...

L.g

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Danke Evi,
das war wirklich sehr hilfreich. Es ist als >Neuling nicht so einfach zu entscheiden was man macht. Einersiets ist es sehr verlockend den Schub anzukürzen durch Cortison, denn es sit ein seltsamer Zustand, wenn der Körper einfach nicht mehr das tut, was man gewöhnt ist. Andererseits haz mich das Cortison gefühlt für Wochen aus der Bahn geworfen und da bin ich auch nicht scharf drauf, hab 4 Kinder und lange Erholungsphasen sind schwierig.
Nochmal vielen Dank,
Raisa

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Liebe Raisa,

wenn das "nur" sensorische Ausfälle sind, die Dich nicht weiter behindern, würde ich keine Cortisonstoßtherapie machen - zumal, wenn Du das so schlecht verträgst. (Ich vertrage das übrigens auch sehr schlecht ... und bei mir wirkt es nicht).

LG

Evi

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Ja, das war jetzt auch mein Plan, wenn es nicht schlimmer wird, ist zwar komisch, ich schmecke in der einen Mundhälfte nichts mehr, aber ich hoffe das kommt zurück. Letztes mal bin ich mit Kortison auf der Intensivstation gelandet wegen zu langsamem Herzschlag.

Danke, Raisa

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Bevor Du nicht weißt was du tun sollst und dir

Langweilig wird,....trink doch mal nen tee zur besinnlichkeit!!

Kann auch grüner Tee ;-))...sein!!

Zauber der Sinne von teekanne geht auch ;-)))...

Marca

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in der letzten reha wurde auch ausführlich über cortison gesprochen. und die neurologin da hat gesagt, wenn es einmal gewirkt habe, könne man davon ausgehen, dass es immer wieder wirkt. von einer zurückgehenden wirkung war da nicht die rede.

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Hallo an Euch,

da ich noch ein relativer Neuling bin kommen mir immer wieder Fragen.

Ich habe jetzt schon ein paarmal gelesen, dass Cortison als Schubtherapie nach ein paarmal seine Wirkung verlieren kann. Deshalb meine Frage, wie Eure Erfahrungen sind. Wie oft habt Ihr schon einen Cortisonstoss bekommen? Merkt Ihr dass die Wirksamkeit nachlässt? Wenn ja, sollte man dann "kleinere" Schübe ohne Cortison aussitzen, um sich das Cortison für gravierende Schübe aufzusparen? Wenn Ihr Schübe ohne Cortisontherapie habt, wie lange dauern die dann ungefähr?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen mit mit teilt.

Liebe Grüße, Raisa

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Mein Neuro sagt auch, dass die Wirkung des Cortis nicht nachlässt, egal wie oft du es bekommst.

Sobald ich merke dass sich da ein Schub breit macht bespreche ich mit dem Doc wie es weiter geht. Meist warten wir ein paar Tage und schauen wie sich die Beschwerden entwickeln. Wenn es rapide schlechter wird bekomme ich direkt Cortison, sind die Beschwerden eher gering sitze ich das auch gerne mal aus.

Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl wann der Körper Cortison brauchen könnte und wann sich der Schub aussitzen lassen kann. Anfangs war ich auch immer total panisch, weil der Schub der mir die Diagnose gebracht hat echt heftig war. Das möchte ich echt nicht nochmal erleben. Inzwischen bin ich da relativ entspannt. Ich nehme das Ganze ernst, aber verfalle nicht in Panik. Glücklicherweise habe ich einen sehr guten Neurologen, der mir da hilfreich zur Seite steht.

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Liebe Bettina und Claudia, danke für Eure Antworten.

Mir geht es ähnlich, mein Diagnoseschub letzten Sommer war auch sehr heftig, deshalb war ich jetzt etwas panisch. da mein neurologe aber im Urlaub ist, ich nicht schon wieder zu jemandem anderen wollte und auch noch auf eine beerdigung ins Ausland fliegen musste, hab ich es jetzt riskiert es ohne Cortison zu probieren. Bis jetzt ist der Zustand auch nicht schlimmer geworden, sogar schon ein wenig besser. Hab morgends für 1 Minute Doppelbilder und meine linke Mundinnenraumseite ist taub und ich schmecke links nichts. Montag werde ich zum Neuro gehen, dann ist es wieder da. Mal schaun,ob er die <Hände über dem Kopf zusammenschlägt, oder sagt, passt schon. Ich habe eher ein wenig Angst, dass das Copaxone bei mir nicht wirkt, ich nehme es aber auch erst seit November. Ich habe keine Lust auf Interferone. Aber was so im Forum geschrieben wird, dauert es ja manchmal länger, bis die volle Wirksamkeit da ist. Trotzdem bin ich etwas deprimiert, dass ich schon nach einem halben Jahr den nächsten Schub habe, ich hatte gehofft, jetzt erstmal ein wenig Ruhe zu haben.

Liebe Grüße, Raisa

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Liebe Raisa,

das ist alles manchmal etwas schwierig. Ich hoffe sehr für Dich, dass Du mit Copaxone auskommst.

Ich habe das selbe Problem jetzt mit Tysabri. Copaxone schützte mich überhaut nicht ausreichend. Ich hatte einen schweren Schub nach dem anderen. Somit war es klar, dass ich die Therapie eskalieren musste. Nun geht das nach einem halben Jahr Tysabri wieder los. Ich habe einen - wenn auch leichteren - Schub und meine Neurologin spricht schon wieder davon, dass wir die Therapie überdenken müssen ... Die Eskalation eskalieren???  :o  Ich bin es so leid! :(

Das musste mal kurz raus ... Sorry

LG

Evi

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Liebe Evi,

das tut mir echt leid zu hören. Wie lange hast Du denn Deine Diagnose schon, was war Deine längste schubfreie Zeit?

Ich drücke die Daumen, dass es einen Weg gibt, Dich schubfrei zu bekommen, der für Dich funktioniert,

Liebe Grüße, raisa

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Liebe Raisa,

ich habe meine Diagnose im Dezember 2012 bekommen. Meine längste schubfreie Zeit was jetzt unter Tysabri  für 6 Monate. Davor hatte ich alle 2 - 3 Monate einen Schub ... Also ist es ja schon besser als es war, aber immer noch nicht ausreichend.

Evi

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Liebe Evi, dann hast Du ja einiges hinter Dir. Ich hatte jedesmal nach dem Cortisonstoss dass Gefühl, es dauert 2-3 Monate bis ich mich wieder erholt hatte und dann immer gleich der nächste Schub bei Dir, klingt heftig. Ich wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße, Raisa

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Hallo Evi,

:kopfhoch: es kommen auch wieder bessere Tage! Es ist doch schon mal schön,dass du 6Mon. Ruhe hattest und dieser Schub einer der leichteren ist!

Copaxone hatte auch.bei mir nicht die gewünschte Wirkung,wollte aber noch nicht eskalieren und habe vor zwei Wochen mit Tecfidera begonnen.

Hallo raisa,

Das Cortison ist ja der Entzündungshemmer schlecht hin! Habe davon immer heftige NW,aber wenn's hilft. Mein HA sagte mir mal 24 Std.abwarten,ob es ein Schub ist. Dann direkt zum Arzt,je schneller es gegeben wird,desto besser u.schneller wirkt das Kortison.

LG Saja

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Hallo Raisa,

ich habe zwar nicht den schubförmigen Verlauf, sondern schleichend, das heißt es wird kontinuierlich schlechter.

Ich habe meine Diagnose im März 2013 bekommen und seitdem alle 3 Monate 5 Tage Cortison Stosstherapie, je Tag 1000mg. Die Wirkung ist immer gleich, bei mir eine Verbesserung der Gehfähigkeit auf der EDSS Skala um 1 Punkt.

Übrigens vertrage ich das Corti sehr gut, keinerlei Nebenwirkungen. Wie lange die Wirkung anhält liegt auch ein wenig an Dir selbst, wie viel Ruhe Du hast, wie stressfrei Dein Leben ist, usw. Ich bin selbstständig gewesen, bin vormittags

im Krankenhaus entlassen worden und habe abends in meinem Restaurant schon wieder in der Küche gestanden. Da hat die Wirkung des Cortisons nicht all zulange angehalten. Jetzt habe ich meinen Job aufgegeben, mache regelmäßig  Krankengymnastik, ansonsten hab ich Ruhe und die Wirkung der letzten Cortison Stosstherapie ist schon besser als alle vorher.

LG Detlev

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Lieber Detlev.

das Cortison hat bei mir gravierende Nebenwirkungen gehabt und auch nicht wirklich gut gewirkt.

Das letzte mal bin ich auf der Intensivstation für mehrere Tage gelandet, weil mein Herzschlag unter 30/min war. Deshalb denke ich es diesmal ohne zu probieren, da die Ausfälle auch nicht so groß sind. Hab auch gelesen, dass das Ergebnis nach 6 Wochen mit und ohne Cortison nicht unterschiedlich ist und dass Cortison den Schub einfach nur abkürzt. Das ist natürlich wichtig, wenn man sehr beeinträchtigende Ausfälle hat, die man schnell loswerden will.

Das es auch an den äußeren Umständen liegt und an einem selber, da gebe ich Dir vollkommen recht, war auch bei mir so, der Diagnoseschub kam, als mein Vater im Sterben lag, hat natürlich den Heilungsprozess auch nicht unbedingt gefördert. Ich versuche jetzt soweit es geht Stress rauszunehmen, das ist das Gute an MS, dass es einen zwingt seinen Lebensstil zu überdenken.Mit 4 Kindern ist das manchmal aber nicht so leicht den Stress runterdrehen. Ich werde am Montag mit meinem Neuro reden und vielleicht ein MRT machen lassen, das letzte ist sowieso ein halbes Jahr her. Ich habe aber das Gefühl die Symtome werden schon besser. Vielleicht komme ich ja wirklich ums Cortison rum. Vielen Dank für Eure Ratschläge, es tut gut sich mit Leuten auszutauschen, die wissen wovon sie reden.

Liebe Grüße, Riasa

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Liebe Raisa,

ich vertrage Cortison auch sehr, sehr schlecht (bei mir wagen die Ärzte keine 2 Gramm-Gabe) und bei mir hilft es (kaum oder gar) nicht. Von daher kann ich Deine Entscheidung und Einstellung absolut verstehen und mich ihr anschließen!

Aber eines solltest Du noch im Blick behalten: Häufig bauen sich die Schübe über Wochen langsam aber sicher auf und Du kannst am Anfang noch nicht abschätzen, wie lange der Schub dauern wird und inwieweit sich die Symptome innerhalb dieses akuten Schubs noch weiter verschlechtern werden oder welche Symptome noch zusätzlich neu hinzukommen werden. Das ist eine sehr tückische Situation. Oft hatte ich da schon den Eindruck, der Schub ist beendet und die Symptome bilden sich bereits zurück. Aber dann setzte sich plötzlich doch wieder eine Verschlechterung darauf und der Schub war noch längst nicht ausgestanden. Er hatte da eine Dynamik wie zwei Schritte vor und einen zurück ... Da dann eine solche Entscheidung zu treffen, ist ganz heikel und die Gefahr, dass man die Situation falsch beurteilt, groß.

Die Schubtherapie (Cortisonstoßtherapie und Plasmapherese) verhindert, dass sich die Entzündung noch weiter ausbreitet und sich damit Deine akuten Schubsymptome weiter verschlechtern oder sogar noch neue Symptome hinzukommen. Sie verhindert also zusätzliche Nervendefekte innerhalb des Schubs, die Dein Körper ja auch wieder reparieren muss, wenn er das denn überhaupt oder vollständig schafft. Um so größer die Defekte an den Nervenbahnen sind, die im Schub entstehen, um so geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Körper alle diese Defekte wieder beseitigen kann. Anders gesagt: Bei Nichtbehandlung eines Schubs ist die Gefahr, dass Du Schäden zurückbehältst auf jeden Fall größer! Insofern hat die Schubtherapie schon auch eine schützende und indirekt symptomeinschränkende und nicht nur schubverkürzende Wirkung!!!

Ich habe dieses Problem nämlich selber gerade. Am Anfang meines Schubs sah es so aus, dass es für meine Verhältnisse ein relativ leichter Schub ist (Verminderung meiner maximalen Gehstrecke um 1/3 - von 600 m auf 400 m - und eine neue Missempfindung an den Beinen). Somit habe ich mit meiner Neurologin entschieden, den Schub auszusitzen. Inzwischen (nach ungefähr 4 Wochen seit Schubbeginn) ist aber mein rechter Arm (neues Symptom) dazugekommen und meine Gehstrecke hat sich zwar nicht weiter verringert, aber ich bin beim Gehen langsamer geworden. Mein Arm fühlt sich an, als hätte ich ständig Muskelkater und als hätte ich ihn überanstrengt. Wir hätten beide nicht gedacht, dass der Schub immer noch aktiv ist und glaubten uns eigentlich in Sicherheit. Meine Neurologin war etwas geschockt, als sie nun von der unerwarteten Verschlechterung und dem neuen Symptom hörte und bereute die Entscheidung, mir geraten zu haben, den Schub auszusitzen. Dieses Risiko geht man natürlich immer mit so einer Entscheidung ein und wenn sich vor dem Zurückbilden der bestehenden Symptome dann noch ein neuer Schub darauf setzen sollte (was bei meiner Tysabri-Therapie wohl nicht passieren dürfte, aber bei einer normalen BT unter Umständen schon sehr viel eher), dann ist das mit der Regeneration auch so eine Sache ...

LG

Evi

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Liebe Evi,

danke für Deine ausführlichen Gedanken. Ich war heute bei meinem Neuro, der hat ähnlich argumentiert wie Du, dass Cortison auf jeden Fall die Blut-Hirnschranke abdichtet und einen Schub eindämmen kann. Somit auch die bleibenden Schäden verringern kann. Da meine Symtom aber wirklich sehr begrenzt sind und jetzt seit zwei Wochen stabil, denkt er auch, dass es ohne Cortison geht. Nächste Woche bekomme ich ein MRT um zu schauen wieviele Herde dazugekommen sind. Er tippt auf einen kleinen Hirnstammherd.  Wenn aber irgendetwas dazukommt soll ich sofort kommen, dann wäre doch Cortison angesagt.

Bekommst Du denn jetzt 4 Wochen nach Schubbeginn noch Cortison? Müsste doch auch noch wirken. Mir wurde gesagt das Zeitfenster die Behandlung zu beginnen sei bis zu 6 Wochen.

Ich wünsche Dir baldige Besserung, liebe Grüße, Raisa

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Liebe Raisa,

gut, dass Du das abgeklärt hast. Ich hätte das an Deiner Stelle auch so gemacht, wie Du!

Nein, mein Schub ist vor 7 Wochen angefangen und die Symptome verschlechtern sich auch nicht weiter. Da Cortison eh nicht bei mir wirkt - die Symptome haben sich bei früheren Schüber unter Cortison weiter verschlechtert ... - hätte ich eine Plasmapherese gebraucht und das war mir eine Nummer zu viel.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffentlich verschlechtert sich nichts weiter!!!

Evi

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Liebe Evi,

kann ich gut verstehen, hatte letzten September auch Plamapherese und fand das echt anstrengend. Abgesehen davon hat es bei mir nicht viel gebracht, außendem sind 10 Tage Krankenhaus auch eine lange Zeit und der Stimmung auch nicht gerade zuträglich.

Alles Gute weiterhin, Raisa

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Naja und ich HOFFE (!!!) ja auch, dass die Symptome sich wieder bessern. Im Augenblick ist Laufen anstrengend und mein Arm "meckert" auch immer wieder. Ich bin diese Schubtherapien einfach auch so leid inzwischen ... Letztes Jahr hatte ich einen Schub nach dem anderen und ich brauche jetzt einfach auch mal in dieser Hinsicht eine Pause!

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