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mariani

Depression

45 posts in this topic

Hallo zusammen :)

mich interessiert es, ob viele unter Depris leiden. Ich hatte immer ein anderes Empfinden was Depris betrifft, weil vor 2 Jahren hatte ich es ganz schlimm und kam 6 Monaten auf nix mehr klar.

Momentan machen ich eine Psychotherapie und bald erfolgt die Einweisung in eine psychosomatische Akutklinik. Ich habe mich selbst dazu entschlossen, weil ich mit vielen Sachen nicht mehr klar komme. Stress, Studium, Probleme auf der Arbeit, Professoren ohne Verständnis und zuletzt noch die plötzliche Trennung von meinem Freund. Die Trennung hat mich so was von in ein unglaubliches Loch geschmissen, dass ich seit knapp 2 Monaten unglaublich damit zu kämpfen habe.

Mein Körper streikt, ich verlor knapp 7Kg, schlafe super schlecht und habe permanent schlechte Gedanken. Für mich war er die Liebe meines Lebens, aber er hat sich dazu entschieden seinen Weg ohne mich zu machen und ja mittlerweile vergnügt er sich auch noch mit einer anderen. Es ist für mich einfach schrecklich, auch weil ich noch mit ihm wohne und er genau weiß, dass ich gesundheitlich super angeschlagen bin.......

Dann mal schönen Tag :)

Liebe Grüße

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Hallo Ana Maria,

ich leide auch an einer Depression, aber schon lange, bin seit 1998 deshalb in Behandlung. Viele Jahre war ich überwiegend in Kliniken, das ist inzwischen zum Glück nicht mehr so, weil ich einen sehr guten Therapeuten habe, der mich sehr stützt und ich wohne auch im ambulant betreuten Wohnen.

Dass Du Dir Hilfe in einer Klinik holst, ist bestimmt ein guter Schritt. Ich wünsch Dir, dass es die für Dich richtige Klinik ist! Ich habe leider auch viel Murks kennengelernt und es erst spät kapiert, als ich nach Jahren in einer Klinik war, wo ich gut behandelt wurde. Sei wachsam und hör auf Dein Gefühl, man muss sich nicht alles gefallen lassen!

Alles Gute Dir und einen lieben Gruß von der Loewin

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Hallo Loewin,

danke für die rasche Antwort. Ja du hast Recht. Bzgl. Klinik ist das so ein Ding. Ich werde nach Bad Kreuznach gehen. Dort gibt es eine psychosomatische Akutklinik. Ich bekam diese empfohlen, aber ich werd hinterher meine eigene Meinung haben. Ich hab mir die Klinik schon angeschaut und fand es auf den ersten Blick ganz nett und ja es gibt auch Nonnen und Mönche. Bin zwar nicht wirklich religiös, aber die Atmosphäre war schon sehr beruhigend.

Ich denke, wenn man kapiert wann das Faß voll ist und den Schritt zur Einweisung macht, dann ist es evtl schon die halbe Miete. Ich muss echt einiges lernen. Ließ mir immer viel gefallen und bin zu nett/ hilfsbereit. Jetzt benötige ich eine Hand und siehe da--->keiner hat Zeit.

Viele Grüße :)

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Hallo,

habe auch Depressionen. Nach dem ich letztes Jahr innerhalb eines Monats meine zwei Diagnosen bekommen habe. Ging erst mal gar nichts mehr.

Bin dann freiwillig in eine Kilinik für 2 Monate und danach 5 Wochen Tagklinik.

Habe immer noch zu kämpfen und nehme ein Antidpressivum. Aber Therapie mache ich gerade keine, da ich sehr sehr schlechte Erfahrungen bei der Suche nach den richtigen Therapeuten gemacht habe.

Aber ich habe andere Unterstützung.

Plum

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Ich kenn das Problem leider auch. Bekam 2010 meine MS-Diagnose. Mittlerweile weiss ich aber, dass ich schon viel, viel länger damit zu tun habe.

1999 waren es die Verkettung unglücklicher Umstände - OP, Lungenembolie, Hirninfarkt- und dann noch an den falschen Arzt geraten, der einem Verdacht nicht nachging und dann ging meine Ehe den Bach runter. Meine Kinder waren mein Rettungsanker!! Ohne sie hätte ich Schluss gemacht. Ich habe mit unserem Pfarrer offen darüber geredet und er hat viel Verständnis gezeigt und für viel Unterstützung durch den Kindergarten gesorgt. Durch die fehlende Hartnäckigkeit meines damaligen Arztes konnte die MS seelenrühig "gedeihen". Ich konnte nicht mehr Arbeiten gehen, einige Freundschaften sind auch kaputtgegangen. Was bei "schlechten" Gedanken auch nicht förderlich war. Aber da waren ja die Kinder!

Zum Zeitpunkt der MS-Diagnose (2010)war ich schon geschieden und lebte wieder in einer Beziehung. Und die war das beste, was mir passieren konnte. Er ist da, wenn ich ihn brauche und lässt mich in Ruhe, wenn ich es möchte. Nach meiner Diagnose habe ich auch den Neurologen gewechselt. Da hatte ich jetzt auch die richtige Unterstützung - Behandlung, Kur usw. -, auch einfach ein Glücksgrif. Ich habe mein Lebensmotto gefunden: Geht nicht gibts nicht und was mich nicht umbringt, macht mich nur härter/stärker.

Ana Maria such dir ein Ziel, dass du unbedingt erreichen willst, dass hilft ungemein. Und vergiss deinen Ex, diese Sorte von Männer sind es nicht wert, dass man ihnen nachheult.

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Hallo Plum,

das mit den Therapeuten ist echt so eine Sache. Hätte nie gedacht, dass es so schwer sein kann. Ich hab mittlerweile auch gewechselt nachdem mein letzter mir in 6 Monaten 2 Terminen gab. Echt armselig. :(

Naja die Moral von der Geschichte ist, dass man sich um alles selbst kümmern muss, auch wenn es gar nicht geht.

Liebe Grüße

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Hallo Frankfurtlions,

deine Geschichte hört sich sehr gewaltig an. Es freut mich dennoch zu lesen, dass du jmd gefunden hast der zu dir. Das ist das Beste. Ganz alleine schafft man es doch nicht. Umso wichtiger ist es jmd um sich zu haben, der fürsorglich ist.
Das mit dem Ziel suchen, habe ich mehr oder weniger schon getan. Möchte unbedingt alleine einen kleinen Urlaub machen und nur was für MICH machen. Bin immer für andere da, aber nie ist jmd für mich da. Schade echt.  Der Ex :( ist eine traurige Geschichte für mich. Werde wohl noch länger damit zu kämpfen haben......

Liebe Grüße :)

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Ja, ich kenn Depressionen seit ein paar Jahren ja auch. Als es wirklich nicht mehr ging, ich mein Bad praktisch zerlegt hab, in Tränen aufgelöst vor meinem Hausarzt saß und einfach nicht mehr weiter wußte, da war klar, dass es so nicht weitergeht.

Man findet halt Therapeuten nicht so schnell. Der erste war nicht so ganz der Richtige, der zweite war irgendwie "präsenter" bei den Gesprächen, aber bringen tut es jetzt auch nicht viel. Oft empfinde ich alles als weniger schlimm und belastend, wenn ich vor ihm sitze und darüber reden soll. Aber kaum bin ich wieder draußen, ist es wieder anders.

Bei manchen Therapeuten (z.B. in der Reha) heule ich auch Rotz und Wasser, aber halt nicht bei jedem. AD habe ich verschiedene gehabt, aber zum einen haben die auch nach längerer Zeit nicht richtig gewirkt, zum anderen will ich eigentlich keine nehmen (ich trau denen sozusagen nicht über den Weg! Weil sie lösen meine Probleme ja nicht, sondern übertünchen das nur), und das auch, weil mir Tec schon reicht. Mehr Medis höchstens im akuten Notfall.

Ich habe dann in einer Klinik angerufen, wo auch eine Ambulanz für Depris angeboten wurde. Die haben mit binnen 4 Wochen einen Termin in der Tagesklinik in Aussicht gestellt. Habe das dann mit meiner Neurologin abgesprochen und sie fand den Gedanken auch gut.

Dann bin ich dahin. In einer Woche gab es nur 1 Therapie, bei allen anderen war ich auf der Warteliste! Warum man mir den Termin gegeben hat, verstehe ich auch nicht. Und mein Tag war länger als wenn ich ins Büro ging: im Büro bin ich nur halbtags. dort musste ich den ganzen Tag sein!

Entsprechend tot war ich danach, wenn ich noch den Alltag zu Hause bewältigen sollte. Ich habe dann abgebrochen.

Davon hatte ich gar nichts. Im Moment läuft noch ein Reha-Antrag, auf dem ich ganz groß auch "Depressionen" mit angegeben habe. Vielleicht geht so was. Weil momentan ist es auch wieder ganz schlimm. Aber ich weiß auch nicht, wie ich da raus kommen soll ...

Ich kann das andern gegenüber auch sehr gut verbergen und spiel immer die Gutgelaunte, Lustige ...

Es hängt auch alles an mir, nicht erst seit der Scheidung, war auch davor nicht anders. Und die Mädels (um die 20!) zicken auch ständig rum, wohnen noch bei mir, weil in der Ausbildung. Das trägt dann auch nicht gerade zu einem entspannten Leben bei. Mit fehlt irgendwie der Sinn in dem ganzen. Lebensqualität und -freude sind nicht mehr vorhanden.

Alles Käse :-(

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Hallo,

schlimm ja und vorallem bis man endlich wenn überhaupt nen Therapeuten findet - ich hab immer noch keinen gefunden. Meist ist die erste Frage, wie sind sie versichert? Da hab ich dann schon keine Böcke mehr....

Vielleicht hilft das ja:

Schau, es gibt überall auf der Welt Arschlöcher.

Es gibt Menschen, die schlecht über dich reden, dich unter Druck setzen, dich respektlos behandeln, dich nicht genügend wertschätzen.

Um das schöne alte deutsche Wort zu nennen: sie ehren dich nicht.

Das wird es immer mal geben, und das braucht dich weder zu verwirren, noch zu verwundern.

Und das ist auch gar nicht deine Zuständigkeit.

Dein Zuständigkeitsbereich ist:

wie lässt du dich behandeln?

Was lässt du zu?

Wie wertvoll bist du dir selbst?

Als wie kostbar erachtest du dich?

- KEIN Mann auf der ganzen Welt ist so großartig, dass er auf dir herumtrampeln darf.

Kein Partner darf dich kleinmachen, dich vor anderen bloßstellen, seine Witzchen über dich reißen, oder dich unter Druck setzen.

Keine Beziehung auf diesem Planeten ist es wert, dass man dafür Demütigungen in Kauf nehmen muss: seien sie noch so subtil, versteckt, oder indirekt.

Kein Mann kann so gutaussehend/reich/attraktiv/sexy/angesehen/wasauchimmer sein, dass er dich von oben herab behandeln dürfte - und du darüber immer wieder hinweggesehen müsstest.

Eine Liebesbeziehung ist dafür da, dass man sich gegenseitig erhöht, inspiriert, ermutigt, pusht, und beflügelt (und nicht wegen lebensverändernden Sex, finanzieller Absicherung oder "damit man nicht einsam die Sonntage verbringt". Auch wenn das viele jetzt hart treffen wird ;)).

ERHÖHT, wohlgemerkt.

Und nicht erniedrigt.

- Kein Job des ganzen Planeten ist so wichtig, dass man dafür wie in einer Art moderner Sklaverei katzbuckeln muss - obwohl man genau spürt, dass man dem anderen nichts wert ist, und ständig von oben herab behandelt wird.

Von keinem Chef der Welt muss man sich beleidigen oder terrorisieren lassen.

- Keine Freundschaft ist so essentiell, als das man dafür ständige Zurückweisung oder Ablehnung in Kauf nehmen müsste.

- Keine "Respektperson" darf dich mies behandeln:

Kein Pfarrer, Pastor, Arzt, Lehrer, Chef, Elternteil, Erbonkel - NIEMAND AUF DER GANZEN WELT.

LG

Klaraursula

PS: Den Originaltext und die Quelle gerne per PN

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Hallo,

ich möchte nicht mehr viel schreiben. Aber ich wollte noch sagen, dass ich auch Depressionen habe. Undzwar schon seit vielen Jahren, ich weiß garnicht genau wann es anfing! Aber spätestens 2006. Seitdem nehme ich Antidepressiva. Immer wieder mal gewechselt, aber fast pausenlos seitdem irgendeins genommen! Und trotzdem bin ich recht depressiv würde ich sagen. Also ich habe oft garkeine Lust aufzustehen und schlafe so lange es geht! Kann auch mal bis abends sein und locker 12 Stunden am Stück....mir gefällt das Träumen oft besser als die kompliziertie Realität. Irgendwie traurig aber wahr. Und wenn ich dann kurz wach werde denke ich, was ich alles machen muss - dann schlaf ich lieber weiter!!!!!!! Keine Lust auf nix - schlafen ist schöner...wenn ich mal voll drin bin.

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Manchmal denk ich: Bin ich vllt nur faul und/oder asozial? ;-) Das glaub ich aber nicht wirklich und das ist der Stimmung auch nicht förderlich!

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Hallo,

lasst mal eure Micronährstoffe untersuchen!!!!!!!!!

Als erstes Vit D- das lässt sich ganz leicht untersuchen und hängt stark mit psych. Problemen zuammen.

Wichtig sind auch Vit B- nicht nur B12, sondern auch B6, 2, 3,

Zink, Mangan, Kupfer, Chrom (vl. auch noch andere).Aussagekräftig sind da aber nur Werte aus dem Vollblut, nicht aus dem Serum!

Das kann nicht jedes Labor untersuchen und wahrscheinlich auch nicht jeder Arzt.

Das schwierigste wird sein, einen Arzt oder Heilpraktiker zu finden der das "kann".

Viel Erfolg

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Hallo Graf,

jepp ein riesengroßer Baustein, wenn es die MS nicht wirklich wegmacht aber richtig angewandt kann es doch erheblich zur Besserung des allgemeinen zustands helfen.

Seit ich meinen D3 Spiegel hochgesetzt habe geht es mir psychisch viel besser.

Das Problem ist da hast du Recht jemanden zu finden, der sich wirklich damit auskennt und einen nicht "irgendwas" aufschwatzen und verkaufen will.

Aber ich denke wenn man sich im Vorfeld das Wissen aneignet viel liest und sein finazielles Ziel kennt dann müsste man schon in seiner Gegend jemand finden.

Ich hätte ja einen gefunden (Noschinski) aber der ist zu weit weg, aber ich hatte mit ihm telefoniert und zu ihm kommen viele MSler auch vom Ausland.

Dies  ist auch noch was

Cellsymbiosistherapie® nach Dr. med Kremer oder auf der Seite von Rene Gräber findet man auch gute Infos das dann zusammenpuzzeln und jemanden suchen....Ich denke einmal investieren.....  ich hab jetzt einen in meiner Nähe gefunden. Denn wenn ich mir überlege ich kauf mir BVitamine, und all das Zeug nach meinem Bauchgefühl und es ist ja auch nicht gerade billig so aufsummiert.

LG

Klaraursula

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Hallo,

lasst mal eure Micronährstoffe untersuchen!!!!!!!!!

Als erstes Vit D- das lässt sich ganz leicht untersuchen und hängt stark mit psych. Problemen zuammen.

Wichtig sind auch Vit B- nicht nur B12, sondern auch B6, 2, 3,

Zink, Mangan, Kupfer, Chrom (vl. auch noch andere).Aussagekräftig sind da aber nur Werte aus dem Vollblut, nicht aus dem Serum!

Das kann nicht jedes Labor untersuchen und wahrscheinlich auch nicht jeder Arzt.

Das schwierigste wird sein, einen Arzt oder Heilpraktiker zu finden der das "kann".

Viel Erfolg

Wir reden wir von Depressionen,..,nicht von schlecht drauf oder einer Verstimmung..

Sicherlich ist eine ausgewogene Ernährung durchaus sinnvoll, alles auf Nahrungsergänzungsmittel als das Nonplusultra zu setzen, halte ich durchweg für gewagt.

Zudem, wenn Du in einer fetten Depression hängst, dann ist das Suchen nach einem "Arzt oder Heilpraktiker der das kann" aus meiner Sicht sicherlich nicht der zu empfehlende Weg, ich empfehle aus eigener Erfahrung den Weg zu den entsprechenden "klassischen" Experten und Therapeuten.

Gruß

Bad Brain

 

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Guest sarah382

Genau, schmeiß ihn raus! Er hat dann genug Zeit. Drück dich!

Wofür Vitamin D so alles her halten soll *kopfschüttel* Ich schätze mal, du hattest noch nie eine Depression, Graf. ;-)

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Hallo,

ich finde Vitamin D nicht schlecht, einfach mal ausprobieren, wenn es dann besser geht, ist es doch gut. 

Weiterhin gute Besserung und liebe Grüße

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Guest sarah382

Aber doch nicht gegen eine echte Depression... Zeitverschwendung und Vitamin D sollte ja eh jeder von uns sowieso schon nehmen. Aber eben nicht als Ersatz für ein AD.

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Hi!

Keiner hat hier was von "Ersatz" geschrieben!!

Und wer sich so alles für Experten für echte Depressionen hält......Na ja.

Da wurde mir auch schon sooo viel erzählt.

Geholfen hat keine einzige "Expertenmedizin"- weil es halt tatsächlich keine wirkliche Depression war.

Aber auch wenn es es sich um eine richtige Depression handelt, was spricht dagegen, sich auf ganzer Ebene untersuchen zu lassen??? "Zusätzlich"

Ev. hängt doch eh alles zusammen.

Außerdem habe ich auch nicht nur von Vit D geschrieben. Und auch nicht von Nahrungsergänzungsmitteln!

Und außerdem, man überlege mal: Wie wird denn eine Depression diagnostiziert?

Lachnummer!

Und ich war bei Spezialisten!

Schönen Gruß

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Hi!

Keiner hat hier was von "Ersatz" geschrieben!!

Und wer sich so alles für Experten für echte Depressionen hält......Na ja.

Da wurde mir auch schon sooo viel erzählt.

Geholfen hat keine einzige "Expertenmedizin"- weil es halt tatsächlich keine wirkliche Depression war.

Aber auch wenn es es sich um eine richtige Depression handelt, was spricht dagegen, sich auf ganzer Ebene untersuchen zu lassen??? "Zusätzlich"

Ev. hängt doch eh alles zusammen.

Außerdem habe ich auch nicht nur von Vit D geschrieben. Und auch nicht von Nahrungsergänzungsmitteln!

Und außerdem, man überlege mal: Wie wird denn eine Depression diagnostiziert?

Lachnummer!

Und ich war bei Spezialisten!

Schönen Gruß

Eigentlich sollte ich nicht schreiben, wenn ich schlechte Laune habe..

Ist hier jemand bisschen angefressen :-) ?

Wer hat den "Mikronährstoffe" erwähnt? ....Ich war das nicht....

Was mich immer mehr stört, ist zum einen, dass zu jeder Erkrankung, zu jedem Symptom irgendwelche Empfehlungen zu irgendeinem frei erhältlichem "Präparat" empfohlen werden und zum anderen, gleichzeitig die "klassische" Schulmedizin als rein gewinnorientiert und unfähig, oberflächlich und so weiter und so fort dargestellt wird.

Lachnummer, wie die entsprechenden Fachkräfte eine Depression diagnostizieren? und das auch noch bei Spezialisten? Ach und dann war das doch keine wirkliche Depression? Ja was denn nun?

Ich habe vollstes Verständnis, das man sich mit einer feinen MS-Diagnose und den doch recht begrenzten Möglichkeiten der "Schub"-Minimierung, nach allen Möglichkeiten sucht, um die körperlichen zukünftigen Möglichkeiten zu maximieren. Wenig Verständnis habe ich mittlerweile, wenn die den klassischen Ärzten und Medikamenten entgegengebrachte Skepsis bei frei verkäuflichen ergänzenden Mittelchen oder Behandlungsmethoden gänzlich fernbleibt.

Es gibt nicht für die bösen Pharmariesen, welche nur das dicke Geschäft machen wollen. Schauen wir uns doch den alternativen Riesen AMWAY an (NUTRILITE),..,Gesamtkonzern Umsatz 2013 über 11,3 Miliarden $ Umsatz....und so weiter und so fort.

Mein Paradebeispiel kommt hier auch immer wieder auf den Tisch.. immer tauchen Links als Nachweis der Wirksamkeit/Studie etc. auf..Zentrum-der-Gesundheit....

So, jetzt habe ich mich wieder beruhigt und auch keine Lust mehr groß zu schreiben, vielleicht später...

Sorry, 

Hatte heute ganz schlechten Tag in schlechtem Leben....

Gruß

Bad Brain

 

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Hallo zusammen,

warum driftet die Diskussion jetzt so ab?

Das ist nur destruktiv und hier muss wahrlich niemand irgendjemandem etwas beweisen.

Alle hier leiden auf die ein oder andere Weise. Aus diesem Grund gibt es dieses Forum.

Wenn ich hier lese, wie Anna Maria, Löwin, Plum, Frankfurtlions, Claudia und Sickchick dran sind zusätzlich zu MS, dann bin ich wirklich betroffen. Ich hatte in der Zeit vor der MS depressive Phasen da ich die neurologischen Probleme 3 Jahre in meinem Kopf gesucht habe, da jeder sagte ich solle mich nicht so anstellen mit meinen Rückenproblemen...

Aber gegen das, was ihr durchleidet, war das Kindergeburtstag...jeder hier möchte helfen! Egal ob es Sinn macht oder nicht. Erstmal zählt allein der Wille! Was genau für den einzelnen Sinn macht, muss jeder für sich entscheiden. Hier sind alle alt und reif genug dazu.

Und Sickchick....du bist nicht faul oder asozial! Du bist KRANK und brauchst dringend Hilfe. Wenn es dir zu viel ist, selbst nach Hilfe zu suchen, wende dich an Menschen oder Organisationen die die Energie dafür aufbringen können!

Aber bitte tut mir alle einen Gefallen und fallt nicht über euch her.

Alle die hier betroffen sind können meiner Meinung nach nur professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und müssen dafür sicherlich über so manchen Schatten springen.

Und Claudi....hör auf zu lachen und bekenne dich dazu, dass es dir schlecht geht. Zu allererst zu deinen Töchtern. Die sind alt genug um verstehen zu können.

Der Hardliner tut dir nicht gut. Du gibst hier im Forum seit langem so viele wertvolle Ratschläge und Tipps. Jetzt wende mal so manches für dich an!

Ich wünsche euch allen ganz viel Zuversicht und Hoffnung um alles zu meistern und um wieder einen Weg der Gesundung beschreiten zu können!

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Westerwald

Dirk

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Guest sarah382

Amen, Bad Brain!

Und weil ich auch schlechte Laune habe: dann hatte ich ja Recht, dass du dich mit Depressionen gar nicht selbst auskennst, wenn du keine hattest. Schön selbst demontiert gerade. Das muss gerade in der Luft liegen, selbst ernannte Experten, die in Wirklichkeit gar nicht mitreden können. Ana Maria hat von stationärer Therapie gesprochen (das ist also Ernst) und ich bin mir bei ihr auch sicher, dass sie die ganzen Empfehlungen bei MS (zB Vitamin D und B12) sowieso schon kennt.

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Guest sarah382

Upps, die 2. Seite hatte ich gar nicht gesehen.

Du hast völlig recht Dirk! Nur finde ich, dass Empfehlungen wie Vitamin D nur eins aussagen: dass Ana Maria nicht ernst genommen wird. Und Grafs 2. Text hat das ganze nur bestätigt. Liest sich für mich so: Depressionen sind nur gerade Mode und in Wahrheit geht's hier nur um Vodoo. Und das macht wütend. Ich finde es ganz großartig, dass Ana Maria sich für die stationäre Therapie entschieden hat. Das ist ein großer Schritt, der Mut erfordert. Und dann zu sagen: das ganze könnteste auch easy mit Vitamin D behandeln ist einfach frech.

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Das macht jetzt depressiv....schreibt euch ne PN und beschimpft euch da!

Das will hier keiner hören und hilft niemandem!

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### Off-Topic ON###

Gut am Ton könnte man etwas feilen, aber genau so etwas will ich lesen.

Klare Worte und nicht stillos alles hinterherplappern ohne fundierte Belege und Quellen.

Das bezieht sich erstmal nicht direkt auf die Teilnehmer dieses Themas, ist mir auch in Anderen aufgefallen.

In-Watte-Packer und Alles-im-grünen-Bereich-Melder gibt's genug und das hilft leider niemandem.

Wer sich noch frei nennen kann, selbst zu entscheiden ob er die eine oder andere Empfehlung hier annehmen möchte...Glückwunsch.

Aber es kommt auch vor, dass man eben nicht mehr frei entscheiden kann und den Tunnelblick hat.

Aus Verzweiflung, Wut, whatever...

Und wenn man dann vermeintlich richtige Empfehlungen in einem MS-Forum liest, dass ja von einem Medikamentenhersteller betrieben wird, wird es gefährlich.

So wie dem Ratsuchenden hier die Pflicht auferlegt wird für sich zu entscheiden,  muss dem Schreiber die Pflicht auferlegt werden, nicht wahllos Informationen auszuschütten und darauf hinzuweisen das das womöglich nur eigene Erfahrungen sind.

### Off-Topic OFF###

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Liebe Ann-Maria, hallo an alle,

ich finde es traurig wie die Diskussion hier ausgeartet ist. Ich wollte mir eigentlich Hilfe holen bzw. eure Erfahrungen lesen.

Ich habe seit 2004 die Diagnose MS und unter Betaferon hatte ich 2 schwere Depressionen und momentan komme ich auch nicht mehr aus dem Tief. Schlafen ist schöner, das stimmt... irgend jemand hat das hier geschrieben, der aber nicht faul oder asozial ist, sondern krank und dringend Hilfe braucht.

Da es nicht meine erste Depri ist, schleppte ich mich vor 2,5 Wochen abends noch zum Arzt da das verlängerte Wochenende bevor stand und ich Angst hatte vor den Folgen.. schaffe ich das? will ich überhaupt noch weitermachen? Ich habe mir ein Antidepressiva verschreiben lassen und gleich montags vom Neuro eine Klinikeinweisung in die Selzerklinik, da darf ich endlich!! am 7.6. hin. 

Ich komme trotz Medis nicht aus dem Tief und verspüre dieses Mal keine Wirkung. Aber ich habe zwei KInder, ich muss weitermachen. Ihr Vater ist vor 4 Jahren verstorben- also ich muss einfach funktionieren. Mein Alltag leidet, meine geringfügige Beschäftigung leidet, mein Bücherschreiben leidet... es ist mir so egal alles! Lebensmüde.... aber es geht anderen genauso... ich weiß es sind hirnorganische Veränderungen, aber was nützt uns das!??

Wir wollen alle geholfen bekommen und jeder schreibt hier seine Erfahrungen und gibt gut gemeinte Ratschläge....wir sollten uns helfen und keine Diskussionen ausufern lassen. 

Ich wünsche alle dass sie Hilfe bekommen und die ersten Anzeichen erkennen, denn ist man erst im Tief, ist es sehr schwer. Aber auch hier: Hausarzt anrufen, viele kommen ins Haus!

Herzlichst

Caroline

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