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Anzahl der Kinder wirkt sich nicht auf das Risiko sekundärer MS-Progression aus

GRONINGEN (MedCon) – Die Anzahl der Kinder, die eine Frau geboren hat, wirkt sich laut einer niederländischen Studie nicht auf das Risiko einer sekundären Progression einer Multiplen Sklerose aus.

Eine Schwangerschaft habe Auswirkungen auf MS-Rezidive, was gut dokumentiert sei – allerdings sei bislang wenig über den Einfluss einer Schwangerschaft und Niederkunft auf das Risiko für eine sekundäre MS-Progression bekannt gewesen, begründen die Wissenschaftler in der Juni-Ausgabe des Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry die Durchführung ihrer Studie.

In einer krankenhausbasierten Kohorte mit 277 MS-Patientinnen untersuchte die Arbeitsgruppe diesen Zusammenhang, wobei sie die Daten in einem multivariablen logistischen Regressionsmodell unter Berücksichtigung eventueller Störfaktoren analysierten.

Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Anzahl der von der jeweiligen Frau geborenen Kinder nicht unabhängig mit einer sekundären MS-Progression assoziiert war. Im Gegensatz dazu standen jedoch die Faktoren Krankheitsdauer (negativer Einfluss) und Einsatz immunmodulierender Medikamente (positiver Einfluss) unabhängig mit einer sekundären Progression in Zusammenhang.

Es seien weitere bevölkerungsbasierte Studien zum Zusammenhang zwischen Schwangerschaft und Niederkunft einerseits und der MS-Langzeitprognose andererseits nötig, so das Fazit der Arbeitgruppe.

Quelle: Koch, M. et al.: Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry 2009; 80(6): 676-8



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