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B-Zellen: Wanderung ins Gehirn nachgewiesen

SAN FRANCISCO (Biermann) – Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben erneut Hinweise dafür gefunden, dass B-Lymphozyten bei Multipler Sklerose ins Gehirn einwandern und auch wieder austreten können. B-Lymphozyten sind für die Bildung von AntikörperAntikörper werden von so genannten B-Lymphozyten gebildet. Sie bilden mit einem Antigen, für das sie spezifisch sind, einen so genannten Antigen-Antikörper-Komplex. Durch diese Komplexierung werden verschiedene Abwehrmechanismen aktiviert. gegen körperfremde Strukturen und damit für deren Bekämpfung durch Fress- und andere Zellen verantwortlich. Allerdings stehen sie auch im Verdacht, in Form von autoreaktiven B-Zellen für die bei der MS auftretenden Angriffe gegen körpereigenes Nervengewebe mit verantwortlich zu sein.

Von den nun nachgewiesenen Wanderbewegungen der B-Zellen erhoffen sich die Wissenschaftler  neue Therapie- und Diagnosemöglichkeiten. "Unsere Hoffnung ist, dass wir für die Entzündungen im Gehirn verantwortlichen B-Zellen durch präzise Instrumente identifizieren und die MS dadurch besser diagnostizieren und ihren Verlauf besser überwachen können. Darüber hinaus könnte uns dieses Wissen helfen, Therapien zu entwickeln, die die direkt MS auslösenden B-Zellen angreifen", sagte der Leiter der Studie, Dr. Hans Christian von Büdingen.


Quelle: Clinical Investigation, 19.November 2012. dx.doi.org/10.1172/JCI63842; University of California, 19. November 2012





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