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Eine überaktive Blase überschattet viele Bereiche des Lebens

NEW YORK (Reuters Health) – Fast jeder MS-Patient kennt sie, die lästigen Probleme mit der Blase. Nun haben amerikanische und europäische Wissenschaftler ganz offiziell herausgefunden, dass eine überaktive Blase beträchtliche Auswirkungen auf die Lebensqualität, die Arbeitsproduktivität sowie das sexuelle und emotionale Wohlbefinden von Männern und Frauen haben kann. Dies geht aus einem Beitrag im British Journal of Urology hervor.

Dr. Karin S. Coyne von der United BioSource Corporation in Bethesda, Maryland, und Kollegen hatten eine Zweitanalyse von Daten einer telefonischen Umfrage durchgeführt, an der Patienten aus fünf Ländern teilgenommen hatten.

Aus dem Datenpool wählten die Forscher 1434 Personen mit überaktiver Blase sowie mit und ohne Symptome des unteren Harntrakts aus. Weitere 1434 Personen ohne überaktive Blase oder Belastungsinkontinenz dienten als Vergleichsgruppe.

Die Patienten mit überaktiver Blase berichteten signifikant häufiger über chronische Verstopfung, Asthma, Diabetes, hohen Blutdruck, Blasen- oder Prostatakrebs, neurologische Symptome und Depressionen. Auch hinsichtlich aller genannten Symptome des unteren Harntrakts fanden die Forscher signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen.

Unterteilten die Wissenschaftler die Gruppe mit überaktiver Blase in zwei Untergruppen, litten die Personen, die auch während und nach dem Wasserlassen Beschwerden zeigten, deutlich stärker unter ihren Symptomen als die anderen. Außerdem fanden sie bei diesen Studienteilnehmern eine geringere Lebensqualität, eine höhere Depressionsrate und eine verminderte Lust an sexueller Aktivität.

Die Patienten mit überaktiver Blase und anderen Symptomen des unteren Harntrakts schienen am stärksten betroffen zu sein, sagte Dr. Coyne gegenüber Reuters Health. Deshalb "sollten diese Beschwerden im Zusammenhang betrachtet werden, um die Behandlungsoptionen zu maximieren und die Behandlungsergebnisse für die Patienten zu optimieren".

Quelle: BJU International, Juni 2008.



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