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BirgitV

MS ja oder nein

4 posts in this topic

Hallo an alle

Bin seit 4.11.2015 zur Reha in Bad Zwesten bei der Visite letzten Freitag sagte mir die Stationsärztin (zugleich Oberärztin) das ich gar keine MS habe da ich nicht die Typischen Symtome aufweise. Zu meiner Geschichte habe seit etwa 14 Monaten sensibilitätsstörungen an Ringfinger und kleinem Finger an beiden Händen wurde im Septemper 14 vom Neurologen ins MRT geschickt ergebnis Läsionen im Kopf HWS BWS. Bekam dan 5Tage Cordison beschwerden sin gleich geblieben.

Im Januar 15 bekam ich dann an der Uni Erlangen die Diagnose MS. Spritze seit dem Copaxone 20mg. Wem soll ich jetzt glauben den Ärztn hier oder zuhause.

Bin total verunsichert.

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Hallo Birgit,

wurde denn außer dem MRT noch andere Diagnostik durchgeführt?

Also Liquor-Untersuchung und diverse Reizmessungen usw.

Ich denke, wenn die Läsionen im MRT gefunden wurden ist es schon ziemlich sicher, dass du auch MS hast.

Das heißt aber nicht, dass deine Sensbilitätsstörungen in den Fingern davon kommen.

Es kann ja auch sein, dass die Läsionen vielleicht von einem früheren Schub sind, den du so garnicht bewußt als solchen wahrgenommen hast.

Ich habe auch seit mittlerweile drei Jahren dieselben Sesibilitätsstörungen in Ring- und kleinem Finger. Damals wurde auch MRT von Kopf und HWS gemacht und nichts gefunden.

Daraufhin hat der Neurologe mich dann auf Kaparltunnel-Syndrom untersucht und festgestellt, dass da tatsächlich eine leichte Einschränkung der Reizleitung vorliegt und meine Beschwerden wahrscheinlich daher kommen. (obwohl es auch dafür untypisch ist, betrifft meist Daumen, Zeige- und Mittelfinger)

Ich habe dann eine Schiene bekommen, die ich nachts anziehen sollte. Daraufhin wurde es deutlich besser, kribbelt jetzt nur noch selten.

Aber zurück zu deiner Frage:

Ich würde auf einer vollständigen Diagnostik bestehen und mich nicht mit so lapidaren Äußerungen abspeisen lassen. Ich meine... was ist schon typisch bei MS???

Alles Gute weiterhin!

LG Ursi

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Hallo Birgit,

ich denke das eine tritte Meinung nie schlecht ist. Wobei die Neurologisch Uni-Klinik in Erlangen schon nicht schlecht.

Dort habe ich auch meine Diagnose bekommen und echt gut aufgeklärt worden.

Viele liebe Grüße

Kerstin

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Hallo Birgit,

das Theater kenne ich gut. Multiple Sklerose ist extrem schwer zu diagnostizieren, weshalb sich einige Ärzte ganz genau an die örtliche und zeitliche Dissemination halten. Um die MS nachzuweisen müssen die Mc Donald Kriterien erfüllt sein. Wenn da irgendetwas nicht 100 prozentig typisch ist, dann heisste es: man muss den Verlauf abwarten. Ich selbst habe mir auch eine Zweitmeinung eingeholt und dann blieb mir nichts anderes übrig, als die Diagnose zu akzeptieren. Habe lange gehofft, dass die Diagnose ein Irrtum ist, deshalb aber auch nicht sofort mit einer effektiven Therapie begonnen, was sich insgesamt sehr nachteilig ausgewirkt hat.

Topsy

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