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Plum

"Plötzliche" Einschränkungen, wie klarkommen?

4 posts in this topic

Hallo zusammen,

Habe meine Diagnose jetzt fast 1 Jahr (Mitte Januar) .Sie akzeptieren fällt mir schwer, aber mein Problem ist meine zweite Diagnose:

Aus meiner Vorstellung:

Nachdem keine Schmerzmittel mehr geholfen haben, bin ich Mitte Februar ins Krankenhaus (Neurologie/Neurochirugie) gekommen.

Dort hat sich herausgestellt, dass ich eine Zyste (kein Krebs) habe. Diese hat das gesamte Rückenmark/ZNS der Wirbelsäule soweit verkrümmt, dass eine nur eine OP mich vor der Querschnittslähmung bewahrt hat.

Die Schmerzen, die Stärke wechselt, haben sich leider nicht verändert.

Zurückgeblieben ist eine Spastik in den Beinen, die aber normalerweise nicht auffällt. Sie wird als diskret bezeichnet.

Für mich waren beide Diagnosen ein sehr schwerer Schlag."

Ich hatte schon vorher schwere Depressionen und war auch länger in Behandlung und nehme Anti-Depressiva.

Richtig unterkriegen lasse ich mich nicht, aber die Gehbinderung (sie wurde als solche anerkannt) zu akzeptieren fällt mir schwer und ich kämpfe jeden Tag.

Ich kenne auch Schwerstbehinderte, ich weiß es könnte schlimmer sein.

Mein Freund, Familie und Freundinnen unterstützen mich auch und "akzeptieren" diese Veränderung.

Physiotherapie etc. mache ich auch.

Nach dem zweiten Schub im Oktober sind die Beine wieder schlechter, aber es sind keine Entzündungen in den Bereichen sichtbar.

Gehen fällt mir dabei leichter als länger stehen (ca. 10 Min). Aber wenn ich alleine unterwegs bin oder Situation längeres Stehen erfordert ist mein Rollator immer dabei.

Momentan habe ich leider auch immer wieder stärkere Schmerzen diese kommen wohl auch von der Zyste bzw. dem Rückenmark.

Ich fände es schön sich auszutauschen oder Geschichten von euch zu hören wie ihr mit bleibenden körperlichen Einschränkungen um, die durch die MS entstehen.

Beste Grüße

Plum

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Hallo Plum ,

schade das es hier noch wenig gibt die eine Antwort parat haben .

Leider kann ich da auch nicht groß weiter helfen , meine Beschwerden sind nicht sichtbar .

Dir alles Gute ,

grüße KaRa

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Hallo,

ich habe gr. Einschränkungen in meiner rechten Hand. Kribbeln, Taubheitsgefühl. Das ist schlimm für mich. Arbeite im Büro und schreibe da täglich 5 Std. Entweder am PC oder per Hand.

Es ist täglich ein riesen Kraftakt für mich. So verdiene ich mein täglich Geld. Mache Ergo und viele Fingerübungen.

Wie lange geht das noch gut? Diese Frage stelle ich mir täglich.

Gruß Claudia

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Hey Plum,

ich kann dich gut verstehen.. leider schützt die eine Krankheit nicht vor der nächsten :( ..

Deine Geschichte hat mich sehr berührt.. und auch wenn ich nciht gerne drüber rede, so möchte ich dir meine Krankheitsgeschichte auf schreiben, um dir zu zeigen, dass du nicht alleine bist.. man sieht es uns nicht an, aber jeder Mensch hat seine Geschichte.. und es ist unfassbar, was wir, du und ich und auch alle anderen schaffen können :)!

Schau' einfach in deinem Postfach nach - liebe Grüße! ;)

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