Was ist der Login?

Sie können sich über einen Klick auf das Icon oben rechts,
wie gewohnt, bei Aktiv mit MS anmelden.

Sie können ab sofort für zukünftige Besuche auch direkt angemeldet bleiben.



Checkliste „MS und Kinderwunsch“

Für viele Menschen gehört das Gründen einer eigenen Familie fest in den Lebensplan. Gut zu wissen, dass eine Schwangerschaft auch mit MS möglich ist. Bei der Familienplanung gilt die Devise: Vorausschauend planen. Eine hilfreiche Unterstützung hierbei bietet unsere Checkliste „MS und Kinderwunsch“.

Durch Multiple Sklerose scheint weder die Fruchtbarkeit bei Frauen noch bei Männern im größeren Umfang eingeschränkt. Derzeitige Daten weisen zudem nicht auf einen negativen Einfluss einer Schwangerschaft auf den Gesamtverlauf der MS hin. Im Gegenteil: Während einer Schwangerschaft stellen viele betroffene Frauen sogar fest, dass sie weniger Symptome haben.

Das alles sind gute Nachrichten für MS-Betroffene mit Kinderwunsch. Die Entscheidung, die Familienplanung zu konkretisieren, sollte jedoch immer mit dem behandelnden Neurologen besprochen werden. Auf was Sie während und im Vorfeld einer Schwangerschaft achten sollten, haben wir auf einen Blick zusammengefasst: 

  • Sprechen Sie vor einer geplanten Schwangerschaft mit Ihrem Neurologen und Gynäkologen. Stellen Sie erst dann die Empfängnisverhütung ein, wenn klar ist, dass auf Grund Ihres Gesundheitszustandes nichts gegen eine Schwangerschaft spricht. 

  • Ihre Ärzte müssen prüfen, ob einzunehmende Medikamente sich nicht negativ auf eine mögliche Schwangerschaft auswirken. Gegebenenfalls entwickeln sie mit Ihnen alternative Behandlungspläne für die Zeit der Familiengründung. 

  • Sobald Sie schwanger sind, sollten Sie alle üblichen Vorsorgetermine wahrnehmen und gegebenenfalls häufigere Kontroll- und Ultraschalluntersuchungen einplanen. 

  • In der Schwangerschaft dürfen Medikamente nur nach Absprache eingenommen werden. Suchen Sie bei Beschwerden oder Anzeichen eines Schubes umgehend Ihren behandelnden Arzt auf. 

  • Ist die Entscheidung für eine Geburtsklinik gefallen, klären Sie dort rechtzeitig ab, ob ein Attest Ihres Neurologen zur Durchführung einer PDA oder Spinalanästhesie vorgelegt werden muss. 

  • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Möglichkeit, Ihr Baby nach der Geburt zu stillen. Er/sie kann Sie beraten, was für Ihre Gesundheit und die des Babys das Sinnvollste ist. 

  • Hinterlegen Sie beim Gynäkologen/in der Klinik und bei Ihrer Hebamme die Kontaktdaten Ihres behandelnden Neurologen. 

Weitere Informationen rund um das Thema MS und Familienplanung finden Sie auch hier 


Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf aktiv-mit-ms.de surfen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies einmalig zu. Mehr erfahren
Okay
Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf aktiv-mit-ms.de surfen möchten, stimmen Sie bitte der Verwendung von Cookies einmalig zu.
Mehr erfahren
Okay