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KORTI SOHN

PAUSIEREN VON COP40

17 posts in this topic

hallo!

k.a. ob es dieses thema schon gibt?!

ich spritze jetzt schon knapp 4 jahre.

anfangs copaxone 20 und jetzt eben cop40.

macht man irgendwann mal pause von der spritzerei?

mir geht das sehr auf die nerven! ich brauch schon keine uhr mehr für die 3 tage

an denen ich spritze.

man soll ja immer um die selbe uhrzeit spritzen.....

ich hab ja alles dokumentiert und montag, mittwoch, freitag wie es beim gewohnheitstier

so ist kann ich die uhrzeit im tagebuch zurückverfolgen! 16.48 uhr!

wie ein schweizer uhrwerk!

ich bin aber keine maschine sondern ein mensch!

danke fürs lesen!

wäre sehr froh wenn jemand zum "pausieren" von der spritzerei was weiß!?

mfg

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Hi,

also eigentlich soll man nicht pausieren. Ist bei der Therapie nicht vorgesehen.

Ich hab meine Spritzentagebücher seit 2009 auch noch daheim bis vor 2 Wochen und konnte mir angucken wie/wann..

Yepp, ich hab sie jetzt mal weggeschmissen, seit Juni bin ich bei Tysabri shanghait.

Wenn Du nach einer Pause lechzt, dann rede doch mal offen mit Deinem Doc.

Der kennt doch die Problematik, das Wort "Spritzenmüdigkeit" ist nicht umsonst bekannt.

Vielleicht kann er Dich neu motivieren (Hula-Tänzerinnen, Kekse, Virgin Colada zu 16.48 Uhr?) oder Ihr findet eine andere Lösung.

LG

Simone

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Hallo KortiSohn,

also eine Spritzenpause habe ich 1Jahr gemacht (nach 12 Jahren Cop20mg/ml täglich).

Lange keinen Schub mehr gehabt - fühlte mich wie gesund.

Nach ca. 1 Jahr Pause war die MS dann bei mir wieder da. Im nachhinein hätte ich mir die Pause besser gespart. Einfach so - ob Cop nun wirkt oder nicht - irgendwie glaub ich wirkt es schon.

Die MS ist auch wenn man nichts merkt aktiv.

Hab nach Kortisontherapie wieder mit Cop angefangen. Und etwa die 6 Monate bis die Wirkstoffkonzentration wieder wirksam wurde. Schon ne blöde lange Zeit.

Tabletten wegen der NW nicht gewählt.

Was immer Du auch machen willst - mit dem Doc besprechen - die MS begleitet uns bis zum Tod - leider.

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danke für die resonanz!

gibts eben keine spritzenpause.

alles nur erdenklich gute für euch!

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Hallo Korti Sohn,

jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu.

Ich hab vor 8 Wochen nach zweijährigem Spritzen aufgehört mit Copaxone (Schmerzen beim Spritzen und während dieser Zeit insg. 3 Schübe - Neurologe meinte, das sei zu viel).

Bin inzwischen bei Aubagio angelangt. Hmh, weiß auch nicht, irgendwie fühle ich mich aber insgesamt schlechter als unter Copaxone.

Momentan hab ich den Eindruck, mein Neurologe probiert grad an mir aus, was ihm einfällt und irgendwie fruchtet nichts richtig (hatte auch schon Rebif und Tysabri).

Ich würde so gerne mal ein Medikament finden, das zu mir passt. :( 

Liebe Grüße

Diana

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Kurz und Knapp:

Mein Körper, meine Therapie, meine Entscheidung... Pause ja oder nein.

Ich gönne mir hin und wieder Spritzenpausen, mal das Wochenende, mal wenn ich völlig im Eimer bin.

Auf der einen Seite wird immer gesagt, Copa benötigt bis zu 6 Monaten um die volle Wirkung zu entfalten. Dann wo das Patent über die 20er Dosierung ausgelaufen ist, kann Copa als 40er ( NEUES PATENT !!) ruhig alle zwei Tage gespritzt werden, auch die 3Tagespause scheint vertretbar. Und ganz ganz wichtig: "immer spritzen, keine Pausen". 

Zudem bekommt der 130kg Mann seine 40er Dosis, ebenso wie die zierliche Frau mit 58 kg,

selbst das Gesamtvolumen und Gewicht des Nervensystems dürften sich unterscheiden.

Unter Berücksichtung dieser Zahlen gönne ich mit meine Pausen, meine Neurologin hat damit kein Problem. 

Jeder so wie er sich wohl fühlt....

Betriebswirtschaftlich würde, wenn jeder Copa User 1 Spritze im Monat aus setzt, schon ein netter

Umsatzrückgang in den Büchern erscheinen.

Gruß

Bad Brain

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Ich spritze Copaxone seit 13 Jahren und wollte zweimal für mehrere Wochen pausieren. Jedesmal bekam ich nach 3 Wochen einen Schub und fing sofort wieder mit Copaxone an.

Nachdem mich irgendwann mal wieder die Spritzenmüdigkeit gepackt hatte, schlug der Arzt vor, nur noch 3 x die Woche zu spritzen (damals noch 20 mg) - war allerdings auch keine gute Idee.

Jetzt pausiere ich nicht mehr, lass aber mal eine Spritze aus, wenn der Widerwille zu groß ist oder ein Infekt vorhanden.

Grüße

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danke@

badbrain und MORGENMUFFEL !

ab und an denke ich die neurologen und bei mir psychiater sehen mich nur

als "chemischen prozess" ?!

ich glaube an das gute in mir!

SEHR GUTES ARGUMENT!

die dosis bei cop 40 verabreicht für nen 130 KG mann wie für eine frau mit 58 KG...

ich spritze weiter!

denke mit cop40 läßt es sich besser aussitzen als ohne.....

mfg

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Guten Morgen,

überlege auch, mit Copaxone aufzuhören oder eine Pause zu machen. Es geht mir gut!

Die bisherigen Antworten machen mich nachdenklich. Andererseits frage ich mich aber auch, was macht das Medikament langfristig mit mir???

Ich spritze Cop seit November 2011.

L. G. marie

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Hallo Marie24634,

tja, mich würde an Deiner stelle mehr interssieren was die MS mit mir langfristig macht - ich meine wir nehmen das Zeug ja nicht aus jux und dollerei - ne ne , nach den knapp 5 Jahren die Du jetzt cop spritzt ( da ging es mir auch richtig gut ) scheint vielleicht irgendwie all die Medizin nicht notwendig.

MS hört nicht auf!

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@ Calubax

Wahrscheinlich ist es so, die MS hört nicht auf, aber vielleicht hält sie sich zurück???

Und es ist ja nun wirklich so bei Medikamenten: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

Ich trage mich mit diesem Gedanken bereits das ganze Jahr über und nehme es immer noch.

L. G. marie

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Hallo Korti Sohn & Marie!

Ich habe letztes Jahr von Cop 20 pausiert, davor seit 2007 brav jeden Tag gespritzt.

Ich hab pausiert, weil meine kleine Maus unterwegs war. Mein Neurologe meinte, dass sei ok. Wenn die Maus da ist, dann kann ich die ersten 3 Monate stillen und dann geht es freudig wieder drauf los...

Soweit so gut, ist auch alles super gelaufen. Kein Schub, zwar ab und zu taube Fingerspitzen, aber das warst auch schon. Dann war das Kind da, etwas mehr Stress, aber auch ok.

Mein Neurologe 3 Monate nachdem Baby da war: "Jetzt wäre es doch langsam wieder Zeit..." Ich: "grundsätzlich ja, aber es gibt eine neue wichtigere Person, nach der ich mich jetzt richten möchte..."

Neurologe sagte ok und ich ließ mir die Zeit bis ich wieder soweit war.

Vor 3 1/2 Wochen habe ich wieder angefangen und es ist jetzt gut so wie es ist. In letzter Zeit hatte ich vor dem Spritzen ein komisches Gefühl. Irgendwie sind immer mehr Zipperlein aufgetreten & ich hatte den leisen Verdacht, dass unsere gemeinsame Bekannte dahinter steckt.

Mein Fazit aus allem ist. Die Zeit ohne Spritzen ist super cool. Man ist frei von jeglicher Verantwortung für das Spritzen und dem ganzen Drumherum.

Wenn man dann wieder anfängt, geht diese Freiheit verloren, aber ich weiß auch wofür bzw. wogegen ich es mache. Mein Neurologe hat mir meine Zeit gelassen, die ich brauchte. Ich habe letztlich Glück gehabt, dass es so gut lief. Es hätte auch anders kommen können.

Ich hätte auch wählen können, Cop 40 zu nehmen, aber ich habe mich für Cop 20 entschieden. Aber ich bin lieber für Altbewährtes, nicht weil ich mich so gerne steche, sondern weil ich es so kenne und auch die Nebenwirkungen einschätzen kann.

Wenn man einmal aufgehört hat ist es schwer wieder anzufangen, besonders wenn es einem vorher relativ gut ging. Aber seid Euch bewusst. SIE ist da, auch wenn wir es nicht merken. Ich weiß dass die Wirkung erst nach 6 Monaten da ist, aber die Zipperlein sind zumindest jetzt nicht mehr da...

Wofür Ihr Euch auch entscheidet, seid Euch immer der Konsequenzen bewusst. Ihr macht nichts für andere, sondern für Euch.

LG Cindy

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Ach marie, die MS hört nicht auf und hält sich auch nicht zurück. Unterschwellig merkt man nichts und fühlt sich wie gesund, der Prozess läuft trotzdem weiter. Alles was zerstört wurde ist unrettbar verloren.

Das Gehirn ist nur in der Lage über noch heile Hirnregionen auszuweichen(Plastizität) - solange noch vorhanden.

Ich will hier nicht irgendeinem Medikament die ja den Prozess auch nur verlangsamen können, das Wort führen, sowas ist mir sowas von egal.

Ich für meinen Teil nehme eventuelle NW (die ja bei Cop schon relativ zu anderen Medis sehr gering sind) lieber in kauf mit der Hoffnung den Prozess zu verlangsamen. Vielleicht gelingt ja mal ein medizinischer Durchbruch?

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Hallo Korti Sohn,

ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber möchte dir noch eines sagen, Cop 40 musst du nicht immer zur selben Uhrzeit spritzen. Wichtig ist, dass 48 Stunden zwischen den Einnahmen liegen, mehr nicht. Ich spritze regelmäßig zu unterschiedlichen Zeiten, nur die Tage bleiben mir gleich und natürlich achte ich darauf, dass die letzte Spritze 48 Stunden vorher liegt. Von wem hast du denn die Info mit dem pünktlichen Spritzen?! Ich führe übrigens auch kein Tagebuch... an die letzte Spritze erinnere ich mich auch so und wenn ich mal unsicher bin, frage ich meinen Partner oder meine Mutter, weil einer von beiden meistens dabei ist (wegen Flushs, die mich schon arg aus den Socken gehauen haben, kreislauftechnisch).

Und zum Thema Pause... naja du kannst ne Pause machen, ist ja dein Körper und ich persönlich finde, wenn es der Seele nicht gut geht, weil sie eben darunter leidet, dann nützt es auch nichts. Allerdings ist das Risiko eben da und ich persönlich weiß, dass ich mit BT gewinne (habe vor eiigen Jahren mit Rebif aufgehört, weil ich nach diversen Jahren mit BT wissen wollte, wie die MS sich ohne verhällt... naja der folgende Schub war körperlich und mental der Tiefpunkt und ich hab genug behalten, dass ich sage, ich hab nen Mehrwart mit BT), aber wenn du dir da unsicher bist, dann versuch es einfach.

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hallo!

meine MS - schwester und die service-hotline sagten es soll möglichst genau nach

eben 48 std um die selbe uhrzeit gespritzt werden.

ich sagte bereits das es sich besser aussitzt mit cop40 als ohne, finde ich jetzt!

mfg

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ich mache grade eine Zwangspause vom Cop40.

hatte vor einem Monat eine Not-OP wegen perforiertem Darm mit Entfernung desselbigen.

war lange im Krankenhaus und meine Oberschenkel sind von den Thrombosespritzen übersät mit Hämatomen. im Moment einfach keine Stelle frei für Cop. an anderen Stellen kann ich nicht spritzen. an den Oberarmen hab ich keinerlei Fett, am Bauch hab ich wegen der Darm-OP aktuell ein Ileostoma beheimatet (von der riesigen frischen OP-Narbe mal abgesehen) und die Hüftseiten erreiche ich aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht richtig.

ich würde meine Pause gerne beenden. darf aber noch nicht. meine Fatigue ist seit der Pause schlimmer geworden. außerdem hab ich wieder häufiger Krämpfe in den Händen. ich würde dir keine Pause empfehlen. aber ich muss auch sagen, jeder ist Herr über seinen Körper. wenn er dir sagt, dass du eine Pause brauchst, sollte jeder selbst darüber entscheiden, unter Rücksprache mit dem Arzt.

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zervus!

@ ROSAORCHIDEE

ich vertraue zu 90 % den ärzten und ohne rücksprache mit eben solchen

mache ich nichts!

gute besserung für dich!

schönes WE

LG

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