Liebe PSP und Community Mitglieder,

unser Forum ist nun seit langem ein Teil unserer Aktiv mit MS Seite. Durch eure zahlreichen Beiträge und Kommentare blicken wir auf eine spannende und austauschreiche Zeit zurück. Da die Beiträge im Laufe der letzten Jahre immer weiter abgenommen haben, mussten wir nun eine schwere Entscheidung treffen und werden das Forum zum 15.12.22 schließen.

Die Beiträge werden bis auf Weiteres sichtbar sein, können ab dem genannten Datum jedoch nicht mehr kommentiert werden. Auch die Funktion neue Beiträge zu posten werden wir zu diesem Termin abschalten.

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern ganz herzlich für den langjährigen Forumsaustausch und hoffen euch zukünftig mit neuen Ideen bereichern zu können.

Euer Aktiv mit MS Team

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Alma3515

Angst große angst

14 posts in this topic

Habe seit 3 Wochen meine Diagnose ms. Seit dem geht es mir jeden Tag schlechter .so schnell !? Ich habe nur noch Angst und mein einziger Gedanke ist dass es besser ist für mich zu sterben. Kommt jemand aus dem Raum Witten ?ich schaffe das alles nicht .

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Hallo Alma. Mach Dich bitte nicht verrückt, mit MS kann sehr wohl gut leben und das Leben auch genießen. Gib Dir einfach Zeit die Diagnose zu verdauen. Bei mir hat Das auch ne Weile gedauert. Jetzt geh ich wieder arbeiten und hab Freude am Leben. Anfangs dachte ich auch mir geht's schlechter, war aber nicht so. Anfangs neigt man dazu alles auf die MS zu schieben und jede Kleinigkeit wahrzunehmen. Such Dir nen guten Neurologen und wenn Nötig Phychologische Unterstützung. Ruf doch mal hier beim Serviceteam an, die schicken Dir auch ne MS Schwester nach hause und sind total nett. Denk bitte positiv, alles wird gut. Viele liebe Grüße Tanja

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Hallo,

die Diagnose ist erst mal ein großer Schock.

Wichtig ist mit jemanden darüber zu reden und sich Hilfe zu holen.

Hast du jemanden der dich unterstützt?

Was sagt denn dein Neurologe?

Positiv denken kann man in deiner Situation wohl schlecht.

Versuche nicht an die Zukunft zu denken, sondern versuche von Stunde zu Stunde zu leben und dich von deinen körperlichen Symptomen abzulenken.

Es ist schwer, aber du kannst es schaffen. Auch wenn du dich nur für kurze Zeit ablenken/entspannen kannst ist es ein kleiner Schritt.

Beste Grüße

Saphira

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Hallo,

Ich kann gut mitfühlen, diese sch... Krankheit, bei der man nicht weiß was kommt.

Das geht einfach erstmal an die Psyche, aber du kannst dir auch psychol Hilfe holen.

Gute Gespräche können schon helfen. Vieles ist einfach Kopfsache.

Es gibt in vielen Orten MS Selbsthilfegruppen, erkundige dich doch mal.

Die DMSG gibt dir da Auskunft.

Ich wünsch dir was, Kopf hoch

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Hallo Alma, ich habe deinen Beitrag im Threat "Wenn man will, schafft man alles..." gelesen, wo man ein bisschen mehr über dich erfährt. Ich antworte dir aber mal hier drauf.

Ich habe die Diagnose seit 1 Jahr und für mich ist erstmal auch die Welt zusammen gebrochen. In meinem Kopf waren so viele Fragen und ich hatte einfach nur Angst, weil ich nicht wusste, was kommt, was passiert, wie es weiter gehen soll und wie ich alles schaffen soll. Es ist ja nicht nur so, dass man sich mit den Symptomen herumschlägt, sondern es sind so viele Dinge drum herum, die man plötzlich in Frage stellt.

Ich habe sehr früh, schon im Krankenhaus, angefangen mir eine Prioritätenliste aufzuschreiben. Eine Liste, die meine konfusen Gedanken und Ängste geordnet hat. Ich habe danach versucht, die Punkte bzw. die Fragen nacheinander "abzuarbeiten". Total pragmatisch, aber diese Liste gab mir Sicherheit.

Meine persönliche Liste sah so aus:

1. Klar im Kopf werden (ich hatte ernorme Probleme mit den Nebenwirkungen durch die Lumbalpunktion)

2. Stabil werden: Durch die Cortisonstoß-Therapie.

3. Alltag zu Hause: Wenn ich nach Hause komme, wie geht es zu Hause weiter?

4. Gesprächstermin mit Neurologen (Termin bereits vom Krankenhaus aus ausgemacht)

5. Arbeitsplatz: Was sage ich meinen Mitarbeitern? Was sage ich meinem Arbeitgeber? Wie schaffe ich meine Aufgaben als Führungskraft? Wie reagiere ich am Arbeitsplatz bei erneuten Symptomen/ bei erneutem Ausfall?

6. Prophylaxe: Welche Basistherapie ist die Richtige für mich? Vortrag über XY-Medik. besuchen. Aufklärung durch Neurologen... MS-Nurse...

7. Zukunft und Beruf: Alternative zu meiner Schichtarbeit/Nachtarbeit? Studium?

8. ...

9. ...

10. Die MS akzeptieren, sie annehmen wie sie ist, mit ihr leben und glücklich sein.

Die Liste gab mir persönlich sehr viel Sicherheit. Deine Liste sieht sicherlich ganz anders aus.

Mich begleitete auch der Gedanke "Es gibt immer zwei Medaillenseiten" und "Ich lasse mich nicht so schnell unterkriegen" und "Ich bin nicht anders als Andere mit deren Schwächen"!

Gib nicht auf! Glaube an dich, an deine inneren Kräfte!

miamar

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Hallo Alma,

sowas zu lesen, macht mich immer traurig... So richtig kann ich mir deine Situation nicht vorstellen, wenn ich ehrlich bin. Du schreibst es geht dir symptomathisch immer schlechter (in dem anderen Thread), hier sagst du es geht von Tag zu Tag schlechter... auf welcher Ebene denn... Was wurde/wird bisher denn getan... an welchem Punkt stehst du?!

Ich würde dir gern sagen: Alles wird super! Allerdings wäre das gelogen. Normalerweise bedeutet die Diagnose MS aber nicht *Schnitt" von nun an kannste nichts mehr... Auch wenn das in manchen Fällen wohl schon so war, haben auch diese sich wieder aufgerafft und es wurde besser. Im moment habe ich aber eher das Gefühl, dass du psychisch in ein Loch fällst. Das hat primär aber nichts mit der MS zu tun, sondern mit dir ganz persönlich. Daher rate ich dir, suche dir schnell einen gute Psychotherapeuten. Denn da helfen weder gute Worte von Fremden, noch irgendwas. Im Zweifel muss man da auch vielleicht erstmal mit Medis helfen, damit du überhaupt wieder sehen kannst.

Ich wünsche dir, dass du die richtigen Entscheidungen triffst und deinen Weg findest!

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Habe ein ähnliches Gefühl, wie Famous!

..und denke die Punkte von Miamar sollten dir helfen! :)

Grüße. :)

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Liebe Alma,

ich kann mich dem nur anschließen, dass du dir psychologische Hilfe holen solltest. Du hast jetzt ganz ordentlich was zu verkraften und da ist es absolut angebracht, sich professionell helfen zu lassen. Mich hat meine MS und die damit einhergehenden Einschränkungen schon mehr als einmal vor den Abgrund gestellt und ich kann dir daher aus Erfahrung sagen, mit Hilfe kommt man da auch wieder weg. Das musst du auch, schon allein wegen deiner Kinder. Aber auch wegen dir. Und die MS bedeutet kein Aus für alles. Es geht weiter, nur eben anders.

Mir hat aber auch der Kontakt mit anderen Betroffenen sehr viel geholfen. Den ersten Schritt hast du ja schon gemacht, hier ins Forum. Herzlichen Glückwunsch! Ich habe dafür Jahre gebraucht. Aber auch persönlicher Kontakt kann gut tun. Schau dich nach einer Selbsthilfegruppe um, vielleicht hier: www.dmsg-bochum.de. Das ist Bochum und Umgebung - ich meine Witten ist da so in der Ecke, oder? In meiner Reha vor 2 Jahren habe ich eine Frau kennen gelernt, die dort in der Selbsthilfe sehr aktiv ist. Scheint eine tolle Truppe zu sein. Darüber hinaus ist sie auch Betroffenenberaterin (wenn dich der Name interessiert, schreibe mir eine PN). Die Betroffenenberaterinnen sind wie der Name schon sagt, selber von der MS betroffen und von der DMSG entsprechend geschult. Sie können gerade Neubetroffenen oft gute Hilfestellung, Tipps und Hinweise geben. Auf der Seite findest du eine ganze Reihe von Beraterinnen; vielleicht ist auch eine in deiner Nähe dabei.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Und denke daran: Aufgeben ist keine Alternative!

Ganz liebe Grüße

Astrid

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Lieber User ALMA3515,

wünschen Sie sich einen kompetenten Ansprechpartner, der Ihnen Kraft spendet und gemeinsam mit Ihnen einen Weg findet? Oder möchten einfach mal in Gesprächen Ihre Seele baumeln lassen? Gespräche können helfen, Situationen im Leben besser begreifen und ihnen mit stärkerer Festigkeit gegenübertreten zu können.

In solchen Momenten sind wir für Sie persönlich da. Rufen Sie uns unter der gebührenfreien Nummer 0800 1 970 970 an. Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Wir freuen uns über Ihren Anruf.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Aktiv mit MS-Team

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Hallo Alma,

wenn es dir so schlecht geht und du schnell jemand Professionellen zum Reden brauchst ist auch die Telefonseelsorge da.

Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass einfach mit jemanden zu quatschen der sich mit Beratung bei Krisen auskennt sehr helfen kann.

Das gleiche Erfahrung habe ich mit der DMSG gemacht.

Telefonische Seelsorge:

0800/111 0 111 und 0800/111 0 222

Hier kann sich jeder melden. Unabhängig von Religionzugehörigkeit oder Problemart . Es gilt die Schweigepflicht.

https://www.ts-im-internet.de

Für ausführliche Infos:

http://www.telefonseelsorge.de/?q=node/12

Es wäre sehr schön von dir zu lesen, wie es dir gerade geht.

Saphira

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Vielen Dank für die antworten . Diese Antworten kommen natürlich auch irgendwie authentischer bei mir an als von Leuten die nicht betroffen sind. Freundinnen haben unterschiedlich reagiert von kompletter Unwissenheit was das überhaupt ist zu wird schon wieder. Oder aber so krank siehst du gar nicht aus . Vor zwei Monaten war die Welt noch farbig und die Zukunft offen. Im März wurde ich dann schlagartig getroffen . Ich weiß jetzt ,dass ich letztes Jahr schon viele symthome hatte aber diese immer auf den Stress geschoben habe . Ich ,die doch nie krank war und schwächeln .. Das konnte ich mir doch nicht vorstellen . Das passt nicht in meine Welt. Habe immer funktioniert nach einer heftigen Trennung für meine beiden Jungs gesorgt .viel gearbeitet und nebenbei Mama . Jetzt wo ich ein schönes Zuhause mit den Jungs habe , einen super Job .. Passiert das??wer hat denn in meinem Leben Regie geführt . Warum kann es kein happy end geben! Ich habe Angst ,dass meine Jungs sehen ,wie ich hilflos werde, Angst vor Arbeitslosigkeit ( totaler workoholic), Armut , Schmerzen und das ich mein Wesen verliere. Nach meinem Schock der zwei Buchstaben ms durch den Hausarzt und einer direkten Einweisung habe ich erstmal mit verdrängen und Schock die Einweisung ignoriert . Aber nein die synthome wurden nicht besser sondern nur schlechter .. Ab zum Neurologen . Der sah ,warum auch immer ,etwas hilflos ausals er mich sah .tests gemacht und gesagt das er einen Krankenhaus Platz organisiert . Der war aber 7 Wochen später .. Er meinte so lange ich noch laufen kann gibt es keine schnelleren Termine und er möchte dir Diagnose aber im Krankenhaus festgestellt haben . Dort gibt es Psychologen war seine Antwort . Wahrscheinlich hat er schon meine Panik erkannt . Unheilbar klingt so schlimm aber die symthome sind noch schlimmer.habe dann doch alles ambulant gemacht außer die Lumbalpunktion aber vor der ,habe ich auch Angst. unf jetzt wo es jeden Tag schlimmer wird mache ich nichts mehr.aber von alleine wird es nicht gut!ich sitze es aus und es hört nicht auf ! Und da ist doch besser wenn die Jungs zum Vater gehen

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Hallo Alma,

wie gut, dass du dich nochmal meldest und ein wenig erzählst.

Beim Lesen deines Beitrags spüre ich regelrecht, wie groß deine Angst sein muss. Deine Worte wirken auf mich, als wäre die MS dein Feind, der dich auffrisst und du nichts dagegen machen kannst. So mag es sich vielleicht anfühlen, aber weißt du was, du bist nicht machtlos und du musst dich ihr nicht ergeben. Du musst das alles nicht "aussitzen", wie du schreibst. Lehnst du eine Cortison-Therapie ab? Lass dir helfen!

Ich habe hier in diesem Forum schon so manche mutmachende Beiträge gelesen von Menschen, die schon einiges mit der MS hinter sich haben und es ganz und gar nicht leicht hatten - und sich trotzdem immer wieder für die Sonnenseite des Lebens entscheiden. Was ich dir damit sagen möchte ist, dass MS nicht das Ende bedeutet.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft! Vertraue darauf, dass es dir bald wieder besser gehen wird!

miamar

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Hallo Alma. Lass bitte den Kopf nicht hängen. Wenn es Dir im Moment schlecht geht durch nen Schub mach ne Kortisoninfusionstherepie, das wird Dir helfen. Und gib Dir vor allem Zeit, es dauert ne Weile. Vor allem fange eine Therapie an. Seid ich Copaxone spritze, geht es mir wirklich besser. Sogar meine Augen sind viel besser. Mir hat auch die Reha sehr weitergeholfen, seitdem traue ich mir viel mehr zu. Phychologische Hilfe solltest Du auch schnell in Anspruch nehmen. Du brauchst keine Angst zu haben, die Medizin ist heute schon so weit. Man kann heute schon so viel bei MS tun. Versuche Dich am Leben zu freuen. Ich habe zum Beispiel gelernt mich wieder auch über kleine Dinge zu freuen, die vorher für mich selbstverständlich waren. Also bitte lass Dir helfen. Das Leben ist lebenswert und schick Deine Jungs nicht weg Familie ist so wichtig. Ich sende Dir ganz viel Kraft und Energie. Fühl Dich gedrückt Tanja

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Liebe Alma!

Wenn es dir so schlecht geht, kannst du auch als Akutfall ins Krankenhaus gehen. Dann musst du dich nicht auf einen Termin in 7 Wochen vertrösten lassen. Würdest du mit gebrochenem Bein doch sicher auch nicht tun, oder?

Deine Kinder gehören zu dir und auch mit Krankheit kannst du eine gute Mutter sein, auch wenn du jetzt daran zweifeln magst. Gerade heute hat mir meine 18-jährige Tochter nochmal gesagt, dass die Krankheit dafür kein Parameter ist, ob gute Mutter oder nicht. Wenn die Kinder zum Vater gehen können, wenn du ins Krankenhaus gehst, ist das gut - vorübergehend.

Ich drücke dich!

Astrid

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