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Botox bremst die überaktive Blase bis zu neun Monate lang

TORONTO (Biermann) – Viele Menschen mit MS leiden unter einer überaktiven Blase. Der ständige Harndrang und unwillkürlicher Harnverlust sind für die Betroffenen sehr belastend. Nun berichten kanadische Wissenschaftler, dass Botox-Injektionen diese Störung für bis zu neun Monate deutlich bessern können.

Sie hatten 57 Studienteilnehmer im Alter zwischen 18 und 75 Jahren, die aufgrund einer Multiplen Sklerose oder Querschnittlähmung und trotz einer Behandlung mit Antimuskarinika unter einer Überaktivität der Blasenwandmuskulatur litten, mit Botulinum-Toxin-A behandelt. Das Botox wurde den Studienteilnehmern dabei einmalig in die Muskulatur der Blasenwand injiziert.

Nach sechs, 24 und 36 Wochen zeigte sich, dass die Studienteilnehmer deutlich seltener ungewollt Harn verloren (durchschnittlich nur noch 1,3-mal pro Tag gegenüber 4,8-mal ohne Behandlung). Außerdem hatten sich die klinisch messbare Blasenfunktion sowie die von den Teilnehmern empfundene Lebensqualität deutlich gebessert. Auch diese beiden Effekte hielten bis zu neun Monate an.


Quelle: J Urol. 2011 Apr 15. [Epub ahead of print]



 

 


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