Liebe PSP und Community Mitglieder,

unser Forum ist nun seit langem ein Teil unserer Aktiv mit MS Seite. Durch eure zahlreichen Beiträge und Kommentare blicken wir auf eine spannende und austauschreiche Zeit zurück. Da die Beiträge im Laufe der letzten Jahre immer weiter abgenommen haben, mussten wir nun eine schwere Entscheidung treffen und werden das Forum zum 15.12.22 schließen.

Die Beiträge werden bis auf Weiteres sichtbar sein, können ab dem genannten Datum jedoch nicht mehr kommentiert werden. Auch die Funktion neue Beiträge zu posten werden wir zu diesem Termin abschalten.

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern ganz herzlich für den langjährigen Forumsaustausch und hoffen euch zukünftig mit neuen Ideen bereichern zu können.

Euer Aktiv mit MS Team

Forumregeln
danke

wenn man will schafft man alles auch mit Ms

27 posts in this topic

Hallo ihr Lieben

MS darf uns nicht runter ziehen. Auch wenn sie manchmal hart zuschlägt. Ich zeige meiner Krankheit wo es lang geht und nicht meine Krankheit mir. Weiss nicht wo meine Stärke herkommt. Aber eins weiss ich genau :; In den Rollstuhl kriegt sie mich nicht. Genießt jeden Tag. Ein gesunder Mensch weiss auch nicht was morgen ist.

LG.Anke

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Auch wenn ich mich für ein paar Wochen nicht mehr gemeldet habe, zu diesem Thread muss ich einfach etwas schreiben!

Anke du hast genau die richtige Einstellung und siehst es genauso wie ich, vielen Dank!!

Auch nach nun fast 23 Jahren in Begleitung dieser ungeliebten Begleitung ist mein Motto immer noch, so schnell bin ich nicht kaputt zu kriegen und das bleibt auch so!!!

LG Harald

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Hallo Anke, 

das ist bestimmt die richtige Einstellung für das Leben mit MS. Ich wünschte ich hätte sie auch. Ich gebe mir auch Mühe eine positive Lebenseinstellung zu haben, leider klappt es bei mir nicht immer so gut. Aber ich arbeite daran. Auf alle Fälle machen einem solche Beiträge wie deiner Mut. 

DANKE.

Lieben Gruss

Astrid   :) 

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Hallo Anke,

genu die richtige Einstellung! Hatte ich bis vor 5 Tagen auch.

Mir ist sie zur Zeit etwas abhanden gekommen, ich hoffe aber ich bekomme sie wieder.

Durch Threads wie deinen, ist das sicher etwas leichter.

LG, Uli

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Hallo Anke,

grundsätzlich stimme ich dir voll und ganz zu... mit Mut und Zuversicht, positivem Denken und Handeln kann man viel bewirken... allerdings finde ich es etwas gefährlich, zu sagen "In den Rollstuhl kriegt sie mich nicht.", denn das impliziert, dass MS und die Folgen nur rein psychisch sind. Sry das ist nicht der Fall.

Dennoch drücke ich die Daumen, dass du dir das lange beibehälst und denke mit dir positiv!

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Hey Famous

Aber du weist ja auch das Stress und Ärger unsere Krankheit nicht gut tut. Ich hatte damals eine Selbsthilfegruppe besucht und mich dort mit einer Frau angefreundet die im Rollstuhl saß. Sie hatte einen Freund und sie heirateten. Auf der Hochzeitsfeier geschah ein Wunder.Die Braut wünschte sich ein Lied und sie stand aus dem Rollstuhl aus und tanzte den Brauttanz. Sie war so glücklich....versteht du mich jetzt ein bischen ? Ich erzähle hier auch kein Märchen. Wichtig ist das man sich nicht aufgibt. Klar kann ich die Ms nicht wegwischen. Aber versuchen damit zuleben. Zum Glück weiss man nicht was noch passiert.

LG.Anke

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Hallo Anke,

ja das weiß ich und da gebe ich dir ja, wie gesagt, auch völlig Recht.

Es ist auch kein Wunder, dass die Braut in deinem Fall aufgestanden ist und getanzt hat, so ist MS. Ganz wenige sitzen mit MS im Rollstuhl, weil sie garkeinen einzigen Schritt mehr gehen können, sondern eher um ihren Radius zu vergrößern, weil es eben nicht überall die Möglichkeit gibt Pausen einzulegen. Natürlich ist man, wenn man fut drauf ist, eher bereit an Grenzen zu gehen bzw. auch darüber hinaus.

Ich meine es auch nicht böse, aber dein Satz wirkt schon ziemlich provokant auf mich, nach dem Motto du musst doch nur positiv denken, aufstehen und losgehen. Das ist aber nicht der Fall, auch wenns für einen Moment geht, ist es eben nicht dauerhaft oder war die Braut danach geheilt.

Wie gesagt, positives Denken schadet nie und gibt Kraft in dunklen Momenten, da gebe ich dir voll und ganz Recht... ich wollte es nur ansprechen, dass solche Aussagen manchmal den Menschen auch weh tun (ich meine jetzt nicht mich).

Liebe Grüße

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Hey Famaus

Wie lange hast du schon MS? Ich bin dir nicht böse kein Problem. Ist nur meine Meinung. Was hast du denn schon für Schübe hinter dir. Und wie machten sie sich bei dir bemerkbar. Darf ich auch dein Alter wissen? Machst du eine Basistherapie. Sorry viele Fragen ...

Schönen Tag noch LG.Anke

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Hallo Anke,

ich sehe zwar nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat, aber wenns dich beruhigt, ich habe MS seit 2002, ich bin 1987 geboren, Schübe habe ich so ziemlich alles durch, SNE, Gangstörungen, Taubheitsgefühle... bis hin zu eine kompletten Lähmung der rechten Seite und teilweise Lähmung der linken... momentan sieht man mir meine MS nicht an, was aber viel auch daran liegt, dass ich mein Leben relativ flexibel lebe und genieße :D. Die BT der Wahl ist momentan Cop...

Wie gesagt, ich bin ein Mensch, denman selten ohne ein Lächeln antrifft. Ich befürworte deine Einstellung sehr... aber man muss manchmal auch schaun, wie man etwas formuliert und was man damit signalisiert. Ich denke nicht, das positive Einstellung die Einschränkungen einer MS wesentlich verbessert, aber der Umgang mit den Einschränkungen macht sie besser. Wenn ich einen Rolli z.B. als lästiges Übel betrachte, klar, dass es mich dann einschränkt, wenn ich aberden Rolli als Möglichkeit betrachte, dann schränkt er mich auch nicht ein... du verstehst worauf ich hinaus möchte?!

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Ich kann Ankes Antwort nur unterstreichen. Ich muss für meine Unternehmungen draußen einen Rolli benutzen. Natürlich gibt es da gewisse Einschränkungen weil die Umwelt sich sehr zögerlich u. a. auf Rollifahrer einstellt. Doch wo ich Hilfe brauche da frage ich auch.

Ich gehe bei mir gerne in das große Einkaufszentrum nicht weit weg von. Wo Anderen denn dort manchmal die Zunge aus dem Halse hängt weil die Wege ja dort sehr lang sind bin ich am Ende meiner Einkaufstour noch frisch und munter. Ich fahre E-Rolli wo die anderen laufen müssen.

Ich war 60 Jahre als ich die Diagnose MS bekam. Ich habe die schleichende Form. Vor 1 1/2 Jahren habe ich nochmal einen Mann kennen gelernt der wegen einer anderen Sache im Rolli sitzt. So und nun rollen wir gemeinsam durchs Leben,

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Hallo Anke, hallo Famous,

ich finde gerade im Gegensatz zu anderen Menschen wissen wir was auf uns zu kommt und dieses Wissen macht den Umgang mit unserer "Freundin" nicht gerade leichter. 

Aber ich bin auch der Typ, bei dem das Glas immer halb voll ist. Und ich kann mich über Kleinigkeiten freuen. Das macht das Leben leichter.

LG 

ulrikej

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Hallo Bremensie,

sorry, hab Deinen Kommentar zu spät gesehen. 

LG ulrikej

 

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Ich betrachte einen Rolli nicht als lästiges Mittel. Ich habe mit meiner Aussage gemeint ...das man sich NIcht wünscht in der Zeit der Krankheit rein zukommen. Aber was kommt das kommt du siehst ja das man auch im Rolli glücklich sein kann.

Also vielleicht hast du es einfach für dich falsch interpretiert. Puh......

Ich weiss du bezieht dich auf meinen Satz:,, Ich will auf keinen Fall in den Rollstuhl. Du hast es total falsch verstanden. Aber egal . Andere können meinen Gedanken bestimmt folgen

LG.Anke

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Hallo Danke,

ich kann deine Anfangsaussage sehr gut nachvollziehen. Eines der ersten Dinge, die ich nach der Diagnose gemacht habe war, ich habe mir ein 2-Sitziges Cabio gekauft. Also keine Chance für einen Rollstuhl.

Irgendwie musste ich ja die "schrecklichen" Gedanken der Diagnose verarbeiten.

Mittlerweile ist das 8 Jahre her, die MS habe ich vermutlich schon seit ca. 19 Jahren. Bin immer noch ohne "schulmedizinische" BT, nehme LDN und momentan ist meine einzige Einschränkung, dass ich körperlich (z. B. Schneeschaufeln) nicht belastbar.

Also immer das Beste daraus machen und Hilfe, in welcher Form auch immer, dann annehmen wenn es nötig ist.

LG

Schnecke

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Hey Schnecke

Danke dir für deinen Beitrag. Es war und ist eben mein Denken. Wollte aufjedenfall niemanden beleidigen. Bin doch hier im Aufmunterungs Forum.

LG.Anke

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also ohne jemandem nahetreten zu wollen, die Überschrift find ich doof. da ist schon drin, dass man einfach seinen inneren schweinehund überwinden muss, um etwas zu schaffen.

schön wär's. ist aber oft nicht so.

und diese ewigen Durchhalteparolen wie "ich zeig der MS, wo es langgeht..." schön! solange es geht. aber wenn es dann nicht mehr geht, fällst du wahrscheinlich in ein tieferes loch als derjenige, der von anfang an weiß, dass es im Prinzip gar nicht groß was beeinflussen kann.

sicher spielt die Psyche eine rolle, genauso wie stress. aber das ist halt nicht alles.

ich hab ms. na und? ich sag das auch jedem, der es wissen will oder nicht, da trennt sich die Spreu vom Weizen, aber das ist ja nicht schlechtes.

kämpfen wie don Quijote gegen Windmühlen ist nicht so mein ding. kostet nur kraft und bringt nix!

alles gute für euch alle!

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Hey Claudia

Jeder sollte selbst wissen wie er damit umgeht. Aber so ist das Leben. Jeder ist seines Glückes Schmied. Mich kostet es keine Kraft. Es ist mein Leben und ich hänge dran. Es ist auch mit MS schön. Lass es dir gutgehen

LG.Anke

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Hallo zusammen,

ich muss mal zu diesem Thread was sagen, weil ich vor wenigen Tagen genau diesen Satz zu mir selbst gesagt habe und eine Art Leitgedanke für mich geworden ist: Wenn ich will, schaffe ich alles! Und nicht nur mit der MS sondern sogar wegen der MS!

Ich habe vor wenigen Tagen mein 1. Semester meines Fernstudiums bestanden, was ich mir vor meiner Erstdiagnose niemals erträumen lassen habe. Ich dachte daran, wie verzweifelt ich war, als ich die Diagnose bekam. Ich dachte daran, wie alles schwerer für mich wurde, wie mühsehlig so viele Dinge geworden sind... Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen, trotz meiner Leseprobleme wegen Augenzuckungen und Konzentrationsstörungen... ich habe das 1. Semester geschafft und bin einfach stolz drauf! Egal in welcher Phase der Erkrankung ich bin, egal wieviel Schübe ich gehabt habe und egal wie alt ich bin - ich weiß einfach, dass ich mir vor meiner Diagnose sovieles nicht zugetraut habe und schon gar kein Studium.

Ich habe durch die MS viele postive Dinge in mir erkannt und Wege entdeckt, die ich vorher als unerreichbar empfand. Und auch wenn es mir oft schwer fällt positiv zu bleiben, trotzdem hilft es mir besser mit meinen Beschwerden umzugehen als wenn ich mit der MS schimpfe und mir ausmale wie schlimm sie werden könnte.

Vielleicht ist es das, was Anke meint, diese positive Energie, diese innere Kraft, die man trotz all dem nicht verlieren darf oder sich daran erinnern soll, dass sie da ist, man muss sie nur manchmal aus der hintersten Schublade hervorholen.

Vielleicht wirken meine Worte hyperoptimistisch, MS-unerfahren oder naiv. Das spielt keine Rolle. Wisst ihr, mir hilft so ein Leitgedanke "Wenn ich will, schaffe ich alles!" einfach. Vielleicht haben andere einen anderen Leitgedanken... Es soll einfach nur Kraft geben, mehr nicht.

Viele Grüße

miamar

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Hallo Miamar,

ich find deine Einstellung super und kein bisschen "ms-unerfahren" oder "naiv"... ich hab ja selbst schon mehr als ein Jahrzehnt MS hinter mir und denke ebenso. Ich finde es gut, dass Leute wie du davon berichten, was sie geschafft haben, weil genau das braucht man. Den Mut Dinge zu tun, auch wenn jeder "normale Mensch" (und das ist nicht auf krankheitstechnisch normal bezogen) sagen würde "ja spinnst du denn?!" Let`s do it ist auch mein Kredo. Manches wird man dann doch nicht weiterverfolgen, weils nichts ist oder einen überfordert... aber hej wie viele gesunde Menschen geben Studien auf, wechseln nen Job oder ein Hobby oder oder oder. 

Danke für deinen Beitrag!

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Danke Famous.

Und weißt du was, ich war kürzlich noch depri, als es mich im Fitness Studio mal wieder beinahe vom Laufband geschmissen hat wegen Gleichgewichtstörungen - du kannst dir vorstellen, dass war die Zündung für tolles Gejammer und Gefluche "dass das so nie mehr was wird" und "dass ich das Laufen ganz bleiben lassen kann, wenn das so weiter geht".... Ich habe sowieso längere Strecken abgeschrieben, weil ich körperlich einfach nicht mehr so fit bin...

Als ich dann aber deinen mutmachenden Threat über "Larp-Con" gelesen habe, dachte ich das erste Mal seit der Diagnose daran, ob ich es ernsthaft wieder versuchen soll einen Halbmarathon zu bezwingen. Vielleicht brauche ich dann ne Stunde länger oder vielleicht muss ich nach 10 km abbrechen... aber was solls, der Versuch zählt!

Du hast Recht damit, dass Beiträge über die Dinge, die man geschafft hat, sooo wichtig sind und andere Mut machen können. :)

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Hallo,

ich kann nicht alles positiv sehen, aber ich versuche es. :)

Das Motto: Wenn man will kann man alles schaffen - finde ich von der Formulierung her schwierig.

Ich gehe einfach in kleinen Schritten vorwärts und setzte mir kleine Ziele.

Da ich neben der MS ja auch noch die andere Schädigung des ZNS habe wurde mir schon viel genommen. Normal arbeiten werde ich wohl nie wieder können etc.

Dazu kommt eine Depression.

Aber dafür klappen andere Dinge, wie meinem lernbehinderterten Bruder beim Handyvertrag helfen und sich um seine Handyrechnungen zu kümmern.

Solche Dinge und die kleinen und großen positiven Momente machen für mich das Leben lebenswert und helfen mir weiter zu kämpfen.

Saphira

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Hallo Zusammen, ich bin der Meinung jeder sollte selbst etwas finden, um sich immer wieder aufzubauen, es ist sicher schwer, aber ich  bin immer froh, wenn ich etwas lesen kann, was mich irgendwie aufmuntert. Denn trotz aller Vorsätze, wir haben alle mal einen Durchhänger.

Bitte gebt uns weiter Hoffnung mit solchen Kommentaren.

Euch allen alles Gute,

jetzt kommt der Frühling, der bringt auch wieder gute Laune.

LG Yvonne

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Ich mag jetzt mal nen "Gruppenknuddler-für-alle-Kämpfer" hier austeilen. Wir müssen nur an uns glauben, dann versetzen wir trotz oder gerade wegen der MS auch Berge :D. Find ich gut!

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Schade dass es hier keinen Button mit "gefällt mir" gibt :D

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Ich weiß nicht wie ich die Kraft finden soll mit der Krankheit umzugehen. Ich habe seit 3 Wochen die Diagnose. Es ging alles ganz schnell mit den symthomen und seit dem geht es mir jeden Tag schlechter. Ich hatte/ habe so große Angst vor dem Krankenhaus dass ich trotz Einweisung nicht hin gegangen bin. Ich weine den ganzen Tag und weiß auch nicht wie ich jetzt weiter mache. Den nächsten Schritt ! Ich habe nur eine verdammt große Angst vor der Zukunft ! Ich denke eigentlich nur daran dass es das beste für mich ist wenn ich nicht mehr lebe. Ich bin 44 Jahre einen super Job , zwei Jungs Alleinerziehend.kommt jemand von euch aus der Nähe von Witten?

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