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pinkustrawberry

Plegridy ,Erfahrungen ?

6 posts in this topic

Hallo :-)

Nehme jetzt seit kurzem Plegridy .

Am freitag zum ersten mal mit der vollen dosierung .

Ich Spritze es immer Abends vor dem Schlafen gehen . Am nächsten Tag hatte ich bis jetzt immer starke Grippe symptome ,Schüttelfrost und total schlapp.

Wird das mit der Zeit besser ? Kann man noch was machen um die symptome zu mildern? Nehme immer Paracetamol aber es scheint nicht zu helfen

Außerdem bin ich mir unsicher mit den Pens

habe Angst sie falsch zu benutzen und das die nadel dann nicht richtig auslöst. Habe gelesen das das passieren kann wenn man den pen falsch benutzt :-/

Hat jemand Tipps und schon erfahrung mit plegridy spritzen ?

Danke schonmal :-)

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Hallo,

ich gehöre NOCH zu den Plegridy Anwendern.

Ich habe meine Diagnose seit August 2015 , in den Mrt's waren aber noch ältere Läsionen zu sehen, habe im September mit Plegridy angefangen, aber unter Plegridy noch weitere stärkere Schübe erlitten, weshalb ich nun in die Eskalation mit Tysabri gehen werde, sofern alle Voruntersuchungen ( Virus Test ) dies zulassen.

Meine Erfahrungen sind nicht die besten, erste Injektion mit der 1/3 Dosis war top, keine Nebenwirkungen ausser Rötung der Injektionsstelle, die zweite verursachte dann heftige Gliederschmerzen ,Schüttelfrost und Hautausschlag.

Den Ausschlag hatte ich nur das eine mal, aber Gliederschmerzen, Schüttelfrost sind geblieben, ebenso die starken Hautreaktionen, habe eigentlich immer am Bauch zwei grosse Rötung, da die Rötung immer mindestens zwei Wochen anhalten, oft kommt es auch dazu das die Rötung anfangen zu jucken.

Ich nehme immer 30 min vor der Injektion eine Ibu 400 und wenn die Nebenwirkungen einsetzen und zu stark werden nochmal zwei Ibu 400, so hat mir das mein Neuro und meine MS Schwester erklärt.

Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.

Wenn du noch Fragen haben solltest, kannst du dich jederzeit melden.

Lg

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Ich nehme seit September Plegridy. Ich hab nur einen Tag "ordentliche" Grippesympthome. Einen großen roten Fleck bekomme ich aber auch. Beides ist bei mir im Laufe der Monate deutlich besser geworden.

Bei mir wurden die Rötungen etwas blasser und juckten nicht mehr, seitdem ich mir die Stellen morgens und abends mit einer Feuchtugkeitscreme einreibe. Ich nehme nur eine Bodylotion, aber mir wurde gesagt, dass man da wohl auch gut eine Feuchtugkeitscreme aus der Apotheke nehmen kann.

Zur Handhabung mit den Pens würde ich nochmal die MS-Schwester kontaktieren. Die hat ja auch so Übungs-Pens, mit denen man mehrmals üben kann, bis man da sicher ist in der Handhabung.

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Hallo!

Ich nehme Plegdridy seit Ende 2014. die grippesymptome habe ich immer einen Tag .

Mit den Pens komme ich gut zurecht und hatte bisher keine Probleme damit.

Flecken bekomme ich nach wie vor , sie bleiben auch ewig, man kann immer die letzten 3 Injektionen nachvollziehen.

Angeblich soll das nach 6 Monaten besser werden, bei mir irgendwie wohl nicht.

Ansonsten komme ich gut damit zurecht.

Liebe Grüße

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Hi,

meine Diagnose steht seit Mai 17 (Erkrankung mit 53Jahren).

Ich habe mit Plegridy begonnen - mittlerweile die 13. Injektion. 

Die Nebenwirkungen sind jedes mal anders intensiv - manchmal heftiger Schüttelfrost 2 Stunden nach der Spritze, dann wieder "nur" Muskelschmerzen 8 Std. nach der Injektion. Ibuprofen und Mefenamin in rauen Mengen - geht nicht anders. (Ich bin selbst Ärztin, da ist man möglicherweise etwas waghalsiger.)

Symptome kommen bis zu 6 Tage nach der Injektion immer wieder, meist im Sinne von Muskelweh und allgemeines Matschgefühl. Das drückt auch auf die Psyche - no na. Wenn man das Gefühl hat, einen Zementsack auf dem  Rücken zu tragen, dann interpretiert man das schon mal als depressive Verstimmung. Weil die fühlt sich körperlich auch so an.

Demotivierend ist, dass man eine Therapie macht, mit der man sich 1 Woche lang eigentlich mies fühlt. Cui bono?

Meine MS-Symptome sind "leiser" geworden - als wenn man den Lautstärkeregler zurückdreht. Sie sind aber im Prinzip immer noch da.

Jetzt würde mich interessieren, ob der Schub vom Mai (7 Monate) jetzt allmählich abklingt, ob das wegen Plegridy so ist, ob das ohne Plegridy genauso wäre, ob überhaupt mal mit einem "symptomfreien Intervall" zu rechnen ist, oder ob das eher eine Wunschvorstellung chronisch kranker Menschen ist, die keiner enttäuschen möchte. 

By the way: Cannabis hilft mir wirklich phänomenal hinsichtlich Entspannung der Muskeln. Und zwar 24h lang. Also, es ist nicht so, dass man quasi "seine Beschwerden im Rausch vergisst", sondern das hält wirklich lange. Nehm ich aber sehr selten.  Kann ich mir beruflich nicht trauen.

Wollt ich mal loswerden.

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 Hallo mamamooohh,     

schön, das du auch  zu uns gefunden hast . Das mit den Medis ist leider

so, das jeder  anders darauf reagiert. Ich habe vor über 15 Jahren mit Avonex

begonnen. Beim 1. mal  hatte ich auch Schüttelfrost. Danach hatte ich eigentlich ruhe. Alle anderen

Therapien habe ich (ca. nach 4 oder  5 Jahren)dann recht gut vertragen. Ich habe über längere Zeit 

vorher eine IBU genommen. 

Mit den Symptomen ist es leider so, das man nie sagen kann, welche Symptome  wieder weggehen,

bleiben oder erst viel später weggehen. Ab und an reicht auch eine Infusion-Runde nicht. Manchmal

gehen die  Sympt. gar nicht mehr weg und wird chronisch. Dies ist halt leider die Realität.

Jetzt alles liebe und gute

Moni

 

                                                          

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