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Blume67

Unternehmungen mit Freunde schwierig?

10 posts in this topic

War heute mit ner Freundin laufen. Die Strecke zog sich immer mehr weil wir ein geöffnetes Cafe suchten.

Endlich haben wir eins gefunden und ich war so erledigt und hätte am liebsten geweint .

In erster Linie denke ich dann nicht an mich sondern möchte mein Gegenüber auch nichts sagen wie es mir tatsächlich geht.

Sie ist auch schnell gelaufen ich war meistens hinter ihr weil ich nicht mitgekommen bin bei ihrem Tempo.

Klar ich kann sagen das sie nicht so schnell laufen soll sie hat auch ab und zu mal gefragt ob sie langsamer laufen soll aber das wäre mir auch nicht recht weil ich mich dann als Versagerin fühle weil ich es nicht  MEHR in diesem Tempo schaffe.

Sie ist sehr unternehmungslustig was mich aber glaube ich etwas überfordert.

Weiß nicht wie ich ihr es sagen soll das ich mein Leben anderst ausrichten muss.

Oder bin ich vllt zu weicheiig und traue mir weniger zu als ich eigentlich kann?

Wie sage ich meiner Familie Freunden usw. das manches nicht mehr so gut geht??

LG Blume

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Hallo Blume,

du sagst es deiner Familie und den Freunden genauso wie du es hier geschrieben hast.Und du wirst merken das Sie froh sind wenn du mit ihnen darüber sprichst,denn woher sollen Sie das wissen.

Außerdem geht es dir dann deutlich besser wenn ihr Unternehmungen macht.

LG Ped

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Hallo liebe Ped!

Mein Problem ist das ich einfach keine Lust habe über meine Erkrankung und allgemein über mein Befinden mit meinen Freunden zu reden.

Eigentlich möchte ich im Moment lieber alleine sein. LG Blume

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Hallo Blume 67,

das war dann echt ein bescheidener Tag für Dich.

Über meine Erkrankung spreche ich mittlerweile ebenso wenig auch mit Freunden.

Ich hatte früher quasi mehr Freunde aber einige sind dann zu Ex geworden da sie immer mehr zu Hobbyypsychlogen mutierten und ich mir auch viel anhören musste. Du denkst nur Du hast Probleme, wie ist das mit deiner Psyche? du bist so, du bist nicht belastbar, DU DU DU DU DU, und irgendwann wird es mir zu viel dann beginne ich auch bei den anderen nach sog. Fehlern zu suchen.

Habe das auch hier und da angesprochen, was mir schwer viel,  dann kam die Antwort mit Dir kann man nicht reden usw. u.s.w, war auch viel rechthaberei dabei,

Habe allerdings noch Freunde und die können mit mir reden, auch besprechen wir solche Verhaltensweisen.

Habe die Diagnose allerdings erst seit 09-2012 und mir geht es momentan ganz gut.

Was mir geholfen hat, ist oftmals tatsächlich MS - machs selbst, denn manche sog. Helfer werden auch gerne übergriffig, was echt unangenehm ist, (Denke schau mal selbst in den Spiegel)

Vielleicht schaust  mal nach Sachen die Du gerne machst auch gut kannst, auch wenn es momentan schwer ist,

Meiner Meinung nach ist sehr wichtig: Glaube an Dich selbst, wenn man verwzweifelt ist geht das natürlich nicht so einfach,

Ach ja, ich habe mir noch Psychlogische Unterstützung gesucht, was erstmal auch ein hilfreicher Baustein ist.

Viele Grüße

Martin

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Hallo Blume Martin

Yes das ist richtig.

Eigentlich wollte ich heute gar nicht laufen aber sie frägt mich ständig ob ich mit ihr etwas unternehme und ich kann einfach nicht mithalten.

Allgemein ist mir das gerade alles zuviel und ich merke einfach es geht nicht mehr so wie ich es gewöhnt war.

Wenn ich ihr jetzt z.B vorschlagen würde schwimmen zu gehen würde das wieder so gestaltet von anderen dass es mir zu stressig wird.

Ich habe so ein Gefühl es ist an der Zeit ein anderes Leben zu leben .LG Blume

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Hallo Blume67,

es tut mir leid, was du gerade durchmachst, ich bin aber sicher jeder hier kennt das. Allerdings muss ich dir sagen, alle Lösungen liegen in dir!

Was meine ich damit?! Aus all deinen Beiträgen vermute ich, ohne dich zu kennen, dass du psychische Probleme hast. Die werden von alleine nicht verschwinden, da brauchst du Hilfe bei und zwar professionelle. Ob Depression, Antriebsschwierigkeiten oder Burn Out, deine Aussagen "mir ist das alles zuviel" hat nur zweitrangig mit MS zu tun.

Dazu kommt die Verarbeitung deiner Diagnose, die bei dir scheinbar völlig auf der Strecke geblieben ist. Du hast MS und sie gehört jetzt zu dir, wenn du es selbst nicht hinnehmen möchtest, wie sollen es dann andere tun?!

Schlussendlich ist mir aufgefallen, nicht nur bei dir sondern auch bei vielen anderen hier und generell, dass es an Ehrlichkeit mangelt. Hast du mir deiner Freundin schon einmal darüber gesprochen, warum sie dich so oft einläd und du so oft ablehnst? Warum hast du ihr nicht gesagt, wie es dir geht? Warum schlägst du nicht von dir aus etwas vor, dass dich fröhlich macht?

Oft bringen offene Worte Lösungen, aber wenn man um einander rumschleicht und solche Gefühle runterschlugt, brauchts auch keine "Freundschaft". Freundschaften sollen Lasten teilen und nicht verschlimmern.

Die MS ist nicht dein Leben, aber sie gehört wie ein Lebenspartner jetzt zu dir. Ich persönlich habe nur noch wenige Freunde und sage denen auch, dass es manchmal Zeiten gibt, da geht es mir einfach nicht gut, da ist es mir zu viel die Wohnung zu verlassen, sie wissen, dass Absagen von mir nichts persönliches sind und sie mich bitte immer wieder einladen sollen, auch wenn ich 10 Mal abgelehnt habe UND dass ich mich manchmal dazu überwinden muss, etwas mit ihnen zu unternehmen, weil ich einfach in meinem Alltagstran gefangen bin und mir nicht zutraue etwas darüber hinaus zu machen. Sie wissen, dass sie ruhig, wenn ich 20 Mal was abgelehnt habe, auch einfach mal sagen dürfen "dann shclag du doch mal was vor!", damit ich gezwungen bin, raus zu gehen :D.

Ich habe auch gelernt, dass ich mich nicht an meinen Freunden messen muss. Sie können körperlich viel mehr, na und?! Ich erfreue mich an allem, was ich kann, lasse aber auch zu, dass andere eben mehr können. Ich brauch ne Pause?! Gut, lass ich die anderen laufen und mach nen Nickerchen, um mir danach ausgeruht die Ereignisse erzählen zu lassen und dann wieder Kraft für eigene Abenteuer zu haben.

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Hallo Famous!

Ich habe im Moment niemanden zu reden.Euch habe ich und das ist auch gut

Ich weiß dass ich so auf der Stelle treten werde aber dieses negative Denken kommt mir immer wieder in die Quere und ich weiß nicht wie ich es ändern kann.

LG Blume :rolleyes:

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Hallo Blume67,

es ist sehr schwer, dieses "auf der Stelle treten" und das negative Denken alleine zu ändern.

Ich habe die MS jetzt schon seit 18 Jahren und trotzdem immer wieder Zeiten, wo ich damit nicht klar komme bzw. wo ich Hilfe brauche, weil ich nicht kapieren will, dass ich nicht mehr so kann wie früher.

Also: hol dir Hilfe,mach eine Therapie, lass dir Antidepressiva verschreiben...

Solange du dich nicht so nimmst, akzeptierst und gern hast, mit all den Einschränkungen, aber ja auch nach wie vor mit Fähigkeiten und Liebenswertigkeiten... so lange kannst du es auch keinem anderen erklären.

Man denkt immer, die anderen müssten doch sehen und merken, wie es einem geht, oder dass man nicht mehr mitkommt. Aber das funktioniert halt nicht. Die anderen merken nur, was du ihnen sagst. Klar kann man sich nicht allen anvertrauen, aber zu den wirklichen Freunden sollte man schon offen und ehrlich sein.

Genauso wie zu sich selbst!

LG Ursi

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Hallo Blume,

du hast dich gestern total verausgabt, wie ich deinen Worten entnehmen kann. Du weißt schon, dass nach einer körperlichen Verausgabung auch eine seelisches Tief kommen kann? Gib dir einfach ein paar Tage Zeit dich zu fangen und dich zu erholen. Dann und erst DANN solltest du drüber nachdenken was du deiner Freundin sagst und wieviel du ihr sagen möchtest.

Ich habe ein paar Freunde, die körperlich gesund sind, aber der eine hat eine bipolare Störung und er ist dann einfach nicht mehr Herr der Lage, wenn er in so einer Phase steckt. Da bekommt man manchmal so negative oder kurz darauf positive Dinge zu hören, dass man denkt, das kann doch jetzt nicht sein. Ich habe gelernt, sowas einfach nicht zu ernst zu nehmen. Ich kenne das von mir, da ich eine Histaminintoleranz habe. Wenn mein Histamin steigt, dann bin ich manchmal schwer depressiv und hab sicherlich 1-2 Jahre gebraucht, bis ich geschnallt habe, dass ich meine eigenen düsteren Gedanken in dem Augenblick nicht zu ernst nehmen sollte, weil durch die Vergiftung des Körpers sich das Denken radikalisiert (extrem negativ nämlich). Das oder Ähnliches habe ich auch schon bei der MS erlebt. Wenn die Fatigue extrem wird, dann verselbständigt sich das Denken. Wenn man sich verausgabt natürlich meist sehr negativ. Dann ist die Welt ja sooooo schlecht und alle hassen mich, alle Leute sind egoistisch und ich überlege ob ich den Kontakt zu diesen treulosen Tomaten beenden soll. 1 Tag später (mein Histaminspiegel normalisiert sich) ist alles wieder viel besser und die Welt sieht direkt wieder besser aus (der Gesamtzustand meiner Freunde und mir hat sich verbessert, obwohl sich tatsächlich nichts verändert hat zum Vortag). Deswegen sollte man eigentlich nie dramatische Entscheidungne fällen, wenn man grade im Ausnahmezustand ist (wenn es denn möglich ist). Den meisten Menschen ist dies nicht möglich, dessen sollte man sich auch klar sein.

Also mein Rat: kühlen Kopf bewahren, ablenken, bis es dir wieder besser geht, dann überlegen was man tun kann und dann eine Entscheidung fällen :) (z.B. vorher genau überlegen, wohin man mit der Freundin gehen kann und das Cafe schon vorher via Internet anpeilen und überlegen, ob man das schafft usw.)

Ich wünsche Dir noch einen erholsamen Tag und lass dich lieb drücken!

LG Linda

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Danke Linda und Ursi!

Ich werde mit ihr auf jeden Fall mal darüber reden weil sie für diese Woche mit mir in ein Möbelhaus gehen möchte.

Es ist einfacher die Schuld bei anderen zu suchen(ich selbst meine ich damit) als selber etwas zu tun.

LG Blume

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