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Dreiklang

Fallenlassen

15 posts in this topic

Hallo Ihr,

 

eben habe ich an der Tordurchfahrt zum Parkplatz in den Wagen meines  Vaters eine Schramme rein gefahren.

 

Und das Handy habe ich zum wiederholten Male fallen lassen und jetzt funktioniert es nicht mehr.

 

Der Alltag macht mir mit der MS zunehmend Probleme.

 

Autofahren mit den Abmessungen, Festhalten mit den Händen. Ich lasse alles Mögliche fallen.

 

Total blöd !

 

Viele Grüße

 

Hans-Jörg

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Hallo Hans-Jörg,

auch ich lasse durch meine Gefühlsstörungen in den Händen einiges fallen. Das kann die Gabel oder das Messer sein wenn ich beim essen bin. Wenn ich auswärts essen gehe hab ich immer einige kl. Gummibänder dabei, Die wickle ich dann beim Essen um Messer und Gabel.

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Hallo Hans-Jörg!

Mist!!!

Diese Probleme kenne ich zwar (noch nicht) so ausgeprägt - dafür bin ich momentan "Meisterin der Küchenunfälle". Ein Wunder, dass die Finger noch dran sind. Es vergeht kaum eine Woche ohne Schnittwunden oder Verbrennungen, bislang aber noch relativ harmlos. Schlimmer daran finde ich diese Unkonzentriertheit und das Bewußtsein, dass es an der MS liegt und die Angst, dass es schlimmer wird.

Geht es Dir auch so? Dein Vater wird sicherlich kein Drama daraus machen und das Handy ist zu ersetzen, aber darum geht es ja nicht.

Blöd!!!

Herzliche Grüße,

Bine.

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Hallo allerseits,

nach ähnlichen "Handunfällen" und zunehmender Schwäche beim festhalten, habe ich mit abendlichem Hand und Armmuskeltraining begonnen.

Inzwischen läuft ,

wenn  der "Bauer Sau" sucht , " Peter Z. das Rechnen lehrt " oder "Flori S.mit seiner H. atemlos,busselnd über das Brückerl  marschiert ",

das eiserne Training.

Als hilfreich hat sich ein Handtrainer erwiesen ( eigentlich für Musiker und Kletterer gedacht)

Federkraft kann nach Erfolg verändert werden, ist bezahlbar und normal in den Alltag zu intergrieren.

Zu finden z.B. in der " Bucht" ( Ebay)

 

http://www.ebay.de/itm/Einstellbare-Fingerhantel-Handtrainer-Unterarmtrainer-Fingerhanteln-NEU-/201415706367?hash=item2ee54fc6ff:g:XXMAAOSw0JpV3vef

Pete

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Hallo Ihr,

 

vielen Dank für eure Wünsche.

 

Ich habe mir gerade im Sanitätshaus einen Ball als HAND- & FINGERTRAINER besorgt.

 

Damit kann ich abends beim Fernsehen meine Übungen machen.

 

Viele Grüße

 

Hans-Jörg

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Hallo Dreiklang,

dei mir nicht böse, aber vielleicht ist es Zeit mal darüber nachzudenken, ob du alles noch so machen kannst wie bisher. Es ist sehr schwer sich sowas einzugestehen, aber vielleicht ist das Auto nicht mehr das richtige Verkehrsmittel für dich. Wenn ich das falsch einschätze, dann tut es mir leid, aber es klang jetzt für mich nicht so, als wär das das erste Mal oder als wäre es schlicht Pech gewesen sondern schon, als wäre es auf Grund einer vorhandenen Einschränkung passiert.

Auch das mit dem Handy ist ärgerlich. Allerdings habe ich keinen wirklichen Tipp, was man tun könnte, um sich da zu verbessern.

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Hallo Famous,

daran habe ich auch gedacht.

Nach den unruhigen letzten Tagen habe ich seit heute früh einen Schleier mit Unschärfen auf den Augen.

 

Ein typischer Vorbote für eine Sehnerventzündung und einen MS-Schub.

 

Ich versuche nach Rücksprache mit meiner Ärztin mit Cortison diese Entwicklung zu unterbrechen.

 

Das Autofahren versuche ich jetzt so gut wie zu vermeiden.

Es hat halt alles seine Zeit.

Und nach diesen vielen Jahren (Diagnose 1998) will ich auch nicht ungerecht sein.

Ich konnte mich mit der MS bislang ganz gut einrichten.

Viele Grüße

Hans-Jörg

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Hallo Hans-Jörg!

Ich muss jetzt mal was loswerden. Es mag sich jetzt vielleicht nach "Rumgeschleime" anhören, so ist es aber sicherlich nicht gemeint. Das nur vorab ...

Ich verfolge Deine Berichte immer mit großem Interesse. Du klingst immer so "aufgeräumt" und positiv dem Leben gegenüber. Obwohl Du sicherlich schon sehr viel Negatives in Deinem Leben durchgemacht hast (so lese ich es heraus), klingst Du nicht im Grundgefühl verzweifelt. Das bewundere ich. Ich persönlich bin auch kein Grund-Negativ-Mensch, sondern sehe eher das Schöne, was das Leben noch bereit hält, statt aufzugeben. Momentan profitiere ich eher von Deinen Beiträgen, als dass ich selbst Rat geben kann. Es liegt sicherlich nicht an mangelndem Interesse, sondern eher daran, dass ich mich noch nicht so lange wie Du mit der Diagnose MS auseinandersetzten muss.

Sicherlich wird sich auch das mit der Zeit ändern. Daher ... statt guter Tipps und kluger Worte ... ich wünsche Dir, dass es Dir schnell wieder besser geht und Du so eine Sehnerventzündung und einen MS-Schub vermeiden kannst. Du wirst es für Dich einschätzen können, ob jetzt Cortison notwendig ist oder nicht.

Herzliche Grüße,

Bine.

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Hallo Bine,

über deine Worte habe ich mich sehr gefreut.

So wie du es geschrieben hast, das Leben ist bunt und lebendig.

Und besonders die Kommunikation.mit anderen Menschen finde ich aufregend.

Aber gerade dieser wechselnde, nicht vorhersehbare Verlauf der MS ist schwierig zu fassen.

Ich schwanke immer zwischen zufrieden und unzufrieden.

Zum Einen bin ich froh, dass ich immer noch zurecht komme, auf der anderen Seite bin ich traurig, dass mein Lebensweg nicht so verlaufen ist, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte.

Die MS gehört eigentlich schon zu meinem normalen Alltag, weil ich es gar nicht anders kenne.

Vielleicht liegt das auch daran, weil ich mit den Nebenwirkungen der Therapien eigentlich gut zurecht komme oder sie einfach als nicht vermeidbar ansehe.

ENDOXAN (Chemo) und Cellcept (Immunsupressiva Transplantationsmedizin) sowie COPAXONE (Basistherapie Immunmodulator) habe ich immer leidlich vertragen.

Und das Cortison ist bei Entzündungen halt immer noch das Maß aller Dinge. 

Ich weis das zu schätzen, weil viele Mitbetroffene mit den Nebenwirkungen arg zu kämpfen haben.

Behalte Deine positive Einstellung !!!

Viele Grüße

Hans-Jörg

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Lieber Hans-Jörg

ich denke, dass vermutlich die allerwenigsten Lebenswege so verlaufen, wie man es sich wünscht. Dier Kunst besteht ja darin, das Leben trotzdem zu lieben, denn die Wünsche sind wie Vögel, die plötzlich auffliegen und weg sind sie. Was zurückbleibt ist dann das Leben. Ich bin auch eher ein Optimist, denn sonst wärs ja noch schwerer.  Der Arzt von Westerwelle hat sonntags etwas sehr schönes gesagt in der Sendung mit Günther Jauch. Er meinte, dass Menschen, die schwer erkranken sich nicht verändern, sondern es kommt eher das Gute zum Vorschein, was vorher überlagert war. Das ist ja das Wunderbare, dass uns oft die schweren Erfahrungen zum Wesentlichen bringen und nicht das Leben, das wir uns erträumt haben. Ganz liebe Grüße

Topsy

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Hallo Hans-Jörg,

hast du dir mal überlegt ein Outdoor-Handy zu holen? Die halten deutlich mehr aus.

Viele Grüße

Plum

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hallo hans - jörg!

ich bin eigentlich auch jemand der das leben bejat!

ich habe den krebs besiegt mit positiven denken und bestrahlung während ich in der

onkologie nakt auf einem metalltisch gelegen war wobei ca. 10 oder 8 ärzte um mich

herumstanden und guckten das der strahlenapparat auch richtig auf meinen

"resthoden" (einen verlor ich) positioniert war.

ich bin keine person des öffentlichen lebens wie westerwelle der im interview sagt:" ..

er habe gefühlt wie sich der tod anfühlt!".....

sein buch geht jetzt bestimmt weg wie warme semmeln......

ich war und bin immer allein gewesen.

gott, die naturgesetze haben mir die ms fast direkt im anschluß bescherrt...

klar, eigentlich stirbt man nicht an ms.

ich weiß dennoch das ich jetzt die 2te und letzte chance habe alles besser zu machen.

hans - jörg,

alles nur erdenklich gute weiterhin für dich!

mfg

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Hallo Ihr,

es bringt richtig Freude mit euch zu klönen.

Die Welt ist so bunt wie wir sie uns machen.

Mit euch ist meine Welt ein wenig bunter geworden.

Viele Grüße

Hans-Jörg

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@ hans - jörg,

statt Outdoor Handy genügt einfach

ein entsprechender " Silikon Überzieher " ,auch Bumper genannt

für das vorhandene Quatschofon ,

( guggst du bei  Bucht oder Amazon, ca 10 € ).

außer unter Wasser sind die meisten " Fälle " damit gelöst.

Gruß

Pete

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