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Die Haut im Fokus der kalten Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit stellt für unsere Haut eine große Herausforderung dar: Einerseits wird es draußen immer kälter, andererseits drehen wir drinnen die Heizung auf und machen es uns im Warmen gemütlich. Beides strapaziert die Haut. Denn die Heizungsluft entzieht dem größten menschlichen Organ Feuchtigkeit, macht sie empfindlich und rau. Auch die kalte Luft draußen trocknet die Haut aus. Zudem minimieren die Talgdrüsen schon ab acht Grad Celsius ihre Produktion und liefern die Haut schutzlos dem Feuchtigkeitsverlust aus, da der schützende Fettfilm schwindet. Bei Minustemperaturen stellen die Talgdrüsen ihren Betrieb sogar ganz ein. Auf diese Weise geht ein Hauptbestandteil des natürlichen Hautschutzmantels verloren.

Rissige Haut kann eine Infektionsgefahr sein


Auch der Wind hat einen ungünstigen Einfluss auf die Hautoberfläche. Die auf der Haut empfundene Temperatur liegt oftmals deutlich unter der mit dem Thermometer gemessenen Lufttemperatur. Weht bei 0 Grad Celsius beispielsweise ein Wind mit Stärke 5, so liegt die gefühlte Temperatur bei etwa minus 8 Grad Celsius. Die Folge: Die Haut wird im Winter immer trockener, spröde und rissig. Durch die Risse können Krankheitserreger eindringen. Zu diesen gehören Bakterien, wie Staphylokokken und Streptokokken, oder auch Viren, wie Herpesviren oder Pilze. Letztere verursachen Fuß- und Nagelpilz, der für MS-Betroffenen zwar keine direkte Gefahr birgt, jedoch äußerst unangenehm ist. Zudem können Viren und Bakterien können allerdings auf der Haut und im gesamten Körper zu Infektionen führen, die für MS-Betroffene eine Schubgefahr bergen können.

Was ist für die Haut im Winter wichtig?


Die Haut benötigt im Winter eine gute Pflege. Um Krankheitserregern erst gar keine Chance zu geben, muss die Haut mit ausreichend Fett versorgt werden. Wer an kalten Wintertagen draußen ist, trägt am besten eine Kälteschutzsalbe auf. Wichtig ist, dass die Salbe kein Wasser enthält. Eine normale Feuchtigkeitslotion enthält Wasser. Bei normalen Temperaturen ist dies durchaus wichtig, doch bei Kälte gefriert dieser Wasseranteil auf der Haut und schädigt sie.

Eine Kälteschutzsalbe ist jedoch nur draußen zu verwenden. Hier ist der Fettfilm sinnvoll, der die natürliche Wasserverdunstung aus der Haut verhindert. Drinnen im Warmen verursacht der Film einen Wärmestau und die Äderchen erweitern sich. Daher ist es sinnvoll, die Salbe umgehend zu entfernen und durch eine Feuchtigkeitslotion zu ersetzen. Diese sollte allerdings einen Fettanteil haben, da die Talgdrüsen bekanntermaßen einen leichten Winterschlaf halten.

Weitere Tipps zur täglichen Hautpflege im Winter:

 

  • Verwenden Sie bei der Reinigung milde Waschlotionen oder Reinigungsmilch und verzichten Sie auf Peeling und alkoholhaltige Produkte.

  • Vermeiden Sie zu langes und heißes Duschen und Baden.

  • Ersetzten Sie Ihr Duschgel durch rückfettende Duschöle.

  • Tragen Sie eine Handcreme bei sich. Hände besitzen wenige Talgdrüsen und werden durch hygienebedingtes Händewaschen sehr strapaziert. Denn die Winterzeit ist gleichzeitig der Beginn der Grippesaison und erfordert ein häufiges Händewaschen. Impfen und Infekte

  • Tragen Sie draußen möglichst Handschuhe.

  • Lippen fehlt es fast gänzlich an Talgdrüsen. Im Winter kommt es deshalb häufig zu Rissen und Rhagaden (Mundwinkelrisse). Verwenden Sie spezielle Lippenpflegestifte.

  • Vergessen Sie Ihre Füße nicht. Unbeachtet werden insbesondere die Fersen rissig.

  • Denken Sie auch im Winter an einen geeigneten Sonnenschutz.

  • Die Haut wird auch von innen mit Feuchtigkeit versorgt. Bitte denken Sie daran, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ein bis zwei Liter Wasser, Früchte- oder Kräutertee sollten am Tag getrunken werden.

  • Gleichzeitig sollte die Injektionsstelle besonders gepflegt werden. Basistipps Hautpflege

 

Geeignete Pflegeprodukte in der kalten Jahreszeit:

 

  • Cremes mit Feuchthaltefaktoren, wie Harnstoff, Kollagen und Elastin

  • Mandel- und Jojobaöl

  • ph-hautneutrale Produkte


Weitere Hinweise für eine schöne Jahreszeit ohne kalte Hände und Füße finden Sie hier.

Quellen:
influenza.rki.de/
www.gesundheit.de

das-ist-drin.de

 

 


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