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Guest Sabrina1982

Kinder

62 posts in this topic

Hallo Sabrina

MS habe ich zum Glück kurz nach meinem Sohn bekommen, so musste ich mir nicht Deine Gedanken machen. Natürlich ist es wichtig, zu überlegen, um sich seiner Entscheidung sicher zu sein, und der Verantwortung, die Du übernimmst, Dir gegenüber, Deinem Partner (er wird mehr Arbeit haben als sonst) ob der zusätzliche Stress gesund ist (und Stress kommt bestimmt. Verlass Dich drauf) Was wichtiger ist: ohne meinem Kind hätte ich bestimmt schon aufgegeben. Was glaubst Du, zu welchem Kampf Du in der Lage bist, nur um Dein Kind zu schützen.

Vererbbar ist es nur bedingt, vielleicht die Anlage. Meine Mama hat MS, meine Schwester auch. Also von der Wahrscheinlichkeit her ist es unmöglich, das Dein Kind es auch bekommt? Bestimmt. Ganz bestimmt. Und es geschieht doch in den letzten 5 Jahren so viel. Irgendwann gibt es ein gutes Mittel gegen MS. Daran glaube ich.

Ich würde jederzeit für Kinder plädieren. Nicht aus Sorge oder Therapie, sondern weil es in der ganzen Welt nichts schöneres gibt.

:) Markus

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Hallo

Ich finde jeder sollte es für sich entscheiden .

Für mich kam daß nicht in frage den ich bekam die MS erst danach . Bin schon froh darüber den wen ich es vorher gewußt hätte würde ich keine kinder haben.

Den mir geht es momentan nicht so gut und beschäftige mal drei Kinder (12,4,2).Gott sei dank ist meine tochter schon so groß und hilft mir dann.

Den von meiner und seiner Familie habe ich keine Unterstützung . Im gegenteil man wird noch blöd angeredet.Ich würde es mir genau überlegen .

Gruß bessy

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Hi Bessy

natürlich hast du recht. Deine Situation ist nicht meine. Jede Situation ist anders.

Von meiner Mama und Papa werde ich nicht blöd angeredet. Ist ja klar, warum. Und vom Rest der Verwandtschaft oder Bekannten möchte ich nichts, und die sollten mich besser in Ruhe lassen, denn die MS gehört zu mir, nicht sie, mit ihren angelesenen und zusammen gereimten Halbwahrheiten über MS.

:)

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Hallo Leute,

ich habe eine 12-jährige, die durch chronische Kopfschmerzen gebeutelt ist. So wie ich und die Ärzte und Heilpraktiker das sehen, gibt es nicht die "eine" Ursache für die Kopfschmerzen, sondern der Kopf ist einfach der Schwachpunkt und alles was irgendwie nicht stimmt (Schnupfen, Verspannungen, Wirbelfehlstellung, Zähne usw.), wirkt sich in Kopfschmerzen aus.

Nun gibt es seit ca. 2 Wochen noch was neues: Kribbeln in Händen und Füßen bis hin zu "ich spüre meine Füße nicht". Fing mit einem fieberhaften Infekt an.

Auf der einen Seite sage ich mir, ganz cool bleiben, beim nächsten Neuro-Termin mit ihr drüber sprechen (ist aber erst im Juni). Auf der anderen Seite kitzelt mich etwas die Panik, wie ihr vielleicht

verstehen könnt. Wer kann mir was raten?

Liebe Grüße

Astrid

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Hallo Astrid,

lese gerade Deinen letzten Beitrag. Kann Deine Sorge voll verstehen !! Hab auch 18-jährige Zwillinge und bin seit meiner Diagnose immer hellhörig bei ihnen.

So wie Du den Verlauf schilderst, würde ich keine Zeit verstreichen lassen und mit der Tochter möglichst schnell zum Neurologen gehen. Man muss ja nicht immer automatisch eine MS hinter allem vermuten, aber der fieberhafte Infekt kann auch ein Hinweis auf eine Borreliose , eine FSME o.ä. sein.

Das gehört auf alle Fälle abgeklärt.

LG Maga

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Hallo Astrid

dito. mach schnell. Borreliose sieht ähnlich aus, aber man kann etwas dagegen tun. Kopf hoch, keine Angst, und durch. Wird schon gut gehen. Bitte sag bescheid.

:)

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Hallo Astrid,

tut mir Leid,dass du gerade solche Sorgen hast

und ein Rat ist immer schwierig.

Als ich noch nichts von meiner MS wußte,habe ich solches Kribbeln bei meiner Tochter locker genommen,

nach dem Motto,hat jeder Mal.Mitlerweile hat sie aber einen Neuro aufgesucht,MRT und VEP gemacht.

Die Ergebnisse sind nicht eindeutig,wie ja so oft,

eine LP möchte sie nicht machen,der Arzt rät zum

Abwarten.Die Ungewißheit und das Thema bleiben also

bestehen.Meine Tochter bleibt wachsam,wenn Probleme

auftauchen und versucht ansonsten gelassen zu bleiben.Allerdings ist sie erwachsen.

Ich schließe mich Magas Rat an und würde die MS

nicht besonders thematisieren.

LG Annette

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Hallo ihr Lieben,

danke für eure Anteilnahme und guten Ratschläge. Natürlich habe ich es heute bei keinem Arzt geschafft, jemanden zu sprechen. Meine Hausärztin, mit der ich auch privat gut bekannt bin, ist in Urlaub, kommt aber am WE wieder und ich habe ihr mal eine Mail geschrieben. Bei meiner Neurologin ist es sehr schwer, ohne Termin was zu machen. Mal sehen, was meine Hausärztin meint und dann ggfs. bei der Neurologin (habe schon im schwersten Schub 4 Stunden in der Praxis gewartet....).

Julia hatte übrigens ein Eiterabzess am Kiefer; darauf könnte man das Fieber auch zurück führen. Beim Zahnarzt sind wir dann am Montag nachmittag....

Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende

Astrid

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Hallo ihr Lieben,

danke für eure Anteilnahme und guten Ratschläge. Natürlich habe ich es heute bei keinem Arzt geschafft, jemanden zu sprechen. Meine Hausärztin, mit der ich auch privat gut bekannt bin, ist in Urlaub, kommt aber am WE wieder und ich habe ihr mal eine Mail geschrieben. Bei meiner Neurologin ist es sehr schwer, ohne Termin was zu machen. Mal sehen, was meine Hausärztin meint und dann ggfs. bei der Neurologin (habe schon im schwersten Schub 4 Stunden in der Praxis gewartet....).

Julia hatte übrigens ein Eiterabzess am Kiefer; darauf könnte man das Fieber auch zurück führen. Beim Zahnarzt sind wir dann am Montag nachmittag....

Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende

Astrid

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Hallo Zusammen,

wollte mich auch mal zu diesem Thema melden und mal meine Geschichte erzählen:

Ich bin jetzt fast 32 Jahre alt und bekam meinen ersten und Schub und die Diagnose vor drei Jahren (sieben Wochen vor der Hochzeit!). Auf der Hochzeitsreise bin ich dann gewollt schwanger geworden und bekam meinen ersten Sohn Niels im Januar 2007. Hatte 10 Wochen nach der Geburt einen Schub und sollte eine Therapie anfangen. Da wir gerne ein zweites Kind haben wollten, habe ich mit meinem Neurologen vereinbart, mit der Therapie noch zu warten. Denn während der SS ist das Schub-Risiko ja eh nicht so hoch (und man kann ab der 13. Woche auch mit Kortison behandeln und bis dahin mit Immunglobulinen) und einen Schub nach der Geburt hätte ich für ein zweites Kind in Kauf genommen! Habe dann allerdings 8 Wochen nach der Geburt einmalig 1g Kortison zur Vorbeugung bekommen und es ist auch nichts passiert. Meinen dritten Schub hatte ich dann vor kurzem, weshalb ich auch mit der Cop-Therapie angefangen habe. Ich bin super-glücklich daß ich zwei so wunderbare Jungen habe und würde es jederzeit wieder so machen. Das macht das Leben lebenswert. Natürlich braucht man etwas Mut, so eine Entscheidung zu treffen, aber ich unserem Fall ist der Mut belohnt worden.

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Hi Jule

Deine Haltung gefällt mir.

:)

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Hallo Jule,

Schub hin oder her, bin zwar 4facher Vater, aber es gibt nix schöneres als Kinder!

Unsere Jungs sind 18 und 20, die Tochter ist 23 und hat selbst sch nen Sohn (das Zweite ist unterwegs - freujubel)

Nur unser Matthias ging zu den Sternen zurück.

Reinhard Mey sang in einem Lied:

"Ein Haus beginnt zu Leben,wenn eine Wiege darin steht!"

LG und nur Mut zum Kind

Klaus

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