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Labrador

Ich kann nicht mehr

41 posts in this topic

Hallo,

mir geht's mit meiner MS seit einem Jahr

 nur noch schlechter, d.h. es geht nur noch bergab

und so langsam kann - und will ich nicht mehr!

LG Labrador

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Hallo Labrador,

das tut mir leid für dich aber was genau macht den die MS mit dir?Vielleicht wäre eine Reha ganz gut um wieder ein bisschen auf gebaut zu werden.Oder ein Psychologe könnte helfen.

War die ganze Zeit auch etwas skeptisch was die Psychologen angeht,aber aufgrund meiner Fibromyalgie mache ich eine Schmerztherapie bei einer Psychologin und ich bin überrascht wie gut mir das tut.

Wünsch dir alles Gute und Liebe.

LG Ped

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Hallo,

vor genau einem Jahr hatte ich einen Hammerschub,

der trotz jeder Menge Cortison nicht weg ging, bzw. besser wurde.

Mein Hauptsymptom ist seit Beginn meiner MS

eine MASSIVE Fatigue und Schwere in beiden Beinen!

Seit einem Jahr bin ich noch müder geworden und

bin überhaupt nicht mehr belastbar. Schon das morgendliche Duschen

ermüdet mich total und Schlafen kann ich auch nur noch schlecht.

Jede Nacht muss ich so um 3 Uhr aufs WC und danach kann ich aber

nur noch schlecht wieder einschlafen/ wenn überhaupt.

Und um 6 muss ich eh wieder aufstehen um meine Tochter zu wecken.

Meine Gehstrecke hat sich auch massiv verkürzt, was

mich auch sehr belastet

So, ich wollte Euch hier nicht volljammern, aber es musste mal raus!

Übrigens Antidepressiva kann ich nicht vertragen, also sind sie kein Thema für mich!

So Long,

Labrador

P.S. Übrigens spritze ich  seit 1999 Avonex und habe seit 1997 MS!

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Guest Phönix80

Hallo Labrador,

ich kann dich absolut verstehen, mir geht es genauso wie dir, was mich aber immer hoch zieht ist mein Mann und meine kleine Tochter. Ich bin ständig am heulen, weiß nicht mehr, wie ich meine Arbeit schaffen soll und wie es dann weiter geht, alle Pläne für die Zukunft werden auf einmal über den Haufen geworfen und werde ständig krank geschrieben, weil ich nur noch schlecht laufen kann seit meinem letzten Schub. Ich habe eine Reha beantragt, der Antrag wird gerade geprüft. Ich hoffe sehr darauf, dass es mir was bringt, körperlich und vor allem psychisch. Vielleicht wäre das auch was für dich?!

Irgendwie wird es schon weiter gehen, muss es ja. Wir sind Kämpfer.  :kopfhoch: 

Ganz liebe Grüße Konny

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Hallo Labrador,

ich kann mich erinnern, dass du jemand warst, der mir auch immer was gegeben hat mit Tips und auch deinen Kommentaren, in denen du Menschen aufmunterst. Hab zwar erst seit 2009 meine Diagnose, aber ich fand deine Kommentare/Einstellung immer gut. Ist aber auch so, dass wir jetzt an der Reihe sind, dich aufzumuntern. Klar, das ist kein persönliches in den Arm nehmen, aber wenn man den größten Frust hier schon mal abläßt - oder bei den "Freunden" die man hier findet - ist es schon mal ein Anfang. Hab auch immer gedacht, dass ich stark bin. Hab ja meinen Mann, die Familie, Freunde an meiner Seite. Merke aber auch, das nicht viel fehlt, um alles umzuwerfen. Mein Mann war mein Fels in der Brandung. Er kommt momentan aber auch nicht mehr damit klar, dass für mich z. B. eine Dorfrunde Äktschn genug ist, dass ich dann schon wieder ne Mütze Schlaf brauche. Freunde, die nicht verstehen, dass es nicht damit getan ist, einen im Rollstuhl zu schieben, um rauszukommen, weil die dusselige Fatique oder das Hirn nicht so wollen... Bin auch jetzt an einem Punkt angekommen, wo ich denke: Jetzt geht's um mich, ich MUSS gucken, dass ich mich selber an dem berühmten Haarknoten aus dem Mist ziehe. Hab daher eine Psychotherapie angefangen. 1. Sitzung: War froh, dass da ne Kleenex-Box stand. Taschentücher reichten nicht. ICH? bei ner FREMDEN? Rumheulen? Ja. Und ich sag dir, es tut soooo gut. Hab durch dieses Forum auch mit lieben Menschen zu tun, die mir immer sagen: Was geht's mir doch gut. Wo kriegen die ihre Kraft her. Manche von Antidepressiva, aber auch Reden oder auch Tagebuch schreiben, kann ein erster Schritt sein, aus dem Loch rauszukommen. Nimm auch die helfenden Hände der anderen an. Gemeinsam krabbeln wir alle wieder aus unseren Löchern. Ich schaff das, komm einfach mit.

Ganz herzliche Grüße, drück dich

Karola

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Guest Phönix80

das hast du echt schön geschrieben karola  :) ich war auch immer soooo stark und war auch immer der festen überzeugung " hilfe, ich??? neee, ich schaffe das alles alleine, arbeit, haushalt, kind." und auf mal tut sich ein loch im boden auf und man übersieht es und fällt einfach rein. mein hausarzt meinte vor ein paar monaten, ich solle eine psychotherapie machen. hab ich nicht, ich bin doch kein psycho, ich brauche das nicht. der letzte schub wurde zweimal mit cortison behandelt, aber mein bein ist trotzdem nicht mehr mein bein. und auch die fatigue kenne ich nur zu gut, manchmal könnte ich auch schon nach dem aufstehen wieder schlafen gehen und wehe ich muss mal auto fahren, danach bin ich richtig fertig, alles viel zu schnell, zu viele einflüsse auf die man reagieren muss. 

deswegen habe ich auch einen antrag auf reha gestellt. mein mann meint auch, mach das, die paar wochen mit unserer tochter schafft er schon. es kann nur nützen, nicht schaden denke ich. 

ich glaube schon, dass wir alle stark sind, auch du labrador, aber wir müssen uns halt manchmal auch helfen lassen, das muss ich auch lernen und ich denke, du auch.  ;) 

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Hallo Labrador,

du spritzt seit 1999 Avonex... das sind 15 Jahre. Sprich mal mit deinem Neuro, vielleicht wirkt das Avonex einfach nicht mehr. Es ist eigentlich schon sehr erstaunlich, dass ein Medi so lange hilft.

Ansonsten hast du ja schon den Tipp mit einem Psychologen bekommen. Das ist sicherlich der richtige Weg, um mit den unvermeidbaren Einschränkungen umzugehen.

Was du sonst an Medis gegen deine Symptome nimmst, hast du leider nicht gesagt. Aber auch da gibt es ja einiges gegen Fatique z.B.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut.

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Hallo Labrador,

das ist so ein richtiges Hamsterrad, in das Du da hineingeraten bist: zu wenig schlafen, Leistung bringen (müssen), müde sein, zu wenig schlafen.

Was kannst Du für Dich tun? Vielleicht würde Dir eine Reha wirklich helfen? Mal rauskommen, sich auf Dich konzentrieren, andere Strategien entwickeln. Möglichkeiten der Entspannung finden. Aber das ist mit Anträgen, warten, Rennerei verbunden, für die man nicht immer - vor allem in solchen Situationen - die Energie aufbringt.

Wer könnte Dir helfen? Hast Du es schon einmal mit QiGong oder Yoga versucht? Manchmal gibt es Angebote direkt für MS-Betroffene.

:kopfhoch:

Laß Dich ganz fest drücken.

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Guest

Hallo, bitte gib es nicht auf! Hast du es schon mit B12 probiert ... gibt Energie.

(Vitasprint B 12 Trinkfläschchen)

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Hallo Famous,

ich habe es schon mit Vitamin D, Sport; Amantadin, Vigil, antriebssteigernden Antidepressiva

usw. erfolglos probiert:

LG Labrador

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Hallo Labrador,

nicht schlapp machen, Du kämfst doch schon so lange erfolgreich!

Ich kann mich den anderen nur anschließen und Dir empfehlen, Dir professionelle Unterstützung zu holen. Ich hatte bis zum Februar diesen Jahres psychotherapeutische Begleitung (ohne Medis). Ich habe auch nie gedacht, daß ich mal bei einer völlig Fremden, die nicht immer wußte, wer da gerade vor ihr sitzt, Papiertaschentücher verbrauche. Aber es war so wie hier im Forum: Ich konnte mir von der Seele reden und bekam dafür Denkanstöße. Den Rest muß man eh selber machen.

Vielleicht denkst Du mal über eine Reha nach. Wir wissen ja alle, daß es sich mit unserer ungebetenen Mitbewohnerin leichter leben läßt, wenn wir entspannt und positiv eingestellt sind.

Alles Gute

Marga

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Hallo liebe Labrador!

Irgendwie bin ich kein Typ andere aufzumuntern aber ich hatte einfach das Bedürfniss dir kurz zu schreiben.

Geb bitte nicht auf!

Es kommen sicher wieder sonnige Tage für dich.

LG B67

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Hallo Labrador,

Ich kann dich gut verstehen. Klar, das sagen alle hier, aber ich denke auch, daß auch wenn keiner dir die Soforthilfe geben kann die du unbedingt brauchst, möchte ich dir kurz etwas von mir erzählen.

Ich hab seit 1987 MS, fing mit kribbeln in den Beinen und Armen an, ein halbes Jahr später war ich auf dem rechten Auge blind. Da wußte ich von dieser MS noch gar nichts.

Ich will jetzt nicht meine ganze Geschichte erzählen. Mir war das Glück dann noch nicht ganz weggelaufen. Die Schübe kamen und gingen. Mit Coritison ging alles soweit immer ganz gut wieder weg - Toi, toi toi

Meinen damaligen Freund wollte ich nach der Diagnose in die Wüste schicken. Er hät mit beinahe eine gescheuert.

Wir sind am 05. 12. seit 30 Jahren zusammen, ich trotz MS zwei Kinder, habe 1989 noch Morbus Crohn dazu bekommen, bin dann 2000 und nach wieder aufstehen nach einem langen Kampf 2003 noch schlimmer erwischt worden. In diesem Jahr bin ich dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen. Haarscharf. Meine Familie war am Ende. Aber genau diese Drei haben mich wieder zurückgeholt.

Ich bin so neugierig auf das, was aus ihnen wird, ich will erLeben!!! was passiert.

Heute geht es mir ganz gut. Meinen letzten schwereren Schub mit der MS hatte ich 2012 und seit dem nehme ich zum ersten mal regelmäßig ein Medikament. Ich spritze mir einmal täglich Copaxone. Mir hilft es ganz gut. Aber da jeder mit dieser Krankheit individuell gesehen muß, ist das etwas, was mich unterstützt.

Gib nicht auf. Für Dich und deine Tochter!!!

Ganz liebe Mutgrüße für dich

Hexe-Corinna

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hallo!

ich wäre dann fast soweit....

in den letzten tagen, genauer gesagt gestern, wurde (pünktlich zur weihnachtszeit) über aktive

sterbehilfe, sprich "oithanasie" diskutiert und, weiß garnicht, glaub nur von ärtzlicher seite, nee..

auch die cdu/csu lehnten das strikt ab.

grüne befürworteten den "freitod" wenn ein menschenwürdiges, wenn auch unter hilfsbedürftiges

leben dem menschen nicht mehr zumutbar wäre.

wie gesagt ärzte lehnten es ab!.... so vonwegen ethikkommission....

labrador verzeih wenn ich deinen thread nutze aber zur zeit habe ich massivste depris.

mir gehts gut! mein unterbewußtsein sagt "gib auf" und mein kopf sagt "mach weiter!"

gib du nicht auf!

weißt du der winston churchhill sagte mal: "ich traue keiner statistik, die ich nicht selbst

gefällscht habe!"

.... beängstigend ist es für mich trotzdem, wenn man weiß, das im jahr über mehr

menschen durch selbstmord sterben als durch verkehrsunfälle.

mach dein ding!

den ganzen schmuh den jeder/viele erzählen, vonwegen sich an kleinen dingen erfreuen

ist okee!

danke!

wer innehält, erfährt inneren halt!

lg

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Hallo labrador,

du hast genau die Symptome beschrieben die ich auch habe,habe aktuell gerade einen Schub und die Fatique quält mich stark im Moment.Mein mann ist in Reha bin also ganz allein mit meinem Katzenjammer und muss am Freitag zu einem Neuropsychologischen Gutachten.

@ Karola du hast mir aus der Seele geschrieben.

LG Ped

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Hallo,

kann verstehen dass JEDER, der massive Probleme mit der MS hat und nicht zu den Menschen gehört, die mal eben nen Marthon laufen oder ohne Wasserflasche durch die Wüste Gobi hüpfen. Sicher gibt es Leute, die das schaffen. Aber es gibt auch Menschen, die sich über Dinge aufregen, da würden WIR sagen: Ruhe, SO schlimm ist doch alles nicht. Grad durch die Psychotherapie, die ich angefangen habe, kommen auch so Dinge hoch wie: Was ist, wenn ich nicht nur Probleme mit derMS habe, sondern auch noch Alterswehwehchen. Wie viele ALTE Leute (und jung bin ich ja nun auch nicht mehr mit 54) beklagen sich, weil sie nen Stock nehmen müssen. Himmel, ohne Rollator geht's nicht! Macht mich auch traurig, nachdenklich, aber auch wütend. Warum ich, warum wir? Logisch. Zum Glück kommen dann aber wieder Tage, an denen man sich freut. Thema Sterbehilfe... Ich denk mal, bevor man so weit ist, das man das macht, muß man schon wirklich keine Hoffnung mehr haben. Hab schon mal geschrieben, dass selbst mein Nachbar mit der besch.... Leukämie und div. Tumoren bis kurz vor dem Schluß gesagt hat: Warum soll ich sterben wollen, komm noch früh genug in die Kiste. Denk mal, wenn die Tiefs SO krass sind, dann muss man Hilfe annehmen. Sei es Medis, sei es eine Psycho-Reha etc. Wenn man dann immer noch in ner Kuhle sitzt, ist jeder für dich verantwortlich.

Ich schreib ja immer, dass ich zuversichtlich bin. Aber ich hab auch Tage, an denen ich die Schnauze gestrichen voll habe. Mann kommt nicht mehr mit allem zurecht. Arbeit, mir helfen, fragt sich auch, wo er bleibt. Und um ehrlich zu sein: Ich versteh das. Daher geht er jetzt auch 2 Wochen in Urlaub, wir versuchen, uns was aus dem Weg zu gehen, damit er mehr Luft hat. Und wenn es nicht mehr geht, dann muß ich das akzeptieren. Ist so. Bin natürlich auch total ??? traurig, ausgelaugt, fertig. Aber mir reicht es zum Glück, mich auszumotzen, Dampf abzulassen, den armen Seelenmülleimer (Psych.) vollzumüllen. Danach sieht es bei mir zum Glück wieder besser aus. Oderich schmück meinen Scooter und mein Rollator sieht auch momentan aus wie ein Herbstwald. Dererste nette Kommentar, der dann kommt, wird aufgesaugt wie ein Schwamm. Das ist MEINE Art, Energie wieder aufzutanken. Ich wünsch euch allen von Herzen, dass ihr auch einen Weg findet, die schlechten Gedanken z B. aufzuschreiben und dann zu verbrennen. Kommt einfach gedanklich mit in die Bärenhöhle. Da kann man sich für ne Zeit verkriechen und wieder lachen und Luft holen.

Geben wir uns halt alle einen Seelenschubs.

Alles Liebe

Karola

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Lieber TROLL81,

 

möchten Sie uns gerne anrufen? Gespräche können helfen, Situationen im Leben besser begreifen und ihnen mit stärkerer Festigkeit gegenübertreten zu können. Insbesondere Ratlosigkeit oder auch berufliche Situationen sind manchmal nicht so leicht zu bewältigen. Wir sind unter der gebührenfreien Nummer 0800 1 970 970 für Sie da!

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

 

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Aktiv mit MS-Team

 

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Hallo Admin,  ein ganz tolles Angebot! Wird sicher gerne angenommen. Oft hilft es, Probleme einfach einmal auszusprechen, und jemand von "außen" hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Das kann manchmal sehr hilfreich sein.

Und für den Satz "wir sind für Sie da" braucht es keinen weiteren Zusatz! Großen Respekt und vielen Dank für dieses besondere Angebot!

Viele Grüße

Rebecca

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Hallo,

ich habe jetzt noch einmal eine Frage, die mir tatsächlich auf den Lippen brennt, weil ich Mitte des Jahres auch in einem tiefen Loch saß und halt genau das dachte. Hat irgendjemandem schon einmal geholfen, wenn jemand anderes gesagt hat "mir geht es genauso scheiße wie dir"?!

Für mich habe ich zu dieser Lochzeit gedacht, dass das eine Lüge ist. Wie will denn jemand, der mich nicht kennt, der mich nie getroffen hat, der um meine ganz individuellen Einschränkungen, um meine Ängste, um meine Lebenssituation nichts weiß, beurteilen wie es mir geht und wie will er es dann mit sich vergleichen. Natürlich kann es ihm scheiße gehn, aber ganz scheiße gibts ja auch in verschiedenen Abstufungen.

Klar kann man versuchen es zu verstehen, aber manche Dinge kann man einfach nicht verstehen und Verstehen ist auch nicht Fühlen. Und schon garnicht, wie es sich aus meiner Perspektive anfühlt...

Um ehrlich zu sein, habe ich nichts gefunden, dass mir wirklich geholfen hätte. Weder das Wissen, dass alles kann und nichts muss, also es kann alles besser werden, man passt sich besser an und man lernt auch mit den Einschränkungen ein lebenswertes Leben zu führen noch die stummen Umarmungen meiner Lieben, die diese mit aller Liebe zu mir ausgeführt haben, konnten mir helfen.

Dennoch sage ich mal allen, die zur zeit einfach eine harte Situation durchleben, dass es besser wird und dass es weitergeht und schicke euch allen eine wirklich von Herzen kommende Umarmung!

Liebe Grüße

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ich hab die schnauze voll!

gestern bei der nachsorge, .. ultraschall alles gut, jetzt muss ich bis ende der woche auf die blutwerte warten...

immer die ungewissheit.

fühlen tu ich mich gut! ..die ungewissheit vom verlauf der ms her, die ungewissheit jetze von den blutwerten..

die ungewissheit von der schwierigen suche nach nem job den ich mit meinen einschränkungen noch erfüllen kann, wobei die leute sofort abgeschreckt sind wenn der begriff "ms" fällt!

innerhalb des arbeitsmarktes herrscht die vetternwirtschaft.

.. na klar ich bekomme nen pförtnerjob,weil diese positionen intern in den unterschiedlichen branchen ausgeschrieben werden.

..na logo.. der papa oder opa geht in rente und intern hat er für seinen enkel die stelle vorgemerkt oder reserviert.

neneee... vonwegen im sitzen arbeiten.

ich jubel mir das copaxone rein... aber wie lang noch?

so lange wie ich neuroleptika nehme,.... ein ganzes leben lang...

wie die nach - und vorsorge!

huach ja... ist es das wert drum zu kämpfen?

ich hab genug zertifikate und gesellenbriefe mit sogar ausgezeichneten noten.

es gibt mir ja nicht einmal ein arbeitgeber ne chance mich zu bewähren.

wie finde ich heraus inwieweit ich leistungsfähig bin, das ist ja die priorität.

belastbar, stressresistent, teamfähig, kritikfähig und gesegnet sein mit einer konfliktfähigkeit,

am besten mit selbstlosigkeit bis zur totalen "selbstaufgabe"...

in einer welt wo homosexuelle pfarrer im pfarrhaus gemeinsam wohnen und kinder adoptieren dürfen?!

werteverlust gibt es ja garnicht mehr, mit LTE handy und der enzeklopedy von

wikipedia.

ich bin antiquiert, ich lese noch normale bücher und spiele nicht "pingpong" auf dem

mobiltelefon.

jo sorry wir sind ja die angebl. wissensgeneration, aufgeklärt und so innovativ

mit "tetris, world of warkraft " und allem blech was uns das taschenentertainment von handy bietet.

sorry

mfg

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Hallo,

also, eins ist mal klar: Wir brauchen nicht auf unsere Untersuchungsergebnisse warten, um zu erfahren wie der Verlauf unserer MS ist. Wir wissen das selber viel besser!

Lieber Troll81, lass dich nicht durch irgendwelche Werte runterziehen.

Man merkt wohl, was alles nicht geht, aber mach dir auch klar, was alles geht und was du kannst.

Und das ist ja scheints doch recht viel.

Bei Vorstellungsgesprächen mußt du ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und sagen dass du MS hast, das kannst du ja erst mal nicht für so wichtig nehmen (auch wenn es für dich überhaupt das wichtigste ist.)

Sei mal positiv, Wenn du dich zuhause selbstbeweihräucherts kommt diese Einstellung auch anderswo rüber, und wenns nur unterbewusst ist! Du hast doch auch im Berufsleben positives erlebt, mach dir das mal klar! Mach dir selber mal klar, weiche starken Eigenschaften du hast!

Wenn du vor einem zuk. Arbeitgeber sitzt und auf die Mitleidstour machst, weil du soviele Einschränkungen hast und du dich bewähren willst, macht der natürlich gleich einen Rückzieher.

Es muß so rüberkommen, dass du zwar Einschränkungen hast, aber diese dich nicht belasten und du diese Arbeit, für die du dich bewirbst auch gut ausführen kannst. Der Arbeitg. muß denken, der/die hat zwar MS aber kämpft sich durch- starke Persönlichkeit- weiß was er will- lässt sich so schnell nicht untergriegen- Selbstbewusst- zuverlässig.

Und, MS ist halt einfach nicht heilbar, du wirst immer für dich sorgen müssen. Aber das müssen andere chron. Kranke auch, und natürlich auch Gesunde- nur anders.

Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass wir MSler uns durch unsere Psyche ganz schön negativ beeinflussen lassen.

! Kopf oben lassen und durch, durch die sch.. Pampe!

Übrigens, lass mal  Vit D untersuchen (auch sehr wichtig für die Psyche) vieleicht brauchst du ja gar keine Neuroleptika.

Also - viel Erfolg!!!

Liebe Grüße

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hallo,

alles bullshit!

meine adresse : autobahnbrücke unter der a3

ich kann meine wohnung nicht mehr halten!

bald sind es die beträge die man zu den medikamenten dazubezahlen muss....!

es ist nur eine frage der zeit! (...über geld spricht man nicht!)

ist schon recht "admins!

ich tu mir nichts an!

die, oder besser, eine höhere gewalt hat mich den krebs besiegen lassen!

und spontan, als bonus, mich mit ms ausgezeichnet!

danke wer es gelesen hat!

mfg

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Ich hab's gelesen Troll, weiß aber trotzdem nicht wie ich dir helfen könnte.

Kann man in Deutschland denn auf der Straße landen? Das ist ne ernst gemeinte Frage. Vielleicht kennt sich da jemand besser mit aus.

Trotzdem hoffe ich du probierst weiter Dinge aus, die dir helfen könnten. Bei mir gabs damals auch oft genug ein Trial and Error. Irgendwann, als ich nur noch von Bett zu Sofa gekrebst bin und echt am Ende war, habe ich dann doch eine Lösung gefunden. Und so ging es Stufe für Stufe wieder bergauf. Auch wenns jetzt echt scheisse aussieht, kann es schon bald wieder sehr, sehr viel besser sein und du wirst nicht glauben wie schnell du dann auf höherem Niveau jammern kannst ;)

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hallo !

danke myelin!

ich habe alle guten ratschläge wahrgenommen, bin angemeldet für ne

gesprächstherapie und füge mich sehr oft meiner eingeschränkten gesundtheit!

trotzdem ist meine "restfamilie" keine familie mehr....

zumindest komme ich sehr oft an den status quo, die zeit als die diagnose

gestellt wurde....

nietzsche betrachtet die "hoffnung" als größtes übel der menschen weil

die zeit in der der mensch hofft er auch gleichzeitig leidet....

es steht nunmal im raum das man unheilbar getroffen ist und

ich merke das ! (somit kann mir niemand helfen!)

nochmal danke mrs. myelin! vergelt´s gott!

mfg

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schweißgebadet wach ich auf,

mal mitten in der nacht

mal unter tags, wenn ich "wach" ;

"zieh die nadel raus!" schrei ich in mich,

keiner hört mich,

lumbalpunktur, ich träum heute noch

von dir,,,,,,

"ist die nadel draußen?" frage ich

den oberarzt....mit katzenbuckel

in der stellung verharrt!

ich kann nicht mehr!

traumatisiert wiegt es für

andere nicht so schwer.......

bei frauen mit kaiserschnitt

ist die spinalanesthäsie ein leichtes,

lp vergess ich nie!

mir fehlt das zweite x - chromosom,

bei euch "frauen" war es immer schon!

ich gebs auf!

:unsure:

mfg

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