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KORTI SOHN

PSYCHE

8 posts in this topic

hallo !

meine frage (ist nicht rhetorisch gemeint !) ist: "könntet ihr mit einer fehldiagnose im psychischen

bereich leben ?"

.... ich hab diese schon mein leben lang und von daher muß ich das !

(zu spät um das gegenteil zu beweisen oder es rückgängig zu machen!)

DANKE IM VORAUS!

alles gute!

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Hallo,

die Frage ist nicht so einfach zu beantworten...

ich meine, mit einer Fehldiagnose umzugehen oder zu leben ist so oder so schwer, egal in welchem Bereich.

Aber wenn du so klar von einer Fehldiagnose sprichst, warum ist es dann zu spät, um etwas dagegen zu tun?

LG Ursi

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hallo URSI !

weil mich 1. keiner gesundschreiben wird !

und 2. ich körperliche beeinträchtigungen bekommen habe die nicht

wiederherstellbar sind, bis zum tag an dem ich "ende"!

alles so ......

danke für die antwort !

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Ich konnte mit so einer Fehldiagnose nicht gut leben.

Bei mir begann ein, bis daher nicht diagnostizierter HWS-Schub, mit Gleichgewichtsstörungen und Ataxie. Neben meinem niedergelassenen Neurologen stelle ich mich auch immer wieder mal in der MS-Ambulanz der Uni vor, da ich dort auch stationär bei schweren Schüben behandelt werde.

Man weiß nie, wen man in der MS-Ambulanz antrifft und einmal war eine neurologische Assistenzärztin da, machte die üblichen Untersuchungen und kam innerhalb von drei Minuten zu dem Ergebnis, dass ich eine psychische Bewegungsstörung habe.

Im Bericht an den Neuro stand dann: dissoziative Bewegungsstörung.

Na super! Das ich auch wegen einer damaligen Depression in psychatrischer Behandlung war bat ich meine Therapeutin/Psychiaterin um eine Diagnostik. Die Dissoziation wurde von ihr ausgeschlossen und auch eine spätere Rehaärztin, ebenfalls Neurologin und Psychiaterin schloss eine solche Störung aus.

Bei jedem Termin in der Uni wurden automatisch die alten Diagnosen übernommen und in den neuen Brief eingefügt, obwohl ich den schriftlichen Bericht aus der Reha dort abgegeben habe.

2 Jahre später lag ich mal wieder in der KLinik und mein behandelnder Neuro ging den E-Brief mit mir durch und hatte seinen Laptop mit meiner elektronischen Akte dabei. In dem Gespräch habe ich die mich störenden Dinge angesprochen und auf Befunde verwiesen. Er hat alles an Ort und Stelle geändert und korrigiert. Seit dem ist endlich die falsche Diagnose aus meinem Brief und auch andere Dinge habe ich dort mit dem Arzt geklärt. Jedes Mal stand im Befund: kein Anhalt für Fatigue, dabei hatte ich damals schon Amantadin, Modafinil und hochdosierte AD gegen die Fatigue ausprobiert und war deshalb zur Reha.

Wie kann man, nur weil man ein Thema nicht angesprochen hat, dieses einfach als nicht gegeben in einem Arztbrief notieren?

Mir hat das ausführliche Gespräch mit dem Neuro damals sehr geholfen, aber letztendlich haben die Diagnosen keine Konsequenzen gehabt - aber sie waren falsch und haben mich gestört.

Hast du schriftliche Befunde, die die Fehlerhaftigkeit belegen? Dann mache einen Termin mit deinem Arzt aus und bitte um Änderung des Befundes.

Dir alles Gute

Anne

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hallo ANNE !

ich habe die üblichen ms-untersuchungen von einem neurologen und proffessor gemacht!

in der uni- klinik.....

der proffessor erklärte mir detailiert was durch die ms gekommen ist! ( EINSCHRÄNKUNGEN) und

was zu der spätdyskenesie also dem neuroleptika für einschränkungen sind!

ich danke dir!

ich warte jetzt immernoch auf den befund.....

dann hoffe ich es nimmt den gleichen weg der bei dir "gegriffen" hat ?!

danke für deine ausführliche beschreibung.

alles gute für dich !

gruß

pierre

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keinen einzigen tag hätte ich in meiner lehrzeit zum schreiner an den maschienen arbeiten dürfen

weil ich da schon neuroleptika genommen hab! ich hab noch alle finger!

kein arzt interessierte sich dafür. die berufsgenossenschaft, wäre etwas passiert, hätte sicher

nichts gezahlt!

o.k. ...schönen tag, mußte kurz "frotzeln" .....

mfg

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Natuerlich schreibt dich keiner gesund, weil es das nicht gibt. Ich wuerde aerzte wechseln und den neuen nichts erzaehlen von der vorgeschichte

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@ CLAUDIA 19

danke !

wenn ich einen ebenso nahegelegenen neurologen / psychiater wie den jetzigen finde,

natürlich auch kompetent, dann wechsel ich......

sehr rar bei uns im landkreis!

gruß

pierre

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