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Bessere Einblicke in die MS

BERLIN (Biermann) – Ärzte der Charité Universitätsmedizin Berlin und Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, das  hilft, den Verlauf der Multiplen Sklerose besser zu überwachen und die Wirkung von Medikamenten einzuschätzen.

Da bei vielen MS-Betroffenen bereits früh Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung auftreten, hatten die Forscher bei 86 Personen mit schubförmig-remittierender MS im Tomographen die Schichtdicke bestimmter Netzhautbestandteile und die Konzentration eines bestimmten Neuronenmarkers in der Sehrinde des Gehirns untersucht. Dabei zeigte sich, dass beide Parameter gute Indikatoren für den Verlauf der MS sind.

Da beide Faktoren eng miteinander korrelieren, lässt sich aus der Messung eines Parameters – etwa der Schichtdicke der retinalen Nervenfasern – auf den Zustand der gesamten Hirnsubstanz schließen. Auf ähnliche Weise lasse sich ermitteln, wie groß der Verlust von Hirnsubstanz in bestimmten Hirnarealen mit gemeinsamer Funktion ist, berichten die Forscher.

Nicht zuletzt könne durch den neuen Ansatz auch die Bewertung des therapeutischen Effekts neuroprotektiver Substanzen verbessert werden, sind die Forscher optimistisch.


Quelle: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), 23.09.2011, PLoS ONE 2011, 6(4): e18019. doi:10.1371/journal.pone.0018019


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