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jonny89

Verlauf Ohne Symptome (An alle Msler)

32 posts in this topic

Hi zusammen. Mal eine frage vorallem an die alten Msler, würde mich Interessieren, was eure Erfahrung dazu sagt.

Bis jetzt habe ich seit 1 Jahr keinen Schub und Keine einschränkung, das Kontroll Mrt, laut Neuro garnicht gut. (Habe die Bilder selbst gehesehen) Viele Weisse Flecken an der Hirnverbindungs Brücke ( Name fällt mir grad nicht ein) Neuro meinte wenn ich nichts mache (Medis) Werden diese früher oder später zu Narben und das würde schnell zu einer Behinderung führen:/ Neuro meinte es ist schön das es mir gut geht, aber die Ms zerstört vieles ohne das ich es nicht merke und wenn ich es merke ist es zu spät. Wie ist eure Erfahrung? Ich meine mir geht es gut und ich habe garnichts. Aber anderer seits denke ich mir was wenn es wirklich unbemerkbar voranschreitet und in 2-3 Jahren garnichts mehr geht??. Lg.

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Hi jonny,

Lass dich nicht verrückt machen!

Meine mrts sind auch jedes Mal eine Katastrophe ... 50-70 leuchtende Sterne

Und - es geht mir auch nicht schlecht! Außer es wird mir eingeredet...

Nach langer Diskussion mit meinem Neurologen und das ich bestimmte Sachen ( lemtrada ) einfach nicht will, sagte er : es ist ja auch nicht wirklich erwiesen, dass diese leuchtenden " Sterne" etwas schlimmes bedeuten. Es kann sogar sein, das dein Gehirn sich repariert.

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ja lemtrada ist heftig, mein Neuro sagte sogar die Nw sind gravierend, tumor erkrankungen etc. Ja hast recht, aber fakt ist die Ms arbeitet ohne das wir es merken. Iwann geht einfach nichts mehr,aber dann ist es zu spät. Ich war jetzt 1 Jahr ohne Medis und naja Schub nein, Mrt bilder schlimmer ja. Nun haben die mich doxh ü erlegt was zu machen. (Gilenya) Hoffe das ist kein fehler...

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Hallo Jonny,

seit meinem 1. und bisher einzigen Schub 2003 geht es mir gut. Die Gefühlsstörungen in beiden Händen und Armen sind zwar nicht mehr verschwunden, aber auch nicht schlimmer geworden. Ansonsten habe ich keine Probleme. Ich habe gleich nach der Diagnose (hatte schon einen schlimmen Schub), mit Copaxone angefangen. Außerdem nehme ich noch Calcium EAP auf Anraten meines Hausarztes. Das Mittel 'imprägniert' die Nerven, hat er mir gesagt. Außerdem mache ich viel Sport. Vor 2 Jahren habe ich mit Badminton angefangen. Sozusagen zum 10. jährigen 'Jubiläum'. Ich denke, man muss selbst entscheiden, ob man Medikamente nimmt oder nicht. Der Neuro kann hier nur beraten. Aber wenn Dein Bauchgefühl Dir sagt, dass eine Prophylaxe nicht schaden kann, dann würde ich auch eine machen. Mir hat es bisher nicht geschadet. Nieren und Leberwerte sind hervorragend.

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Hallo Jonny,

auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder missverstanden werde, möchte ich dir von meiner persönlichen Erfahrung zu einer frühzeitigen Therapie der MS berichten.

Ich bin bereits die Hälfte meines Lebens (25 Jahre) an MS erkrankt und meine Ärztin hat bestimmt 40 Jahren Erfahrung.

Es gibt zu Deiner Frage auch eine Vielzahl an Quellen.

Ich glaube auch von den beratenden Ärzten dieses Forums.

Beispielsweise finde diese Unterlage sehr informativ, die ich hier reinkopiert habe. .

MS-Therapie: Wann beginnen und wie lange behandeln?

Quelle(n):

[1] DGN / KKNMS Leitlinie zur Diagnose und Therapie der MS, Online-Version, Stand: 13.08.2014, http://www.kompetenznetz-multiplesklerose.de (zuletzt besucht: 01.04.2015)

 

http://www.msundich.de/fuer-patienten/ms-therapie/beginn-der-therapie/

 

Die Mehrheit der Experten ist sich heutzutage darüber einig, dass die vorbeugende Langzeittherapie einer MS so früh wie möglich einsetzen sollte – unter Umständen schon im Falle eines klinisch isolierten Syndroms (KIS).

Der Grund dafür ist die Tatsache, dass sich in den meisten Fällen bereits umfangreiche entzündliche Veränderungen im Gehirn abspielen, ohne dass die Patienten dies merken („Eisberg-Prinzip", s. u.).

Wenn sich nun die Entzündungen im Gehirn weiter entwickeln können, besteht das Risiko, dass sich der Krankheitsverlauf auf Dauer verschlimmert. 

Bei einem frühzeitigen Beginn der Behandlung kann die Zahl der Schübe schon im frühen Verlauf der Erkrankung reduziert werden.

Außerdem können auch der Übergang in das sekundär fortschreitende Stadium (SPMS) und die Zunahme des Behinderungsgrades verzögert werden.

Wie lange sollte die Behandlung fortgeführt werden?Da es sich bei der MS um eine chronische und lebenslange Erkrankung handelt, ist die verlaufsmodifizierende Therapie in der Regel eineLangzeittherapie. 

Wichtig für eine dauerhafte und langfristige Wirkung ist vor allem die kontinuierliche Gabe – es empfiehlt sich, dabei zu bleiben!

Manchmal werden wahrscheinlich Gedanken hochkommen wie „Brauche ich das wirklich?", insbesondere wenn es Ihnen unter der Behandlung gut geht.

Sie sollten bedenken, dass gerade die Behandlung der Grund sein könnte, warum lange keine Schübe oder keine anderen Beschwerden aufgetreten sind.

Nach Absetzen der Medikamente würden die Beschwerden wahrscheinlich wiederkommen und zu neuen Problemen führen.

Lediglich den akuten Schub zu behandeln, reicht nicht aus.

Wie das„Eisberg-Prinzip" (siehe Abbildung) verdeutlicht, kann die Erkrankung auch zwischen den Schüben aktiv sein.

Der Entzündungsvorgang kann auch ohne erkennbare Symptome bzw. Schübe weiter voranschreiten.

Eine Langzeittherapie kann diesen Prozess verlangsamen, die Zahl der Schübe vermindern und das Fortschreiten der Behinderung deutlich verzögern.

 

Viele Grüße

Hans-Jörg

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Hey, ja der Eisberg ist mit bekannt, es ist nicht so das erst grad an Ms erkra kt bin^^

Es geht um folgendes 2 Jahre rebif heftigste Nw die mich mehr eingeschränkt haben als die Ms. Zuletzt alle 6 Monate ein Schubd. Daraufhin habe ich( sollte ich) es absetzen und was neues nehmen aber nei ich habe mich geseigert. Jetzt nach 1 Jahr geht es mir gut kein schub oder ähnliches. Hab mich zur Mrt kontrolle überredet lassen und paar kleine Aktive Herde dazugekomme (laut neuro) Und weisse flecken. (Das die alten herden weg sind hat sie nicht erwähnt) Jetzt wurde so auf mich eingeredet das ich was mschen muss oder die flecke führen zue behinderungen. So nun zwickmühle! Mit behinderung kann ich leben! Aber herzrhytmussrörj gen etc brsuche ich echt nicht! Wer weiss was Gilenya nach 5Jahren therapie auslöst?? es gibt keine langzeitstudie!! Voe kurzem ist erst bekannt geworden das rebif nieren schädigt und das Medi gibts schon lange!! Aber Gilenya zu nehmen obwohl es mir eig gut geht finde ich heftig und verunsichert mich! Das ist ein Medi bei ganz schweren verläufen! Einersatz hast du recht mit rauszögern, aber es gibt KEINE Garantie!!! Aber garantiert Nw;)

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Hi Johnny,

Ich habe mich ja wegen meiner Augen eindeutig pro Basistherapie entschieden. Wenn ich das richtig behalten habe, zählt Gilenya in der Schweiz noch zur BT, in Deutschland zur Eskalationstherapie. Vor Gilenya hätte ich auch Muffe und müsste erst einmal einen deutlichen Nutzen sehen.

Garantieren kann man bei MS eigentlich gar nichts, denn soweit ich weiß, gibt es beim einzelnen Patienten nicht die Möglichkeit nachzuprüfen, ob ein Medikament wirkt oder nicht. Bei den Studien werden groß Patientengruppen miteinander verglichen, daher sind die Schlussfolgerungen nicht zwingend auf den Einzelfall zu übertragen.

Es kann also sein, dass die MS einfach nur Ruhe gibt oder dass das Medikament wirkt.

Wie wäre es denn mit einer anderen Basistherapie? Es gibt ja da inzwischen andere Möglichkeiten als Interferone, von denen ich nach deinen Erfahrungen, glaube ich, die Finger lassen würde. Ausschlaggebend sollte bei der Auswahl doch eigentlich die Krankheitsaktivität sein. Von ohne Therapie zur Basistherapie wäre für mich logischer als direkt zur Eskalationstherapie.

Grüße,

weltoffen

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Danke Weltoffen, ja ebend hatte ja nur rebif es gibt ja noch etliche andere medis z.B Copaxone, Habe es auch angesprochen aber mein Neuro meinte nein das hilft alles nichts. wenn rebif nicht hilft dann die anderen auch nicht. Es MUSS Gilenya sein, da die Bilder soo schlecht sind. (mir gehts supi) klar hier mal da kribbeln aber das wars. Fühle mich überrumpelt einfach. Ich seh den Grund einfach nicht so eine krasse therapie zu machen.

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Hallo Johnny!

Ich find's ziemlich übel, wenn dein Neurologe dich so unter Druck setzt. Das macht doch das Vertrauensverhältnis kaputt, wenn er dein Bauchgefühl dermassen ignoriert.

Aus seiner Sicht ist es vielleicht verständlich, aber er muss die Medikamente schliesslich nicht nehmen, sondern du. Und du bist doch auch derjenige der klarkommen muss, mit Nebenwirkungen von Medikamenten oder mit Folgen der MS.

Kennst du den Buchautoren Sven Böttcher? Er hat auch MS und stand vor demselben Problem wie du, aber er hatte ganz massive Schübe. Er wurde mal bei der Sendung 'Planet Wissen' vorgestellt und ich fand seine Ansicht zu dem Thema ganz interessant. Wenn du Lust hast, es dir anzuschauen, ist hier der Link:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/planet_wissen/videoplanetwissenlebenmitmultiplersklerose100.html

Ich selber spritze täglich Copaxone, aber erst seit ein paar Monaten. Also kann ich noch nicht so einschätzen, ob's was bringt. Schwere Nebenwirkungen habe ich davon bis jetzt nicht, aber sollte sich das mal ändern, würde ich mir wohl auch zweimal überlegen, ob ich's noch weiter nehme.

Ich denke mal, man kommt nicht drumherum, sich mit seiner Krankheit zu beschäftigen und was zu tun, damit man möglichst wenige Einschränkungen bekommt. Aber was man konkret tut, ist doch letztendlich jedem selbst überlassen. Die Entscheidung kann einem keiner abnehmen.

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Mmh, so wie du das beschreibst, finde ich auch, dass der Neuro dich zu Gilenya drängen möchte. Mein Kenntnisstand war, dass es bei allen Mitteln Responder, Teil-Responder und Nicht-Responder gibt, und dass bisher keine Möglichkeit besteht, vorherzusagen, wer wie auf welches Medikament reagiert.

Unter diesem Aspekt halte ich die Aussage, wenn Rebif nicht hilft, dann die anderen Medis auch nicht, zumindest für gewagt. Bei einer Langzeittherapie musst du als Patient dahinter stehen, sonst wird das weder was mit Therapietreue, noch mit Lebensqualität. Diese Erfahrung müsstest du ja auch schon machen.

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Hallo jonny,

such dir einen anderen Neuro. Es gibt diverse Gruppen von Medis zur Behandlung von MS. Es ist richtig, dass wenn Rebif nicht den gewünschten Nutzen im Vergleich zu den NWs hat, wird z.B. Avonex auch nicht helfen, weil es sich um die selbe Grundstruktur des Medis handelt. Aber Copaxone z.B. gehört zu einer anderen Medigruppe. Ergo erzählt dein Neuro Käse! Lösung: Einen Neuro finden, der nicht nur ein Medi an den Mann bringen will, sondern die für dich beste Behandlung finden möchte!

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Hallo Jonny

Vielleicht wäre auch eine 2. Meinung nicht schlecht....

Ich hatte sofort nach Diagnose mit Betaferon begonnen und 7 Jahre gespritzt. Alle Blutwerte waren immer normal und keine anderen Nebenwirkungen. Dann hab ich zu Copaxone gewechselt und auch Rebif ausprobiert. Hat entweder nicht geholfen oder die Nebenwirkungen die ich gemerkt habe waren mir zu heftig. Dann wurde der Verdacht geäußert und unter Untersuchungen bestätigt das ich in SPMS gerutscht bin und die Ärztin in der MS Klinik hat ziemlich Druck gemacht, das ich mit Mitox eskalieren muß...

Nachdem da die Beipackunterlagen mir zu extrem klangen und ich eigentlich nicht bereit war mich diesem Risiko auszusetzen holte ich mir eine 2. Meinung ein. Dieser Neurologe hat mehrere Mitox Patienten und hat mir die Angst irgendwie genommen, nachdem er keine Patienten hat, wo es sehr "schlimm" geworden ist.

Jetzt bin ich seit 1 Jahr in der Mitox - Behandlung und meine Blutwerte sind völlig o.k. (bis auf die Leukos, die ziemlich schwächeln, was aber ja "normal" angeblich ist ;) ).

Wünsche Dir viel Kraft und gute Entscheidungen.

Gruß

Renny

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Danke Ihr lieben xür die Mut zusprüche. Ich habe auf den letzten drücker es doch abgesagt! Ich würde mir unnötig panik machen jedesmal eine tablette zu nehmen. Das mit copaxone denke ich auch, ist doch total was anderes. Ich serde mich woanderst rumhören. Ja das Problem ist, dass ich seit der Ms in der Ambulanz bin, also kein niedergelassener. Ich habe echt den Verdacht, dass die Spenden bekommen von den Pharmas.. Das isses Famous, ich muss mir den NW klar kommen und nicht der Neuro. Danke euch allen :)

Und das jeder Infekt tödlich sein kann, hat mir der Neuro auch nicht gesagt. Ich bin auch so schon total anfällig wenn ich krank bin! Beim letztenmal musste sogar der Notarzt kommen und das ohne, dass mein Imunsystem auf 0 ist. Lg.

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Hallo Jonny,

Ich habe erst nach elf jahren mit BT angefangen. Das MRT Bild sah heftig aus nach elf Jahren,black holes... gemerkt oder inzw.eingeschränkt? NEIN !!!

Alles kann,nichts muss!!!!!!

Ich nehme seit Febr 14 tecfidera,das ist eine BT und soll mind.so gut wie Gilenya wirken. Bin seit 15 Monaten schubfrei,ein MRT hatte ich allerdings das letzte mal vor 2,5 Jahren. Es würde mich auch echt interessieren wie ein neues MRT Bild aussehen würde.

LG Sandra

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Hm Ok wieso hast du dann angwfangen mit medis wenn doxh alles in Ordnung ist?? Ich würde erst anfangen wenn ich eingeschränkt wàre. Tecfidera eine BT????? Eskalation so viel ich weiss. Nee die Nw sind heftiger als Gilenya.. Turmor erkrankungen die nach Jahre kommen laut meinem Neuro. nene nix für mich. Vorallem gab es da auxh todesfälle, wie bei Gilenya. Wenn ich Untergehe dann durch die MS und nicht durch medis. Weiterhin alles gute.

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Hallo Ihr,

eine Sache interessiert mich, auch wenn ich wieder damit nerve.

Ich bin der, der vor einigen Tagen den Artikel zum "Eisberg-Prinzip" reinkopiert hat.

.."Der Grund dafür ist die Tatsache, dass sich in den meisten Fällen bereits umfangreiche entzündliche Veränderungen im Gehirn abspielen, ohne dass die Patienten dies merken („Eisberg-Prinzip")...."

Bei mir ist es so, dass ich die meisten Läsionen im Kopf und Rückenmark aus der Zeit vor der Diagnose habe. 

Meine Ärztin hat es mir dann so erklärt, dass es bei der MS "noch nicht erklärbar ist" wo sich die Entmarkungsherde bilden, d.h. an welchen Stellen im Gehirn oder Rückenmark.

Und je nachdem wo sich die Entmarkungsherde zeigen, sind die Auswirkungen mal stärker oder schwächer in Bezug auf die Einschränkungen. Aber egal wie, es bleiben immer Narben zurück.

Anfänglich, besonders in jungen Jahren,  kann der Körper durch das sog. Remyelisieren die (durch die Entzündungen) defekten Myelinhüllen wieder reparieren. Wobei das Reparieren natürlich nicht so optimal ist "wie das Original".

Und je mehr Entzündungen und damit mehr Entmarkungsherde im Laufe des Lebens, desto mehr Narbengewebe, das seine Funktion immer schlechter erfüllt.

Außerdem, kann es sein, dass "per Zufall oder warum auch immer dort" Bereiche im Gehirn oder Rückenmark betroffen sind, die aufgrund ihrer Funktion (Großhirn, Kleinhirn, Balken/Corpus Callosum etc.) mehr oder weniger Ausfälle hervorrufen.

Ich habe diese Zusammenhänge, so wie ich sie verstehe, so umständlich versucht zu beschreiben, weil ich mich immer wundere, warum einige Mitbetroffene sich so schwer tun, sich therapieren (Basistherapie, Krankenhausaufenthalte) zu lassen.

Ich habe es mir irgendwann so zurecht gelegt, dass ich durch Medikamente, Ernährung und Lebensweise versuche Entzündungen zu vermindern. Ganz vermeiden lässt sich das ohnehin nicht.

Und je weniger Läsionen ich im Verlaufe meines Lebens bekomme, desto besser.

Ich muss dazu sagen, dass ich aus der Zeit vor der Diagnose und den Therapien die meisten Läsionen habe. "Alte Herde auf dem MRT-Bild" .

Gerade weil ich schon so viele unterschiedliche Verläufe im Verlaufe meiner eigenen Erkrankung (halbes Leben) gesehen habe, versuche ich halt immer etwas zu machen. 

Nein, ich beschäftige mich nicht nur mit der MS.

Ja, ich versuche mit vielen kleinen Ritualen und Dreiklängen ein selbstbestimmtes und hoffentlich auch freudvolles Leben zu führen.

Und ja, ich beobachte gerne was andere machen. Daraus kann ich nur lernen. 

Deshalb auch das Forum oder meine Macke mit meinen Schreiben an prominente Mitbetroffenen oder Angehörige (Michelle Obama und ihr Vater etc.).

Und ja, ich freue mich schon wieder auf meinen nächsten Krankenhausaufenthalt im Oktober.

Weil ich glaube, dass die Therapien mir gut tun.

Ich wollte euch mit meinem Geschwafel nicht nerven,aber es war mir ein Bedürfnis mein Unverständnis einmal zu Papier zu bringen.

Viele Grße

Hans-Jörg

Edited by Dreiklang

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Hallo Jonny,

Ich hatte2000 ein MRT wegen st Migräne und erhielt den Verdacht auf MS. Dieser wurde nicht weiter abgeklärt,ich erhielt damals keine Info s über MS und alles geriet in Vergessenheit!!

2011 hatte ich eine SNE rechts und damit recht schnell die Diagnose MS. Nun jagte ein Schub den nächsten und ich begann Copaxone täglich zu spritzen. Trotz Copaxone hatte ich noch Schübe und aktive Herde. Im Februar14 wechselte ich zu tecfidera aus verschiedenen Gründen und bin total zufrieden damit!!

Und JA,tecfidera gilt als BT!

LG Sandra

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Hi Johnny

Nee die Nw sind heftiger als Gilenya.. Turmor erkrankungen die nach Jahre kommen laut meinem Neuro

Hat dir das der Neuro erzählt, der dich zu Gilenya drängen möchte? Nur mal so als kleines Gedankenbonbon  ;) 

Wie Famous sagt, gehe doch mal zu einem anderen Neurologen und lasse dich beraten.

Ich finde es immer komisch, wenn ich hier lese, dass Betroffene im Krankenhaus oder von ihrem Neurologen/Hausarzt zu einer Basistherapie (oder noch schlimmer: zu einem bestimmten Medikament) gedrängt wurden. Das war bei mir absolut nicht so, weder im Krankenhaus noch beim Neurologen.

Jeder muss für sich selbst entscheiden. Leider bist du durch Rebif ja ein gebranntes Kind, aber was schadet es, wenn du einem anderen Medikament eine Chance gibst? Mein Vater hat es im Sterbebett bereut, dass er nach seiner Darmkrebs-OP die Chemotherapie abgelehnt hatte. War ja rausgeschnitten worden. Später hatte er Metastasen in der Leber. Wer weiß, ob die Chemo das verhindert hätte, aber immerhin hätte er eine „fighting chance“ gehabt.

Grüße,

weltoffen

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Zur unvollständigen Reparatur der Mark- bzw. Myelinscheiden:

Das Bild zeigt einen histologischen Schnitt von Babinski, nach dem der Babinski-Reflex benannt wurde. Dürften wir alle kennen, denn bei der neurologischen Untersuchung streicht der Arzt mit einem Stift über die Fußsohle.

Bei dem rechten a sieht man eine unversehrte Markscheide, mit c sind wiederhergestellte (remyelinisierte) gekennzeichnet. Die wiederhergestellten sind dünner und kürzer. Bei b machen sich Lymphozyten und Makrophagen über die Markscheiden her, beim linken a zeigt sich ein blanker Nervenstrang. Wenn man das Känguru-Modell bemüht, hüpfen die elektrischen Impulse auf den Markscheiden den Nervenstrang entlang. Beim blank liegenden Nervenstrang kriechen sie im Schneckentempo daher, und beim remyelinisierten Stück müssen sie auf der gleichen Strecke öfter hüpfen. Das erklärt auch die Laufzeitunterschiede bei geschädigten Nerven. Die Laufzeitmessungen (evozierte Potenziale) dürften wir ja auch alle kennen.

babinskiremyeldmkuvct6rz.gif

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Hallo Weltoffen,

deine Beschreibung ist klasse !

Kannst du mir sagen, wo ich das Bild finden kann ?

Hier im Forum ist es nicht zu öffnen.

Viele Grüße

Hans-Jörg

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Hallo Ihr,

ich habe auf der Seite der Uni Hamburg ganz interessante Broschüren, auch mit Bildern, gefunden.

 

http://www.gesundheit.uni-hamburg.de/cgi-bin/newsite/index.php?page=page_199

Broschüren zur MS-Diagnostik 

Informieren Sie sich mit unseren Broschüren 

Schubtherapie der Multiplen Sklerose 2006

Diese Broschüre soll allgemein verständlich die wissenschaftlichen Belege für die Wirkungen und Nebenwirkungen von Kortison in der Therapie der MS darstellen.

Immuntherapien der Multiplen Sklerose 2008

Diese Broschüre soll die wissenschaftlichen Belege für die Wirkungen und Nebenwirkungen verschiedener MS-Therapien darstellen und damit eine Hilfe zur Entscheidungsfindungsfindung für oder gegen eine Immuntherapie sein.

Diagnose, Prognose und Frühtherapie der MS 2009

Diese Broschüre wurde für Menschen entworfen, die mit der Erkrankung Multiple Sklerose konfrontiert werden. Die Schwerpunkte der Broschüre liegen auf der Diagnosestellung, dem Verlauf und der Therapie der frühen MS.    

Viele Grüße

Hans-Jörg

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Hallo Hans-Jörg,

für deine immer wieder - aus meiner Sicht - lehrreichen Beiträge, die von mir

bis ins Detail gelesen werden, ich muß dir einfach mal  - Danke - sagen

Ich bin schon ein richtiger Fan davon :)

Und die Bilder sind natürlich auch sehenswert.

Viele Grüße und noch einen schönen Tag

Hanne

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Hallo Weltoffen,

vielen Dank für das Bild.

Die einzelnen Bereiche sind sehr gut zu erkennen.

Viele Grüße

Hans-Jörg

PS: Toll, dass es hier im Forum einen so spannenden Austausch gibt.

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Hallo,

Ich habe die sichere Diagnose jetzt seit letztem Jahr August. Seit nov.13 hatte ich die diagnose clinisch isoliertes syndrom. Habe dann mit Basistherapie Copaxone angefangen. Das MRT hat sich aber schnell verschlechtert, hatte aber keine Schübe. Bin dann in die Mainzer Uniklinik u. Seit sept.14 nehme ich jetzt Tecfidera. Mrt ist stabil.

hatte noch nie schübe weder mit copaxone noch jetzt. Aber wenn die Entzündungsherde sich so vermehren muss ja auch reagiert werden.

Liebe Grüsse und alles Gute

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