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Alles auf einen Blick: Neue Broschüre zu MS und Familienplanung

Alles auf einen Blick - neue Broschüre MS und Familienplanung
Die Entscheidung, eine Familie zu gründen, ist der erste Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. MS-Betroffene haben sicherlich Fragen, wie sich Multiple Sklerose auf eine Schwangerschaft auswirken kann. Die neue Broschüre „MS und Familienplanung“ fasst wichtige Antworten auf einen Blick zusammen.

„MS und Familienplanung? Das passt zusammen!“ bereits der Titel der neuen Aktiv mit MS-Broschüre lässt keinen Zweifel daran, dass ein bestehender Kinderwunsch auch mit MS in die Tat umgesetzt werden kann. Bisherige Daten deuten darauf hin, dass die Zeugungsfähigkeit von MS-Patienten nicht im größeren Ausmaß eingeschränkt ist (auch bei Männern). 

Eine Schwangerschaft sollte jedoch gut geplant sein. Schon bei bestehendem Kinderwunsch bietet sich ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt an. Da der Arzt die jeweilige Therapie begleitet, weiß er am besten, was es bei der Babyplanung zu beachten gilt. 

Während der Schwangerschaft

Die hormonellen Veränderungen, die im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten, haben eine Art schützende Wirkung auf die werdende Mutter. So treten bei vielen Frauen mit MS während der Schwangerschaft weniger SchübeEin Schub bei MS bedeutet, dass neue Symptome oder Beschwerden auftreten oder sich schon bestehende Krankheitszeichen verschlimmern. Dies ist Ausdruck einer erneuten Entzündungsaktivität im Gehirn. auf. Nach der Geburt allerdings kann es erneut zu einem Schub kommen.

Ob die Notwendigkeit einer Fortsetzung der krankheitsmodifizierenden Therapie während der Schwangerschaft besteht und eine Therapie fortgesetzt werden kann, sollten Betroffene unbedingt mit ihrem Arzt besprechen. Er kennt die unterschiedlichen Richtlinien dieser Therapien und wird sie dementsprechend beraten.

Entbindung und Stillzeit

Einer natürlichen Geburt sowie einer Periduralanästhesie (PDA) steht aufgrund der MS nichts im Wege. Am besten informieren Schwangere ihre Wunschklinik jedoch im Vorfeld der Entbindung über die MS.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte ein Baby vier bis sechs Monate voll gestillt werden. Auf diese Erfahrung für Mutter und Kind müssen MS-Betroffene nicht verzichten. Stillen mit MS ist möglich, die Entscheidung sollte jedoch in enger Absprache mit dem Neurologen erfolgen. Aufgrund der geringen Datenlage zum Übergang von Medikamenten in die Muttermilch sollte möglichst auf krankheitsmodifizierende Medikamente während des Stillens verzichtet werden, aber auch bei dieser Entscheidung berät der behandelnde Arzt.

Die Broschüre „MS und Familienplanung? Das passt zusammen!“ kann beim Aktiv mit MS Serviceteam kostenlos bestellt werden.

 


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