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Guest Phönix80

Auf Wiedersehen

31 posts in this topic

Guest Phönix80

Ich möchte mich von euch verabschieden. Das Jahr ist zu Ende und ich habe fast alles verloren. Ich habe x Therapien gemacht in den letzten 2 Jahren. Bin fett geworden, hasse meinen Körper und bin in eine tiefe Dunkelheit gefallen. Ich habe gar nicht gemerkt, dass meine Ehe zerstört ist. Bis gestern. Ich habe meinen Mann so gut wie verloren. Alles nur, weil ich seit der Diagnose nicht mehr ich bin. Ich habe alle Medikamente entsorgt. Ich will kein Junkie mehr sein,ich will mein Leben zurück. Unser Leben.Ich hoffe er gibt uns noch eine Chance. Man muß sich das vorstellen, ich bin erwachsen,Mutter und Ehefrau und falle vor ihm auf die Knie und heule, weil ich es nicht gemerkt habe, wie meine Depressionen und ich unsere Liebe zerstört haben.ich werde meine Krankheit ablegen. Und wieder ich sein. Bitte wünscht mir Glück, dass er uns noch eine Chance gibt.

Ich wünsche euch allen alles Gute.

LG konny

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Hallo @ Konny,

ich wünsche dir alles Glück dieser Erde!

Liebe Grüße Claudia

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Hallo Konny,

was bringt es dir, die Therapie abzusetzen, die du machst, davon kommt doch der Mann nicht zurück. Eher weniger, wenn du dadurch noch mehr Schübe bekommst. Will es mal krass ausdrücken: Es bringt dir auch nichts, dich selbst zu hassen. Weißt du was ich "fette" gemacht habe? Ich pack mein Leben einfach an. Zur Not: Sch.. auf Figur, Sch... einen auf Partner. Du bist nach wie vor ein Mensch, der es selber in der Hand hat, sich aus dem Mist zu ziehen. Ich hab literweise geheult. Bei Freunden, beim Psychodoc. Einziges Fazit: Nur wenn ich mich selber wieder so mag, wie ich es immer getan habe, kann mich auch ein anderer Mensch mögen. Und wenn der Partner mit deiner Krankheit nicht klar kommt? Dann hat ER ein Problem. Egal, wie das Leben einen in den Hintern tritt: Man darf sich nicht aufgeben. Mir hat es viel gebracht, mich hier auch "auszukotzen", zur Therapie zu gehen bzw. zur Not hätte ich auch ne Zeit zu Psychopharmaka gegriffen. Ne, heute wird man von dem Zeug nicht mehr zum "lebenden Toten". Man sieht nur wieder Licht am Ende des Tunnels. Lass dir auch helfen, damit du dich selber wieder aus dem Sumpf ziehen kannst.

Ich wünsch dir alles Gute. Gib nicht einfach auf.

Karola (54 Jahre, selber ein "Heuler" gewesen. Nur, wer sich richtig auskotzt, hat wieder Luft zum Leben!)

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Hallo Konny,

Du darfst Dich nicht aufgeben. Die Medizin brauchst Du.

Bitte beherzige die Worte von Rennmaus!

Alles Gute

Nelke

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@ Konny ,

wie der weise Asiate sagt :

Die einzige Hand die dir immer hilft,

hängt an deinem eigenen Arm .

Du hast lange hart gekämpft , dich nicht unterkriegen lassen und jetzt willst du nur noch verbrannte Erde hinterlassen (Menne Medis einfach alles in die Tonne kloppen???????)

Nächste Station die Kaffeebüchse nach erfolgreicher  Kremierung ?

Aber nicht mit uns.Verabschiedung kann nicht akzeptiert werden.

Hinfallen kann hier jeder gelegentlich , nur liegenbleiben is nich.

Wir lasssen keinen zurück

Also den Rotz abwischen,durchatmen , Krönchen gerade rücken und weitergehts

Nimm deine Medis,denk an die Kids, stell deine Ernährung sinnvoll um.

Die Parole heißt gesund und gut gelaunt und nicht die Figur  " Hundehütte" ( in jeder Ecke ein Knochen ).

Hol deinen Ollen wieder ins Boot.

Nicht als Bittstellerin auf den Knien rutschend , sondern auf Augenhöhe .

Ihr Beide kämpft um  Alles! Was euch in den ganzen gemeinsamen Jahren aufgebaut habt droht auf euch zu stürzen.

Da gibt es keine Gewinner , sondern nur Verlierer.(incl KIDS)

Viel Kraft, den Mut zum Turn Around  und euch Beiden Alles Gute für 2015

Pete

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Ich finds schade, wenn man sein Leben so auf die Schultern von jemand anderem stellt, egal ob Kind oder Partner. Ich kenne dich und deine Situation nicht, aber wenn er nicht versteht, dass du diese Medis brauchst, wenn er nicht versteht, dass du krank bist und deswegen erstmal mit allem klarkommen musst (was eben je nach Mentalität JAHRE dauern kann), dann ist er es nicht wert! Es ist DEIN Leben und niemand kann dir Glück geben, außer dir selbst. "Happiness lies in your own hands".

Kummerspeck kommt immer aus einem Grund. Und der geht auch net weg, bis man sich mit diesem Grund auseinandersetzt. Wenn es bei dir deine Diagnose ist und vielleicht deine Hilflosigkeit weil nichts hilft, dann wird der nicht weggehen, wenn du aufhörst die Medis zu nehmen... Weil dann rennst du weg, verdrängst und das kommt irgendwann doppelt wieder :(

Und bevor du nicht anfängst, dich selbst zu akzeptieren und dann im Idealfall zu lieben, wie du JETZT eben nunmal bist, dann kann dich auch niemand anderes lieben. Das ist nunmal so, da gebe ich Rennmaus vollkommen recht.

Ich wünsche dir viel Kraft und das du die für dich richtige Entscheidung triffst bzw getroffen hast!

Grüße

Sarah :)

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Hallo Konny!

Ich schließe mich den anderen an ...

GIBT DICH NICHT AUF !!! Nichts und niemand auf der Welt ist es wert, sein eigenes Leben auf den Müll zu schmeißen.

2014 war auch für mich mein absolutes Supergau-Jahr ... MS-Diagnose, Trennung, Unverständnis ... viele von "uns" kennen das leider. Du bist mit Deinen Problemen nicht alleine, hier im Forum können viele etwas zu Deinen Problemen schreiben und Dir dadurch vielleicht ein ganz klein wenig helfen. Das, was gerade um Dich herum geschieht, kann Dir niemand abnehmen. Glaub mir, ich war dieses Jahr auch das eine oder andere mal kurz davor, alles hinzuschmeißen. Und dann? Bringt es Dich weiter? Nein - eher zurück.

Zu Deinem Mann etwas zu schreiben, ist schwierig, ohne ihn zu kennen. Er kann entweder ein riesengroßes A... sein, selbst Angst haben ... keine Ahnung. Darum geht es aber auch nicht. Es geht um DICH, DU bist wichtig und das zählt in diesem Moment.

Eines kann ich Dir sagen - ich habe mich bislang als nicht besonders stark eingestuft, mein Selbstwertgefühl ist auch nicht gerade das allerbeste, seit der "Vorfälle" 2014 noch weniger - aber trotzdem gebe ich nicht auf. So, und wenn ich das schaffe, schaffst Du das auch!!!

Laß Dich drücken,

Bine.

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Hallo Konny,

bitte gib nicht auf. Ich kann mich den anderen nur anschließen.

Ich bin 57, hab seit 12 Jahren MS und versteh Dich nur zu gut. Auch ich wollte wieder so sein und mich so fühlen wie vor 20 Jahren mal.

Unser altes Leben bekommen wir alle nicht zurück. 

Bettel nicht bei Deinem Mann. Sag ihm klipp und klar, was Du nicht mehr kannst, was Du von ihm erwartest, vielleicht hilft eine Paar-Therapie.

Gewichtszunahme? Na und? Kauf Dir ein paar neue Klamotten, mach Dir eine neue Frisur. Überlege was Dir gut tut, dann fühlst Du Dich wohler.

Such Dir Hilfe, es gibt heute viele gute Antidepressiva, die Dich unterstützen. Damit habe ich auch wieder Licht am Ende des Tunnels gesehen Hab keine Angst vor der neuen Situation. 

Toi, toi, toi, Du schaffst das. 

LG ulrikej

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Hallo Konny,

ich drücke dir die Daumen, dass du es ohne Medikamente schaffst. Ich möchte mein Medikament nicht aufgeben, nur weil ich dick bin oder mit mir nicht mehr zufrieden bin. Ich mache das beste daraus, da ich es selber in der Hand habe, wie Rennmaus schon passend schreib. 

Ich wünsche dir trotzdem alles gute!!!

LG Nadine

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Liebe Konny,

ob die Medikamente an deiner Figur, deiner Depression, der Beziehung zu deinem Mann schuld sind doer etwas anderes, könnt höchstens ihr wissen.

Egal, ob ich es gut finde, sein Leben so auf eine Person zu konzentrieren, oder dass du ohne die Medikamente weiter machen willst. Ich stimme hier den meisten zu, aber du bist alt genug, deine Entscheidungen selbst zu treffen und ich hoffe, dass alles gut wird für dich! :)

Liebe Grüße,

B.

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Hallo Konny?

Kann es sein, dass Du Dich gerade versuchst, von der MS zu verabschieden?

Dann verabschiede Dich davon, dass Du Dich von IHR(=MS) beeindrucken lässt.

Aber bitte OHNE VERWECHSLUNGEN mit: Deinen Kinder, Deinem Mann, Deinen Freunde, Deinem Leben und diesem Forum

Ich mache es so:

  • Ich nehme (nur!) die notwendigen Medikamente, die SIE(=MS) nicht mag!
  • Ich lebe MIT IHR(=MS), gegen SIE leben würde mich in allen Lebensbereichen ruinieren
  • Ich erwarte auch!!! dass die Menschen, denen ich etwas bedeute mich so nehmen wie ich bin und mich entwickele, schließlich nehme ich mein jeweiliges Gegenüber auch so an (und auch ein schwerstmehrfachgesunder Mensch hat seine Ecken und Kanten und seine Entwicklung!)
  • Ich lebe
  • Ich liebe ... hatte zwar gerade einen Abschied zu verdauen, habe das getan und mit dem selben Menschen einen Neustart MIT meiner MS gewagt. :-)))) die LIebe war noch auf beiden Seiten da, doch war es schwer mit der sich verändernden Situation umzugehen: Ich bin nicht mehr sportlich, komme nicht mehr locker auf 3-4-Tausender (eigentlich gar nicht mehr), habe eine Figur, die Rubens sehr gefreut hätte, bin oft erschöpft, + , + , + ............AAAAAAAAAAAAAaaaaaaaaaber ich bin immer noch ich und wenn ich auch vieles in diesem Leben nicht mehr schaffen und erreichen kann, ich bin da und meine Gefühle sind beständig und ich habe Geduld, kann gelassen sein und ....liebe immer noch mit gleicher Tiefe meines Herzens, den gleichen Menschen um seiner selbst willen, mit allen Ecke, Macken und Kanten in seiner Entwicklung.
  • Ich genieße...die Augenblicke des Seins
  • usw.
falls Du Dich tatsächlich von Deiner MS verabschieden willst, versuche MIT IHR zu leben, das mag SIE nämlich am wenigsten ;) ...und SIE zieht sich dann in IHR ECKCHEN zurück.

...und hier sind viele, die sich über den weiteren Austausch freuen :)

Komm gut ins NEUE, Jahr, Leben, zu Dir zurück.

LG

Lotte

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Was sollte sie sonst meinen? Dem Leben Auf Wiedersehen sagen? Das kann sie ja wohl nicht meinen. Auch wenn es böse klingt: Welche Mutter mit einem kleinen Kind verabschiedet sich einfach? Sogar in meinem Alter bzw. dem Alter meines Sohnes (25) würde ich ihm das nicht antun, weil ER dann denken würde, er hätte nicht genug für mich getan, bzw. mir nicht genug geholfen. Ich denke, die Kinder machen die Krankheit mit, was würde man denen antun? Auch wenn man die Nase mal gestrichen voll hat, hier so richtig abmeckert... Man tut sich doch nichts an und gibt damit seinen eigenen Kummer an andere Menschen weiter. Das Leben ist manchmal hart, aber wenn 2 Therapien nichts gebracht haben, muß man halt ne 3. probieren. Wie bei den Medikamenten auch. Cop hilft nicht, steig auf Rebif um, das hilft nicht mehr... ab zu Gilenya. So wird es doch auch mit Antidepressiva sein denke ich mir.

Hoffe also, dass es wirklich die MS war, die gemeint war.

Karola

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Hallo Konny,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!

Verabschiedung abgelhnt!!!

Wir lassen keinen zurück !!!

Also, Kopf hoch -  auch wenn der Hals dreckig ist - Krönchen gerichtet und weiter gehts...

Und wenn du es aus eigener Kraft nicht schaffst, lass dir bitte helfen ...

lg Pepa

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Liebe Konny,

wenn Du spürst dass "DU nicht mehr DU bist", dann ist das doch jetzt zum Jahreswechsel der beste Moment es zu ändern. Vielleicht ist das jetzt auch eine Hilfeschrei von deinem Mann und vielleicht musste man Dir die Augen öffnen, damit Du aufwachst und wieder am wirklichen Leben teilhaben möchtest.

Dein Mann liebt Dich ganz bestimmt immer noch und die alte Konny ist ja noch da und Du hast ja auch erkannt, dass Du so wie jetzt nicht mehr weitermachen möchtest. Dein Mann auch nicht, also findet gemeinsam den richtigen Weg. Es gibt diesen Weg und wenn Du in Dich reinhörst, erkennst Du genau die einzelnen Schritte die zu gehen sind. Das schaffst Du!!!

Versuche die MS zu vergessen und beginne wieder das Leben in vollen Zügen zu genießen. Gehe raus in die Natur, besuche Freunde, plane Unternehmungen die Dir/Euch Spaß machen, aber plane auch Pausen zur Regeneration ein. Die Medikamente würde ich aber auf jeden Fall weiternehmen. Sie helfen Dir!

Wenn Du meinst Du bist depressiv, dann lass' Dir bitte helfen, damit Du wieder leichter in das glückliche Leben zurück findest. Frage doch einfach mal bei Deinem Hausarzt nach, bestimmt kann auch er Dir ein leichtes Mittel verschreiben, damit Du einfach wieder klarer siehst.

Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute! Wir hier im Forum sind auch weiterhin für Dich da!

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Liebe Konny!

Meine Vorredner haben eigentlich schon alles gesagt, dennoch möchte ich dir auch Mut zusprechen, nicht aufzugeben. Du kannst das schaffen!

Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe das Jahr 2014 mit dem sehr konkreten Plan begonnen mein Leben zu beenden. Ich konnte einfach nicht mehr. Gerettet hat mich in einem lichten Moment die Einsicht, dass ich damit auch das Leben meiner Kinder zerstöre. Mindestens meine Tochter wäre daran zerbrochen. Ich habe mich in eine stationäre Therapie begeben und mich - obwohl sich mein körperlicher Zustand im Laufe dieses Jahres nochmal drastisch verschlechtert hat - zurück ins Leben gekämpft. Gerade heute ist ja so ein Tag, an dem man gerne Bilanz zieht und ich kann wirklich sagen, ich bin wieder zufrieden mit meinem Leben. Klar hätte ich es gerne anders. Aber nur weil ich die MS nicht will, verschwindet sie nicht (leider). Und die Energie, sie zu bekämpfen, kann ich für andere Dinge besser gebrauchen.

So albern es klingt, so hat es mir sehr viel weiter geholfen, meiner MS einen Namen zu geben. Sie heißt Gertrud. Mit dieser Trennung zwischen Astrid und Gertrud habe ich mir selbst und auch meinen Familienmitgliedern klar gemacht, dass nicht ICH auf einmal blöd geworden bin und alles was ich früher mochte jetzt nicht mehr mag. Beispiel Urlaub: Astrid liebt es, in Urlaub zu fahren, Gertrud hasst es. Nicht ICH bin die Spaßbremse und doof. Ich würde ja eigentlich auch gerne, aber Gertrud und ich haben da völlig unterschiedliche Bedürfnisse. Und wie z.B. auch unsere beiden Kinder im Urlaub unterschiedliche Bedürfnisse haben und wir als Eltern versuchen die jeweils so zu berücksichtigen, dass beide zufrieden sind, so versuchen wir jetzt eben, Gertrud als zusätzliches Familienmitglied auch zu integrieren und auf ihre Bedürfnisse zu achten, ohne dass Astrid und die anderen dabei zu kurz kommen. Das ist keine leichte Aufgabe und ich muss auch immer wieder daran arbeiten oder eigentlich die ganze Familie muss daran arbeiten. Ich habe das Glück, dass meine Familie mich sehr unterstützt, aber auch das war nicht immer so.

Es ist sehr schade, dass du dich da von deinem Mann im Stich gelassen fühlst. Es ist aber auch für den Partner ein enorme Herausforderung, damit umzugehen. Damit haben wir auch immer mal wieder Schwierigkeiten. Auch da haben wir uns nicht gescheut, externe, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Weit verbreitet ist die Meinung "Was soll das schon helfen?". Aber es kann wirklich helfen, wenn ein unbeteiligter Dritter neue Sichtweisen und Aspekte in scheinbar festgefahrene Situationen bringt. Ich habe da sehr positive Erfahrungen gemacht und kann dich und deinen Mann nur ermuntern an eurer Beziehung zu arbeiten. Auch wenn die Liebe scheinbar weg ist. So mancher (ich auch) hat sie schon wiedergefunden. Und nur wer suchet, der findet.

Liebe Konny, bitte, bitte gib dich nicht auf. DU bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.

Astrid

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Hallo Konny,

bitte nicht einfach so den Kopf in den Sand stecken ich hatte auch gut ein Jahr fürchterliche Depressionen mit verschiedenen Suizidgedanken!

Dank meiner erst geringen Antidepressiva die zum glück immer höher dosiert wurden geht es mir jetzt wieder gut.

Von Übergewicht kann ich auch ein Lied singen bei 120kg bin ich einfach nicht mehr auf die Waage gegangen.

 

Dann kam natürlich auch noch was obendrauf mir ging es Körperlich von Tag zu Tag schlechter ich konnte immer weniger gehen und stehen.

In meinem Kopf herschte eine absolute lehre behalten und konzentrieren war eine miserable Angelegenheit und das sehen wurde immer schlechter.

Dann kam von meinem Neuro die für mich unglaubliche Nachricht es ist nichts mehr mit arbeiten sondern Rente beantragen.

Da brach für mich eine Welt zusammen und ich wuste nicht mehr wie es weiter gehen sollte.

Ich bekam aus gegebenen Anlass einen sehr schnellen Termin bei meiner Psychotherapeutin und einer Ergotherapeutin.

Die mir auch sehr gut geholfen haben. Heulen tut auch da bekanntlicherweise sehr gut.

Mein Mann jammerte immer ich will meine alte Frau zurück! Der kann leider mit solchen Situationen sehr schlecht umgehen. Er ist es gewohnt das seine Frau immer auf 150% funktioniert also mußte auch er umdenken, oder den Schritt zur Paartherapie mit mir gehen.

Dazu kam es zum glück nicht, da die immer höher werdende Antidepressivadosis und die Therapien etwas sehr positives mit mir machte wo ich sehr froh drüber bin. Langsam ging es mir besser und ich fing an wieder raus zu gehen und sehr langsam immer mehr aktiv zu werden nach der depressiven zeit wurde es langsam wieder heller in meinem Leben.

Nach und nach bekam ich auch wieder lust auf Sport und anderen Aktivitäten. Ich war mehr und mehr wieder ich so viel es mir auch leichter gesünder zu Essen und somit auch 20kg abnahm.

Nach einiger Zeit bekam ich einen erneuten Schub mit pararese rechts, Sprachstörungen und zwei steifen Fingern rechts. Also Krankenhaus 3Tage 1000mg Kortison und zur Belohnung täglich ab sofort Copaxone spritzen.

Na und nehm ich jetzt halt täglich 8 Tabletten, 6 Tütchen Granu Sticks und 1 Spritze ist mir doch egal hauptsache es geht mir gut.

Das ich jetzt Rente auf Zeit bekomme ist halt so warum soll ich mich kaputt machen 80% Leistung langt voll und ganz wenn es mal weniger ist dann ist es halt so.

Liebe Grüße Brigitte

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Hallo Konny!

Nimm Dich selbst an, denn Du bist Du. Was Dir wichtig ist bringt Dich vorwärts.

Es ist ja schon vieles geschrieben worden. Alle hier helfen und sind mit Dir.

Lass alles raus und fang neu an, nur die Ms wirst Du da nicht los. Leb mit 'Ihr und sprich Dich mit Deinem Mann aus . Geht es gemeinsam  an und geb Euch eine Chance.

 Es gibt eine Hand die Dich hält.

Sonnenschein 2

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Guest

Liebe Konny,

ob Du eine BT machst oder nicht, bleibt einzig und alleine Dir überlassen!

Genauso wie Deine Entscheidung Dich von hier zu verabschieden.

Ich wünsche Dir und Deiner kleinen Familie alles Glück dieser Welt und von Herzen alles Liebe!

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Guest Phönix80

Vielen Dank für eure lieben Kommentare. Es ist so irre viel passiert in den letzten Tagen, es war wie eine Rundreise durch die Hölle, es wurde immer schlimmer. Ich kann hier gar nicht schreiben wann und was alles passiert ist. Es hat sich am Wochenende alles zu Guten gewendet. Ich gehe wieder aufrecht und habe auch mein Krönchen wieder gerade gerückt. Ich will euch gar nicht erzählen was alles geschehen ist, aber ich denke, wenn ich euch schreibe, dass ich mein Brautkleid zerschnitten habe, sagt das viel und ich denke, ihm hat es auch viel gesagt und da gab es endlich den ganz großen Knall und er ist endlich wach geworden. Er hat erkannt, das nur ich Platz in seinem Herzen habe und keine andere. Wir haben so viel geredet und geweint, wir haben uns angeschriehen, angeschwiegen und wieder geredet. Es war alles wie ein Alptraum, der nicht enden wollte. Zum Glück sind wir aufgewacht. Ich kann jetzt beruhigt Donnerstag in die Reha fahren. Die Zeit werden wir beide brauchen um uns endlich mal zu vermissen. Er muss wieder lernen mich zu vermissen, ich war ja immer da und dadurch schon uninteressant. Ich werde in der Reha darüber nachdenken, wie es medizinisch weiter geht. Nur so wie es bisher war, geht es nicht mehr. Ich habe mich auch mit meinem Körper versöhnt. Ich lerne ihn so zu lieben, wie er ist. Ich kann mir ja eh keinen anderen suchen. 

So, und nun werde ich mal weiter leben und was soll ich sagen, leben fühlt sich verdammt gut an :)

Liebe Grüße Konny

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Hallo Konny,

schön das du einen Weg gefunden hast.

Wünsche dir alles Gute für die Reha und hoffe das du und dein Mann wieder zusammen findet.

Bei mir war es vor der Diagnose fast soweit das wir uns getrennt hätten. Aber jetzt ist alles wieder gut, er hat gesehen was er an mir hat und unsere Liebe ist stärker als vorher.

LG Steffi

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Hallo Konny,

ich wünsche dir eine schöne Reha und hoffe du kommst dort ein wenig

zur Ruhe nach all den Turbulenzen.

Trennung auf Zeit bewirkt manchmal Wunder :wub:

Liebe Grüße Brigitte

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Wunderbar. Alles Gute zur Reha und für den neuen Start.

Wo eine Tür zufällt, wird ein Fenster geöffnet.

Sonnenschein 2

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Hallo Konny,

ich wünsche dir auch alles erdenkliche gute, eine schöne Zeit in der Reha und das du dort zur Ruhe kommst und dort neue Kraft schöpfen kannst.:-)

Viele Liebe Grüße

Nadine

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