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Doppelinfektionen mit Epstein-Barr-Virus erhöhen MS-Risiko

MADRID (Biermann) – Spanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen, die sowohl Typ 1 als auch Typ 2 des Epstein-Barr-Virus (EBV) in sich tragen, besonders gefährdet sind, an Multipler Sklerose zu erkranken. Immer wieder finden Wissenschaftler Beweise dafür, dass der Erreger, der zur Gruppe der Herpes-Viren gehört, mit dem Ausbruch einer Multiplen Sklerose in Zusammenhang steht. Nun haben Forscher der Universität Madrid entdeckt, dass vor allem die gleichzeitige Infektion mit beiden Typen des EBV das MS-Risiko deutlich erhöht.

In Blutproben von 75 Menschen mit MS und 186 Kontrollpersonen hatten sie das Virus bei 93,3 Prozent der Betroffenen, aber nur bei 61 Prozent der Kontrollpersonen gefunden. Während Infektionen mit nur einem Typ des Erregers bei den EBV-positiven Kontrollpersonen deutlich häufiger auftraten als bei den MS-Betroffenen (32,5 % und 30,1 % vs. 8,6 % und 1,4 %), waren Doppelinfektion mit beiden Erregertypen bei den MS-Betroffenen viel häufiger (90 % vs. 37,4 %).

Auch wenn die geringe Stichprobengröße die Aussagekraft der Studie einschränke, gebe ihre Studie doch Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer Co-Infektion mit EBV und MS, schlussfolgern die Wissenschaftler.


Quelle:
Multiple Sclerosis, 14. Juli 2011 (doi: 10.1177/1352458511411063)


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