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schnuffi72

kopfkino

2 posts in this topic

Hallo, bei mir wurde im Juli 2014, die Diagnose gestellt, ich bin aus allen Wolken gefallen,zwar habe ich von der Krankheit gehört aber nichts nichts näheres gewusst. Mein neuro meinte ich sei eindeutig zu alt für ne MS. Ich bin 42 und habe einen total lieben und verständnisvollen Mann.Ich habe von meinem ersten Schub eine halseitige Lähmung davon getragen. Durch reha ist fast alles wieder weg und ich könnte ein tolles leben führen, da ich beschlossen habe so etwas nicht mehr zu bekommen. Nun quält mich mein kopfkino, sehe ständig neue Symptome, " was ist heute anders als gestern". Ich nehme tecfidera zur Prophylaxe und vertrage es ausgesprochen zu, ich nehme es mit Joghurt um den Magen zu schonen.

Zwei Wochen nach der reha habe ich mich drei Tage ins Krankenhaus gelegt, weil ich dachte ich hätte einen Schub, drei Tage Kortison, und im nachhinein, war es wohl nur mein Kopf. Nun ja, aber danach fingen meine Attacken erst richtig an,puls immer über 90 mit richtigem Herzrasen.mein neuro hat mich zur Nuklearmedizin geschickt und mir opipramol verschrieben, das hat drei Tage gewirkt, dann fing es wieder an,habe jetzt dominal und kann damit auch nur 6 Stunden schlafen. Und nehme schon zwei davon. Heute kam das Ergebnis der Schilddrüsen untersuchung, Diagnose Autommunthyreoiditis, Sonographischer Hinweis eine Autommunthyreoiditis beim Ultraschall sagte sie da wäre nichts, jetzt soll ich L-Thyroxin nehmen. TSH 3,8(Norm 0,30-4,00)

Da mein neuro und auch mein Hausarzt im urlaub sind, weis ich natürlich nicht ob sich das alles verträgt. Und mein kopfkino arbeitet auf Hochdruck meine linke Seite fühlt sich tauber an als gestern und ich meine ich auch auf der nicht beeinträchtigen Seite fühlt es sich heute anders an. Morgen soll mein erster Tag der Wiedereingliederung sein und habe Panik

Kommt dieses Taubheitsgefühl immer wieder, i

Mein Arzt sagte mir ich soll die Krankheit beherrschen und nicht die Krankheit mich im Moment hat sie mich völlig im griff, und damit mache ich auch mein ganzes Umfeld verrückt.

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Hallo Schnuffi72

Lass ne Szinti machen von Deiner Schilddrüse, dann weist Du es genau.

Da haben sie bei mir 2011 festgestellt, dass die Jodtherapie die ich vom Arzt wegen der TSH-Werte bekommen habe, alles zerdeppert hat und der "Hashimoto hat sich gefreut".

Nehme jetzt L-Thyroxin 112,5

War erst auf 175...

Habe von der MS, nach diversen Schüben eine sensomotorische Hemiparese links (bin Linkshänderin!), Gangunsicherheit, Konzentrationsstörungen, und Defizite im abstraktlogischen Denken davon getragen, sowie eine Seheinschränkung: li. Visus 0,5 nach bester Korrektur, re. schwankend nach Belastung, zwischen 1,0 und 0,8

...ach ja Probleme mit Atemmuskuatur und Schluckreflex sind auch vorhanden.

injeziere COP seit 12/2013

Alles kein Grund für eine Weltuntergangsstimmung ;->

DENN: ich liebe das Leben. Auch wenn ich es diesen Monat mal wieder nicht geschafft habe meinen Papierkram inkl. der dazugehörigen Rechnungen komplett zu bearbeiten :-/

Ich habe es geschafft, schöne Tage zu haben, meinen Kopf nicht hängen zu lassen, zu malen (da nehm ich beide Hände zusammen, das geht auch :- ))) ), mit dem Hund raus zu gehen, sogar mein letztes Ofenholz, habe ich mit Unterstützung des Nachbarn gehackt. Mein Haushalt...na ja, sagen wir mal zu 75% geschafft, da lass ich immer was anderes liegen, so kommt frau auch durch *lach*.

Meine Physio habe ich meistens pünktlich besucht...,die Logopädin geht mir freundlich auf die Nerven wie immer, weil sie will, dass ich meinen Mund und die Zunge verdreh und komisch atme...scheinen die meisten Menschen normal zu finden...ich mit meiner "einseitigen Lebensweise" (siehe Hemi) find das nur doooooof. Egal es hilft *grins*...

Meine Rente bekomm ich erst wenn ich noch mal ein Gutachten mitmache (ich bin zu agil und zu gut drauf für eine NACHGEWIESENE!!! MS...die sind echt irre...)

Als ob ich meine Zeit im Supermarkt gekauft hätte....na ja, dann fahr ich eben noch mal in die Millionenmetropole um den Gutachter zu erfreuen, mit meinen Defiziten. Dennoch lass ich mir, die hart erarbeitete Lebensfreude und zu Ärger der Fatigue, wiedererlangte strukturierte Lebensweise (mit Schlafpausen, wenn´s doch nicht anders geht), nicht nehmen.

Und die EM-Teilverrentung will ich auch, schließlich schaff ich wirklich und tatsächlich, nur zu leben. ;->

In diesem Sinne,

carpe diem

jedoch heute erst mal eine Gute Nacht.

LG Lotte

hatte eine supertolle Reha ;-> und bin eine Mittfünfzigerin...MS-Diagnose hatte ich erst 2013, hab sie jedoch wohl schon ein paar Tage länger.

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