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Depression und MS: mehr Lebensfreude durch kognitive Verhaltenstherapie

Depression und MS mehr Lebensfreude durch kognitive Verhaltenstherapie
Neben den klassischen körperlichen Symptomen können bei MS auch „unsichtbare Symptome“ wie Depression und Angststörungen auftreten.

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine effektive Möglichkeit, seine Gedanken zu sortieren und zurück zur Lebensfreude zu finden.1,2

Das Risiko bei MS-Betroffenen, im Laufe des Lebens an einer Depression zu erkranken, liegt bei rund 50 Prozent. Viele fühlen sich durch die vielen Herausforderungen, die im Alltag entstehen, gestresst und hadern mit Situationen in denen sie Angst haben, die Kontrolle zu verlieren. Auch die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der MS kann zu innerer Unruhe führen. Zum anderen kann die Multiple Sklerose selbst durch neuropsychologische Vorgänge eine Depression auslösen.
Eine Depression zeigt sich nicht nur in einem emotionalen Ungleichgewicht. Sie beeinträchtigt auch die Leistungsfähigkeit und äußert sich in körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Schmerzen und sexuellem Desinteresse. Umso wichtiger ist es, dieser entgegenzuwirken und wieder mehr Lebensqualität und Freude erlangen.

Nicht-medikamentöse Therapie bei Depression

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine oft verwendete Behandlungsform bei Depression. Das Konzept der sogenannten Achtsamkeit bietet eine Möglichkeit, den Ängsten gegenzusteuern und Stress im Alltag aus dem Weg zu gehen. Ziel des behandelnden Therapeuten ist es, gemeinsam mit dem Betroffenen eingefahrene Denkmuster auf den Grund zu gehen und zu verändern.

Gefühle-ABC

Das ABC-Modell wurde von dem amerikanischen Psychologen Albert Ellis entwickelt und bildet die Grundlage für die kognitive Verhaltenstherapie.

Bei der Theorie geht es darum, dass Gefühle nicht schlichtweg aus Situationen heraus entstehen sollten, sondern dass man einen Zwischenschritt einlegen sollte, in dem man die Situation bewertet und daraus dann ein Gefühl ableitet. Dies wird durch das sogenannte ABC der Gefühle verdeutlicht:

A: Situation
B: Gedanken
C: Gefühle

Es sind nicht die Situationen (A) selbst, die ein bestimmte Gefühl (C) auslösen, sondern die individuelle Sicht der Dinge (B). Die Situation (A) kann man häufig nicht beeinflussen. Doch die Bewertung (B) dessen kann man bewusst steuern. Bei der kognitiven Verhaltenstherapie lernen Betroffene, ihre Gedanken (B) nochmal zu überdenken. Tun sie das, ändern sich ihre Gefühle (C) ins Positive.

Die kognitive Verhaltenstherapie zeigt Betroffenen Möglichkeiten, wie sie:

  • gedankliche Verzerrungen überdenken

  • Gedanken bewusst steuern und Dinge wieder positiv sehen

  • unangenehme Aktivitäten durch angenehme ersetzen

  • ein ausgewogenes Verhältnis zwischen unangenehmen Pflichten und angenehmen Tätigkeiten herstellen

  • herausfinden, was für Talente in ihnen stecken

  • Lebensfreude zurücklangen und vor allem behalten.



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